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Liveticker

90
02.08.2019 18:30
SV SandhausenSandhausen0:1OsnabrückVfL Osnabrück
StadionBWT-Stadion am Hardtwald
Zuschauer5.025
Schiedsrichter
Florian Badstübner
48.
61.
66.
70.
71.
71.
83.
78.
90.
55.
74.
90.
  • 90
    Fazit:
    Feierabend in Sandhausen, der Sportverein unterliegt dem VfL Osnabrück daheim ganz unglücklich mit 0:1 und muss die erste Niederlage der Spielzeit einstecken. Nach dem im Prinzip ausgeglichenen ersten Durchgang, an dessen Ende die Koschinat-Truppe das Gros an Chancen hatte, setzte sich dieses Bild zunächst fort. Die Schwarz-Weißen hatten mehr Spielanteile, wobei das Match nach 55 Minuten für etwa eine Viertelstunde verflachte. Erst in der Schlussphase wachten beide Teams nochmal auf, wieder drückten die Hardtwaldstädter etwas mehr. Hier wäre eine Führung für sie eigentlich folgerichtig gewesen. Stattdessen richteten sich die Lila-Weißen auf, scheiterten erst an sich selbst und markierten durch den abgefälschten Álvarez-Freistoß, der die Diskussionen um die Torlinientechnik in der Zweiten Bundesliga sicher befeuern wird, das 1:0. Danach warf der SVS alles in die Waagschale, mehr als Diekmeiers Riesenmöglichkeit kurz vor Ende sprang aber nicht mehr heraus. So feiern die Niedersachsen einen umjubelten, wenngleich nicht gänzlich verdienten Sieg. In zwei Wochen soll daheim gegen den SV Darmstadt 98 nachgelegt werden. Zuvor wartet im Pokal in neun Tagen aber die Partie gegen RB Leipzig. Die Kurpfälzer dagegen zeigten eine ansprechende Leistung, verpassten es aber, sich zu belohnen. Dies soll in exakt einer Woche gegen Borussia Mönchengladbach nachgeholt werden. In der Liga geht weitere sieben Tage später zuhause gegen den 1. FC Nürnberg weiter.
  • 90
    Spielende
  • 90
    Der Trainer des Drittligameisters ist stinksauer. Er will den Abpfiff. Lauthals brüllt er "Ende, Ende" durch die Gegend. Nach einem schwachen Chip von Paqarada aus dem linken Halbfeld in Körbers Arme bekommt er seinen Willen. Es ist Schluss!
  • 90
    Thioune will den Vorsprung weiter absichern. Ouahim als Offensivakteur geht aus, Köhler als defensiver Mittelfeldmann rein.
  • 90
    Einwechslung bei VfL Osnabrück: Sven Köhler
  • 90
    Auswechslung bei VfL Osnabrück: Anas Ouahim
  • 90
    Diekmeier verpasst den Ausgleich! Der Ex-HSV'ler kommt nach einem Eckstoß, bei dem auch Keeper Fraisl aufrückt, völlig frei aus vier zentralen Metern zum Kopfball. Körber bäumt sich vor ihm auf, hat aber viel Glück, dass der Schädelstoß haarscharf links vorbeidüst. Der muss eigentlich sitzen.
  • 90
    Gelbe Karte für David Blacha (VfL Osnabrück)
  • 90
    Fünf Minuten müssen die Gäste noch überstehen, um den ersten Dreier der Saison einzufahren. Dies ist wohl vor allem der längeren Unterbrechung nach dem Treffer geschuldet.
  • 90
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5
  • 88
    Weiter lässt diese Hütte des Aufsteigers Rätsel übrig. So werden die Rufe nach der Torlinientechnologie für das deutsche Unterhaus naturgemäß lauter. Es kann mit dem bloßen Auge nicht abschließend geklärt werden, ob die Kugel wirklich in vollem Umfang hinter der Linie war.
  • 85
    Bei einem schnellen Konter rauscht Álvarez allein durchs Mittelfeld und lässt zwei Sandhäuser stehen. Knapp vor der Strafraumkante fällt er im Duell mit Zhirov zu Boden, kriegt diesmal aber keinen Freistoß. Strittige Entscheidung.
  • 83
    Koschinat zieht seine letzte Wechseloption und schickt Frey für den wenig auffälligen Paurević aufs Feld.
  • 83
    Einwechslung bei SV Sandhausen: Marlon Frey
  • 83
    Auswechslung bei SV Sandhausen: Ivan Paurević
  • 81
    Und beinahe Álvarez mit dem Wiedernanstoß! Die Niedersachsen erkämpfen sich das Leder an der Mittellinie, leicht rechts versetzt probiert es der Joker direkt aus 55 Metern. Fraisl rutscht in der Rückwärtsbewegung aus und hat extremes Glück, dass nur das Tordach erzittert.
  • 81
    Nach fast drei Minuten Irritation steht fest: Der Freistoß geht als Tor durch. Restlos lassen sich die Zweifel hier wohl nicht beseitigen. Den Gästen wird es egal sein - sie führen!
  • 78
    Tooor für VfL Osnabrück, 0:1 durch Marcos Álvarez
    Ein ganz kurioses Tor! Álvarez übernimmt den Standard selbst und schnibbelt ihn aufs linke Eck. Ganz unglücklich fälscht Nauber in der Mauer ab, von seinem Schädel fliegt das Spielgerät an die Unterkante der Latte und aus dem Tor heraus. Friesenbichler will im Nachsetzen einnicken, bekommt von Scheu aber einen heftigen Stoß mit dem Kopf von hinten mit. Kurz darauf steht die Entscheidung: Der Ball war hinter der Linie! Dabei beweist Schiedsrichterassistent Potemkin ein ganz genaues Auge, denn die Torlinientechnik gibt es nicht in der 2. Liga. Es ist aber eine ganz, ganz enge Nummer. Noch herrscht hier Verwirrung.
  • 77
    Álvarez wird von Scheu mittig 19 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse rustikal umgeschubst. Eine tolle Freistoßposition für die Lila-Weißen...
  • 74
    Nun beinahe das 1:0 für Osnabrück! Taffertshofer spielt aus dem rechten Halbraum perfekt in die Gasse an den Elfmeterpunkt zu Agu. Der 19-Jährige will im Bereich zwischen diesem und dem Fünfer am herauseilenden Fraisl vorbei, kommt aber zu Fall - ein Foul war das nicht. Dennoch bleibt er liegen und blockt damit ganz unglücklich den Nachschuss von Heider aus zentralen zwölf Metern, der wohl drin gewesen wäre. Bitter.
  • 74
    Auch beim Drittligameister gibt es einen neuen Mann. Álvarez ersetzt Schmidt, der im zweiten Durchgang nicht mehr so präsent wie im ersten war.
  • 74
    Einwechslung bei VfL Osnabrück: Marcos Álvarez
  • 74
    Auswechslung bei VfL Osnabrück: Niklas Schmidt
  • 71
    Doppelwechsel bei den Hausherren. Behrens und Engels gehen nach durchaus ansprechenden Auftritten vom Feld. Dafür wirbeln jetzt Scheu und Peña auf den Flügeln.
  • 71
    Einwechslung bei SV Sandhausen: Enrique Peña
  • 71
    Auswechslung bei SV Sandhausen: Mario Engels
  • 71
    Einwechslung bei SV Sandhausen: Robin Scheu
  • 71
    Auswechslung bei SV Sandhausen: Kevin Behrens
  • 70
    Gelbe Karte für Philipp Förster (SV Sandhausen)
    Förster räumt Agu ordentlich seitlich ab und sieht korrekterweise Gelb.
  • 68
    Die nächste ganz fette Gelegenheit für die Schwarz-Weißen! Förster leitet aus dem Mittelkreis selbst ein, indem er links Behrens mitnimmt und bis an den Strafraum durchrennt. Sein Kamerad schickt ihn ideal im richtigen Moment in die Box, wo Förster plötzlich sträflich frei vor Körber steht. Aus zwölf Metern halblinks Position visiert er das lange Eck an, trifft aber nur den rechten Innenpfosten. Dann bekommt es die Thioune-Elf geklärt.
  • 66
    Gelbe Karte für Gerrit Nauber (SV Sandhausen)
  • 66
    Was für ein Bock von Körber! Diekmeier schlägt von rechts eine eigentlich harmlose halbhohe Flanke an den Fünfer, die der Keeper abfängt - scheinbar! Sušac irritiert ihn offenbar ein wenig, so lässt er die Kirsche aus den Händen gleiten. Behrens schaltet am schnellsten, luchst ihm das Leder ab und wird leicht nach rechts rausgetrieben. Mit dem Rücken zum Tor setzt er zum Hackentrick an, doch Körber kriegt gerade noch den Fuß dazwischen und bringt damit alle anderen SVS-Akteure aus dem Konzept. Riesenglück!
  • 63
    Friesenbichlers erste nennenswerte Szene. Nach langem Steilpass aus der eigenen Hälfte rast der Österreicher auf dem rechten Flügel davon. Dabei ist er gänzlich allein auf weiter Flug, zieht in die Box und schlägt einen Haken nach innen. Aus halbrechten zehn Metern hält er mit links drauf, wird aber gerade noch geblockt.
  • 61
    Gelbe Karte für Erik Zenga (SV Sandhausen)
    Zenga verzögert das Spiel nach einer Unterbrechung und sieht wegen dieser unnötigen Geschichte den gelben Karton.
  • 58
    Zurzeit stellt sich wieder etwas Leerlauf ein. Beide Teams neutralisieren sich, was vor allem für den VfL eine gute Nachricht ist. Die Defensive steht wieder etwas sicherer als zuvor.
  • 55
    Erster Wechsel der Partie. Girth geht nach abgesehen von seiner Chance zu Beginn unauffälliger Leistung herunter. Friesenbichler soll es besser machen.
  • 55
    Einwechslung bei VfL Osnabrück: Kevin Friesenbichler
  • 55
    Auswechslung bei VfL Osnabrück: Benjamin Girth
  • 54
    Nach Standardsituationen geht bei den Süddeutschen noch verhältnismäßig wenig. Gefahr kommt eigentlich nur aus dem Spiel heraus auf, was einerseits zwar ein Kompliment ist, andererseits geht aber auch eine wichtige Komponente damit flöten. Mal sehen, ob da noch etwas mehr kommen kann.
  • 51
    Zunächst mal setzt sich das Bild aus der ersten Hälfte fort. Sandhausen ist am Drücker und wirkt spielerisch reifer und gefälliger. Zwar ist Osnabrück beileibe nicht krass unterlegen. Wirklich inspiriert sieht das aber selten aus aktuell.
  • 48
    Gelbe Karte für Dennis Diekmeier (SV Sandhausen)
    Diekmeier lässt auf seiner rechten defensive Außenbahn das Bein taktisch stehen und wird verwarnt.
  • 47
    Gleich die erste Möglichkeit für den Vorjahres-15.: Paqarade legt von links flach zurück an die Sechzehnerkante zu Engels. Dessen Direktabnahme landet abgefälscht im Aus, die Ecke bringt keinen Ertrag.
  • 46
    Ohne personellen Veränderungen geht es weiter.
  • 46
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45
    Halbzeitfazit:
    Pause in Baden-Württemberg, zwischen dem SV Sandhausen und dem VfL Osnabrück steht es noch torlos. Dabei starteten die Niedersachsen richtig gut in die Partie und hätten nach wenigen Zeigerumdrehungen durch Girth bereits in Front gehen können. In der Folge arbeiteten sich die Kurpfälzer besser ins Match herein und übernahmen mit zunehmender Dauer das Kommando. Dies mündete des öfteren in Torschüssen, ehe es nach etwa einer halben Stunde eine kurze Verschnaufpause gab. Zum Schluss drückten wieder die Hardtwaldstädter, die dem ersten Treffer alles in allem etwas näher zu sein scheinen. Der VfL muss wieder mehr Geschwindigkeit und Ideen in seine Offensive bekommen. Das verspricht Spannung für den zweiten Durchgang - bis gleich!
  • 45
    Ende 1. Halbzeit
  • 45
    Förster probiert es aus dem rechten Halbraum mit einem Schlenzer auf die lange Ecke. Dabei ist etwas zu viel Dampf dahinter, der Ball fliegt klar über die Querlatte. Trotzdem: Die Abschlüsse sind momentan auf Seiten der Sandhäuser.
  • 42
    Langsam aber sicher muss die Thioune-Elf schauen, wieder mehr Tempo in die eigenen Aktionen zu bekommen. Von den Gastgebern werden sie immer öfter kalt erwischt und haben es mehr und mehr der schwachen Chancenverwertung zu verdanken, hier noch nicht zurückzuliegen.
  • 39
    Körber pariert klasse! Gíslason verlängert ein Zuspiel aus dem linken Halbraum perfekt in den Lauf des halblinks mitlaufenden Förster. Der 24-Jährige lässt mit einem Haken Gugganig stehen und wemmst das Spielgerät aus 13 Metern auf den Kasten. Körber ist direkt unten, wehrt per Fußabwehr den wuchtigen Versuch ab. Im Nachsetzen schießt ein Schwarz-Weißer das Rund aus dem Rückraum rechts vorbei.
  • 38
    Im Gegenzug schließt Ouahim aus mittigen 18 Metern ab, leicht abgefälscht trudelt die Murmel in die Arme von Fraisl. Wirklich gefährlich war das nicht.
  • 37
    Engels mit der Einschussgelegenheit! Zenga bringt eine Kopfballabwehr aus dem rechten Strafraumkorridor flach an den Strafstoßpunkt, wo Engels die Innenseite in den Pass hält. Die Kugel hoppelt allerdings relativ klar links daneben.
  • 34
    Insgesamt geht das Unentschieden hier in Ordnung. Nachdem der Aufsteiger die erste Viertelstunde für sich beanspruchen konnte, kam in der Folge der SVS immer mehr auf. Momentan ist die Nummer eine ausgeglichene Kiste mit Chancen auf beiden Seiten.
  • 31
    Die Gegenseite: Heider legt am rechten Pfosten eine Flanke von links zurück zu Girth, der neun Metern halbrechts vor dem Tor clever den Körper gegen Nauber reinstellt und aus der Drehung schießt. Dabei erwischt er das Leder nicht richtig, es segelt weit links vorbei.
  • 29
    Behrens netzt, aber der Treffer zählt nicht! Förster hat ganz viel Platz nach tollem Überspielen des VfL-Pressings und zieht in Richtung Tor. Aus der Zentrale will er offenbar erst den Steckpass zu Gíslason auspacken, zögert aber doch zu lange und rennt nach halblinks an die Sechzehnerkante. Von hier dringt sein Linksschuss an den zweiten Pfosten, wo Behrens den Fuß reinhält und die Bude erzielt. Sofort wird auf Abseits entschieden - völlig zu Recht.
  • 27
    Etwas wacklig sieht das defensiv bei den Gästen schon noch aus. Gleich drei Mal sausen gefährliche Flanken in den Strafraum, besonders die zweite war aussichtsreich. Allerdings finden weder Zenga noch Paqarada Abnehmer, der abschließende Versuch von Diekmeier landet in Körbers Armen.
  • 25
    Schmidt pflückt einen Abpraller in 23 Meter halblinker Position herunter. Sofort drischt er das Rund per Dropkick auf den gegnerischen Kasten, zielt aber ein gutes Stück zu hoch.
  • 24
    Zu eigensinnig: Ouahim hat halblinks Platz und verpasst den Moment des Abspiels. Lieber schlägt er einen Haken nach innen, wird bedrängt und sucht trotzdem den Abschluss. Damit wird er geblockt. Der Pass nach rechts zu Schmidt wäre die bessere Alternative gewesen.
  • 21
    Schon wieder eine tolle Möglichkeit für die Hausherren! Engels wird wunderbar per Direktpassspiel im Zentrum bedient und hat 18 Meter vor dem Tor komplett freie Bahn. Statt eines platzierten Schusses bringt er nur einen harmlosen Roller zustande. Körber bedankt sich und packt zu.
  • 18
    Da muss Zenga mehr draus machen! Schmidt will die Pille hoch und weit aus der eigenen Hälfte pölen, bleibt aber am Mittelfeldmann hängen. Zenga marschiert geradewegs auf die Box zu und drückt den Ball flach aus 15 Metern in Richtung rechtes Eck. Dabei sind Wucht und Präzision allerdings mangelhaft, Körber ist unten und wehrt sicher ab.
  • 15
    Die Anfangsviertelstunde macht Lust auf mehr. Beide Mannschaften sind willig, tun sich aber vor allem im eigenen Spielaufbau schwer. Gefährlich wird es eigentlich ausschließlich über Umschaltmomente. Dabei machen die Osnabrücker den etwas gefälligeren Eindruck.
  • 12
    Gute Gelegenheit für die Norddeutschen! Schmidt setzt sich auf Höhe der Mittellinie gegen einen SVS-Akteur durch und zieht das Tempo an. Mit Siebenmeilenstiefeln rast er in des Gegners Hälfte und nimmt bedient nicht etwa links den mitlaufenden Girth. Vielmehr haut er aus zentralen 20 Metern einfach mal selbst drauf. Dabei hat er nicht genügend Zielwasser getrunken, die Murmel rauscht links unten am Pfosten vorbei.
  • 10
    Die Schwarz-Weißen schalten schnell durchs Mittelfeld um und schieben die Kirsche nach rechts zu Diekmeier. Der macht ein paar Meter, gibt hoch an den Fünfmeterraum. Hier klärt aber Gugganig kompromisslos über das eigene Gehäuse hinweg zum Eckstoß. Der bringt nichts ein.
  • 7
    ...nicht ganz verkehrt. Engels täuscht den Schuss an, letztlich zirkelt Paqarada den Standard über die Mauer aufs kurze Eck. Körber taucht zwar ab, muss im Endeffekt aber nicht eingreifen. Rechts vorbei.
  • 6
    Jetzt erkämpft sich der SVS im durchaus ordentlichen Regen in Person von Gíslason einen Freistoß nahe des rechten Strafraumecks...
  • 5
    Wieder gefährlich! Von links rauscht eine Ecke in den Sandhäuser Sechzehnmeterraum. Mittig am Fünfer springt erst Heider unter dem Ball durch, am langen Eck verpasst Heyer knapp einen Abschluss. Es gibt Abstoß.
  • 3
    Der VfL mit der dicken Chance zur Führung! Ouahim rennt durch die rechte Halbspur und bringt mit viel Gefühl eine Flanke auf den Elfmeterpunkt. Hier löst sich Girth genau richtig und hat massig Zeit für seinen Kopfball. Der rauscht letztlich knapp rechts am Pfosten vorbei. Das Ding kann auch schon mal sitzen.
  • 1
    Die Partie läuft.
  • 1
    Spielbeginn
  • Schiedsrichter des heutigen Kräftemessens ist Florian Badstübner. Der 28-jährige Windsbacher (Mittelfranken) geht in seine vierte Spielzeit im deutschen Unterhaus und ist auch eine Klasse tiefer eine regelmäßig eingesetzte Kraft. Patrick Hanslbauer und Roman Potemkin unterstützen ihn an den Seitenlinien.
  • Vier Mal gab es diese Paarung insgesamt, jeweils in der Dritten Liga. Dabei gingen die Lila-Weißen zwei Mal als Sieger hervor, ein Mal der SVS, zudem trennten sich beide ein Mal unentschieden. Auffällig dabei: Wenn es einen Gewinner gab, war es bisher immer die Heimmannschaft. So auch beim bis dato letzten Vergleich: Am 37. Spieltag 2011/2012 triumphierten die Norddeutschen mit 2:1.
  • Sein Gegenüber Uwe Koschinat hat viel Lob für den Gegner übrig, auch für die vergangene Saison: “Daniel Thioune steht für einen Stil, mit dem er sich nicht versteckt. Ich war erstaunt, welchen Weg diese Mannschaft in der 3. Liga genommen hat, nachdem sie ein Jahr zuvor fast abstieg. Mein Kollege hat es geschafft, eine absolute Spitzenmannschaft zu formen. Am Samstag haben sie mich sehr überrascht, der Spielstil und die Balance auf dem Feld haben sich verändert. Es gibt jetzt sehr viel Flexibilität aus der Dreierkette heraus, zwei Zehnertypen hinter einem richtigen Stürmer“. Dennoch konzentriert er sich vor allem auf seine eigene Elf, die gegen Kiel eine Performance nach seinem Geschmack ablieferte. Sie habe durch “Geschwindigkeit und Geradlinigkeit beeindruckt. Was ich gefreut hat ist die Tatsache, dass wir aktuell für eine attraktive Art stehen, Fußball zu spielen, und das auch wahrgenommen wird“.
  • So sieht es auch VfL-Coach Daniel Thioune. Der nämlich ist sich sicher, das Spiel gegen Heidenheim “vernünftig analysiert und abgeschüttelt“ zu haben. Gleichwohl räumt er ein, “dass diese Schlussviertelstunde nicht geeignet war, unser Selbstvertrauen zu stärken. Das ist völlig klar“. Angesprochen auf das heutige Match weiß der Fußballlehrer: “Sandhausen hat sich in Kiel nicht versteckt und wird das auch zuhause nicht tun. Sie werden uns unter Druck setzen und auf eine kleine Verunsicherung von uns nach der späten Niederlage warten“. Den eigenen Anhängern macht er dabei aber Mut, denn die “steckt nicht mehr in unseren Klamotten“.
  • Die Niedersachsen werden sich in Anbetracht dieser Niederlage vermutlich sehr ärgern. Nach einem tristen ersten Durchgang übernahmen sie in der zweiten Halbzeit das Kommando und gingen verdient in Front. Vieles sprach danach dafür, dass sie den Vorsprung entweder ausbauen oder zumindest über die Zeit bringen. Ein abgefälschter Schuss ließ das stabile Defensivkonstrukt dann aber ins Wanken geraten, mit zehn Mann konnten sie das Remis nicht mehr verteidigen. Insgesamt zeigten sie aber eine ansprechende Leistung, die Mut für mehr machen dürfte.
  • Enttäuschender verlief der Start in die neue Spielzeit für den Drittligaaufsteiger aus Osnabrück. Der VfL unterlag vor heimischem Publikum trotz 1:0-Führung dem 1. FC Heidenheim mit 1:3, agierte dabei auch in der Schlussphase beim Stand von 1:1 in Unterzahl, weil Neuzugang Wolze mit einer Gelb-Roten Karte bedacht wurde. Gemeinsam mit dem VfL Bochum steht damit derzeit der vorletzte Rang im Klassement zu Buche.
  • Blicken wir zwischendurch kurz auf die Aufstellungen. Bei den Hausherren gibt es keine Veränderungen, sie setzen auf dieselbe Startelf wie gegen die KSV Holstein. Die Gäste hingegen tauschen doppelt. Wolze (gesperrt) und Amenyido (Bank) sind nicht von Anfang an dabei, dafür beginnen Schmidt und Heider.
  • Dabei hat es im Nachhinein den Eindruck, als sei für die Kurpfälzer mehr möglich gewesen. Im Anschluss an die frühe Führung durch Behrens nach vier Minuten drückten sie weiter nach vorne und hatten insbesondere nach dem Pausenpfiff einige gute Gelegenheiten auf den zweiten Treffer. Stattdessen aber fingen sie sich den Ausgleich, erst dann nahm das Match den erwarteten Verlauf. Hinten heraus hatten sie unter anderem bei einem Lattenknaller der Kieler sicherlich Glück, nicht ohne Punkt nach Hause zu fahren. Bei besserer Chancenverwertung wäre aber womöglich auch ein Dreier machbar gewesen.
  • Ein Remis zum Auftakt bei Holstein Kiel hätten viele Sandhäuser wohl von vornherein unterschrieben. 1:1 hieß es letztlich im Gastspiel bei den Störchen, die ja für ihre starke Offensive bekannt und gefürchtet sind. Durch dieses beachtliche Unentschieden, mit dem aufgrund der letzten Saison nicht unbedingt gerechnet werden musste, sortieren sich beide Klubs in der noch wenig aussagekräftigen Tabelle auf der geteilten siebten Position ein.
  • Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Spieltag in der 2. Bundesliga! Zum Auftakt dieser Runde kommt es zu einem interessanten und Duell, das auf dem Papier in alle Richtungen gehen kann: Der SV Sandhausen empfängt den VfL Osnabrück. Anstoß am Hardtwald ist 18:30 Uhr.
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