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Liveticker

90
03.10.2014 18:30
VfL BochumBochum1:1Nürnberg1. FC Nürnberg
StadionrewirpowerSTADION
Zuschauer25.094
Schiedsrichter
Peter Gagelmann
44.
71.
88.
68.
77.
80.
56.
47.
23.
76.
85.
  • 90.
    Fazit:
    Die kuriose Serie des VfL scheint nicht zu reißen: Auch das fünfte Heimspiel Bochums endet mit einem 1:1-Unentschieden, womit der 1. FC Nürnberg einen Zähler aus dem Ruhrgebiet entführen kann. Nach der Führung der Blau-Weißen zum Pausentee entwickelte sich nach dem Seitenwechsel eine deutlich interessantere und intensivere Partie. Die Mittelfranken waren nach dem verdienten Ausgleichstreffer durch Sylvestr in Minute 56 drauf und dran, das Ergebnis vollständig zu drehen. In der Endphase verlor der FCN jedoch seinen Mut und muss unter dem Strich glücklich sein, dass der VfL in einer offensiven Schlussviertelstunde nicht mehr netzen konnte. Es war eine Partie mit vielen unterschiedlichen Kräftephasen, die mit der Punkteteilung ein gerechtes Ergebnis hat. Durch Länderspielpause können beide Klubs erst einmal durchatmen. Danach trifft Bochum daheim auf Darmstadt; Nürnberg hat vor den eigenen Fans mit Leipzig einen weiteren Spitzenklub zu Gast. Einen schönen Abend noch!
  • 90.
    Spielende
  • 90.
    Die zweiminütige Nachspielzeit ist soeben angebrochen! Gibt es an der Castroper Straße noch eine Möglichkeit auf den Siegtreffer? Der VfL ist deutlich näher dran!
  • 88.
    Gelbe Karte für Danny Latza (VfL Bochum)
    Ein taktisches Vergehen der Bochumer Nummer 18 zieht eine weitere Verwarnung in dieser insgesamt fairen Partie nach sich. Ein Nürnberger Konter wird somit effektiv verhindert.
  • 88.
    Terodde probiert es aus 17 Metern mit einem Drehschuss, doch sein Versuch ist harmlos und kullert in die Hände von Rakovsky. Trifft der Ex-Berliner heute nicht, bleibt er zum dritten Mal in Serie torlos.
  • 86.
    Mlapa könnte mit einem Tor in der Schlussphase dafür sorgen, dass er in Zukunft wieder eine Alternative für die Startelf ist. Füllkrug zeigte einen ordentlichen Auftritt, wartet aber weiterhin auf seinen ersten Saisontreffer.
  • 85.
    Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Peniel Mlapa
  • 85.
    Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Niclas Füllkrug
  • 83.
    Geduldig tastet der VfL die Gästedefensive nach Lücken ab. So einfach wie Šesták und Gregoritsch werden es die Blau-Weißen heute wohl nicht mehr haben. Der Treffer zum 1:0 hat jedoch bewiesen, dass es auch aus schwierigen Positionen klappen kann.
  • 81.
    Nürnbergs Abwehr steht nicht auf den sichersten Beinen, so dass der Gästeblock das Zittern um den einfachen Punktgewinn beginnt. Gleichzeitig könnte ein erfolgreicher Konter den zweiten Sieg in Serie einbringen. Ist das spannend hier!
  • 80.
    Einwechslung bei VfL Bochum: Marco Terrazzino
  • 80.
    Auswechslung bei VfL Bochum: Michael Gregoritsch
  • 79.
    Forssell prüft Rakovsky! Der Finne packt aus der zweiten Reihe ohne Ankündigung einen sehr wuchtigen Rechtsschuss aus, der genau in die linke flache Ecke gepasst hätte. Nürnbergs Schlussmann ist schnell unten und pariert klasse!
  • 77.
    Während Peter Neururer den angeschlagenen Perthel auswechseln muss und ab sofort auf Butscher setzt, stellt Ismaël seine Mannschaft durch die Hereinnahme von Hovland für Sylvestr freiwillig defensiver ein. Mit einem Unentschieden könnte der FCN mittlerweile leben!
  • 77.
    Einwechslung bei VfL Bochum: Heiko Butscher
  • 77.
    Auswechslung bei VfL Bochum: Timo Perthel
  • 76.
    Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Even Hovland
  • 76.
    Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Jakub Sylvestr
  • 75.
    Eine Viertelstunde vor dem Ende ist der VfL so bestimmend wie nie an diesem Abend. So dürfte sich Peter Neururer das Auftreten seiner Mannschaft von Anfang an vorgestellt haben. Wird die Steigerung noch mit dem Siegtreffer belohnt?
  • 73.
    Einfach kann Gregoritsch anscheinend nicht! Der Österreicher hält nach einer schnellen Kombination von der halblinken Seite des Sechzehners unbedrängt drauf. Er verzieht aus bester Lage völlig und lässt damit wie Šesták eine exzellente Möglichkeit liegen!
  • 71.
    Gelbe Karte für Michael Gregoritsch (VfL Bochum)
    An der Seitenauslinie knallen Gregoritsch und Stark in hohem Tempo unglücklich zusammen. Warum der Torschütze des 1:0 nach dieser Szene mit einer Gelbe Karte bestraft wird, ist nicht direkt ersichtlich; da kann der Österreicher nur gemeckert haben.
  • 69.
    Mit der Hereinnahme von Forssell erhofft sich Neururer frischen Wind in der Heimoffensive. Tasaka geht in den Feierabend, konnte heute vor allem durch seine gefährliche Standardbälle überzeugen.
  • 68.
    Einwechslung bei VfL Bochum: Mikael Forssell
  • 68.
    Auswechslung bei VfL Bochum: Yusuke Tasaka
  • 67.
    Šesták vergibt kläglich! Auf der linken Strafraumseite taucht der Slowake nach einem Durcheinander in der FCN-Abwehr völlig frei vor Rakovsky auf, den er mit seinem rechten Fuß überwinden will. Bei zu starker Rücklage ballert er aus 13 Metern weit über das Gehäuse!
  • 66.
    Vom linken Strafraumeck probiet sich Füllkrug an einem flachen Rechtsschuss. Dieser weist nicht genug Geschwindigkeit auf und ist dadurch eine leichte Beute für Luthe.
  • 64.
    Der VfL folgt der Forderung seiner Anhängerschaft und investiert nun wieder mehr in sein Offensivspiel. Momentan ist ein Aufwärtstrend zu erkennen, was Tempo und Passgenauigkeit bei den Hausherren angeht. Hier ist noch alles offen!
  • 62.
    Perthel will einen Freistoß aus gut 25 Metern direkt im linken Torwinkel unterbringen. Er zirkelt das Spielgerät an der dunkelrot-schwarzen Mauer vorbei, verfehlt sein Ziel aus zentraler Position aber deutlich. Rakovsky muss folglich nicht eingreifen.
  • 60.
    Das Heimpublikum fordert, dass seine Schützlinge endlich wieder schneller aus der Abwehr herausrückt, wenn der Ball gewonnen wurde. Nürnberg gibt sich nicht mit einem Treffer zufrieden, sondern drängt mit aller Macht auf den Sieg.
  • 58.
    Das Momentum ist auf der Seite des Clubs, der so schnell wie möglich nachlegen möchte. Der VfL muss sich spätestens jetzt von seiner Lethargie befreien, um den ersten Heimsieg nicht aus den Augen zu verlieren.
  • 56.
    Tooor für 1. FC Nürnberg, 1:1 durch Jakub Sylvestr
    Dem FCN gelingt der verdiente Ausgleichstreffer! Infolge eines hohen Balles aus der Nürnberger Hälfte können die Gäste ein Kopfballduell im Zentrum gewinnen. Daraufhin schickt Schöpf seinen slowakischen Kollegen mit einem steilen Pass, der perfekt ankommt. Mit einem wuchtigen Linksschuss befördert Sylvestr das Leder aus 15 Metern im flachen rechten Eck!
  • 54.
    Nürnberg müsste sich für seine Dominanz so langsam mit mehr zwingenden Abschlüssen belohnen. Im Aufbau sieht das sehr ordentlich aus, was die Mittelfranken zustanden bringen. Es fehlt noch die letzte Durchschlagskraft in den Aktionen an und im gegnerischen Strafraum.
  • 52.
    Luthe ist nach Candeias' Eckballausführung von der linken Fahne gezwungen, zwei Schritte nach vorne zu machen, um das Spielgerät mit beiden Fäusten aus der Gefahrenzon ezu befördern. Nach seiner Verletzung ist der Bochumer Kapitän bisher tadellos unterwegs.
  • 49.
    Der Club kommt engagiert zurück auf das grüne Parkett, hat den Gegentreffer anscheinend aus den Klamotten geschüttelt. Bochum bleibt so zurückhaltend wie zu weiten Teil der ersten Halbzeit.
  • 47.
    Gelbe Karte für Jakub Sylvestr (1. FC Nürnberg)
    Nach Cacutaluas robustem Tackling an der eigenen linken Grundlinie gegen Sylvestr geht der gegnerische Stürmer zu Boden. Schiedsrichter Gagelmann wertet dies als Schwalbe und verwarnt Sylvestr. Hier hätte der Unparteiische auch einfach weiterlaufen lassen können.
  • 47.
    Nach Ismaëls unfreweilligem Tausch in der Anfangsphase bleiben personelle Änderungen im direkten Anschluss an den Pausentee auf beiden Seiten aus. Mit Peniel Mlapa könnte der französische Coach einen weiteren Angreifer auf das Feld bringen, wenn die Gäste auch weiterhin in Rückstand liegen.
  • 46.
    Willkommen zurück an der Castroper Straße! Nürnberg ist hier bisher keinen Treffer schlechter als der VfL, hat sich durch eine Unkonzentriertheit aber unnötig in Rückstand gebracht. Wenn der FCN seine Leistung aus dem ersten Durchgang bestätigt, ist durchaus noch ein Punktgewinn möglich. Gleichzeitig muss sich Bochum den Führungstreffer noch im Nachhinein verdienen.
  • 46.
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45.
    Halbzeitfazit:
    1:0 heißt es nach 45 Minuten im Traditionsduell zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Nürnberg! Der knappe Vorsprung der Hausherren ist durchaus schmeichelhaft, haben die Mittelfranken doch über weite Strecken mehr von der Partie. Durch frühes und aggressives Anlaufen wurden die Blau-Weißen immer wieder unter Druck gesetzt. Die wenige Chancen konnte der FCN jedoch nicht nutzen. Auf der Gegenseite führte eine der zahlreichen gefährlichen ruhenden Bälle zum sehenswerten Führungstreffer durch Gregoritsch, der eine Freistoßflanke direkt im Netz unterbrachte (44.). So muss Nürnberg einen weiteren Nackenschlag in dieser Saison verarbeiten und ein Comeback hinlegen, damit der Aufwärtstrend erhalten bleibt. Bis gleich!
  • 45.
    Ende 1. Halbzeit
  • 44.
    Tooor für VfL Bochum, 1:0 durch Michael Gregoritsch
    Ein erstklassiger Treffer bringt den VfL in Führung! Tasaka schlägt einen Freistoß aus dem halbrechten Mittelfeld auf den zweiten Pfosten, wo der unbewachte Gregoritsch einen tollen Volleyhammer auspackt. Der wuchtige Abschluss zappelt im Netz, bevor Rakovsky überhaupt die Arme hochreißen kann!
  • 41.
    Wie aus dem Nichts hat Latza den Treffer auf dem Fuß! Nach Tasakas hohem Ball auf die rechte Seite des Sechzehners will der gebürtige Gelsenkirchener den herausstürmenden Rakovsky per Lupfer überwinden. Der Nürnberger Keeper fährt die Arme aus und verhindert dies!
  • 40.
    Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff kann Peter Neururer nicht mit der Entwicklung dieser Partie zufrieden sein. Nürnberg holt sich immer mehr Sicherheit und tritt wie eine gastgebende Mannschaft auf. Bochum wartet seit langer Zeit auf einen ernsthaften Abschluss.
  • 38.
    Bochum wird derzeit vom Bundesligaabsteiger beherrscht und gelangt kaum noch sauber über die Mittellinie. Wenn der FCN diese laufintensive Leistung über die gesamten 90 Minuten auf den Rasen bringt, ist er definitiv ein Kandidat für die drei Punkte.
  • 35.
    Sylvestr mit der Möglichkeit! Nach Buluts Aussetzer auf der rechten Abwehrseite spielt Schöpf den öffnenden Seitenwechsel auf die rechte Außenbahn, wo Candeias durchstartet und quer zum Elfmeterpunkt passt. In Bedrängnis nimmt Sylvestr das flache Anspiel direkt und setzt es aus bester Lage deutlich über das Tor!
  • 33.
    Durch gezieltes Anlaufen der aufbauenden Bochumer erzwingt der FCN in dieser Phase viele Fehlpässe. Nach Ballgewinn dauert das eigene Umschalten meist zu lange, um die Probleme der Hausherren für Chancen zu nutzen.
  • 31.
    Füllkrug und Sylvestr hebeln die linke Hälfte der gegnerischen Viererkette mit einem Doppelpass aus. Der ehemalige Fürther hat im Sechzehner plötzlich nur noch Luthe vor sich. Mit einem riskanten, aber fairen Tackling bremst Fabian den Nürnberger aus und verhindert eine gute Chance.
  • 30.
    Candeias schafft es nach Sylvestrs Steilpass auf dem rechten Flügel hinter die Bochumer Viererkette. Er gibt eine halbhohe Flanke in den Strafraum, wo Füllkrug das Spielgerät jedoch nicht kontrollieren kann.
  • 27.
    Tasakas Ecke von links senkt sich am ersten Pfosten, wo Šesták gegen Rakovsky und Petrák mit regelwidrigen Mitteln zu Werke geht. Die ruhenden Bälle der Blau-Weißen sind durchaus gefährlich und bringen Nürnberg am ehesten in Verlegenheit.
  • 25.
    Durch ihr hohes Verteidigen gehen die Mittelfranken durchaus Risiken ein, die sich bis auf die zwei Bochumer Chancen in der Anfangsphase allerdings noch nicht weiter niedergeschlagen haben. Es ist ein mutiger Auftritt des FCN!
  • 23.
    Valérien Ismaël ist zu einem frühen ersten Wechsel gezwungen: Rechtsverteidiger Čelůstka humpelt vom Feld. Polák, der nach seiner Sperre in der Startelf erwartet worden ist, betritt den Rasen. Er übernimmt im defensiven Mittelfeld; Koch rückt auf die rechte Abwehrseite.
  • 23.
    Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Jan Polák
  • 23.
    Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Ondřej Čelůstka
  • 20.
    Terodde setzt nach einem halbhohen Anspiel auf die linke Strafraumseite zu einem Seitfallzieher an. Dabei verliert der Ex-Berliner die Bodenhaftung und wird durch Stark vom Ball getrennt. Mit acht Treffern liegt der 26-Jährige ganz oben in der Torjägerliste.
  • 18.
    Wieder wird es brenzlig vor Rakovsky! Nach Tasakas Eckballhereingabe von der rechten Fahne verpasst zunächst Šesták, der mit viel Tempo eingelaufen ist. Cacutalua setzt nach, da ihm die Kugel vom Oberschenkel versprungen ist. An der Fünferkante rettet der Nürnberger Schlussmann mit vollem Einsatz!
  • 15.
    Šesták legt sich den Ball selbst vor! Bulut spielt von der rechten Grundlinie flach an den ersten Pfosten, wo der Slowake das Spielgerät nach dem ersten Zugriff hochnimmt und dann abziehen möchte. Er trifft es aus gut sieben Metern nicht optimal, so dass Rakovsky keine Probleme bekommt.
  • 14.
    Wenn es die Blau-Weißen durch das Mittelfeld geschafft haben, ergeben sich in beinahe jeder Situation Räume, die durch geschicktes Passspiel genutzt werden können. Vorher werden die meisten Bälle aber schon verloren.
  • 12.
    Bochum leistet sich im Mittelfeld auffällig viele Fouls, immer wieder gehen die Mittelfranken nach harten Zweikämpfen im Zentrum zu Boden. Derzeit zerstören viele Unterbrechungen den Spielfluss und machen das Geschehen langatmig.
  • 10.
    Der VfL zeigt nun also mehr Präsenz im letzten Felddrittel und schafft es durch steile Pässe gefährlich in den Strafraum. Nürnberg vermittelt in der Defensive nicht den sichersten Eindruck, während das Spiel nach vorne weiterhin ansehnlich daherkommt.
  • 8.
    Goalgetter Terodde kann die Kugel aus 16 Metern über den herauslaufenden Rakovsky ins Netz lupfen. Der Jubel bleibt jedoch aus, da schon Sekunden vor seinem Abschluss der berechtigte Abseitspfiff ertönt ist. Beim Durchsteckpass von Šesták stand Terodde einen Meter in der verbotenen Zone.
  • 6.
    Tasaka trifft das Außennetz! Der Japaner hat auf der halbrechten Seite nach einem hohen Anspiel unheimlich viel Platz, braucht aber relativ lange für die Verarbeitung des Balles. Er hält aus leicht spitzem Winkel drauf, knallt die Kugel aber nur knapp neben den Pfosten. Da schlief die linke Nürnberger Abwehrseite tief und fest!
  • 5.
    In den ersten Augenblicken setzen die Mittelfranken deutlich mehr offensive Akzente, kombinieren sich über die Außenbahnen ordentlich nach vorne. Bochum ist zunächst in einer passiven Rolle und spielt noch nicht wie ein Gastgeber.
  • 3.
    Auf der Gästeseite setzt Valérien Ismaël nach dem Motto "Never change a winning team" auf die Startelf, die am Montag gegen Kaiserslautern gewann. Mit seinem Doppelpack zeigte sich Youngster Schöpf treffsicherer als der eigentliche Angreifer Sylvestr, der eine weitere Bewährungschance von Anfang an erhält.
  • 2.
    Candeias findet mit seiner Hereingabe vom rechten Flügel Sylvestr am Elfmeterpunkt, wo der Slowake jedoch technische Mängel in der Annahme zeigt und die Kugel verspringen lässt. Luthe ist schnell zur Stelle und nimmt das Leder auf.
  • 2.
    Zwei Änderungen nimmt Peter Neururer im Vergleich zum letzten Wochenende vor. So steht Andreas Luthe nach überstandener Verletzung wieder zwischen den Pfosten, verdrängt Michael Esser als Kapitän auf die Bank. Auf der Position des Rechtsverteidigers spielt Bulut anstelle von Weis.
  • 1.
    Die Partie ist eröffnet! Peter Gagelmann heißt übrigens der Unparteiische. Der 46-Jährige gehört zu den sehr erfahrenen Schiedsrichtern, pfeift meist in der höchsten Spielklasse. Heute erhält er an den Seitenlinien Unterstützung von Thomas Gorniak und Daniel Riehl.
  • 1.
    Spielbeginn
  • Bei toller Stimmung auf den Rängen haben die Hauptdarsteller sieben den Rasen betreten. Bochum präsentiert sich in blau-weißen Klamotten; Nürnberg agiert in dunkelroten Trikots und scharzen Hosen.
  • Nicht mehr lange, dann geht es rund an der Castroper Straße. An diesem sonnigen Feiertag hat es viele Zuschauer in das ehemalige Ruhrstadion getrieben. Wir freuen uns auf ein interessantes Duell zweier Klubs, die vor nicht allzu langer Zeit erstklassig waren!
  • "Unser Fokus liegt nicht nur auf dem Ergebnis, sondern auch darauf, wie wir uns präsentieren. Wir wollen unsere Leistung vom Montag in Bochum bestätigen", hofft der junge Nürnberger Trainer, dass der Pfeil weiterhin nach oben zeigt. Mit einem Sieg könnte der FCN bis in die oberen Tabellenhälfte springen.
  • Vereinspolitisch ist die Revolution am Valznerweiher am Dienstagabend ausgeblieben. Nach der Mitgliederversammlung kann Sportvorstand Martin Bader seine Arbeit in Nürnberg fortsetzen. Nach der Ausbootung von Keeper Raphael Schäfer sind jetzt die störenden Nebenbaustellen geschlossen, so dass man sich wieder auf das Sportliche konzentrieren kann. Kann dadurch eine Siegesserie gestartet werden?
  • Einmal mehr hat sich die Ismaël-Elf am Montagabend das Leben selbst schwer gemacht. In einem Spiel auf der höchsten Unterhaltungsstufe konnte Nürnberg seinen Gegner durch drei wunderbar herausgespielte Kontertore in die Schranken weisen, musste in der letzten halben Stunde aber doch noch zittern. Letztlich konnte der knappe Vorsprung über die Zeit gerettet werden, womit der Anschluss an das untere Mittelfeld der Tabelle wieder hergestellt ist. Die Ansprüche des Absteigers liegen zwar deutlich höher, aber derzeit geht es in erster Linie darum, den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern.
  • Der Gast aus Mittelfranken wird alles daran setzen wollen, das Vorhaben des VfL zu durchkreuzen und den Heimweg zumindest mit einfacher Ausbeute anzutreten. Dabei will der FCN seinem bedeutenden 3:2-Aufatmer gegen die Roten Teufel aus der Pfalz endlich eine positive Konstanz anschließen lassen. Bisher folgten nach Siegen jeweils mindestens zwei Niederlagen, bis wieder gewonnen werden konnte. Vorbild ist hierbei das 4:0 bei Union Berlin vor fünf Wochen. Hop oder top scheint die Nürnberger Devise in der Fremde zu sein: Der Rest der Auswärtspartien wurde überdeutlich verloren (1:5 und 2x 0:3).
  • An der Castroper Straße ist der VfL noch ungeschlagen – bis auf den Pokalerfolg gegen den VfB Stuttgart aber eben auch noch ohne Sieg. Die Heimmatches gegen Fürth, Berlin, Karlsruhe und Düsseldorf endeten allesamt mit 1:1-Unentschieden. Vor der anstehenden Länderspielpause soll es gegen einen weiteren Traditionsverein nun endlich den ersten Ligadreier seit dem Sommerurlaub geben, bevor dann in genau zwei Wochen das Überraschungsteam aus Darmstadt zu Gast in Bochum ist.
  • Nach 13 Punkten aus acht Partien und vor allem hinsichtlich der enttäuschenden letzten Saison ist die Hoffnung bei den Blau-Weißen trotzdem nach wie vor sehr groß, dass man in dieser Spielzeit zum oberen Drittel der 18 Mannschaften gehören können wird. Die Tabellenspitze ist nur drei Zähler entfernt; mit Ligaprimus Ingolstadt, der erst am Sonntag gegen Braunschweig spielt, könnte demnach mit einem Dreier punktemäßig gleichgezogen werden. Aufgrund des jetzt nur noch durchschnittlichen Torverhältnisses bräuchte es einen wahren Kantersieg, um die Oberbayern komplett zu überflügeln.
  • Fünf Tore kassieren und selbst keinen Treffer erzielen – in jeder Situation ist ein solches Ergebnis als herbe Klatsche zu bezeichnen. Die Fallhöhe fällt jedoch besonders krass aus, wenn es vorher so überhaupt keine negativen Anzeichen gegeben hat. Als bestes Auswärtsteam des deutschen Fußball-Unterhauses geriet Bochum in Heidenheim stark unter die Räder und lag dabei schon zur Pause aussichtslos hinten. Durch diesen überraschenden Totalausfall dürften einige Träumer im Vereinsumfeld unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden sein.
  • Der bisherige Saisontrend hat sich zum Abschluss der englischen Woche weder bei der Mannschaft von Peter Neururer noch beim Team von Valérien Ismaël fortgesetzt. So wurde der VfL durch das 0:5 bei Aufsteiger Heidenheim aus der Starteuphorie gerissen, die im Umfeld nach sieben Partien ohne Niederlage aufgekommen war. Der FCN konnte hingegen seine Durststrecke durch einen immens wichtigen 3:2-Heimerfolg gegen Kaiserslautern beenden. Die Frage des Abends lautet also: Wie nachhaltig sind die jüngsten Entwicklungen?
  • Hallo und herzlich willkommen zur 2. Bundesliga am Tag der Deutschen Einheit! In Bochum duelliert sich der heimische VfL mit dem 1. FC Nürnberg. Die Begegnung zwischen Ruhrpottklub und Mittelfranken wird um 18:30 Uhr angepfiffen.
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