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Liveticker

90
25.07.2015 13:00
SpVgg Greuther FürthGr. Fürth1:0KarlsruheKarlsruher SC
StadionSportpark Ronhof | Thomas Sommer
Zuschauer10.835
Schiedsrichter
Tobias Welz
89.
33.
76.
44.
67.
75.
53.
72.
46.
63.
86.
  • 90
    Fazit:
    Die SpVgg Greuther Fürth feiert zum Saisonstart einen last-minute-Erfolg gegen den Karlsruher SC! Der Abstiegskandidat der Vorsaison schien sich gegen den Fast-Aufsteiger schon mit einem Unentschieden abgefunden zu haben, das nach einem unspektaukären Spielverlauf nicht unverdient gewesen wäre. Gerade zur Mitte der zweiten Halbzeit verflachte das Geschehen zunehmend; der KSC hatte die Umstellung der taktischen Formation nach ein paar Startschwierigkeit hinbekommen. Hüben wie drüben war in den Strafräumen wenig los. Erst in der vorletzten regulären Minute zeigte Stiepermann seine Vollstreckerqualitäten, als er einen abgefälschten Schuss von Joker Tripić im Netz hinter Orlishausen unterbrachte. Ein glücklicher Sieg für das von Team von Trainer Stefan Ruthenbeck, das dadurch in neun Tagen mit einem guten Gefühl in Leipzig antreten wird. Karlsruhe muss die verpassten Punkte am kommenden Sonntag daheim gegen St. Pauli holen. Einen schönen Samstag noch!
  • 90
    Spielende
  • 90
    Mielitz ist noch einmal gefordert, als er nach einem aufspringenden Ball vor Hennings klären muss. Wenig später erklingt dann der Schlusspfiff von Schiedsrichter Welz!
  • 90
    Die Nachspielzeit im Ronhof beträgt drei Minuten! Die Hemfans feiern bereits. Fürth scheint die Kugel fern vom eigenen Kasten halten zu können.
  • 89
    Tooor für SpVgg Greuther Fürth, 1:0 durch Marco Stiepermann
    ... doch dann dürfen die Mittelfranken feiern! Im zweiten Anlauf bringt Tripić das Spielgerät vom rechten Strafraumeck wuchtig vor den Kasten, wo gleich zwei Karlsruher verpasst. Stiepermann reagiert glänzend, packt einen direkten Drehschuss aus zwölf Metern aus. Das Leder schlägt in der flachen linken Ecke ein!
  • 89
    Fürth ist bemüht, ein letztes Mal für ein wenig Druck zu sorgen. Das klappt aber nicht; immer wieder muss man den Weg nach hinten gehen. Tripić probiert's mit einem Solo, an dessen Ende ein Schuss aus 20 Metern steht. Dieser wird zur Ecke abgefälscht, die die Badener zunächst locker klären..
  • 86
    Einwechslung bei Karlsruher SC: Boubacar Barry
  • 86
    Auswechslung bei Karlsruher SC: Manuel Torres
  • 85
    Den Hausherren fehlt nun offensichtlich auch die Kraft, um mit Nachdruck auf den Siegtreffer zu gehen. Das ist jetzt alles eine Nummer langsamer und dürfte nur noch mit einer großen Portion Glück zum späten 1:0 führen. Auf der Gegenseite wird Gulde steil geschickt, doch er lässt das Leder verspringen.
  • 82
    Ohne die unmittelbare Unterstützung seiner Kollegen kann Hennings das Leder an der linken Grundlinie behaupten und eine Flanke in die Mitte schlagen. Dort ist jedoch niemand in blauer Kleidung positioniert. Karlsruhe steigert sich noch einmal, wird den Punkt aber wohl nicht ernsthaft riskieren wollen.
  • 79
    Die Mittelfranken reiben sich nun an Entscheidungen des Referees, die allerdings allesamt nachvollziehbar sind. Da steckt auch eine Portion Frust mit drin, dass man dem KSC bisher so wenig Schaden zufügen konnte.
  • 76
    Gelbe Karte für Andreas Hofmann (SpVgg Greuther Fürth)
    Der Neuzugang aus Aalen verliert die Kugel im Mittelkreis an Torres, den er in der Folge mit einem Trikotzupfer ausbremst, um einen gegnerischen Konter zu verhindern. Für dieses taktische Einsteigen gibt es Gelb.
  • 75
    Einwechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Tom Weilandt
  • 75
    Weilandt, der letztmals am 9. Spieltag der Vorsaison netzte, kommt in der Schlussphase für den glücklosen Žulj. Fürth ist deutlich offensiver aufgestellt, bringt das aber zu selten auf den Rasen. Wir steuern auf ein torloses Remis zu!
  • 75
    Auswechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Robert Žulj
  • 74
    Peitz riskiert einen Platzverweis! Der bereits verwarnte Karlsruher agiert mit hohem Bein gegen Gjasula und hätte für diese Aktion durchaus die zweite Gelbe Karte sehen können. Schiedsrichter Welz lässt ein letztes Mal Gnade vor Recht ergehen.
  • 72
    Gelbe Karte für Dimitrij Nazarov (Karlsruher SC)
    Bei geringem Tempo trifft Nazarov Hofmann an der rechten Hacke. Es ist wohl die Summe der Regelverstöße des Karlsruhers, die zu dieser Verwarnung führt. Allein war dieses Foul nämlich kaum gelbwürdig.
  • 70
    Žulj schießt knapp drüber! Infolge eines langen Balles über den linken Flügel legt Berisha für seinen Kollegen ab. Der dribbelt in den Strafraum und schließt aus leicht spitzem Winkel und aus vollem Lauf ab. Orlishausen streckt sich, kommt aber nicht dran, da die Kugel etwas zu hoch angesetzt ist.
  • 69
    Kapitän Caligiuri hat es nun erwischt, doch er kann ohne Behandlung weiterspielen. Ansonsten passiert nicht viel im Stadion am Laubenweg, wo zumindest die Fans für eine ordentliche Atmosphäre sorgen.
  • 67
    Einwechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Zlatko Tripić
  • 67
    Auswechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Sebastian Freis
  • 66
    Aktuell plätschert die Partie vor sich hin und gleicht abgesehen von der Intensität in den Zweikämpfen eher einem Testspiel in der Vorbereitung. Den Mittelfranken geht die Zielstrebigkeit in der Offensive weiterhin stark ab. Freis ist eine Enttäuschung und wird ab sofort durch Tripić ersetzt.
  • 63
    Beim KSC ist nun die Zeit für ein junges Zweitligadebüt gekommen: Marvin Mehlem, 17 Jahre jung, darf erstmals in der ersten Mannschaft des KSC ran. Der Mittelfeldspieler ersetzt Gaetan Krebs im Zentrum vor der Viererkette.
  • 63
    Einwechslung bei Karlsruher SC: Marvin Mehlem
  • 63
    Auswechslung bei Karlsruher SC: Gaetan Krebs
  • 62
    Erst recht in Halbzeit zwei präsentieren sich die Badener als Mannschaft, die mit einem Unentschieden zum Auftakt durchaus leben könnten. Auch Fürth drängt sich nicht wirklich für den Sieg auf, setzt aber deutlich mehr Akzente.
  • 60
    Stiepermann leistet sich nach einem Zweikampf einen Disput mit Nazarov, an dessen Ende ihm der Karlsruher absichtlich auf den Fuß gestiegen sein soll. Eine Tätlichkeit hat der Unparteiische nicht erkannt. Er kann die Szene, die direkt vor der Karlsruher Bank, stattfand, ohne Verwarnung schlichten.
  • 57
    Stiepermann fängt das Leder im Karlsruher Aufbau ab und startet dann etwas eigensinnig auf die rechte Strafraumseite durch, wo der Winkel am Ende zu spitz wird. Fürth profitiert von zahlreichen Karlsruher Fehlern, kann diese aber bisher nicht nutzen. Der KSC kommt unkonzentriert aus der Kabine.
  • 55
    Die ruhenden Bälle der Hausherren haben durchaus Potential, sind oft scharf geschnitten und schwierig zu verteidigen. Die Abnehmer in der Mitte stehen aber jedoch sehr schlecht zum Ball, so dass bis auf Gjasulas Kopfstoß in Durchgang eins noch kein Abschluss heraussprang.
  • 53
    Gelbe Karte für Dominic Peitz (Karlsruher SC)
    Peitz, nicht gerade für sein sanftes Einsteigen bekannt, steigt Žulj weit in der gegnerischen Hälfte auf den Fuß und holt nach nach gut sieben Minuten seine erste Verwarnung in dieser Spielzeit. Am Ende der letzten Saison waren es zehn Gelbe Karten.
  • 50
    So richtig hat die taktische Umstellung bei den Gästen noch nicht funktioniert: Fürth bekommt aktuell viele Räume in der zentralen Karlsruher Defensive und nähert sich dem Kasten von Orlishausen immer mehr.
  • 47
    Eine feine Einzelaktion von Gjasula! Der Ex-Aalener zieht von der linken Außenbahn diagonal in Richtung Sechzehner und probiert sich dann aus gut 21 Metern mit einem Rechtsschuss. Vom rechten Innenrist des Deutsch-Albaners segelt die Kugel nicht weit am linken Winkel vorbei. Da wäre Orlishausen wohl machtlos gewesen!
  • 47
    Etwas überraschend ist der Arbeitstag von Erwin Hoffer schon wieder vorüber: Markus Kauczinski stellt nach dem Versuch mit zwei Stürmern zurück auf ein 4-2-3-1-System, in dem der eingewechselte Peitz das defensive Mittelfeld aufstockt.
  • 46
    Willkommen zurück in Mittelfranken! Gerade den Anhängern der Hausherren darf der erste Durchgang Mut machen: Die vier Neuzugänge sind schon gut integriert; Stefan Ruthenbeck scheint in der Vorbereitung die richtigen Akzente gesetzt zu haben. Gegen den Fast-Aufsteiger versteckt sich der Gastgeber nicht. Wird er mit aller Macht auf den Sieg gehen oder würde er sich auch mit einem Unentschieden zufrieden geben?
  • 46
    Einwechslung bei Karlsruher SC: Dominic Peitz
  • 46
    Auswechslung bei Karlsruher SC: Erwin Hoffer
  • 46
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45
    Halbzeitfazit:
    Keine Tore im Stadion am Laubenweg zum Pausenpfiff: Die SpVgg Greuther Fürth und der Karlsruher SC tun sich bisher gegenseitig noch nicht wirklich weh - zumindest nicht in den Strafräumen! In einer gerade in der Anfangsphase sehr intensiven Begegnung ist beiden Seiten anzumerken, dass wir uns noch ganz am Anfang einer langen Reise befinden. Die Mittelfranken starteten vielversprechend und deutlich verbessert, doch im letzten Felddritel springt wenig heraus. Karlsruhe zeigte sich eher zurückhaltend; wenn es denn einnmal schnell ging, war man durchaus gefährlich. Es deutet sich allerdings an, dass die Zuschauer im Ronhof zwei der besseren Zweitligateams dieser Spielzeit beobachten. Bis gleich!
  • 45
    Ende 1. Halbzeit
  • 45
    Lams Rückkehr war doch nur von kurzer Dauer: Er muss jetzt verletzt vom Feld. Wenige Augenblicke vor dem Pausenpfiff wird er durch Johannes Wurtz ersetzt, der ohne großes Aufwärmen sofort hellwach sein muss. Die Nachspielzeit beträgt eine Minute.
  • 44
    Einwechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Johannes Wurtz
  • 44
    Auswechslung bei SpVgg Greuther Fürth: Zhi Gin Lam
  • 42
    Weiter geht's für Lam, dessen Mannschaft in den letzten Minuten noch mehr Ballbesitz hat als ohnehin schon. Daraus entwickelt sich aber auch weiterhin sehr wenig Torgefahr. Alles deutet darauf hin, dass es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen geht.
  • 40
    Zhi Gin Lam liegt angeschlagen am Boden, benötigt die medizinische Hilfe von Außen. Meffert war dem Außenverteidiger unfreiwillig auf den Fuß gefallen. Der 24-Jährige humpelt zur Behandlung erst einmal vom Rasen.
  • 38
    Zu selten kommen die Mittelfranken hinter die Viererkette, lassen sich gleichzeitig vor dem Sechzehner auf die Außenbahnen abdrängen. So sind Distanzschüsse kaum möglich. Die Vorstöße verpuffen entweder in engen Zweikämpfen oder in ungefährlichen Hereingaben aus den Halbfeldern.
  • 35
    Das zwischenzeitliche Hoch der Badener ist zwar nicht komplett verschwunden, doch spielt sich der Großteil des Geschehens in der eigenen Hälfte ab. Fürth hat mehr Spielanteile; in Sachen Zielstrebigkeit sind die Gäste in ihren wenigen Aktionen vorne.
  • 33
    Gelbe Karte für Zhi Gin Lam (SpVgg Greuther Fürth)
    Der Rechtsverteidiger hat nach einem Foulspiel gegen Nazarov ein paar Worte der Unzufriedenheit für Schiri Welz übrig. In Kombination mit dem Einsteigen führt dies zur ersten Gelbe Karte des Matches.
  • 31
    Hennings mit seiner zweiten Aktion! Der umworbene Ex-Paulianer kann sich im Zentrum durchsetzen, stößt temporeich in den Raum zwischen Mittelfeld und Viererkette. Aus vollem Lauf packt er einen flachen Schuss aus 20 Metern aus, der nicht weit links am Kasten von Mielitz vorbeirauscht.
  • 30
    Infolge der vierten Fürther Ecke kommt Gjasula nach Ausführung von der linken Fahne zwar mit dem Kopf an das Leder, bekommt am ersten Pfosten jedoch keine Kontrolle hinter den Ball. Er nickt aus gut acht Metern deutlich am linken Pfosten vorbei.
  • 27
    Beiden Mannschaften ist anzumerken, dass es sich um das erste Pflichtspiel der Saison handelt. Fürth, das vielversprechend begann, lässt im letzten Felddrittel noch die nötige Abstimmung vermissen, um sich vor das Tor kombinieren zu können. Das Potential für eine bessere Saison ist aber definitiv zu erkennen!
  • 24
    Orlishausen hat sich nun schon zum zweiten Mal einen Fehlpass aus dem laufenden Spiel heraus geleistet, der bei zielstrebiger Vorgehensweise der Hausherren leicht großen Schäden hätte nach sich ziehen können. Ansonsten lässt die beste Defensive der letzten Zweitligasaison wenig zu.
  • 21
    Karlsruhe setzt sich nun vorne fest, kann die Mittelfranken an deren eigenen Sechzehner drängen. Mangels gefährlicher Hereingaben springen dadurch aber keine ordentlichen Schusspositionen heraus. Sebastian Mielitz musste seine Fähigkeiten noch nicht unter Beweis stellen.
  • 19
    Rouwen Hennings tritt erstmals in Erscheinung, als er einen hohen Ball vom linken Flügel in Bedrängnis direkt abnimmt. Caligiuri fälscht den Versuch zur Ecke ab. Mit 17 Treffern war Hennings ein Garant für den dritten Platzes des KSC in der Vorsaison. Heute ist er abgesehen von dieser Szene unauffällig.
  • 17
    Orlishausen scheut das Risiko nicht, als er sich infolge eines Rückpasses auf ein Tänzchen mit dem anlaufenden Freis einlässt. Er legt die Kugel an der Strafraumkante knapp am Fürther Stürmer vorbei. Alles ist gutgegangen, doch im Falle einer kleinen Ungenauigkeit hätte der Keeper ganz einfach ein Gegentor verursachen können.
  • 16
    Zwar hat sich das Geschehen etwas beruhigt, doch fallen die Gäste durch einige Fouls im Mittelfeld auf, die aufgrund ihrer taktischen Natur auch zu Gelben Karten hätten führen können. Tobias Welz zeigt sich gnädig, wird aber nicht mehr lange um die erste Verwarnung herumkommen, sollte es bei dieser Intensität in den Zweikämpfen bleiben.
  • 13
    Der KSC hingegen leistet sich bisher einige Ballverluste im Aufbau, die vermeidbar sind. In der gegnerischen Hälfte haben die Badener noch nicht viel zu melden, sieht man von zwei Kombinationen über die rechte Seite ab. Das Kauczinski-Team muss sich in dieses Spiel beißen.
  • 10
    Der aufgerückte Linksverteidiger Gießelmann zeigt sich an der Grundlinie als ballsicher und holt den ersten Eckstoß heraus, was von Trainer Ruthenbeck beklatscht wird. Auch wenn die Hereingabe nichts einbringt: Die Fürther machen zum Start der Saison einen guten Eindruck!
  • 8
    Das Umschalten klappt bei den Mittelfranken schon ganz ordentlich. Im Anschluss an die ersten beiden Karlsruher Vorstöße über den rechten Flügel überbrücken die Hausherren das Mittelfeld ziemlich schnell. Gjasula legt von links in die Mitte für Stiepermann ab, dessen Rechtsschuss aus 17 Metern von Orlishausen pariert werden kann. Die erste gute Möglichkeit der Partie!
  • 7
    Nicht nur die Akteure sind mit viel Herz bei der Sache. Auch Karlsruhes Coach Markus Kauczinski meldet erste Ansprüche beim Unparteiischen an, nachdem er mit einer Foulentscheidung gegen seine Mannschaft nicht einverstanden ist. Nun darf der Fußball aber wieder in den Vordergrund rücken!
  • 5
    Die Premierenmomente im Ronhof sind von vielen Unterbrechungen geprägt. In dieser Anfangsphase geht es auf dem Rasen sehr intensiv zu, so dass Welz sehr genauen hinschauen muss und immer wieder gefordert ist. Fürth hat leichte Feldvorteile, hat es vor der Fankurve aber noch nicht gefährlich in den Sechzehner geschafft.
  • 3
    Markus Kauczinski beweist mit seiner Startformation, dass die Karlsruher Mannschaft nach dem hervorragenden dritten Rang gar nicht besonders große Unterstützung von außen benötigt hat. Mit dem erfahrenen Stürmer Erwin Hoffer befindet sich nur ein neuer Akteur in der ersten Elf. Auf der Position des Rechtsverteidigers musste improvisiert werden: Die etatmäßigen Flügeldefensiven Enrico Valentini und Matthias Bader fallen verletzt aus. Martin Stoll übernimmt den rechten Part der Viererkette.
  • 2
    Nach nicht einmal 100 Sekunden bewirbt sich Jonas Meffert für eine frühe Gelbe Karte. Der defensive Mittelfeldspieler steigt Andreas Hofmann von hinten in die Beine und kommt nicht an die Kugel. Schiedsrichter Tobias Welz kann ohne die erste Verwarnung ein klares Wort an den Karlsruher richten.
  • 2
    Vier Neuzugänge hat Fürths Coach Stefan Ruthenbeck in seine erste Startelf eingebaut. Zwischen den Pfosten bekommt Sebastian Mielitz das Vertrauen; der ehemalige Bremer Keeper durfte in der letzten Saison in Freiburg nur im Pokal ran. Im Mittelfeld agieren mit Jürgen Gjasula und Andreas Hofmann zwei Ex-Aalener. Auf Rechtsaußen will sich der 21-jährige Norweger Veton Berisha beweisen.
  • 1
    Auf geht's im Stadion am Laubenweg – für Fürth und Karlsruhe hat die Pflichtspielsaison 2015/2016 soeben begonnen! Die Bilanz dieser Paarung, die bisher 47-mal in 2. Bundesliga, DFB-Pokal und Regionalliga Süd ausgetragen wurde, spricht für die Gäste aus Baden. 21 Partien konnte Karlsruhe gewinnen; bei zehn Unentschieden war das Kleeblatt 16-mal erfolgreich.
  • 1
    Spielbeginn
  • Vor gut 10500 Zuschauern haben die 22 Protagonisten den Rasen betreten. Die Hausherren agieren in grün-weißen Klmaotten; die Gäste haben sich blaue Kleidung übergestreift. Bei strahlendem Sonnenschein ist alles angerichtet für ein interessantes Zweitligamatch!
  • Der erste Spieltag ist für alle Mannschaften eine Wundertüte, eine Standortbestimmung, die nach der kurzen Vorbereitung die ersten drei Punkte einbringen kann. Setzt das Kleeblatt nach der katastrophalen letzten Saison ein positives Zeichen unter dem neuen Coach oder zeigt sich der KSC gut erholt von der Enttäuschung in der Relegation und feiert ein Erfolgserlebnis? Bald rollt die Kugel in Mittelfranken!
  • Für die Durchsetzung der Regeln ist Tobias Welz verantwortlich. Der 38-jährige Polizeibeamte steht in Diensten der SpVgg Nassau Wiesbaden startet heute in seine zwölfte Zweitligaspielzeit, ist seit August 2010 auch in der Bundesliga hauptverantwortlich aktiv. Bei seinem 85. Einsatz im deutschen Fußball-Unterhaus wird er an den Seitenlinien von Rafael Foltyn und Martin Thomsen unterstützt. Vierter Offizieller ist Arno Blos.
  • "Die spürbare Begeisterung beim Familientag und die bedingungslose Unterstützung aus dem Umfeld beflügeln uns. Ich habe das Gefühl, dass wir am Samstag auf den Punkt da sein und ein beherztes Spiel zeigen werden", will Trainer Kauczinski erst einmal nur auf den heutigen Auftakt schauen und keine Saisonprognose herausposaunen. Mit Erwin Hoffer (Fortuna Düsseldorf), Pascal Köpke (SpVgg Unterhaching) und Bjarne Thoelke (VfL Wolfsburg II) wurden Spieler geholt, die die taktischen Möglichkeiten des KSC vergrößern.
  • Wohin die Reise gehen wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch schwieriger als ohnehin schon zu beantworten, da das Transferfenster noch bis Ende August geöffnet ist und Rouwen Hennings und Philipp Max durchaus das Interesse anderer Klubs auf sich gezogen haben. Der Wechsel von Reinhold Yabo nach Salzburg ist schon schmerzhaft genug, kann aber möglicherweise noch aufgefangen werden. Verabschieden sich auch noch Hennings und Max, ist der KSC wohl keiner der Topkandidaten für die ersten drei Ränge.
  • Der Karlsruher SC schrammte nur aufgrund einer unglücklichen Handspielentscheidung daran vorbei, sich zu diesem Zeitpunkt wie die Erstligigisten auf die Saison vorzubereiten und erst mit der Pokalrunde in die neue Spielzeit zu starten. Noch mehr als der heutige Gegner im letzten Jahr hatte das Kauczinski-Team dem Hamburger SV Anfang Juni schon aus der Bundesliga gedrückt, bevor sich der Dino einmal mehr rettete. Nun erfolgt ein neuer Anlauf in Sachen Aufstieg, doch die Konkurrenz ist stärker geworden; für eine ähnliche Platzierung muss wieder alles herausgeholt werden.
  • Schon in der vergangenen Saison gehörte der Fürther Kader zu den besseren der 2. Bundesliga, doch das Potential wurde nicht ansatzweise ausgeschöpft. Mit Sebastian Mielitz (SC Freiburg), Domi Kumbela (Karabükspor), Jürgen Gjasula (VfR Aalen) und Veton Berisha (Viking FK) wurde viel Qualität verpflichtet. Auf der Verlustseite sticht vor allem der Abgang von Mittelfeldmann Stephan Fürstner heraus, der bei Union Berlin die bessere Perspektive gesehen hat. In Fürth weht ein neuer Wind; trägt dieser die SpVgg wieder in das obere Tabellendrittel?
  • Die Verantwortlichen im Sportpark Ronhof haben auf diese besorgniserregende Entwicklung reagiert und einen mittelgroßen personellen Umbruch eingeleitet. Die wichtigste Personalie dürfte die des Trainers sein. Stefan Ruthenbeck, der mit dem VfR Aalen in der letzten Spielzeit nicht allein aus sportlichen Gründen abstieg, ist seit dem Anfang der Vorbereitung im Amt und hat damit einen deutlichen beruflichen Schritt nach vorne geschafft. Der dynamische Coach hat bisher nicht den ganz großen Namen, doch seine fachlichen Qualitäten stehen außer Frage.
  • Die Fürther Anhänger haben in den letzten drei Jahren eine sportliche Achterbahnfahrt zu durchleben gehabt. Nach dem langersehnten Aufstieg 2012 hatte man in der Bundesliga nicht den Hauch einer Chance, bekam im Frühjahr 2014 allerdings die Chance auf die direkte Rückkehr, die in der Relegation gegen den HSV verpasst wurde. Die vergangene Spielzeit geriet nach der Winterpause außer Kontrolle und hätte beinahe mit einem Super-GAU geendet. Hätte die Saison ein paar Wochen länger gedauert, Fürth wäre jetzt Drittligist.
  • Hüben wie drüben stellt sich die Frage, ob die kurze Sommerpause für die Vereine überhaupt genügend Zeit zur Verarbeitung der Ereignisse der letzten Spielzeit gegeben hat. Während das Kleeblatt nach einer katastrophalen Rückrunde bis zum Schluss um den Klassenverbleib zittern musste, war der KSC in der Relegation nur Augenblicke vom Aufstieg in die Bundesliga entfernt. 54 Tage nach den beiden Entscheidungsspielen startet der Alltag in Liga zwei neu; schauen wir uns vor dem Anstoß an, was uns nach dem gestrigen Auftakt in Duisburg in Mittelfranken erwartet.
  • Ein herzliches Willkommen zum ersten Zweitligasamstag der Saison 2015/2016! Das Einzelspiel am Mittag bestreiten die SpVgg Greuther Fürth und der Karlsruher SC. Für die Teams der Trainer Stefan Ruthenbeck und Markus Kauczinski beginnt das eröffnende Pflichtspiel um 13 Uhr.
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