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Liveticker

90
01.02.2015 15:30
Werder BremenWerder2:0Hertha BSCHertha BSC
StadionWeser-Stadion
Zuschauer40.187
Schiedsrichter
Dr. Felix Brych
43.
69.
13.
37.
54.
61.
66.
78.
88.
31.
39.
48.
46.
46.
70.
  • 90.
    Fazit:
    Der Weg zum Klassenerhalt 2015 beginnt für Werder Bremen mit einem erfreulichen Ereignis: Die Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik schlägt Hertha BSC souverän mit 2:0! Der zweite Heimsieg in Serie ist verdient, da die Norddeutschen heute in den meisten Bereichen überlegen waren und durch zwei Traumtore von Franco Di Santo (43. und 69.) für klare Verhältnisse sorgten. Es war zwar kein Feuerwerk, welches die Grün-Weißen vor den zufriedenen Zuschauern ablieferten, doch gegen einen extrem passiven Gegner hat diese Leistung locker ausgereicht. Im ersten Durchgang noch mit einigen Konteransätzen, kam von den Hauptstädtern nach dem Seitenwechsel offensiv fast gar nichts mehr. In dieser Verfassung ist der BSC ein Kandidat für die letzten beiden Plätze. Am Mittwoch will Werder in Hoffenheim erfolgreich sein, während Berlin gegen Leverkusen gefordert ist. Viel Spaß mit dem abschließenden Match zwischen Augsburg und Hoffenheim und einen schönen Abend noch!
  • 90.
    Spielende
  • 90.
    120 Sekunden werden nachgespielt. Sie werden an der Punkteverteilung in diesem Kellerduell aber nichts mehr ändern.
  • 89.
    Wolf ist auch in der Endphase hellwach: Er kann einen Heber in den Lauf von Wagner im letzten Augenblick vor dem Angreifer erreichen, da er die Linie rechtzeitig verlassen hat. Erst zum dritten Mal in dieser Saison scheint Werder keinen Gegentreffer zu kassieren.
  • 88.
    Einwechslung bei Werder Bremen: Felix Kroos
  • 88.
    Selke findet seinen Meister in Kraft! Der U19-Europameister taucht auf halblinks frei vor dem Berliner Schlussmann auf, ballert das Spielgerät dann aus 13 Metern auf die lange rechte Ecke. Mit einem tollen Reflex verhindert Kraft den dritten Gegentreffer.
  • 88.
    Auswechslung bei Werder Bremen: Zlatko Junuzović
  • 88.
    Die grün-weißen Zuschauer feiern bereits den anstehenden Dreier. Es ist der vierte Heimsieg im fünften Versuch unter Viktor Skripnik. Bremen wird als Tabellen-12. in die englische Woche gehen.
  • 86.
    Mit Leverkusen am Mittwoch wird die kommende Aufgabe für den BSC nicht leichter. Zumindest Hosogai, der im defensiven Mittelfeld heute schmerzlich vermisst wird, ist dann wieder mit von der Partie. Dennoch droht ein Fehlstart in die Rückrunde.
  • 83.
    Es scheint, als könnte Schiedsrichter Brych das Spiel auch jetzt schon beenden, wenn es nicht die Regeln verbieten würden. Die Körpersprache der Hauptstädter spricht eine klare Sprache: Hier kann es nur noch einmal eng werden, wenn sich Werder selbst ein Ei ins Nest legt.
  • 80.
    Im offensiven Mittelfeld der Norddeutschen häufen sich mit der Sicherheit von zwei Toren Vorsprung die Ein-Kontakt-Kombinationen. So viel Fluss in den Angriffen hat man bei den Grün-Weißen schon länger nicht gesehen. Gute Aussichten für die Werder-Fans!
  • 79.
    Der vermeintliche Matchwinner verlässt den Rasen: Di Santo hätte gerne bis zum Ende gespielt, doch Trainer Skripnik setzt sich natürlich durch. In der Schlussphase darf Aycicek sein Können unter Beweis stellen.
  • 78.
    Einwechslung bei Werder Bremen: Levent Aycicek
  • 78.
    Auswechslung bei Werder Bremen: Franco Di Santo
  • 75.
    Bezeichnend für die Torgefahr der BSC-Offensive: Ndjengs Freistoßflanke von der rechten Außenbahn landet direkt in den Händen von Wolf. Der Bremer Schlussmann wurde heute noch nicht ernsthaft geprüft. Es deutet wenig darauf hin, dass sich das in der restlichen Zeit noch ändert.
  • 72.
    Im Hinblick auf den Verlauf in den ersten 72 Minuten fällt es wohl auch den Optimisten im blau-weißen Lager schwer, noch an einen Punktgewinn der Berliner zu glauben. Bremen hat die Vorentscheidung geschafft und steht ganz kurz vor dem ersten Sieg im ersten Spiel!
  • 70.
    Einwechslung bei Hertha BSC: Sandro Wagner
  • 70.
    Auswechslung bei Hertha BSC: Ronny
  • 69.
    Tooor für Werder Bremen, 2:0 durch Franco Di Santo
    Er ist der Mann für die schönen Tore! Selke muss seinen Vorstoß auf halbrechts zwar abbrechen, passt aber wunderbar in die Gasse zu Fritz. Der kratzt das Leder von der rechten Grundlinie auf den zweiten Pfosten, wo Di Santo akrobatisch einen Seitfallzieher auspackt. Er trifft das Spielgerät aus sieben Metern nicht mit voller Wucht, befördert es aber unhaltbar gegen die Laufrichtung von Kraft in der rechten Ecke!
  • 69.
    Bargfrede präsentiert sich heute als abschlussfreudig! Die 44 profitiert durch Bartels Ablage an die Sechzehnerkante infolge eines Einwurfes von der linken Seite, schießt aus fast zentraler Lage flach in Richtung Tor. Gut ein Meter rauscht die Kugel links am Kasten vorbei!
  • 66.
    Viktor Skripnik bringt die erste frische Kraft für den SVW. Fritz, zum ersten Mal in dieser Saison eingewechselt, ersetzt Neuzugang Öztunali. Der Enkel von HSV-Legende Uwe Seeler hatte einige gute Offensivszenen, war zu weiten Teilen aber isoliert.
  • 66.
    Einwechslung bei Werder Bremen: Clemens Fritz
  • 66.
    Auswechslung bei Werder Bremen: Levin Öztunali
  • 64.
    Eine gute halbe Stunde vor dem Abpfiff wird den Zuschauern im Weserstadion ziemlich wenig geboten. Bis auf den Distanzversuch von Junuzović erleben sie viel Stückwerk. Positiv aus Bremer Sicht: Hertha konnte sich noch keine ernsthafte Möglichkeit auf das 1:1 erarbeiten.
  • 61.
    Gelbe Karte für Zlatko Junuzović (Werder Bremen)
    Diese Verwarnung hat Folgen! Der Österreicher steigt Lustenberger im Mittelkreis von hinten zwischen die Beine - allerdings bei niedriger Geschwindigkeit. Deshalb ist die fünfte Gelbe Karte von Junuzović etwas hart. Er fehlt damit am Mittwoch in Hoffenheim.
  • 59.
    Bartels fehlt die Orientierung! Junuzović lupft aus dem linken Halbfeld in den Laufweg des Ex-Paulianers, der die Kugel aus zehn Metern auf das Tor verlängern möchte. Er kommt mit der Fußspitze nicht ganz heran, da er für einen Augenblick nicht weiß, wo sich der Ball befindet.
  • 57.
    Herthas Bemühungen gehen über die erkennbaren Ansätze noch nicht hinaus. Werder muss aktuell keinen großen Aufwand betreiben, um die knappe Führung zu halten. Gleichzeitig investiert man selbst zu wenig, um das zweite Tor zu erzwingen.
  • 54.
    Gelbe Karte für Janek Sternberg (Werder Bremen)
    In seinem dritten Bundesligamatch sieht der junge Linksverteidiger seine erste Gelbe Karte: Er tritt Pekarík unweit der Mittellinie auf den Fuß. Er ist der sechste Akteur im Spiel, der schon verwarnt ist.
  • 52.
    Kraft lenkt das Leder über die Latte! Junuzović kann aus dem Rückraum relativ ungestört einen Distanzschuss wagen. Das Leder hätte genau unter den Querbalken gepasst, doch Berlins Schlussmann verhindert den zweiten Gegentreffer.
  • 51.
    Die Alte Dame kommt forsch zurück auf das satte Grün, scheint endlich gewillt, auch aktiv etwas zu diesem Spiel beizutragen. Werder registriert die Versuche des Gegners, kann die meisten Angriffe durch konsequente Zweikampfführung im Mittelfeld vereiteln.
  • 49.
    Pekarík gelingt der Durchbruch auf der rechten Außenbahn, er enteilt Sternberg in hohem Tempo. Seine halbhohe Hereingabe auf den zweiten Pfosten ist für Schieber bestimmt, dessen potentielle Möglichkeit von Vestergaard verhindert wird.
  • 48.
    Gelbe Karte für Johannes van den Bergh (Hertha BSC)
    Der frische Linksverteidiger steht erstmals im Mittelpunkt, als er die Gesundheit von Gebre Selassie mit einer Grätsche gefährdet. Glücklicherweise steht der Tscheche schnell wieder. Gelb gibt's trotzdem!
  • 47.
    Jos Luhukay war in Sachen Niemeyer zu einer Auswechslung gezwungen: Der Ex-Bremer hat sich wohl eine Gehirnerschütterung zugezogen. Für ihn spielt nun Ndjeng. Außerdem ist Schulz in der Kabine geblieben; er wird ab sofort durch van den Bergh ersetzt.
  • 46.
    Willkommen zurück zum Wiederanpfiff im Weserstadion! Bremen hat die erste Voraussetzung für einen Sieg erfüllt: Es hat ein Tor geschossen. Nun geht es darum, die dominierende Leistung aus dem ersten Durchgang zu bestätigen und den Hauptstädtern keine Räume für Konter zu schenken. Weit aufgerückt sind die Hausherren nämlich durchaus anfällig.
  • 46.
    Einwechslung bei Hertha BSC: Marcel Ndjeng
  • 46.
    Auswechslung bei Hertha BSC: Peter Niemeyer
  • 46.
    Einwechslung bei Hertha BSC: Johannes van den Bergh
  • 46.
    Auswechslung bei Hertha BSC: Nico Schulz
  • 46.
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45.
    Halbzeitfazit:
    Zum Ende des ersten Durchgangs hat sich Werder Bremen belohnt: Die Norddeutschen liegen nach 45 Minuten gegen Hertha BSC mit 1:0 vorne! Über weite Strecken waren die Mannen von Viktor Skripnik den Hauptstädtern überlegen, kontrollierten das Geschehen. Die Blau-Weißen waren meist zu passiv und verließen sich zu sehr auf Konterchancen, die durchgängig fahrlässig vergeben wurden. Werder tat sich zwar etwas schwer mit der Konsequenz im letzten Felddrittel, schaffte aber in Minute 43 durch einen großartigen Treffer von Di Santo die Führung. Berlin wird mehr in das Match investieren müssen, um die Niederlage zum Rückrundenauftakt noch zu verhindern. Bis gleich!
  • 45.
    Ende 1. Halbzeit
  • 45.
    Auf der Gegenseite taucht Schulz nach einem Pass aus dem zentralen Mittelfeld ohne Gegenspieler in der Nähe auf links im Strafraum auf, doch sein Abschluss ist nicht bundesligawürdig. Er schießt weit am linken Pfosten vorbei!
  • 43.
    Tooor für Werder Bremen, 1:0 durch Franco Di Santo
    Mit viel Gefühl im rechten Fuß bringt Di Santo die Grün-Weißen in Front! Gebre Selassie wird bei seinem Dribbling im Zentrum nur hofiert, legt das Spielgerät auf die rechte Seite des Sechzehners zum Argentinier. Dieser sieht, dass Kraft einen Meter zu weit vorne steht. Er lupft die Kugel in Bedrängnis in den linken Winkel!
  • 41.
    Bargfrede scheitert an Kraft! Bremens Nummer 44 feuert die "Torfabrik" aus gut 21 Metern mit dem rechten Spann in Richtung des Berliner Keepers. Der hebt erneut nach kurzem Zwischenschritt ab und faustet das Spielgerät zur Seite weg!
  • 39.
    Gelbe Karte für Jens Hegeler (Hertha BSC)
    Brych ist nun immer öfter gefordert: Hegeler ist der nächste Akteur, der ab sofort richtig aufpassen muss. Man merkt an der Härte, dass es sich um Spiel im Tabellenkeller handelt!
  • 37.
    Gelbe Karte für Gálvez (Werder Bremen)
    Gálvez geht mit seiner Grätsche an der Mittellinie das Risiko eines Feldverweises ein Kauf, kommt mit seiner Attacke gegen Schulz zu spät und trifft den Linksverteidiger bei vollem Tempo. Dunkelgelb für den 25-jährigen Spanier!
  • 36.
    Öztunali probiert sein Glück, doch sein Schuss wird geblockt! Mit zwei wunderbaren Direktpässen finden die Grün-Weißen über den linken Flügel einen Weg in den Strafraum. Der Leihspieler aus Leverkusen visiert aus vollem Lauf die kurze Ecke an, doch ein Berliner Fuß ist beim Abschluss aus 13 Metern dazwischen.
  • 34.
    Die Bremer Dominanz droht zu schwinden, denn der BSC verschiebt seine tiefste Spielerreihe um ein paar Meter nach vorne und hält die Kugel damit etwas weiter entfernt vom eigenen Kasten. Die Gastgeber werden den Treffer nicht geschenkt bekommen und müssen mehr Tempo auf den Rasen bringen.
  • 31.
    Gelbe Karte für Peter Niemeyer (Hertha BSC)
    Niemeyer, dessen Platzwunde mit einem blauen Kopfverband behandelt wurde, zupft abseits des Balles am Trikot von Bartels, der dieses Geschenk dankend annimmt und zu Boden geht. Schiedsrichter Brych spricht die zweite Verwarnung in einer harten, aber nicht unfairen Partie aus.
  • 30.
    Was den Norddeutschen noch fehlt, ist die Präzision im letzten Anspiel vor einem möglichen Abschluss. Bis zum letzten Felddrittel vermittelt das Kombinationsspiel einen reifen Eindruck. Dann jedoch greifen die blau-weißen Verteidiger jedoch konsequent zu und verhindern gute Schusspositionen.
  • 27.
    Für die harmlosen Hauptstädter ergibt sich nach einem abgeblockten Schussversuch des Gegners eine Chance auf einen Konter, doch die Drei-gegen-drei-Situation wird durch einen Fehlpass Ronnys fahrlässig liegen gelassen. Es gibt nicht viel Erwärmendes von den Gästen!
  • 25.
    Das Bremer Publikum verbreitet eine gute Stimmung im Weserstadion, kann mit der bisherigen Leistung seiner Spieler auch vollkommen zufrieden sein. Das Skripnik-Team tritt selbstbewusst auf und schnuppert am ersten Treffer. Alles deutet auf einen erfolgreichen Rückrundenstart der Hausherren hin!
  • 22.
    Selke visiert die lange Ecke an! Der Youngster lässt sich bei seinem Diagonalsolo vom linken Flügel nicht aufhalten und packt mit der breiten rechten Seite einen wuchtigen Aufsetzer aus. Kraft streckt sich und pariert mit den Fingerspitzen!
  • 21.
    Stocker wird nach seinem dritten Foulspiel in der gegnerischen Hälfte von Referee Brych ermahnt. Der Sommerneuzugang aus Basel ist in der Anfangsphase sehr giftig in den Zweikämpfen, arbeitet dabei oft mit unlauteren Mitteln.
  • 20.
    Da fehlte nicht viel! Bargfrede verarbeitet einen aufspringenden Ball in halbrechter Position zu einer Bogenlampe, die sich aus 18 Metern beinahe in den linken Winkel senkt. Kraft kann dem Spielgerät nur nachschauen und hat viel Glück, dass das Netz nicht zappelt!
  • 17.
    Stocker setzt zum Sonntagsschuss an, als der Ball infolge der ersten Berliner Ecke hoch in seine Richtung geklärt worden ist. Aus dem Rückraum packt der Schweizer Nationalspiele einen ordentlichen Volleyversuch aus, der aus 18 Metern nicht weit über Wolfs Gehäuse segelt.
  • 15.
    Luhukays Taktik, nach Ballgewinn in der kompakten Abwehrreihen schnell umzuschalten, ist mittlerweile ganz gut zu erkennen, geht aber noch nicht ansatzweise auf. Wenn die Hausherren im Mittelfeld so wenig gestört werden, wird das ein langer Nachmittag für die blau-weißen Verteidiger.
  • 13.
    Gelbe Karte für Davie Selke (Werder Bremen)
    Nachdem sich die Alte Dame am eigenen Strafraum mühevoll befreit hat, treibt Schulz die Kugel mit Tempo nach vorne und hat gute Aussichten auf die Eröffnung eines gefährlichen Konters. Selke reißt ihn nieder, um eine Berliner Möglichkeit zu unterbinden. Für dieses taktische Foul ist die erste Gelbe Karte fällig.
  • 10.
    Der BSC, mittlerweile wieder vollzählig, kann seine erste Offensivaktion auf den Rasen zaubern. Schulz' Hereingabe von der linken Außenbahn findet vor dem Bremer Kasten jedoch keinen Abnehmer. Es bleibt vorerst dabei: Die Kontrolle über das Geschehen haben die Hansestädter.
  • 9.
    Selke nutzt das Powerplay um ein Haar zur Führung aus! Rechtsverteidiger Gebre Selassie wird bei seinem Vorstoß auf dem Flügel nicht attackiert und kann deshalb halbhoch in den Sechzehner flanken. Der U19-Europameister fackelt dort nicht lange, trifft das Spielgerät aus zwölf Metern aber nicht richtig. Kraft ist zur Stelle!
  • 8.
    Die Blau-Weißen sind bislang sehr zurückhaltend, wollen sich offensichtlich nicht so schnell aus der Reserve locken lassen. Derzeit sind sie wegen einer Platzwunde an der Stirn von Peter Niemeyer in Unterzahl. Der Berliner Sechser muss an der Seitenlinie behandelt werden.
  • 6.
    Das erste Ausrufezeichen der Partie wird durch einen Neuzugang gesetzt! Vestergaard merkt, dass die zentrale Gasse in Richtung Kraft vollkommen frei ist und nutzt deshalb die Möglichkeit für ein Dribbling nach vorne. Aus gut 20 Metern zieht er ab und schießt nur knapp über dern Querbalken!
  • 5.
    Junuzović durfte mit einem Freistoß sowie eines Eckballs von der linken Fahne schon zwei Standards in die Mitte schlagen. Seine Hereingaben sind jedoch viel zu niedrig angesetzt und können jeweils problemlos von den Hauptstädtern abgefangen werden.
  • 5.
    Die ersten Momente dieses Abstiegsduells sind vom ruhigen Aufbauspiel der Hausherren geprägt, denen es für offensive Aktionen noch am nötigen Tempo mangelt. Man tastet sich unweit der Mittellinie erst einmal ab und geht zunächst keine großen Risiken ein.
  • 3.
    Jos Luhukay schickt drei neue Kräfte ins Rennen, die Ende Dezember gegen Hoffenheim zunächst zuschauen mussten. Langkamp, Lustenberger und Stocker ersetzen Ndjeng (Bank), Hosogai (Gelbsperre) und Ben-Hatira (Zehverletzung). Kalou steht wegen seiner Teilnahme am Afrika-Cup nicht im Kader; Skjelbred muss wegen einer bakteriellen Entzündung aussetzen.
  • 2.
    Im Vergleich zum starken 2:1-Erfolg zum Ende der Hinrunde gegen Borussia Dortmund nimmt Heimtrainer Viktor Skripnik vier personelle Änderungen vor. So stehen die Neuzugänge Vestergaard und Öztunali sofort in der Startelf und auch Talent Sternberg sowie Goalgetter Di Santo dürfen von Anfang an ran. Es müssen weichen García, Lukimya, Fritz (alle Bank) und Lorenzen (Knieverletzung).
  • 1.
    Das Leder rollt im Weserstadion! Werder agiert in grünen Trikots, weißen Hosen und grünen Stutzen. Der BSC zeigt sich ein blau-weiß gestreiften Jerseys, blauen Shorts und weißen Socken.
  • 1.
    Spielbeginn
  • Zum Einlaufen der Mannschaften präsentiert die Ostkurve eine Choreographie, die sich für einen einheitlichen Spieltagstermin ausspricht: "Pro Samstag 15:30 - Ohne uns kein Kick!", ist dort zu lesen.
  • Wie auch vor allen anderen Bundesligapartien dieses Wochenendes wird nun im gesamten Stadion für einige Augenblicke an den verstorbenen Wolfsburger Spieler Junior Malanda gedacht.
  • Für die Regelauslegung zuständig ist Dr. Felix Brych. Der einzige DFB-Schiedsrichter, der im Sommer bei der WM 2014 in Brasilien aktiv war, leitet heute seine 189. Partie in der Bundesliga. Dabei wird er an den Seitenlinien von Mark Borsch und Stefan Lupp unterstützt. Der vierte Offzielle ist Christian Fischer.
  • Setzt Werder seine gute Heimbilanz unter Viktor Skripnik fort und fährt im fünften Match unter der Leitung des Ukrainers die Punkte elf, zwölf und dreizehn ein oder zeigt sich die Hertha nach der Winterpause defensiv stabilisiert und nimmt Zählbares mit auf die Heimreise? Nicht mehr lange, dann geht es rund in der Hansestadt!
  • Zusammen mit dem heutigen Gegner und Borussia Dortmund ist Berlin mit nur fünf Zählern in der fremden der beliebteste Gast in den Stadien der Bundesliga. Einigermaßen über Wasser hält die Blau-Weißen in erster Linie die vier Heimsiege, doch bei neun Auswärtspartien in der Rückserie wird diese Bilanz leicht verbessert werden müssen. Ist heute ein guter Tag für den Anfang?
  • Für die Alte Dame endete die Hinrunde mit einem negativen Paukenschlag: Mit 0:5 gingen die Blau-Weißen vor heimischer Kulisse gegen Hoffenheim unter. Dementsprechend froh dürften die Herthaner gewesen sein, mal ein paar Tage Abstand zum Alltagsgeschäft gehabt zu haben. Nach nur einem Sieg in den letzten fünf Begegnungen soll heute zumindest ein Unentschieden herausspringen, damit die Wiederaufnahme des Ligabetriebs als gelungen bezeichnet werden kann.
  • Gleichzeitig wurden mit Eljero Elia (Southampton FC) und Ludovic Obraniak (Çaykur Rizespor) zwei Akteure von der Payroll gestrichen, die auf dieser sicherlich nicht ganz unten aufgeführt waren. Im Fanumfeld der Grün-Weißen ist man hinsichtlich des Starts in das neue Kalenderjahr optimistisch und glaubt daran, dass der Vorsprung auf die Abstiegszone ausgebaut werden kann. Für den Beginn der englischen Woche wäre ein Heimsieg eminent wichtig.
  • Innenverteidiger Jannik Vestergaard (Hoffenheim) und Seeler-Enkel Levin Öztunali (Leihe aus Leverkusen) sind die weiteren Winterverpflichtungen, für die das relativ schmale grün-weiße Portemonnaie das nötige Kleingeld bereit hielt. Werder hat seinen Kader nochmals verjüngt und geht mit einer relativ unerfahrenen Mannschaft in die Rückrunde. Dieser Weg ist zwar nicht ganz freiwillig, doch aus der Frische der Neuzugänge kann in Verbindung mit eigenen Talenten eine gute Mischung für die kommenden Jahren entstehen.
  • Die Verantwortlichen an der Weser sahen die Verfehlungen im defensiven Bereich offensichtlich nur in den teils mangelhaften Leistungen der Feldspieler begründet, sondern auch in der Qualität zwischen den Pfosten. Auf der Position des Schlussmannes wurde das Personalkarussell kräftig gedreht: So wurden mit Koen Casteels (Leihe vom VfL Wolfsburg, kam aus Hoffenheim) und Talent Michael Zetterer (Unterhaching) gleich zwei Torleute verpflichtet, während Richard Strebinger bis zum Sommer in Regensburg spielt. Nicht gerade ein Vertrauensbeweis für die Nummer eins Raphael Wolf!
  • Mit 17 Zählern liegt Werder vor dem zweiten Saisonteil auf dem Relegationsrang und hat einen Punkt weniger auf dem Konto als die Hertha. Dabei haben beide Großstadtklubs die gleiche Baustelle, die es ab sofort so gut wie möglich zu schließen gilt: Mit 39 (SVW) und 35 Gegentoren (BSC) sind sie die Schießbuden der Bundesliga. Durchschnittlich müssen die Torhüter also mehr als zweimal pro Wochenende hinter sich greifen. Gibt es hier keine Verbesserung, werden sowohl die grün-weißen als auch die blau-weißen Anhänger bis in den Mai hinein zittern müssen.
  • Der Vergleich zwischen Hanse- und Hauptstädtern ist das Kellerduell Nummer eins am 18. Spieltag in der höchsten deutschen Spielklasse. Nachdem gestern Nachmittag Freiburg, Köln und Mainz wichtige Siege im Kampf gegen den Abstieg feierten, während Paderborn, Hamburg und Stuttgart weitere Nackenschläge verarbeiteten mussten, bekommen heute Bremen und Berlin die Chance auf einen erfolgreichen Rückrundenstart. Es geht darum, den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.
  • Ein herzliches Willkommen zur Bundesliga am Sonntag! In ihrem ersten Match nach der Winterpause stehen sich Werder Bremen und Hertha BSC gegenüber. Anstoß im Weserstadion ist um 15:30 Uhr.
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