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Liveticker

90
06.05.2017 13:00
Fortuna DüsseldorfDüsseldorf1:1WürzburgWürzburger Kickers
StadionMerkur Spiel-Arena
Zuschauer27.192
Schiedsrichter
Thorben Siewer
90.
11.
46.
79.
87.
85.
61.
77.
87.
90.
90.
67.
79.
  • 90
    Fazit:
    Ein über weite Strecken langweiliges Zweitligaspiel wird hinten heraus noch einmal richtig würzig und am Ende müssen sich Fortuna Düsseldorf und die Würzburger Kickers wie im Hinspiel mit einem Remis begnügen. Der Punkt ist für die Gastgeber, die nahezu nichts auf die Kette bekommen hatten und denen die Angst in jeder Aktion anzumerken war, absolut schmeichelhaft. Würzburg hatte das Spiel dominiert und sich für seine Bemühungen hinten heraus belohnt: Lukas Fröde setzte einen satten Rechtsschuss in den Knick (85.) und sorgte für großen Jubel der mitgereisten Unterfranken. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein: Mit Ablauf der regulären Spielzeit zwirbelte Julian Schauerte einen Freistoß aus großer Entfernung in den Fünfer, wo ihn Siebenhandl unter Bedrängnis durch die Finger gleiten ließ (90.). Ein Ausgleich, den die Würzburger mächtig reklamierten und nach Spielschluss entsprechend bedient am Boden liegen. Damit bleiben die Kickers auf dem Relegationsplatz stehen, Fortuna wahrt die zwei Punkte Abstand auf ebenjene. Weiter geht es am kommenden Sonntag (15:30 Uhr) für die Fortuna in Nürnberg, Würzburg empfängt vor heimischem Publikum den SV Sandhausen. Am letzten Spieltag muss F95 gegen Aue ran, die Kickers reisen zum Aufstiegskanditen nach Stuttgart. Bis dahin!
  • 90
    Spielende
  • 90
    Die Nachspielzeit verläuft hektisch, Würzburg ist bedient. Die Fortuna rennt jetzt noch einmal an und hofft auf den Lucky Punch.
  • 90
    Gelbe Karte für Jörg Siebenhandl (Würzburger Kickers)
    Auch Siebenhandl kann nicht fassen, dass dieser Treffer gegeben wurde und muss sich ebenfalls mit dem Karton abfinden.
  • 90
    Gelbe Karte für Elia Soriano (Würzburger Kickers)
    Der Stürmer beschwert sich wie alle Kickers heftig über den gegebenen Treffer und wird verwarnt.
  • 90
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4
  • 90
    Tooor für Fortuna Düsseldorf, 1:1 durch Julian Schauerte
    Die Kickers beschweren sich heftig, doch das Tor zählt! Julian Schauerte zwirbelt einen direkten Freistoß in Richtung Gehäuse der Gäste und dieser landet im Kasten, weil ihn Siebenhandl nicht aufnehmen kann. Der Keeper beschwert sich heftig, von Madlung geschubst worden zu sein, doch der Treffer zählt.
  • 87
    Gelbe Karte für Dániel Nagy (Würzburger Kickers)
    Nagy hatte sich Schauerte vorgenommen und wird dafür ebenfalls verwarnt.
  • 87
    Er hatte sich den entscheidenden Ballverlust vor dem 0:1 geleistet, insgesamt war Bodzek aber noch einer der stabilsten Fortunen an diesem Nachmittag. Nun macht er Platz für Jerome Kiesewetter - gelingt den Düsseldorfern noch was?
  • 87
    Einwechslung bei Fortuna Düsseldorf: Jerome Kiesewetter
  • 87
    Auswechslung bei Fortuna Düsseldorf: Adam Bodzek
  • 85
    Tooor für Würzburger Kickers, 0:1 durch Lukas Fröde
    Ein Traumtor sorgt für die verdiente Führung der Gäste! Wieder einmal kann Fortuna die Kugel einfach nicht klären und verliert sie mehrmals hintereinander im linken Halbfeld. Nutznießer ist Taffertshofer, der ins Zentrum zieht und rechtzeitig quer legt für Fröde. Der 22-Jährige hat zu viel Platz und nutzt diesen eiskalt aus, um den Strahl ins lange Eck zu schicken. Rensing ist da absolut machtlos und kann das Leder nur aus dem Knick holen.
  • 85
    Fink will es richten, doch der Kapitän holt aus 25 Metern nur ein Schüsschen heraus und kann Siebenhandl so nicht ansatzweise in Stress versetzen.
  • 84
    Von Spielfluss kann derzeit kaum noch gesprochen werden. Mit vielen Fouls machen die Teams den gegnerischen Plan zu Nichte und wollen nicht riskieren, hinten heraus noch den Gegentreffer einzufangen.
  • 82
    Insgesamt ist das Niveau des zweiten Durchgangs im Vergleich zum ersten Abschnitt noch einmal deutlich gesunken. Das liegt daran, dass auch Würzburg langsam nicht mehr weiß, wie es Düsseldorf knacken soll und aus dem Dauerdruck viel zu wenig herausholt.
  • 79
    Der nächste Wechsel erfolgt im Gleichschritt: Hollerbach rüstet mit Dániel Nagy für Valdet Rama für die Schlussphase auf, sein Gegenüber Funkel schickt Emmanuel Iyoha für den jungen Özkan Yildirim auf das Grün.
  • 79
    Einwechslung bei Fortuna Düsseldorf: Emmanuel Iyoha
  • 79
    Auswechslung bei Fortuna Düsseldorf: Özkan Yildirim
  • 79
    Einwechslung bei Würzburger Kickers: Dániel Nagy
  • 79
    Auswechslung bei Würzburger Kickers: Valdet Rama
  • 77
    Gelbe Karte für Patrick Weihrauch (Würzburger Kickers)
    Schmitz hat auf halbrechts die Kugel gesichert und will ins Zentrum durchstarten, doch Weihrauch klammert sich an ihn und darf sich über den Gelben Karton nicht beschweren.
  • 77
    Die Zeit rinnt unermüdlich von der Uhr und noch immer warten wir auf den ersten Treffer in der ESPRIT arena. Bisher gehen nur die Kickers Risiko ein, Fortuna ist auf Sicherheit bedacht und bekommt diese doch zu selten ins eigene Spiel. Erhöhen die Gastgeber hinten heraus den Druck?
  • 75
    Siebenhandl im Glück. Der so zuverlässige Keeper der Fortuna unterschätzt ein Hereingabe vom rechten Korridor und kann sie nicht festhalten. Immerhin ist er mit den Fingerspitzen noch vor dem lauernden Hennings am Ball und kann sie aus dem Strafraum lenken.
  • 72
    Das Geschehen auf dem Rasen wird immer wilder. Beide Mannschaften wissen, dass ihnen ein Punkt herzlich wenig hilft und rennen nun etwas kopfloser an. Die Fortuna ist weiter unterlegen, hält aber dagegen und gestattet Würzburg nicht den verdienten Führungstreffer.
  • 70
    Auch zwanzig Minuten vor dem Ende der Spielzeit taumelt die Fortuna gegen Würzburg trotz weiter großartiger Unterstützung von den Rängen. Die Rot-Weißen sind mittlerweile unter Dauerbeschuss und können sich kaum noch befreien, doch Würzburg fehlt bisher die Idee, um sich endgültig zum Tor zu Kombinieren.
  • 67
    Bernd Hollerbach schickt ein klares Zeichen an seine Elf und geht auf Sieg. Mit dem scheinbar am Oberschenkel verletzten Tobias Schröck geht ein defensiver Mann vom Feld. Dafür kommt mit Marco Königs nicht nur ein gebürtiger Düsseldorfer, sondern auch eine klare zweite Spitze.
  • 67
    Einwechslung bei Würzburger Kickers: Marco Königs
  • 67
    Auswechslung bei Würzburger Kickers: Tobias Schröck
  • 66
    Immerhin hat die Fortuna jetzt mal über eine lange Zeit den Ball in ihren Reihen und kann sich darüber etwas Sicherheit zurückholen. Der Raumgewinn ist jedoch gleich Null. Würzburg ist weiter höchst konzentriert und hält die Räume zwischen seinen Reihen minimal.
  • 64
    Nichts Neues aus Düsseldorf. Würzburg rennt an und sucht den Weg zum Tor, die Fortuna hat auch mit Rouwen Hennings vorne keine Schnitte und kommt nicht durch.
  • 61
    Gelbe Karte für Nejmeddin Daghfous (Würzburger Kickers)
    Im Laufduell mit Bebou hat Daghfous eigentlich die besseren Karten, spielt den Ball aber dann unnötig mit der Hand und wird folgerichtig verwarnt. Den folgenden Freistoß setzt Hennings aber genau in die Arme von Siebenhandl.
  • 61
    Es geht schlicht zu einfach. Fröde und Schröck können sich immer wieder ungestört durchkombinieren, haben im Strafraum aber nicht die richtige Idee und verzetteln sich zu oft. Dennoch darf den Offensivmännern von Bernd Hollerbach niemals so viel Platz gelassen werden.
  • 59
    Das Beste aus Sicht der Fortunen ist Stand jetzt das Ergebnis. Würzburg hat sich von den Chancen F95s unmittelbar vor der Halbzeitpause überhaupt nicht beeindrucken lassen und erhöht seinerseits wieder die Schlagzahl.
  • 56
    Auf den ersten Angriff der Gastgeber im zweiten Durchgang warten wir noch. Geht das so weiter, dürfte der Auswärtstreffer der Kickers nur noch eine Frage der Zeit sein.
  • 54
    Klasse durchgesteckt! Immer wieder schaltet sich Lukas Fröde vorne mit ein und wird diesmal vom wendigen Weihrauch bedient. Dieser hatte sich vorher auf rechts gegen zwei Fortunen durchgesetzt. Fröde nimmt die Murmel mit der Brust runter und zieht direkt ab. Zwar rauscht das Leder deutlich am Gehäuse vorbei, doch Würzburg macht genau da weiter, wo es vor dem Pausentee aufgehört hatte.
  • 52
    Wieder Daghfous! Zum zweiten Mal packt der Zehner im Zentrum die Brechstange aus und diesmal wird es richtig gefährlich. Der Ball flattert mächtig, sodass Rensing den Strahl mit beiden Händen zur Seite abwehren muss.
  • 51
    Würzburg ist weiter das griffigere Team. Die Unterfranken sind besser in den Zweikämpfen, luchsen den Fortunen immer wieder den Ball ab und schalten dann schnell.
  • 50
    Das Hinspiel endete ohne Treffer, doch von Toren dürfen wir eigentlich ausgehen, denn beide Teams haben es nicht so mit "Die Null halten". Düsseldorf hat nur in einem der letzten neun Spiele zu null gespielt und zwar beim 3:0-Erfolg im März in Karlsruhe. Würzburgs Bilanz sieht noch düsterer aus: Nur in einem der letzten 14 Duelle setzte es kein Gegentor, beim 0:0 Anfang April gegen Hannover.
  • 48
    Der zweite Abschnitt startet mit einer Freistoßsituation für die Gäste. Unerklärlich, warum der so trickreiche Daghfous den ruhenden Ball aus 28 Metern mit der Gewaltvariante in die Mauer drischt, statt ihn als Vorlage für die Mitspieler zu bringen.
  • 46
    Wie bereits vermutet setzt Funkel im zweiten Durchgang auf die Dienste seines treffsichersten Offensivmannes, der nach einer Magenerkrankung zunächst noch nicht wieder für volle 90 Minuten eingeplant werden kann. Im zweiten Durchgang soll Hennings das bis dato ideenlose Spiel der Gastgeber vorantreiben. Gartner ist für ihn in der Kabine geblieben.
  • 46
    Einwechslung bei Fortuna Düsseldorf: Rouwen Hennings
  • 46
    Auswechslung bei Fortuna Düsseldorf: Christian Gartner
  • 46
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45
    Halbzeitfazit:
    In einem eher durchschnittlichen Abstiegsduell zwischen Fortuna Düsseldorf und den Würzburger Kickers steht es zur Pause torlos 0:0. Wie bei der Konstellation zu erwarten war, ist die Partie wenig von Highlights durchzogen, dafür geht viel über den Kampf. Was jedoch durchaus überraschend ist: Spielerische Akzente gehen vor allem von den Gästen aus, die durchdachter in ihren Aktionen wirken und konsequenter Richtung führen drängen. Mit so einem frechen Aufsteiger hat F95 große Probleme und konnte erst in den letzten Minuten der ersten Halbzeit eigene Offensivaktionen anbieten. Im Offensivspiel der Gastgeber muss sich mächtig was ändern, die Kickers hingegen sollten anfangen, ihre guten Gelegenheiten zu nutzen. Bis gleich!
  • 45
    Ende 1. Halbzeit
  • 43
    Und Bebou setzt direkt nach - das war richtig klasse heraus gespielt. Bodzek hat aus dem Zentrum heraus das Auge für den links startenden Schmitz, der ganz viel Platz hat und die halbhohe Flanke in die Mitte bringt. Dort kommt der 23-Jährige angerauscht, hält die Fußspitze herein und jagt das Spielgerät knapp über den Querbalken.
  • 42
    Bebou! Der Mann aus Togo setzt sich nach einer Ecke von Gartner im Luftduell gegen Neumann durch und kann das Leder aus kurzer Distanz auf den Kasten drücken. Letztlich geht sein Kopfball knapp am Pfosten vorbei. Da war endlich mal wieder Gefahr in der Luft!
  • 40
    Auch fünf Minuten vor dem Pausenpfiff hat sich die Grundanlage des Abstiegsduells nicht geändert. Es geht viel um Kratzen, Beißen, Kämpfen und alles was darüber hinaus geht, geht vor allem von den Unterfranken aus.
  • 38
    Immer wieder kommt die Murmel nicht am Mann an! Die Rot-Weißen sind zu ungenau im Passspiel unterwegs, sodass die Kickers die Fußspitze dazwischen bekommen und die Kugel zurückerobern.
  • 36
    Langsam wird das Publikum ungeduldig und nach einem erneut langen Ball, den niemand erreichen kann, sind erste Pfiffe zu hören. Die Ideenlosigkeit der Fortuna ist in diesem Ausmaß schon überraschend.
  • 34
    Auch wenn wir keine Highlights am laufenden Fließband sehen, ist es durchaus ein ansehnliches Fußballsppiel, in dem es nicht nur um die Abstiegskampftugenden geht. Der Wille, ordentlichen Fußball anzubieten, ist bei beiden Teams vorhanden. Die Gäste kriegen das Ganze jedoch bis dato deutlich besser auf die Kette.
  • 32
    Die Rot-Weißen strahlen einfach keine Gefahr aus. Auch wenn die Funkel-Truppe die Pille über mehrere Stationen halten kann, fehlt die Idee, um die robuste Verteidigung der Gäste aus den Angeln zu heben. Geht das so weiter, wird Funkel sich frühzeitig auf die Dienste von Rouwen Hennings setzen.
  • 29
    Je länger das Spiel dauert, umso sicherer wirken die Gäste. Bernd Hollerbach hat seine Mannschaft offenbar genau richtig eingestellt, die Kickers beweisen bisher die größeren Nerven und versuchen, ihr Spiel aufzubauen. Die Fortuna hingegen scheint mit dem Druck nicht so recht umgehen zu können und tut sich richtig schwer.
  • 27
    Das Manko der Kickers liegt in der Offensive. Nur zwei Teams haben weniger Tore erzielt als die Kickers, die heute zumindest ihre Qualitäten andeuten. Von Kaltschnäuzigkeit sind die Unterfranken aber noch entfernt, weshalb es immer noch torlos steht.
  • 25
    Dreifachabschluss der Gäste, die das Tempo anziehen! Die Fortuna hat gegen Neumann, Weihrauch und Schröck mächtig Glück, die hintereinander geblockt werden bzw. am Aluminium scheitern - so viel Platz im Strafraum darf sie dem Aufsteiger nicht gewähren.
  • 23
    Über Standards geht hüben wie drüben noch nicht viel. Gute Freistoßsituationen respektive Ecken werden nahezu fahrlässig aus der Hand gegeben, aus dem Spiel heraus zudem fehlt weiter das nötige Tempo in den entscheidenden Situationen.
  • 21
    Düsseldorf muss heute auch gegen seinen Heimfluch ankämpfen, schließlich verloren die Fortunen drei der letzten vier Heimspiele und sind zudem seit zehn Duellen vor dem eigenen Publikum sieglos. Allerdings ist mit den Kickers auch ein angeschlagener Gegner zu Gast in der Landeshauptstadt – die Hollerbach-Elf unterlag in sechs der sieben letzten Auswärtsspiele.
  • 19
    Fröde hat den Führungstreffer auf dem Fuß! Schröck hat auf dem rechten Flügel viel Platz, nachdem Schmitz den Ball durch die eigenen Beine bekommen hatte und schlägt von der Torauslinie die flache Hereingabe in den Rücken der Fortunen-Abwehr. Dort löst sich der 22-Jährige rechtzeitig von Sobottka und lenkt das Leder mit der rechten Hacke in Richtung lange Ecke - Pech für die Kickers, dass die Pille knapp am Pfosten vorbeisegelt.
  • 17
    Zwar kommt die Fortuna verstärkt zu offensiven Aktionen, doch von permanentem Druck ist noch nichts zu spüren. Inbesondere über die Außen fehlt noch das Tempo, um hinter die Würzburger Abwehrreihen zu gelangen.
  • 15
    Fink markiert den besten Angriff der Gastgeber und sofort taut das Stadion noch weiter auf! Der Stürmer wird mit einem perfekt getimten Steilpass über den halbrechten Korridor in den Strafraum geschickt, nimmt die Pille einmal mit und schließt sofort ab - Siebenhandl steht jedoch genau richtig und fängt die Murmel ab.
  • 13
    Kopfball-Pingbong im Kickers-Strafraum! Taffertshofer legt Gartner auf Linksaußen und riskiert damit eine gute Freistoßsituation für F95, doch nachdem die Hereingabe ewig von Kopf zu Kopf springt, klärt Schoppenhauer die Situation resolut.
  • 11
    Gelbe Karte für Robin Bormuth (Fortuna Düsseldorf)
    Wieder hat Bormuth das Nachsehen und verliert die Kugel auf dem linken Flügel. Um nicht in die Gefahr eines Konters zu laufen, zieht er Weihrauch am Trikot und sieht zu Recht die erste Verwarnung des Duells.
  • 10
    Zehn Minuten sind bei herrlichem Frühlingswetter in der Landeshauptstadt absolviert und beiden Mannschaften ist anzumerken, um was es hier geht. Bloß keine Fehler machen, lautet die Devise. Insbesondere die Gäste tauen jedoch immer mehr auf und haben die zielstrebigen Offensivaktionen für sich zu verzeichnen.
  • 8
    Soriano muss mehr draus machen. Nach einem Fehler von Bormuth ist der zuletzt so glücklose Stürmer allein auf weiter Flur, kann das Tempo aber nicht aufrecht erhalten und wird im Strafraum von Madlung eingeholt. Der erfahrene Verteidiger fälscht den Schuss ab, sodass nur ein Kullerball herausspringt und Rensing das Leder aufnehmen kann.
  • 7
    Nejmeddin Daghfous hat auf halblinks viel Platz und will eine Hereingabe in Richtung langer Pfosten schlagen, kann sie jedoch nicht richtig timen und hämmert sie ins Toraus. Dennoch zeigt der Aufsteiger jetzt mehr, dass er nicht vor hat, sich komplett zu verstecken.
  • 6
    Der erste Abschluss gehört den Gästen - das Tor war da aber meilenweit entfernt. Valdet Rama bekommt einen abgefälschten Ball etwa 22 Meter zentral vor dem Kasten direkt auf den Schlappen und jagt ihn in Richtung Fankurve.
  • 4
    Ohne großes Tempo startet das Match. Die Fortuna bietet die ersten schicken Ballstafetten im Mittelfeld an, kann aber keinen Raumgewinn für sich verzeichnen, weil Würzburg im Kollektiv verschiebt und die Räume gut zustellt.
  • 3
    Zwei personelle Neuigkeiten vermelden die Gäste: David Pisot ist nach abgesessener Gelbsperre zurück in der Anfangsformation und ersetzt hinten drin Peter Kurzweg, der in Aue seine bereits 10. Verwarnung sah und zum Zuschauen gezwungen ist. Zudem rückt Patrick Weihrauch, der letzte Woche wenige Sekunden nach seiner Einwechslung getroffen hatte, für Rico Benatelli in die Startformation.
  • 2
    Friedhelm Funkel hat nicht viel zu meckern am jüngsten Auftritt in Hannover und nimmt deshalb nur eine kleine Veränderung in der Startelf vor: Gökhan Gül nimmt vorerst auf der Bank Platz, für ihn rückt mit Adam Bodzek ein erfahrener Sechser auf das Grün. Der Führungsspieler soll für zusätzliche Stabilität der Fortunen sorgen. Zudem hat F95 mit Rouwen Hennings wieder eine treffsichere Alternative im Kader.
  • 1
    Und damit rein ins Match - Düsseldorf hat das Duell von links nach rechts eröffnet und spielt in Durchgang eins in Richtung eigene Fans. Die Gastgeber sind klassisch in Weiß und Rot unterwegs, die Gäste haben sich dunkle Jerseys übergestreift.
  • 1
    Spielbeginn
  • "Alles aus Liebe": Unter diesem Motto hat Fortuna Düsseldorf versucht, möglichst viele Fortunen ins Stadion zu locken. Und die Fans geben vor Anpfiff bereits alles, empfangen die Protagonisten mit einer Rot-Weißen Choreo auf dem Feld. Nach der Seitenwahl geht es los. Wir wünschen viel Spaß!
  • Schiedsrichter in der Düsseldorfer ESPRIT arena ist Thorben Siewer. Der 29-Jährige aus Drolshagen hat seine Karriere beim FC Schreibershof begonnen und kommt heute zu seinem 16. Einsatz in der zweiten Liga. Sowohl auf die Kickers als auch auf Fortuna trifft er in der laufenden Spielzeit zum ersten Mal. An den Seitenlinien bekommt Siewer Unterstützung von Christian Fischer und Fabian Maibaum, Vierter Offizieller ist Marcel Schütz.
  • Denn den Start verschliefen die Kickers bereits in der vergangenen Woche. Auch dort hatte ein Abstiegsduell angestanden, doch beim FC Erzgebirge Aue stand es nach gut 18 Minuten bereits 0:3 aus Sicht der Gäste, die sich nach dem Seitenwechsel zwar fingen, mehr als den Anschlusstreffer aber nicht kreieren konnten. So blieben die Punkte im Westen Sachsens und die Lage der Würzburger verschärfte sich zusätzlich. In der Sportschule Hennef wollte der Aufsteiger deshalb den Blick schärfen. "Wir haben uns alle gemeinsam dazu entschieden, schon einen Tag früher als ursprünglich geplant anzureisen und vor Ort zu trainieren", sagte Trainer Bernd Hollerbach.
  • Noch verweilt die Hollerbach-Truppe haarscharf über dem Strich, doch eine andere Bilanz macht Sorgen: Seit 14 Spielen, nämlich seit dem Hinrundenabschluss Mitte Dezember (3:0 gegen VfB Stuttgart), warten die Würzburger auf einen Sieg und sind damit im gesamten Kalenderjahr 2017 ohne Erfolgserlebnis. Sechs Remis und acht Niederlagen führten dazu, dass die Unterfranken vor dem Kellerduell ein Kurztrainingslager bezogen, um mit der nötigen Konzentration in das direkte Duell zu starten.
  • In Bayern glich die Saison lange einem Märchen: Innerhalb von zwei Spielzeiten hatte der gebürtige Würzburger Bernd Hollerbach seinen Heimatverein von der viertklassigen Regionalliga in die zweithöchste Spielklasse geführt und damit eine unvergessene Fußball-Euphorie ausgelöst. Und die Kickers setzten ihren erfolgreichen Weg zunächst unbeirrt fort, sodass die Franken die Hinrunde auf Rang Sechs beendeten. Erst durch eine katastrophale Rückrunde wurden die Kickers durchgereicht und stehen nun dort, wo viele den Aufsteiger vor der Saison vermuteten hatten – ganz tief drin im Keller.
  • Gerade weil Trainer Friedhelm Funkel verletzungsbedingt bzw. auf Grund von Sperren seinen Kader mächtig durcheinander würfeln musste, zeigte sich der 63-Jährige zufrieden mit der Einstellung seiner Mannschaft. "Sie stehen zusammen, sie haben Moral und Charakter! Deshalb bin ich auch felsenfest davon überzeugt, dass wir in der Liga bleiben. Wir schaffen es", äußerte er sich gegenüber dem Express. Der Grundstein dafür soll heute gelegt werden.
  • Der April war für die Mannschaft aus der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt ein Monat zum Vergessen: Nicht einen Sieg holte die Funkel-Truppe in den vergangenen sechs Duellen, lediglich zwei Punkte aus den Remis gegen Union Berlin und Dynamo Dresden stehen zu Buche. Zwar sind das durchaus starke Gegner, insgesamt ist die Ausbeute aber zu wenig, um sich ans sichere Ufer zu hangeln. Auch zuletzt in Hannover (0:1) zeigten die Fortunen einmal mehr eine solide Auswärtsleistung, hatten offensiv aber gar nichts zu bieten und gingen deshalb letztlich verdient als Verlierer vom Platz.
  • Neun Punkte sind im Unterhaus noch zu vergeben und fast die Hälfte aller Teams in der Zweiten Bundesliga bleibt weiter im Kampf um den Klassenerhalt involviert. Für die Mannschaften aus Düsseldorf und Würzburg steht an diesem Wochenende deshalb eine immens wichtige Partie auf dem Programm, denn beide sind direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Gäste sind aktueller Tabellennachbar der Rot-Weißen: Fortuna rangiert vor dem Spieltag mit 35 Zählern auf Rang 14, direkt dahinter folgt Würzburg mit 33 Zählern – die Voraussetzungen für einen Abstiegskracher sind also gegeben. Zumal durch den Sieg der Münchener Löwen am gestrigen Abend beide Teams noch mehr unter Zugzwang geraten sind.
  • Guten Tag und ein herzliches Willkommen zum Abstiegskampf in Liga Zwei. Auch drei Spieltage vor dem Saisonende kämpft noch ein Großteil der Liga ums Überleben. Unter anderem Fortuna Düsseldorf und die Würzburger Kickers haben drei Endspiele vor der Brust – das Erste ist das direkte Duell um 13:00 Uhr.
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