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Liveticker

90
05.03.2017 13:30
SpVgg Greuther FürthGr. Fürth1:0Nürnberg1. FC Nürnberg
StadionSportpark Ronhof | Thomas Sommer
Zuschauer13.015
Schiedsrichter
Harm Osmers
77.
27.
47.
52.
69.
85.
90.
45.
52.
53.
22.
79.
86.
  • 90
    Fazit:
    Großer Jubel im Ronhof: Im 262. fränkischen Derby gewinnt die SpVgg Greuther Fürth mit 1:0 gegen den 1. FC Nürnberg. Wie in der ersten Halbzeit gab es auch nach dem Seitenwechsel kaum Strafraumszenen. Wenn es ansatzweise gefährlich wurde, dann mit Schussversuchen aus der Distanz. Der entscheidende Treffer des Tages entstand dann auch durch einen Abschluss aus der zweiten Reihe: Žuljs von Margreitter abgefälschter Rechtschuss schlug als Bogenlampe zentral im FCN-Kasten ein. Die Spielvereinigung setzt sich wie beim Hinspiel im September gegen den großen Lokalrivalen durch und rückt auf den siebten Tabellenplatz vor. Der FCN muss sich nach dieser Pleite nach unten orientieren, auch wenn der Vorsprung auf Rang 16 mit acht Zählern noch komfortabel ist. Beide Klubs sind am 24. Spieltag am Sonntag gefordert: Fürth reist zum SV Sandhausen, Nürnberg empfängt Arminia Bielefeld. Einen schönen Sonntag noch!
  • 90
    Spielende
  • 90
    Mit seinem letzten Tausch dreht Fürths Coach Radoki noch einmal an der Uhr. Jetzt sind nur noch wenige Augenblicke zu überstehen.
  • 90
    Einwechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Nicolai Rapp
  • 90
    Auswechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Robert Žulj
  • 90
    180 Sekunden sollen nachgespielt werden.
  • 90
    Žuljs Freistoß fliegt gegen den Querbalken! Der mögliche Matchwinner feuert einen ruhenden Ball aus gut 28 Metern mit dem rechten Spann zentral auf den Kasten. Kirschbaum ist noch mit den Fingerspitzen dran, bevor das Leder gegen die Oberkante der Latte prallt.
  • 89
    Fürth kann es vermeiden, am eigenen Strafraum unter Druck zu geraten. Sie halten den Schwerpunkt des Geschehens in Mittelfeld.
  • 87
    Ishak prüft Megyeri! Nach einem langen Ball in die Spitze verlängert Gießelmann unfreiwillig in den Lauf des Schweden, der aus spitzem Winkel einen wuchtigen Rechtsschuss auf die lange Ecke auspackt. Megyeri hebt ab und verhindert den Ausgleich.
  • 87
    FCN-Trainer Schwartz zieht seine letzte Option, bringt Mittelfeldmann Kempe für Innenverteidiger Bulthuis.
  • 86
    Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Tobias Kempe
  • 86
    Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Dave Bulthuis
  • 86
    Mit Sararer verlässt der agilste Akteur auf beiden Seiten den Rasen. Berisha darf sich in der Schlussphase für längere Einsätze in den nächsten Wochen empfehlen.
  • 85
    Einwechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Veton Berisha
  • 85
    Auswechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Sercan Sararer
  • 83
    Nach dem ersten Tor der Partie sind es die Weiß-Grünen, die das Geschehen dominieren. Nürnberg kommt derzeit kaum an den Ball. Mit der dritten Niederlage in Serie müsste sich der Club im Mittelfeld der Tabelle eher nach orientieren.
  • 80
    Kurz vor dem Ende ist das Kleeblatt also nahe dran, nach dem Hinspiel auch den Vergleich in der zweiten Halbserie für sich zu entscheiden. Kann der FCN, der in dieser zweiten Halbzeit mindestens auf Augenhöhe ist, noch einmal antworten?
  • 79
    Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Edgar Salli
  • 79
    Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Kevin Möhwald
  • 77
    Tooor für SpVgg Greuther Fürth, 1:0 durch Robert Žulj
    Žulj lässt den Ronhof eskalieren! Nach Zuspiel von Sararer nimmt der Österreicher im halbrechten Offensivkorridor Fahrt auf und probiert sich Glück mangels anderer Optionen mit einem Rechtsschuss aus etwa 25 Metern. Margreitter fälscht so ab, dass eine Bogenlampe entsteht, die hinter Kirschbaum zentral im Kasten einschlägt.
  • 76
    Pintér zieht infolge eines von Dursun per Kopf weitergeleiteten Einwurfs aus mittigen 22 Metern ab. Der durchaus temporeiche Schuss fliegt direkt in die Hände von Kirschbaum.
  • 75
    Möhwald taucht im Fürther Strafraum auf! Der Spielmacher wird auf links von Behrens in Szene gesetzt. Wegen eines schlechten ersten Kontakts verpasst er einen Abschluss aus ordentlichem Winkel, will die Kugel für Ishak ablegen. Der verpasst an der Fünferkante allerdings deutlich.
  • 73
    Ein Aufwärtstrend ist bei den Hausherren zwar zu erkennen, aber dauerhaft unter Druck setzen können sie die Nürnberger Verteidigung nicht. Eine gute Viertelstunde vor dem Ende hat es immer noch keine einzige Großchance gegeben in diesem Derby.
  • 70
    Kleeblatt-Coach Radoki schickt mit Dursun den Angreifer ins Rennen, der vier der letzten acht Fürther Treffer erzielt hat. Bolly verabschiedet sich in den vorzeitigen Feierabend.
  • 69
    Einwechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Serdar Dursun
  • 69
    Auswechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Mathis Bolly
  • 68
    Sararer und Narey bringen von der rechten Grundlinie Flanken in die Mitte. Zunächst verpasst Bolly und Brečko rettet vor van der Bergh. Bei der zweiten Szene verpassen Freund und Feind die temporeiche Hereingabe. Fürth steigert sich!
  • 65
    Bezeichnend für die Offensivleistung der SpVgg: Žulj will einen Freistoß aus dem linken Mittelfeld scharf vor den Gästekasten flanken. Er setzt die Ausführung aber viel zu hoch an. Das Spielgerät fliegt meterweit über Kirschbaums Gehäuse.
  • 62
    Nürnberg, das mit einem Remis sicherlich besser leben könnte als die Gastgeber, hat nach dem Seitenwechsel mehr Ballbesitz zu verzeichnen, kontrolliert das Mittelfeld in dieser Phase. Bei Fürth läuft nach einer guten Stunde kaum etwas zusammen.
  • 59
    Erste Beinahe-Chance der zweiten Halbzeit! Nach Behrens' Vorlage von der linken Strafraumseite packt Matavž einen Seitfallzieher aus zwölf zentralen Metern aus, den Franke blocken kann. Der daraufhin freistehende Ishak steht deutlich im Abseits.
  • 56
    Nach einem fairen Start ist das Derby nun von vielen harten Zweikämpfen geprägt. Die heftigen Regelverstöße werden von Schiedsrichter Osmers auch konsequent mit Verwarnungen bestraft, doch die hitzige Atmosphäre auf dem Rasen bleibt.
  • 53
    Gelbe Karte für Lukas Mühl (1. FC Nürnberg)
    Mühl lässt Gießelmann im rechten Mittelfeld über die Klinge springen. Wie Behrens muss er am nächsten Sonntag gegen Bielefeld ebenfalls aussetzen, denn es ist seine fünfte Gelbe Karte in der laufenden Spielzeit.
  • 52
    Gelbe Karte für Mathis Bolly (SpVgg Greuther Fürth)
  • 52
    Gelbe Karte für Georg Margreitter (1. FC Nürnberg)
    Nach Caligiuris Offensivfoul gegen Keeper Kirschbaum kommt es zu einer Rudelbildung im Nürnberger Strafraum. Die hitzigste Szene spielt sich zwischen Margreitter und ab Bolly ab. Am Ende wird beide Akteure mit Gelb bestraft.
  • 52
    Žulj zieht aus der Distanz ab! Der Österreicher wird im offensiven Zentrum nicht attackiert und packt deshalb einen wuchtigen Rechtsschuss aus. Der noch abgefälschte Ball rauscht nicht weit am rechten Pfosten vorbei.
  • 51
    Es geht ziemlich gemächlich weiter im Ronhof. Die Mannschaften neutralisieren sich im Mittelfeld und finden kaum Wege in die Spitze. Auch zu diesem Zeitpunkt geht das torlose Unentschieden vollkommen in Ordnung.
  • 49
    Weder Janos Radoki noch Alois Schwartz haben in der Pause personelle Änderungen vorgenommen. Der Gästecoach darf nach der verletzungsbedingten Herausnahme von Rúrik Gíslason nur noch zweimal tauschen.
  • 47
    Gelbe Karte für Khaled Narey (SpVgg Greuther Fürth)
    Narey steigt Kammerbauer auf den linken Fuß, nachdem er sich die Kugel etwas zu weit vorgelegt hat. Auch für ihn es Verwarnung Nummer fünf, so dass er in Sandhausen zuschauen muss.
  • 46
    Willkommen zurück zum zweiten Abschnitt in Mittelfranken! Bisher bewegt sich das Derby auf dem Niveau, das aufgrund der Tabellenkonstellationen erwartet werden kann, nämlich im absoluten Mittelmaß. Beide Offensivreihen haben bisher nicht die Fähigkeit unter Beweis gestellt, der jeweiligen Abwehrkette schaden zu können. Sollte sich daran nichts ändern, ist das erste torlose Remis im fränkischen Derby seit Dezember 2014 sehr wahrscheinlich.
  • 46
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45
    Halbzeitfazit:
    Das 262. fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg kann die 14400 Zuschauer im Ronhof noch nicht wirklich begeistern. 0:0 steht es nach 45 Minuten zwischen Kleeblatt und Club. Nach fünf Minuten Abtasten hatten die Hausherren in einer zerfahrenen Anfangsphase zunächst Vorteile, die allerdings nicht zu Chancen führten. Die Mannschaft von Alois Schwartz war zu Beginn sehr passiv, konnte sich nach gut 25 Minuten aber befreien und bewegte sich auf Augenhöhe mit dem Radoki-Team. Behrens hatte mit einem Kopfball aus acht Metern, der nicht weit über den Fürther Kasten segelte, die beste Gelegenheit zu einem Treffer. Hoffentlich ist in Durchgang zwei mehr Betrieb in den Strafräumen, bis gleich!
  • 45
    Ende 1. Halbzeit
  • 45
    Die Nachspielzeit beträgt zwei Minuten.
  • 45
    Gelbe Karte für Hanno Behrens (1. FC Nürnberg)
    Behrens räumt Sararer mit einer seitlichen Grätsche ab, um einen schnellen Gegenstoß der Gastgeber zu verhindern. Er sieht dafür die fünfte Gelbe Karte in dieser Saison, wird damit am kommenden Sonntag gegen Bielefeld fehlen.
  • 44
    Narey aus der Drehung! Sararer flankt nach einer feinen Fürther Kombination vor dem Sechzehner aus halblinker Lage auf den zweiten Pfosten. Dort klärt Margreitter vor die Füße des 22-Jährigen, der sich an einem Volleyschuss versucht. Wegen starker Rücklage rauscht dieser weit über das Ziel.
  • 41
    Das Match plätschert der Pause entgegen. Es wird von beiden Seiten kaum noch Geschwindigkeit erzeugt. Meist operiert man mit hohen Pässen aus dem Mittelfeld, die dann von der jeweiligen Abwehrreihe recht einfach verteidigt werden können.
  • 38
    Nach Ablage von Matavž zieht Ishak aus halbrechten 21 Metern per Dropkick ab. Der unkontrollierte Abschluss des Schweden wird dadurch gefährlich, dass Franke ihn abfälscht und er dadurch in Richtung Zentrum und nicht auf die rechte Ecke rauscht. Megyeri kann aber noch rechtzeitig abbremsen.
  • 35
    Das Schwartz-Team verzeichnet nach einer guten halben Stunde mehr Kontakte in der gegnerischen Hälfte. Es operiert mit vielen hohen Bällen in den Strafraum, wo die Fürther Abwehrleite bisher aber bis auf Behrens' Kopfball die Lufthoheit haben.
  • 32
    Das kann man mal probieren! Nach einem Einwurf von rechts nutzt Hofmann den freien Raum im offensiven Zentrum. Er feuert den aufspringenden Ball mit dem rechten Spann auf den Nürnberger Kasten. Dort hat Kirschbaum allerdings keine Probleme, den unplatzierten Versuch aus gut 27 Metern aufzunehmen.
  • 29
    Behrens hat die erste Möglichkeit! Der Ex-Darmstädter kann Djakpas Flanke vom linken Flügel trotz enger Bewachung durch Franke mit dem Kopf aus gut acht Metern in Richtung linker Ecke verlängern. Sein Schädelstoß segelt nur knapp über den Kasten von Megyeri.
  • 27
    Gelbe Karte für Johannes van den Bergh (SpVgg Greuther Fürth)
    Der Linksverteidiger, der aus Getafe ausgeliehen ist, arbeitet gegen Brečko mit gestrecktem Bein. Schiedsrichter Osmers steht in der Nähe des Tatorts und findet einen geeigneten Einstieg in die persönlichen Strafen.
  • 26
    Fürth hat weiterhin mehr Spielanteile, bringt im letzten Felddrittel aber kaum Pässe an den Mann. Die letzte Linie des Clubs ist zwar oft gefordert, doch die Aktionen der Hausherren sind meist vorhersehbar und deshalb leicht zu verteidigen.
  • 23
    Für Gíslason ist der Arbeitstag bereits zu Ende. Der Isländer scheint sich im Zweikampf gegen Caligiuri eine Leistenverletzung zugezogen zu haben. Matavž ersetzt ihn im Angriff positionsgetreu. Der Slowene gehörte gegen Bochum noch zur Startelf.
  • 22
    Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Tim Matavž
  • 22
    Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Rúrik Gíslason
  • 20
    Gießelmann lässt Mühl im halblinken Offensivkorridor aussteigen. Er will eigentlich mit dem linken Spann abziehen, muss sich die Kugel aber auf den schwächeren rechten Fuß vorlegen. Margreitter rückt rechtzeitig aus der Abwehrkette heraus und verhindert den Versuch aus gut 20 Metern.
  • 17
    Sararer dringt von links in den Strafraum ein! Infolge eines hohen Anspiels an die Seitenlinie zieht der gebürtige Nürnberger an Mühl vorbei und wägt dann nach dem Einzug in den Sechzehner seine Möglichkeiten ab. Für seinen Querpass an den ersten Pfosten findet sich jedoch kein Abnehmer im weiß-grünen Jersey.
  • 14
    Der FCN ist mittlerweile fast nur in der eigenen Hälfte gefordert, kann die Mittellinie bisher nur ganz selten sauber überqueren. Fürth arbeitet momentan sehr gut gegen den Ball, ohne sich nach dessen Gewinn Chancen zu erarbeiten.
  • 11
    Schon in der Anfangsphase muss Referee Osmers erstmals ein ruhiges Wort an Kleeblatt-Coach Radoki richten, der sich lautstark über einen fehlenden Foulpfiff beschwert hat. Auf dem Rasen geht es bisher ziemlich fair zu.
  • 9
    Fürth erzeugt die erste Drangphase! Nach einer flachen Ausführung der zweiten Ecke von der rechten Fahne will Sararer am Elfmeterpunkt direkt mit dem rechten Spann abnehmen. Ihm rutscht die Kugel allerdings über den Fuß; ein Abschluss kommt nicht zustande.
  • 7
    Sararer bekommt das Leder kurz hinter der Mittellinie, nimmt mit enger Ballführung im offensiven Zentrum Fahrt auf und setzt zum Steilpass auf Anigriffskollege Bolly an. Dieses Zuspiel kann Bulthuis erlaufen und die Situation klären.
  • 5
    Der Start in den Nachmittag verläuft recht zerfahren, ist von vielen Ballbesitzwechseln geprägt. Die Mannschaften sind im Passspiel bisher nicht präzise genug, so dass noch kein sauberer Angriff zu beobachten gewesen ist.
  • 3
    Mit fünf Umstellungen wechselt Alois Schwartz nach der 0:1-Heimpleite gegen Bochum die Hälfte der Feldspieler. Constant Djakpa, Dave Bulthuis, Mišo Brečko, Kevin Möhwald und Mikael Ishak verdrängen Dennis Lippert, Even Hovland, Tobias Kempe, Tim Matavž (im erweiterten Aufgebot) und Abdelhamid Sabiri (Knieprobleme).
  • 2
    Janos Radoki hat im Vergleich zum 1:1-Unentschieden in Würzburg drei personelle Änderungen vorgenommen. Anstelle von Benedikt Kirsch, Serdar Dursun und Veton Berisha (allesamt auf der Bank) beginnen Ádám Pintér, Sercan Sararer und Mathis Bolly.
  • 1
    Auf geht's – die erste Halbzeit des 262. fränkischen Derbys ist eröffnet!
  • 1
    Spielbeginn
  • Marco Caligiuri gewinnt die Seitenwahl gegen seinen Kapitänskollegen Mišo Brečko. Die Gäste werden also anstoßen.
  • Vor 14400 Zuschauern betreten die 22 Hauptdarsteller das Feld.
  • Kann Fürth das fränkische Derby zum vierten Mal in Serie im Ronhof für sich entscheiden oder feiert Nürnberg den ersten Dreier beim Lokalrivalen seit Oktober 1997?
  • Schiedsrichter Harm Osmers wird hoffentlich in den hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und regeltechnisch vertretbare Entscheidungen treffen. Der 32-jährige hauptberufliche Investitionscontroller hat seine Unparteiischenkarriere beim SV Baden im Niedersächsischen Fußball-Verband begonnen und ist im letzten Sommer in die Bundesliga aufgestiegen. Bei seinem 51. Einsatz im nationalen Unterhaus wird er an den Seitenlinien von Johann Pfeifer und Jan Seidel unterstützt. Marcel Göpferich ist Vierter Offizieller.
  • "Wir wollen ein gutes Spiel machen und ein gutes Ergebnis erzielen. Es wird über viel Leidenschaft, Kampf und den größeren Siegeswillen gehen. Wir müssen versuchen, immer den Schritt schneller zu sein", äußert sich FCN-Trainer Schwartz eher zurückhaltend, obwohl sein Team in der Fremde durchaus selbstbewusst auftritt: 17 der 29 Zähler wurden außerhalb des eigenen Stadions geholt. Besonders erfreulich aus Gästesicht wäre eine weiße Weste von Keeper Kirschbaum: In der Rückrunde hat Nürnberg stets mindestens ein Gegentor kassiert.
  • Mit nur vier Punkten nach der Winterpause ist die Ausbeute des 1. FC Nürnberg nur halb so groß wie des Kleeblatts. Die Truppe von Coach Alois Schwartz, die zum Jahreswechsel noch direkten Kontakt zum oberen Tabellendrittel hatte, konnte lediglich beim 1. FC Heidenheim 1846 siegen (3:1) und sich daheim gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig ein Unentschieden erkämpfen (1:1); bei Dynamo Dresden (1:2) und beim TSV 1860 München (0:2) sowie jüngst vor heimischer Kulisse gegen den VfL Bochum (0:1) wurde verloren.
  • "Wir wollen es hinbekommen, dass sie sich eher nach uns richten müssen. Das ist ein Spiel für sich und da geht's drum, sich zu beweisen. Alles, was war, spielt keine Rolle, sondern es geht einzig um dieses Spiel", kündigt der Fürther Cheftrainer eine aktive Herangehensweise seiner Mannschaft an, ist sich allerdings auch der möglichen Eigendynamik eines solch emotionalen Duells bewusst. Für den Deutsch-Ungar ist es das erste fränkische Derby als hauptverantwortlicher Übungsleiter; beim 2:1-Hinspielsieg Ende September saß noch sein Vorgänger Stefan Ruthenbeck auf der Bank.
  • Das Team von Janos Radoki spielt bislang eine ordentliche Rückrunde, hat aus den ersten fünf Ligabegegnungen des Jahres acht Zähler ergattert. Vor allem vor eigenem Publikum hat es überzeugen können, schlug im Ronhof Aufstiegsaspirant Hannover 96 furios mit 4:1 und Fortuna Düsseldorf mit mehr Mühe 1:0. Auch in der Fremde hat man sich infolge der 1:2-Auftaktpleite beim TSV 1860 stabilisieren können, holte sowohl beim FC Erzgebirge Aue (0:0) als auch beim anderen Lokalrivalen Würzburger Kickers (1:1) ein Remis.
  • Das fränkische Derby im März 2017 ist das Duell zweier Tabellennachbarn: Sowohl Kleeblatt als auch Club haben nach 22 Spieltagen 29 Zähler auf dem Konto und sind im Mittelmaß der Tabelle positioniert. Dabei müssen sich beide Rivalen tendenziell eher nach unten orientieren, ist der Vorsprung auf die Abstiegszone doch mit acht Zählern deutlich geringer als der Rückstand auf Platz drei (13 Punkte). Der Verlierer der kommenden 90 Minuten könnte also noch einmal in Schwierigkeiten geraten.
  • Die Bilanz der Partien zwischen den Fußballvereinen der beinahe miteinander verwachsenen Städte aus Mittelfranken spricht knapp 104 Jahre nach der erstmaligen Austragung für den 1. FC Nürnberg: Er konnte 138-mal, die SpVgg Greuther Fürth 74-mal siegen. 47 Partien endeten mit Unentschieden; zudem kam es zu zwei Abbrüchen, von denen einer hinterher als Erfolg für das Kleeblatt gewertet wurde. Die jüngste Bilanz der Zehnerjahre spricht allerdings für die heutigen Gastgeber: Bei nur einer Niederlage und zwei Remis konnten sie fünfmal gewinnen.
  • Hallo und herzlich willkommen zum fränkischen Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg! Das 262. Kapitel der ältesten Rivalität im deutschen Fußball beginnt um 13:30 Uhr im Ronhof.
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