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Liveticker

90
23.11.2014 15:30
Hamburger SVHamburg2:0WerderWerder Bremen
StadionVolksparkstadion
Zuschauer57.000
Schiedsrichter
Felix Zwayer
83.
32.
37.
62.
80.
67.
81.
86.
90.
20.
89.
89.
90.
57.
70.
88.
  • 90
    Fazit:
    Der Sieger des 101. Nordderbys ist der Hamburger SV! Mit 2:0 besiegen die Rothosen Werder Bremen und schieben sich dadurch in der Tabelle an den Grün-Weißen vorbei. Der dritte Saisonsieg wurde erst spät eingetütet und durch zwei kuriose Treffer ermöglicht. Erst hielt Rudņevs infolge eines Einwurfs den Schlappen hin (84.), dann bugsierte Keeper Wolf das Leder nach Arslans verpasster Riesenchance selbst ins Netz (90.). Nach dem Seitenwechsel sank der Unterhaltungswert nach einer durchschnittlichen ersten Halbzeit deutlich. Eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel, doch Hamburg nimmt wichtige drei Zähler mit. Spielerisch werden sich die Mannen von Joe Zinnbauer aber steigern müssen, um den Abstand auf die Abstiegszone halten zu können. Werder hätte heute mit einem Zähler leben können, hat diesen aber wegen eigener Fehler verpasst. Einen schönen Abend noch!
  • 90
    Spielende
  • 90
    Gelbe Karte für Fin Bartels (Werder Bremen)
  • 90
    Tooor für Hamburger SV, 2:0 durch Raphael Wolf (Eigentor)
    Die Entscheidung zugunsten der Rothosen! Bremen ist komplett aufgerückt, als Lasogga in den Strafraum sprintet und in der Mitte gleich drei Anspielstationen hat. Arslan trifft die Kugel nicht richtig und befördert das Leder an den linken Innenpfosten. Von dort kullert die Kugel zum rechten Pfosten. Wolf will retten, doch er drückt den Ball über die Linie!
  • 90
    Nach 65 Sekunden des Nachschlags setzt Lasogga einen Konter aus leicht spitzem Winkel von links nur knapp neben den rechten Pfosten. So bleibt es spannend!
  • 90
    Es werden vier Minuten nachgespielt!
  • 89
    Werder wirft alles nach vorne und kann sofort Druck erzeugen. Da schwimmt die Abwehr der Rothosen doch bedenklich. Bringt der HSV den Sieg über die Zeit?
  • 89
    Gelb-Rote Karte für Clemens Fritz (Werder Bremen)
    Der Kapitän muss das sinkende Schiff verlassen. Er hält den Fuß gegen Ostrzolek drauf und trifft den Fuß des Hamburger Außenverteidigers. Er spurtet vom Rasen, damit nicht zu viel Zeit verloren geht.
  • 89
    Gelbe Karte für Cédric Makiadi (Werder Bremen)
  • 88
    Einwechslung bei Werder Bremen: Eljero Elia
  • 88
    Auswechslung bei Werder Bremen: Theodor Gebre Selassie
  • 86
    Für Bremen bleibt nicht mehr viel Zeit, um die erste Niederlage unter Viktor Skripnik zu verhindern. Es wäre ein ärgerlicher Misserfolg, denn das 0:1 darf so niemals fallen. Ein geschenkter Treffer!
  • 86
    Einwechslung bei Hamburger SV: Tolgay Arslan
  • 86
    Auswechslung bei Hamburger SV: Rafael van der Vaart
  • 83
    Tooor für Hamburger SV, 1:0 durch Artjoms Rudņevs
    Rudņevs lässt den Volkspark beben! Was für ein kurioser Treffer des Letten: Nach Götz' langem Einwurf von der rechten Seite und Lukimya Lukimyas unfreiwilliger Verlänger ist Rudņevs etwas früher als Keeper Wolf am Leder und spitzelt es aus vier Meter über die Linie. Plötzlich ist der HSV auf der Siegerstraße!
  • 82
    Hamburgs Zuschauer wollen ihre Schützlinge im Schlussspurt nach vorne peitschen. Wirklich verdient hätte der HSV den Siegtreffer aber nicht. Offensiv hat er einfach zu wenig zu bieten.
  • 81
    Einwechslung bei Hamburger SV: Ashton Götz
  • 81
    Auswechslung bei Hamburger SV: Nicolai Müller
  • 80
    Gelbe Karte für Matthias Ostrzolek (Hamburger SV)
    Etwas unglücklich steigt Ostrzolek dem am Boden liegenden Fritz auf den Fuß. Das war richtig schmerzhaft für den Bremer Kapitän, der jedoch auf die Zähne beißt.
  • 79
    Gálvez kommt einen Moment zu spät! García köpft nach Freistoßflanke von Junuzović aus acht Metern gegen die Laufrichtung von Drobný. Der tschechische Schlussman ragiert glänzend, legt aber unfreiwillig für Gálvez ab. Aus spitzem Winkel trifft dieser nur das Außennetz!
  • 76
    Von den Hausherren kommt derweil sehr wenig. Ein Unentschieden hilft ihnen nicht wirklich weiter und würde bedeuten, dass sie im Falle eines Stuttgarter Sieges im Vorabendspiel gegen Augsburg als Tabellenletzter in den 13. Spieltag gingen.
  • 73
    Werder befreit sich und kann jetzt einige Aktionen in die Spitze starten. Die defensive Grundhaltung wird nicht völlig aufgegeben, doch wie zu einigen Phasen der ersten Halbzeit gräbt sich der Gast momentan nicht völlig hinten ein.
  • 72
    Gelbe Karte für Clemens Fritz (Werder Bremen)
    Taktischer kann ein Foul gar nicht sein: Fritz rennt Rudņevs unweit der rechten Seitenauslinie über den Haufen, um zu verhindern, dass der Lette weitgehend freie Bahn hat. Gelb geht hier in Ordnung!
  • 70
    Einwechslung bei Werder Bremen: Davie Selke
  • 70
    Auswechslung bei Werder Bremen: Nils Petersen
  • 70
    Rein personell ist dagegen die Umstellung bei den Grün-Weißen. Die einzige Spitze Nils Petersen wird durch U19-Europameister Davie Selke ersetzt. Der Youngster wartet seit Ende September auf einen Treffer in der Bundesliga.
  • 68
    Das Zeichen von Joe Zinnbauer ist eindeutig: Er bringt mit Artjoms Rudņevs einen weiteren Stürmer. Für Lewis Holtby ist der Arbeitstag vorzeitig beendet. Er hatte in Durchgang eins eine gute Möglichkeit, blieb ansonsten aber blass.
  • 67
    Einwechslung bei Hamburger SV: Artjoms Rudņevs
  • 67
    Auswechslung bei Hamburger SV: Lewis Holtby
  • 66
    Den fälligen Freistoß zirkelt Junuzović wunderbar an der weiß-rot-blauen Mauer vorbei. Drobný hebt ab und kann die Kugel, die in die rechte obere Ecke gepasst hätte, sogar festhalten. Eine gute Szene - sowohl vom Schützen als auch vom Keeper.
  • 65
    Westermann hat erneut Glück, weiterhin aktiver Bestandteil des Geschehens zu bleiben. Er mäht Junuzović wenige Meter vor dem eigenen Strafraum unsanft um und hätte auch durch diese Aktion des Feldes verwiesen werden können. Wie lange geht das noch gut?
  • 62
    Gelbe Karte für Rafael van der Vaart (Hamburger SV)
    Van der Vaart arbeitet im Zweikampf gegen Kroos ganz leicht mit den Armen, was Schiedsrichter Zwayer konsequent mit Gelb ahndet. Vielleicht etwas überzogen, weshalb sich der Niederländer auch stark aufregt.
  • 61
    Aus dem ehemaligen Volksparkstadion gibt es derzeit wenig zu berichten. Hamburg ist bemüht, doch es kann nicht an einige gute Vorstöße zu Beginn der Partie anknüpfen. Es ist sehr still geworden auf den Rängen. Letztmals endete das Nordderby im April 2000 torlos.
  • 58
    Heiko Westermann und Santiago García, beide schon verwarnt, leisten sich vor der Ausführung eines Freistoßes ein kleines Handgemenge. Zwayer schlichtet ohne weitere Verwarnung, die zwingend mindestens einen Platzverweis bedeutet hätte.
  • 57
    Mit der Hereinnahme von Cédric Makiadi dürfte die Grundausrichtung der Grün-Weißen noch defensiver werden. Ausgewechselt wird nämlich Angreifer Izet Hajrović. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Viktor Skripnik sehr gut mit einem Remis leben könnte.
  • 57
    Einwechslung bei Werder Bremen: Cédric Makiadi
  • 57
    Auswechslung bei Werder Bremen: Izet Hajrović
  • 56
    Etwas ratlos geht Zinnbauer in seiner Coachingzone auf und ab. Natürlich verteidigt der Gast konzentriert, doch nach 24 Gegentoren in elf Partien müssen einfach mehr Chancen herausspringen als bisher. So wird das nichts mit dem dritten Saisonsieg!
  • 53
    García fast mit dem Eigentor! Hamburg schafft es mal bis zur linken Grundlinie. Müller gibt butterweich in den Fünfmeterraum, wo der argentinische Verteidiger mit dem Knie aus kurzer Distanz nur knapp über den eigenen Kasten hinweg ins Toraus klärt.
  • 50
    Gestalteten sich die letzten Minute der ersten Halbzeit als durchaus temporeich, startet das Spiel jetzt sehr gemächlich in seinen zweiten Teil. Hamburg ist um Kontrolle bemüht, doch der Zug zum Tor ist nicht vorhanden.
  • 47
    Beide Trainer haben sich gegen personelle Änderungen zum Seitenwechsel entschieden. Mit Ronny Marcos hat Joe Zinnbauer einen weiteren Spieler auf der Bank, der eigentlich in der U23 des HSV spielt und heute wie Gouaida sein Debüt in der Bundesliga feiern könnte.
  • 46
    Willkommen zurück zum Wiederanpfiff! Das Duell zwischen HSV und SVW weist noch keinen echten Derbycharakter auf, was sich natürlich noch ändern kann. Schiedsrichter Zwayer unterbindet harte Zweikämpfe allerdings auch durch das konsequente Zücken von Gelben Karten. Knackt Hamburg den Abwehrriegel der Gäste? Kommt Bremen trotz der wenigen Vorstöße zu Chancen auf den Dreier?
  • 46
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45
    Halbzeitfazit:
    Das 101. Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen findet auf dem erwartet durchschnittlichen Niveau statt und hat zur Pause noch keine Tore zu bieten. Über weite Strecken des ersten Durchgangs haben die Rothosen die Kontrolle über das Spielgerät inne; nur hin und wieder können sich die Grün-Weißen für längere Zeit befreien. Die bessere Möglichkeiten auf einen Treffer hatte Hamburg: Debütant Gouaida (11.) und Holtby (33.) scheiterten an Wolf. auf der Gegenseite entstehen die Gefahr vor allem nach ruhenden Bällen von Junuzović. Als Heimteam hat die Zinnbauer-Elf den Sieg nötiger als Werder. Halbzeit zwei wird zeigen, ob der HSV sein Ziel vom Heimsieg umsetzen kann. Bis gleich!
  • 45
    Ende 1. Halbzeit
  • 45
    Wir sind in der letzten regulären Minute der ersten Halbzeit. Grund für eine lange Nachspielzeit hat es nicht gegeben und vermutlich wird es sogar pünktlich in die Kabinen gehen.
  • 43
    Immer wenn Junuzović seine Freistöße in die Mitte schlägt, halten die Hamburger Zuschauer kurz die Luft an. Diesmal sorgt ein Eckball für bange Gesichter auf den Rängen: Er will den Ball von der linken Fahne direkt verwandeln. Drobný ist im letzten Moment zur Stelle.
  • 41
    Hamburg erkennt die Lücken in der Bremer Abwehr, doch Abspielfehler in der Zone vor dem Sechzehner verhindern eine Ausnutzung der gegnerischen Unachtsamkeiten. Bis auf seine Ablage für Gouaida ist von Lasogga wenig zu sehen.
  • 38
    Lukimyas Kopfball hat keine Wucht! Der Innenverteidiger schiebt sich am Fünfmeterraum von Bewacher Djourou weg, um die Freistoßflanke von Junuzović ungestört zu erreichen. Aus guter Position fehlt jedoch das Timing für einen gefährlichen Abschluss. Drobný begräbt den unplatzierten Ball sicher unter sich.
  • 37
    Gelbe Karte für Heiko Westermann (Hamburger SV)
    Westermann bewirbt sich um einen Platzverweis, kommt aber noch einmal mit Gelb davon! Mit beiden Beinen voraus grätscht er in den ballführenden Hajrović hinein. Glücklicherweise kann der Bremer weitermachen - sogar ohne Behandlung.
  • 35
    Nach einer kurzen Pause erhöht der HSV jetzt wieder die Schlagzahl. Insgesamt scheint sich das Tempo auf dem grünen Parkett zu steigern. Es ist bislang ein durchschnittliches Bundesligamatch, in welchem die Abwehrreihen sehr konzentriert bei der Sache sind.
  • 33
    Holtby zwingt Wolf zu einer weiteren Parade! Der Ex-Schalker kann die Kugel an der Strafraumkante infolge eines Bremer Stellungsfehlers behaupten und zieht dann auf die halbrechte Seite des Sechzehners, um flach abzuschließen. Wolf rettet mit dem rechten Fuß!
  • 32
    Gelbe Karte für Dennis Diekmeier (Hamburger SV)
    Auch der umgekehrte Zweikampf zieht eine Verwarnung nach sich: Diesmal lässt Diekmeier García über die Klinge springen. Schiedsrichter Zwayer zögert nicht lange mit den Karten.
  • 30
    Die Grün-Weißen erleben nun ihre bislang beste Phase. Sie können das Spielgerät in der gegnerischen Hälfte über längere Zeiträume halten. Das einzig durchschlagskräftige Offensivmittel bleiben aber die ruhenden Bälle von Junuzović. Aus dem Spiel schaffen es die Bremer selten in den Sechzehner.
  • 28
    Den muss er doch besser verwerten! Junuzović gelangt infolge Bartels abgefälschtem Schuss von der Strafraumkante auf halblinker Position in eine sehr gute Schusslage, Diekmeier ist weit weg vom Österreicher. Aus gut elf Metern schießt Junuzović Drobný jedoch direkt in die Arme!
  • 26
    Die Mannen von Viktor Skripnik sind zwar nicht gleichauf, können ihre Abwehrketten jetzt allerdings ein paar Meter nach vorne schieben. So bewegt sich das Geschehen von ihrem Kasten weg und die Innenverteidiger können durchatmen.
  • 23
    Werder strahlt durch eine Standardsituation erstmals einen Hauch von Gefahr aus. Junuzović' scharfe Freistoßhereingabe aus der zweiten Reihe kann von Djourou nur mit Mühe ins Toraus geklärt werden. Der folgende Eckstoß wird am ersten Pfosten abgefangen.
  • 20
    Gelbe Karte für Santiago García (Werder Bremen)
    García kommt mit seiner Grätsche auf seiner linken Abwehrseite zu spät gegen den durchstartenden Diekmeier und trifft diesen bei hoher Geschwindigkeit am Knöchel. Für den Argentinier ist es die fünfte Gelbe Karte in dieser Saison, weshalb er am kommenden Wochenende gegen Paderborn fehlen wird.
  • 18
    Um Werder so richtig in Bedrängnis zu bringen, fehlt es den Hausherren noch an der Präzision im Passspiel im letzten Felddrittel. Die entscheidenden Abspiele sind zu ungenau und meist auch voraussehbar für die Bremer.
  • 15
    Van der Vaart verstolpert! Der Niederländer wird durch Holtby in Szene gesetzt, der das Spielgerät unweit der linken Seitenauslinie von Kroos erobert hat und schnell ins Zentrum passt. Die Annahme des Balles gelingt jedoch überhaupt nicht, so dass Gálvez die Situation bereinigen kann.
  • 13
    Die Zinnbauer-Truppe ist das klar dominierende Team, drängt den SVW weit in die eigene Hälfte- Die Grün-Weißen schaffen es bisher kaum sauber über die Mittellinie und geraten früh unter Druck. Bei aller Vorsicht: Mit dieser Passivität wird es schwer, heute zu punkten!
  • 11
    Gouaida scheitert an Wolf! Sehr geduldig kombinieren sich die Rothosen im Zentrum an den Sechzehner. Lasogga steht an der Sechzehnerkante mit dem Rücken zum Tor und legt dann für den Debütanten ab. Der zieht aus 15 Metern mit dem linken Spann ab. Wolf ist schnell in der linken Ecke und pariert großartig!
  • 9
    Behrami fehlt die Genauigkeit im Abschluss! Der Schweizer Nationalspieler profitiert von einem Eckball, der nach Van der Vaarts Ausführung von der linken Fahne quer durch den Sechzehner an Freund und Feind vorbei rutschte. Aus 18 Metern zieht Behrami ab, knallt das Leder aber weit über den Kasten.
  • 7
    Westermann nickt über den Querbalken! Van der Vaart findet den Verteidiger mit seiner Freistoßhereingabe aus dem rechten Halbfeld. Aus sieben Metern setzt Westermann seinen Kopfstoß etwas zu hoch an. Zudem stand er bei Abgabe des Balles im Abseits.
  • 7
    Werder will sich in der Anfangsphase offensichtlich nicht aus der Defensive locken lassen, startet sehr zurückhaltend. Mit zwei Abwehrketten soll der Strafraum verriegelt werden. Wann findet der HSV die erste Lücke?
  • 5
    Hamburg ist als Heimteam bemüht, die Kontrolle über das Leder auszuüben. Die Hausherren rennen die Grün-Weißen früh an und erzwingen dadurch schnelle Entscheidungen in Sachen Ballabgabe. Wirklich beeindruckt zeigen sich die Gäste davon aber noch nicht.
  • 3
    Lasogga will seine Zielstrebigkeit unter Beweis stellen, als er einen verunglückten Klärungsversuch von Lukimya per Volleyschuss in Richtung gegnerischem Kaste befördert. Er verzieht aber total, so dass Wolf nicht eingreifen muss.
  • 3
    Zu zwei personellen Wechseln ist Viktor Skripnik gezwungen. Abwehrmann Sebastian Prödl (Hüfte) und der treffsichere Franco di Santo (Knie) fallen aus. Sie werden durch Lukimya und Petersen ersetzt. Außerdem wird Elía von Hajrović auf die Bank verdrängt.
  • 2
    Joe Zinnbauer nimmt im Vergleich zur Pleite in Wolfsburge eine Veränderung in seiner Startelf vor und die hat es in sich: Er schenkt Mohamed Gouaida das Bundesligadebüt. Der 21-jährige Franzose kam im Sommer aus Freiburg und konnte für das Regionalligateam schon sechs Tore erzielen. Der Linksaußen wird ins eiskalte Wasser geworfen, da Marcell Jansen verletzt ist.
  • 1
    Auf geht's ins 101. Nordderby! Hamburg in weißen Trikots, roten Hosen und blauen Stutzen. Bremen hat sich die grau-schwarzen Auswärtsklamotten übergestreift.
  • 1
    Spielbeginn
  • Vor ausverkauftem Haus betreten die 22 Hauptdarsteller den Rasen. Alles ist angerichtet für einen stimmungsvollen Nachmittag, der bei aller Rivalität hoffentlich fair und friedlich bleibt!
  • Felix Zwayer heißt der Schiedsrichter der vorletzten Partie des 12. Spieltages. Der 34-jährige Immobilienkaufmann ist seit August 2009 in der Bundesliga hauptverantwortlich unterwegs und leitet heute seine 80. Partie auf diesem Niveau. An den Seitenlinien erhält er dabei die Unterstützung von Benjamin Brand und Marco Achmüller. Vierter Offizieller ist Marcel Pelgrim.
  • "Es ist ein wichtiges Spiel, in dem wir alles geben werden. Aber danach kommen noch 22 weitere wichtige Spiele", nimmt der 45-jährige Ukrainer dem Nordderby ein wenig die Bedeutung, auch wenn ihm sein Stellenwert für die Anhängerschaft durchaus bewusst sein dürfte. Mit dem Trainerwechsel ist die Hoffnung zurückgekehrt an die Weser; der neue Coach hat viele Fürsprecher unter den Fans.
  • Auch Werder steckt tief im Abstiegssumpf, doch zeigt die Tendenz bei den Grün-Weißen deutlich nach oben. Nach der Entlassung von Robin Dutt und der Amtsübernahme von Viktor Skripnik ist die Bilanz Werders makellos: Nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal in Chemnitz wurden auch die Ligavergleiche mit Mainz und Stuttgart gewonnen. Vor über 6000 mitgereisten Anhängern soll dieser Serie ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden.
  • In Wolfsburg zeigten die Rothosen einen schwachen Auftritt und verloren verdient mit 0:2. Gegen das Spitzenteam aus Niedersachsen hatten sie nie eine echte Chance auf einen Punktgewinn und verpassten es dadurch, den Schwung nach dem 1:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen mitzunehmen. Hatte man sich nach dem Sieg in Dortmund Anfang Oktober erhofft, auf fremdem Geläuf endlich wieder dominanter aufzutreten, sind die Pleiten in Berlin und Wolfsburg als Rückschritt zu werten.
  • Vier Tore in elf Partien – die Ausbeute der Hamburger Offensive ist bislang nicht reif für die höchste deutsche Fußballstaffel. Noch nie erzielten die Mannen von Trainer Joe Zinnbauer in dieser Spielzeit mehr als einem Treffer. In Relation zu dieser Horrorbilanz fällt die Punktebilanz von neun Zählern sogar noch ganz akzeptabel aus, was am der ordentlichen Leistung in der Abwehr liegt (14 Gegentore).
  • Wenn dann noch Teams wie RB Leipzig ganz nach oben drängen und wie andere Werksmannschaften potente Geldgeber im Rücken haben, rückt das internationale Geschäft für die schwächelnden Traditionsvereine in weite Ferne. An der Elbe und der Weser wird man lernen müssen, aus wenig viel zu machen!
  • Auf absehbare Zeit wird es für Hamburg und Bremen darum gehen, den Anschluss an das Mittelfeld der deutschen Eliteklasse nicht zu verlieren und den Totalabsturz in die 2. Bundesliga zu verhindern. Diese triste Zukunft mag noch nicht bei jedem Anhänger angekommen sein, doch spricht der Trend der letzten Spielzeiten eindeutig dafür.
  • Während andere Vereine in der Bundesliga mit weniger finanziellen Möglichkeiten nahe an das Maximum herankommen, ruhten sich die Verantwortlichen beim HSV und beim SVW auf ihren großen Namen aus. Dem Verlierer des 101. Aufeinandertreffens droht gar die rote Laterne, sollte Stuttgart im Vorabendmatch gegen Augsburg punkten.
  • Der Vorletzte trifft auf den 16. des Klassements: Obwohl sowohl die Rothosen als auch die Grün-Weißen in den letzten Jahren eine sportliche Talfahrt hingelegt haben, hat das Nordderby in der Saison 2014/2015 einen neuen Tiefpunkt geschaffen. In solch tiefen Tabellenregionen standen sich die Erzrivalen selten gegenüber, doch die jüngste Entwicklung der Klubs aus den beiden Hansestädten lässt derzeit einfach nicht mehr zu.
  • Hallo und herzlich willkommen zur Bundesliga am Sonntagnachmittag! Heute kommt es zum 101. Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen. Ab 15:30 Uhr geht es in Bahrenfeld nicht nur um wichtige drei Punkte, sondern auch ein hohes Maß an Prestige.
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