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Ergebnisse

12:00FrankreichFRAFrankreich2:1AustralienAUSAustralien
15:00ArgentinienARGArgentinien1:1IslandISLIsland
18:00PeruPERPeru0:1DänemarkDENDänemark
21:00KroatienCROKroatien2:0NigeriaNGANigeria

Liveticker

Alle Einträge
Highlights
Tore
  • 90'
    :
    Fazit
    Der Schlusspfiff ertönt, Kroatien startet mit einem 2:0-Erfolg über Nigeria in das Turnier. Dafür benötigt man zwar zwei Standardsituationen, verdient ist das Resultat aber trotzdem. Im ersten Abschnitt machen die flinken Flügelspieler der Kroaten mächtig Druck, ohne dabei die entscheidenden Torchancen zu kreieren. Deshalb dauert es bis zur 32. Minute, ehe Nigerias Peter Etebo einen Eckball des Gegners in die eigenen Maschen lenkt. Nach dem Seitenwechsel kommt Nigeria aktiver aus der Kabine, kann das Tempo aber nicht durchhalten. Das 2:0 von Luka Modrić ist dann die Vorentscheidung, in den Schlussminuten lässt Kroatien die Uhr gekonnt runterlaufen.
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Die dicke Chance auf das 3:0! Pjaca behauptet den Ball auf der rechten Seite gegen Idowu, ehe er flach in den Strafraum durchsteckt. Kovačić kommt völlig frei an die Kugel, nimmt sie mit und schließt aus halbrechter Position ab. Uzoho taucht ab und entschärft den 12-Meter-Schuss.
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4
  • 89'
    :
    Gelbe Karte für Marcelo Brozović (Kroatien)
    Taktisches Foul von Brozović, er zupft im Mittelfeld am Trikot von Etebo.
  • 88'
    :
    Einwechslung bei Nigeria -> Simeon Nwankwo
  • 88'
    :
    Auswechslung bei Nigeria -> John Mikel
  • 88'
    :
    Nochmal Aufregung vor dem Kasten von Subašić, Musa kommt aus neun Metern aber nicht zum Abschluss. Immerhin kann er noch für Moses ablegen, dessen Schuss kann die Abwehr blocken.
  • 87'
    :
    Ein Distanzschuss von Peter Etebo gilt eher als Verzweiflungsversuch, das Leder saust meilenweit über die Querlatte.
  • 86'
    :
    Einwechslung bei Kroatien -> Marko Pjaca
  • 86'
    :
    Auswechslung bei Kroatien -> Mario Mandžukić
  • 85'
    :
    Fünf Minuten verbleiben noch. Kroatien versucht nun, den Ball möglichst in den eigenen Reihen zu halten. Aufgrund der Qualität im Mittelfeld gelingt das zumeist auch.
  • 82'
    :
    Am Elfmeterpunkt taucht Balogun auf, der Verteidiger schraubt sich nach einer Etebo-Flanke in die Luft. Die Technik beim Kopfball stimmt, es fehlt aber die Härte. Subašić hält den Abschluss fest.
  • 81'
    :
    Kreativ war dieser lange Ball nicht, aber Iheanacho macht das Beste raus. Er schiebt Vida robust, aber fair zur Seite. Dann spielt er die Kugel flach vor das Tor, Musa kommt allerdings zu spät.
  • 79'
    :
    Aufruhe im Strafraum der Nigerianer, nachdem Perišić den Ball von der linken Seite vor das Tor gibt. Schlussmann Uzoho wirft sich der Murmel entgegen und klärt in die Mitte, dort stehen zu seinem Glück nur grüngekleidete Spieler.
  • 78'
    :
    Einwechslung bei Kroatien -> Mateo Kovačić
  • 78'
    :
    Auswechslung bei Kroatien -> Ante Rebić
  • 76'
    :
    Drei Haken von Rebić lassen Balogun an der linken Strafraumbegrenzung mächtig alt aussehen, in der Folge lässt beim Kroaten aber die Konzentration nach. Er spielt einen flachen Pass in den Strafraum, obwohl kein Teamkamerad vor Ort ist.
  • 74'
    :
    Rakitić schlägt einen Eckball auf den zweiten Pfosten, Perišić nickt das Leder sofort wieder in die Mitte. Er hofft auf einen einspringenden Mitspieler, die Verteidigung ist aber auf dem Posten.
  • 73'
    :
    Einwechslung bei Nigeria -> Kelechi Iheanacho
  • 73'
    :
    Auswechslung bei Nigeria -> Odion Ighalo
  • 71'
    :
    Tooor für Kroatien, 2:0 durch Luka Modrić
    Luka Modrić lässt dem 19-jährigen Torhüter beim Elfmeter keine Chance, er knallt den Ball flach ins linke Eck. Francis Uzoho lässt sich verladen und springt nach rechts.
  • 70'
    :
    Gelbe Karte für William Troost-Ekong (Nigeria)
    Troost-Ekong zerrt Mandžukić während eines Eckballs am Hals runter, sofort zeigt der Referee auf den Punkt.
  • 70'
    :
    Elfmeter für Kroatien!
  • 66'
    :
    Doppelpass zwischen Mikel und Moses, dann bricht Letzterer in den Strafraum durch. Er befindet sich im Laufduell mit Strinić, sinkt dann im Strafraum zu Boden. Für einen Strafstoß reicht der leichte Kontakt bei weitem nicht aus.
  • 63'
    :
    Mandžukić steigt nach einem Eckball von der rechten Seite höher als alle anderen, kann das Spielgerät aber nicht auf den Kasten bringen. Abstoß.
  • 62'
    :
    Einwechslung bei Nigeria -> Ahmed Musa
  • 62'
    :
    Auswechslung bei Nigeria -> Alex Iwobi
  • 60'
    :
    Einwechslung bei Kroatien -> Marcelo Brozović
  • 60'
    :
    Auswechslung bei Kroatien -> Andrej Kramarić
  • 59'
    :
    Der aufgerückte Idowu schlägt eine gefühlvolle Flanke aus dem linken Halbfeld, er erwischt den Schädel von Ighalo. Druck kann der Stürmer allerdings nicht ausüben, sodass er die Murmel lediglich in die Arme von Subašić weiterleitet.
  • 58'
    :
    Das Tempo von Victor Moses können die Verteidiger kaum mitgehen, erneut setzt er sich auf Rechts gegen Ivan Strinić durch. Dann rutscht ihm allerdings sein Flankenversuch über den Schlappen, Danijel Subašić kann die Hereingabe mühelos fangen.
  • 55'
    :
    Tolle Hereingabe von Perišić, eine scharfe Flanke von Links fliegt hinter die Abwehr. Rebić läuft ein und hält den Fuß rein, befördert die Kugel aber über das Tor. Lange ärgert er sich nicht: Ein Abseitspfiff ertönt, weil Perišić zu früh startete.
  • 54'
    :
    Mikel lässt sich im Zentrum nicht von Modrić stören, dann legt er gekonnt auf den rechten Flügel raus. Dort bleibt Moses mit einer Flanke hängen.
  • 50'
    :
    Lebenszeichen der Kroaten, Ivan Rakitić hält aus der zweiten Reihe drauf. Die Zuschauer hinter dem Tor freuen sich über den offiziellen Spielball.
  • 49'
    :
    Mit einem Übersteiger verschafft sich Moses gegen Strinić den nötigen Platz, dann zieht er in die Mitte. Aus 14 Metern folgt ein Linksschuss des Nigerianers, das Leder rollt deutlich am rechten Pfosten vorbei.
  • 48'
    :
    Nigeria schlägt gleich zwei weitere Ecken, die aber beide nicht für Gefahr sorgen können.
  • 47'
    :
    Balogun setzt sich nach einem Eckball stark durch, hat aber Pech, dass er Mandžukić anköpft. So gibt es lediglich einen weiteren Versuch, Moses wird wieder ausführen.
  • 46'
    :
    Der Ball rollt wieder! Im zweiten Abschnitt hat Kroatien angestoßen, beide Teams kommen unverändert aus den Katakomben.
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit
    Pause in Kaliningrad, Kroatien nimmt eine verdiente 1:0-Führung mit in die Kabine. Die Elf von Zlatko Dalić gibt von Beginn an den Ton an, man setzt besonders auf das Flügelspiel. Rebić macht dabei eine sehr gute Figur, immer wieder setzt er die Außenverteidiger unter Druck. So ist es wohl kein Zufall, dass der Frankfurter auch am Führungstreffer seinen Anteil hat. Er verlängert einen Eckball für Mandžukić, vom Bein des Unglücksraben Etebo landet der Ball dann im Tor. In der Folge fehlen Nigeria weiterhin die Ideen nach vorne, einzig die Dribblings von Moses können überzeugen. Doch auch der Flügelflitzer kommt nicht wirklich in den gegnerischen Strafraum durch.
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2
  • 45'
    :
    Nach einem abgewehrten Freistoß läuft Iwobi den freien Ball an, aus 17 Metern zieht er wuchtig ab. Lovren macht sich breit, dann blockt der Innenverteidiger mit dem rechten Bein.
  • 43'
    :
    Mandžukić glänzt erneut als Vorlagengeber, diesmal legt er zum rechten Strafraumeck raus. Vrsaljko rauscht an und zieht direkt ab, das Leder rutscht ihm über den Spann. Keine Gefahr.
  • 41'
    :
    Der bislang starke Ante Rebić wird auf dem Platz behandelt. Nach einem Luftduell landet er falsch, kann aber weiterspielen.
  • 39'
    :
    Hui! Rakitić entscheidet sich aus dem linken Halbfeld für eine Flanke auf den Elfmeterpunkt, dort setzt sich Kramarić gegen Troost-Ekong durch. Mit dem Hinterkopf befördert er das Spielgerät in Richtung Tor, es fällt erst auf dem Netz wieder runter.
  • 37'
    :
    Kramarić erhält das Leder im Zentrum, nimmt dann Vrsaljko auf der rechten Seite mit. Ehe der aufgerückte Rechtsverteidiger den Ball kontrolliert, will er ihn auch schon in die Mitte schlagen. Die Flanke verunglückt völlig.
  • 36'
    :
    Die langen Bälle sind keine Lösung für Nigeria, Stoßstürmer Ighalo ist den Verteidigern Lovren und Vida in der Luft unterlegen.
  • 32'
    :
    Tooor für Kroatien, 1:0 durch Peter Etebo (Eigentor)
    Kroatien führt! Rebić verlängert eine Modrić-Ecke am ersten Pfosten, dann hechtet Mandžukić per Flugkopfball in den Ball. Der Abschluss des Stürmers wäre wohl neben dem Kasten gelandet, Etebo lenkt das Leder aber unfreiwillig in die Maschen.
  • 32'
    :
    Mal wieder Rebić: Auf eine Flanke von Kramarić folgt die Kopfball-Vorlage durch Mandžukić, dann darf der Frankfurter schießen. Das Leder wird aus 18 Metern abgefälscht, landet dann knapp neben dem Pfosten.
  • 30'
    :
    Gelbe Karte für Ivan Rakitić (Kroatien)
    Böses Einsteigen von Rakitić, sein gestrecktes Bein trifft nur das Sprunggelenk von Moses.
  • 28'
    :
    Zu viel Einsatz von Ante Rebić, nach einer Flanke schubst er Brian Idowu in der rechten Strafraumhälfte deutlich sichtbar nach vorne. Der Frankfurter wollte per Kopf für Kramarić ablegen.
  • 25'
    :
    Nun ist Nigeria wieder komplett, Leon Balogun ist zurück.
  • 23'
    :
    Balogun hat sich im Getümmel eine blutige Nase zugezogen, der Noch-Mainzer wird am Spielfeldrand behandelt.
  • 22'
    :
    Nigeria nistet sich nach einem Eckball im Strafraum der Kroaten ein, die bekommen den Ball einfach nicht raus. Zu einem ernsthaften Abschluss kommen auch die Afrikaner nicht, letztlich endet die Szene mit einem ungefährlichen Distanzschuss von Wilfred Ndidi.
  • 20'
    :
    Moses zündet im Dribbling den Turbo, mit einem Haken soll es an Strinić vorbeigehen. Kurz vor dem Strafraum fällt er dann, Referee Ricci winkt ab.
  • 18'
    :
    Mit Standards will es bei den Kroaten noch nicht funktionieren, eine Modrić-Ecke wird bereits am ersten Pfosten rausgeschossen.
  • 16'
    :
    Nun schlägt es neben dem Tor der Super Eagles ein: Rakitić hat im Zentrum das Auge für Kramarić, der fasst sich dann aus der zweiten Reihe ein Herz. Sein Distanzschuss landet einen Meter neben dem linken Pfosten.
  • 14'
    :
    Erster gefährlicher Abschluss des Spiels! Rebić treibt das Spielgerät von der linken Seite in die Mitte, dann spielt er es an das rechte Strafraumeck. Mandžukić legt von dort direkt in die Mitte ab, aus 20 Metern hämmert Perišić den Ball schließlich knapp über den linken Torwinkel.
  • 12'
    :
    Kurz vor der eigenen Torauslinie verliert Modrić den Ball, weil sich der Druck von Mikel bemerkbar macht. Sofort flankt Nigerias Mittelfeldmann vor das Gehäuse, Subašić streckt sich und pflückt die Kugel aus der Luft.
  • 9'
    :
    Nach einer abgewehrten Ecke startet Victor Moses zum Konter über die rechte Seite, noch in der eigenen Hälfte wird er von Ivan Rakitić gelegt. Ein taktisches Foul, die gelbe Karte bleibt jedoch stecken.
  • 6'
    :
    Immer wieder über die linke Seite, Rebić startet wuchtig in den Strafraum. Moses hilft hinten aus und schiebt sich vor den Ball, dann provoziert der Nigerianer ein Offensivfoul.
  • 5'
    :
    Der aufgerückte Strinić soll mit einem langen Ball auf die linke Seite gefüttert werden, Shehu ist aber auf dem Posten.
  • 3'
    :
    Auf der linken Seite tankt sich Ante Rebić bärenstark durch, seine flache Hereingabe ist dann völlig ungefährlich. Leon Balogun klärt.
  • 1'
    :
    ...und los! Nigeria eröffnet das Spiel in dunkelgrünen Ausweichjerseys, Kroatien läuft in typischen weiß-roten Trikots auf.
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Beide Mannschaften haben sich für die Nationalhymnen aufgestellt. Es dauert nicht mehr allzu lange bis zum Anpfiff.
  • :
    Der heutige Schiedsrichter kommt aus Brasilien, Sandro Ricci wird pfeifen. An den Seitenlinien assistieren seine Landsleute Emerson de Carvalho und Marcelo van Gasse. Vierter Offizieller ist Antonio Mateu Lahoz (Spanien).
  • :
    Gespielt wird heute Abend in Kaliningrad. In das Kaliningrad-Stadion passen 35.212 Zuschauer, es ist der westlichste Spielort bei dieser Weltmeisterschaft.
  • :
    Schon vor dem Turnierstart konnte Nigeria für positive Schlagzeilen sorgen: Das Trikot der Westafrikaner erfreute sich großer Beliebtheit. Der Hype ging so weit, dass der Online-Shop des Ausrüsters bereits nach drei Minuten (!) "ausverkauft" meldete.
  • :
    Eine große Erwartungshaltung haben auch die Nigerianer mit nach Russland gebracht. "Es gibt 200 Millionen Menschen, die wollen, dass unser Nationalteam gewinnt", sagt Gernot Rohr, Trainer der Afrikaner. "Wir brauchen jedoch Bescheidenheit", fordert der Deutsche. Man möchte im Turnier "den Großen ein Bein stellen", einfach wird das aber sicherlich nicht werden. "Kroatien ist nicht schwächer als Argentinien. Aber es ist alles drin."
  • :
    Kroatiens Trainer Zlatko Dalić sagt das, was man im Land von ihm hören will. "Ich hoffe, dass wir die K.o.-Runde bei der WM erreichen - und vielleicht noch etwas mehr." Das Spielermaterial dafür hat er zur Verfügung, insbesondere das Mittelfeldfeld ist ein Prunktstück. Allerdings bemängelt der ein- oder andere den Zusammenhalt im Team. "Das Teamgefüge ist meine größte Sorge", sagt Ex-Nationalspieler Mladen Petric. "In der Qualifikation standen die Spieler nicht als Mannschaft auf dem Platz. Ich bezweifle, dass die Mannschaft bei der WM geschlossen auftritt."
  • :
    Neben Kroatien und Nigeria befinden sich noch Argentinien und Island in Gruppe D. Das Duo traf bereits heute Nachmittag aufeinander, am Ende trennte man sich 1:1.
  • 90'
    :
    Fazit:
    Gassama unterbricht einen Einwurf von Peru und beendet die Partie, Dänemark gewinnt extrem glücklich mit 1:0! Ein äußerst spannendes Spiel liegt zurück, gerade Peru wusste mit viel Leidenschaft und Tempo zu überzeugen. Die Südamerikaner kämpften sich unermüdlich an den Nordeuropäern ab, liefen aber mit zunehmender Spieldauer ins offene Messer. Die Dänen nutzten dies in der 59. Minute in Person von Poulsen aus, der Stürmer blieb vor Gallese bei einem Konter eiskalt. Ansonsten war der Favorit sehr blass, außer einem passablen Schuss von Eriksen gab es keine weitere Torchance. Bei der Rojiblanca dagegen fehlte genau diese Effektivität. Guerrero, Farfán und Carrillo vergaben mehrfach, folglich müssen sie sich mit einer bitteren Niederlage abfinden. Als nächstes wartet Frankreich auf sie, Dänemark nimmt es mit Australien unter der Woche auf. Schönen Abend noch!
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Gelbe Karte für Yussuf Poulsen (Dänemark)
    Poulsen zieht in der Mitte ein taktisches Foul und holt sich somit eine eher unnötige Karte ab. Eigentlich waren genug Mitspieler in der eigenen Hälfte versammelt.
  • 90'
    :
    Wenige Minuten trennen Dänemark von einem extrem wichtigen Sieg. Peru gibt unterdessen nicht auf, im letzten Drittel fehlt ihnen aber einfach die Kaltschnäuzigkeit.
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5
  • 89'
    :
    Ruidíaz fällt im Sechzehner der Ball bei der Annahme unglücklich an den Unterarm und unterbindet damit eine weitere gute Offensiv-Szene seiner Kollegen. Die Rojiblanca ist nur auf Sturm getrimmt.
  • 87'
    :
    Mit Pedro Aquino für Renato Tapia ist ein weiterer Stürmer bei Peru auf dem Feld. Kurz zuvor scheiterte Christian Eriksen bei Dänemark aus 15 Metern frei vor Gallese und vergab die Entscheidung. Es bleibt daher spannend und wird mit jeder Minute dramatischer...
  • 87'
    :
    Einwechslung bei Peru -> Pedro Aquino
  • 87'
    :
    Auswechslung bei Peru -> Renato Tapia
  • 86'
    :
    Gelbe Karte für Thomas Delaney (Dänemark)
    Für ein taktisches Foul an Carrillo sieht der Noch-Bremer Gelb.
  • 85'
    :
    Der viel gelaufende Jefferson Farfán darf runter, Sturm-Kollege Raúl Ruidíaz ersetzt ihn für die letzten Minuten.
  • 85'
    :
    Einwechslung bei Peru -> Raúl Ruidíaz
  • 85'
    :
    Auswechslung bei Peru -> Jefferson Farfán
  • 84'
    :
    Schmeichel du Tier! Carrillo marschiert ohne Gegenwehr rechts vor die Grundlinie und legt ab in den Rückraum zum freien Farfán. Der Ex-Schalker will die Pille trocken in die Mitte schieben, der Keeper pariert jedoch überragend mit dem Fuß!
  • 82'
    :
    Feierabend für Christensen, der Ex-Gladbacher läuft etwas unrund vom Platz. Ihn ersetzt in der Abwehr Jørgensen, der sonst unter David Wagner bei Huddersfield Town auf der Insel kickt.
  • 81'
    :
    Einwechslung bei Dänemark -> Mathias Jørgensen
  • 81'
    :
    Auswechslung bei Dänemark -> Andreas Christensen
  • 80'
    :
    Guerrero! Erneut hat Dänemark eklatante Probleme einen zweiten Ball zu verhindern. Cueva chippt das Leder in den Fünfer zum ehemaligen Bayern-Spieler, der Kapitän zirkelt die Kugel aber mit dem Rücken zum Tor per Hacke um Millimeter am rechten Pfosten vorbei. Was für ein Pech!
  • 78'
    :
    Bei Peru kleben immer mehr nur noch am Sechzehner der Dänen. Verteidigen ist egal, der Ausgleich muss her. In Anbetracht der Gruppe C, durchaus verständlich. Schon zum Auftakt ist diese Partie ein kleines Endspiel um den zweiten Platz.
  • 75'
    :
    Tapia liegt nach einem Zusammenstoß mit Kjær im eigenen Strafraum am Boden und muss angeschlagen kurz an die Seitenlinie für eine schnelle Genesung. Er wird aber voraussichtlich weitermachen können.
  • 74'
    :
    Advíncula will den Ausgleich! Der Ex-Hoffenheimer zieht von rechts nach innen und versucht Schmeichel am kurzen Eck zu überlisten, der Keeper pariert aber routiniert. Abspielen wäre wohl besser gewesen, Farfán lauerte im Rückraum aussichtsreich.
  • 71'
    :
    Poulsen rettet! Farfán kommt nach einer Flanke von rechts kurz vor der Linie fast zum Kopfball, der Torschütze zum 1:0 ist aber einen Schritt schneller und klärt in die Arme von Schmeichel.
  • 69'
    :
    Das muss der Ausgleich sein! Nach einem Freistoß bekommt Dänemark die Kugel nicht geklärt. Den zweiten Ball köpft Rodríguez hoch vor den linken Pfosten, den Einschieber verpassen aber sowohl Farfán als auch Carrillo um wenige Zentimeter. Gibt es doch nicht!
  • 67'
    :
    Auch Åge Hareide schraubt an seiner Offensive, Martin Braithwaite ersetzt Pione Sisto.
  • 67'
    :
    Einwechslung bei Dänemark -> Martin Braithwaite
  • 67'
    :
    Auswechslung bei Dänemark -> Pione Sisto
  • 67'
    :
    So langsam wird die Angelegenheit hektisch und äußerst dramatisch. Peru wirft alles nach vorne und erkämpft sich weiter reichlich Szenen rund um den Sechzehner. Im Gegenzug öffnen sich mit aber auch Räume für den Gegner, auf die unter anderem Eriksen spekuliert.
  • 64'
    :
    Beinahe das perfekte Märchen! Carrillo hebt von rechts die Kugel butterweich in die Strafraummitte, Guerrero köpft aber freistehend Schmeichel nur in die Arme.
  • 62'
    :
    Ricardo Gareca stellt um, mit Kapitän Paolo Guerrero für Édison Flores setzt er jetzt im Angriff auf eine Doppelspitze.
  • 62'
    :
    Einwechslung bei Peru -> Paolo Guerrero
  • 62'
    :
    Auswechslung bei Peru -> Édison Flores
  • 61'
    :
    Beinahe die schlagfertige Antwort! Flores taucht nach einem zügigen Angriff links aus 13 Metern vor Schmeichel auf, der Keeper mit dem berühmten Nachnamen pariert aber überragend mit einer Hand. Riesentat!
  • 59'
    :
    Tooor für Dänemark, 0:1 durch Yussuf Poulsen
    Die Dänen kontern sich zu überraschenden Führung! Sisto schickt aus der eigenen Hälfte heraus mit viel Übersicht Eriksen durch die Mitte. Vor dem Strafraum legt der Spielmacher überlegt nach links raus in die Box zu Poulsen und der Stürmer von RB Leipzig schiebt die Murmel überlegt an Gallese vorbei ins kurze Eck. Klasse gemacht!
  • 57'
    :
    Fast die nächste dicke Chance für Peru! Cueva zieht über links an den Fünfer und vernascht mit einem Haken Kjær. Im Rückraum sucht er anschließend etwas überraschend den nachrückenden Carrillo, er verstolpert aber das Leder bei der Annahme.
  • 56'
    :
    Auch nach der Anfangsphase des zweiten Abschnittes sind die Rollen gleich geblieben. Peru gibt Vollgas, Dänemark landet im letzten Drittel bei Gegenangriffen keinen Stich. Das Umschalten der Nordeuropäer ist auch zu langsam, die Rojiblanca ist nach Ballverlusten wieder zügig mit reichlich Personal hinter dem Spielgerät.
  • 53'
    :
    Nächster Freistoß von Eriksen. Diesmal liegt die Kugel rechts neben der Box, seine halbhohe Hereingabe bleibt aber ohne Gefahr. Es ist noch nicht sein Turnier, außer bei ruhenden Bällen ist der Superstar bislang komplett abgemeldet.
  • 50'
    :
    Dieser Farfán ist einfach unglaublich! Cueva schickt den 33-Jährigen Stürmer mit einem weiten Ball rechts auf die Reise, Christensen kann ihn aber nur wegen eines minimalen Vorsprungs im Laufduell noch so gerade am Sechzehner aufhalten. Gut gelöst vom Verteidiger des FC Chelsea!
  • 48'
    :
    Perus Fangemeinde schraubt die Dezibel etwas höher, ihr Liebling Paolo Guerrero beginnt sein Aufwärmprogramm. Noch scheint aber Jefferson Farfán durchzuhalten.
  • 46'
    :
    Weiter geht's, unverändert sind die 22 Akteure zurück auf dem grünen Geläuf!
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:
    Pause zwischen Peru und Dänemark, torlos geht es in die Kabine! Mit dem Pfiff marschiert die ganze peruanische Mannschaft inklusive sämtlicher Betreuer zu Cueva und baut den Fehlschützen auf - so geht Teamgeist! Der Treffer des Technikers wäre dabei nicht unverdient gewesen, unterm Strich war Peru die deutlich bessere Mannschaft. Dänemark tat sich extrem schwer überhaupt bis ins letzte Drittel zu kommen, mit den wilden Rojiblanca kommen die eigentlich favorisierten Nordeuropäer überhaupt nicht zurecht. Ingesamt aber ein spannender Kick, einzig an zahlreichen Top-Chancen fehlt es noch etwas. Außer dem Elfmeter hatten lediglich Farfán und Carrillo eine gute Gelegenheit. Dänemark muss was tun, sonst droht die Auftaktpleite. Bis gleich!
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2
  • 45'
    :
    Elfmeter verschossen von Christian Cueva, Peru
    Was zum Teufel war das denn?! Der Gefoulte tritt selbst an, läuft langsam zum Punkt und jagt die Pille mit viel zu viel Rücklage fast aus dem Stadion. Schwache Ausführung!
  • 44'
    :
    Ganz Peru will einen Elfmeter, noch bleibt die Pfeife aber stumm! Als der Ball mal endlich draußen ist, marschiert der Schiedsrichter zum Bildschirm. Er sieht in der zweiten Wiederholung, das Poulsen etwas ungestüm dem Ball im Sechzehner hinterher rennt und dem schussbereiten Cueva das Standbein wegschlägt. Der Referee zeigt nach kurzem Austausch mit Felix Zwayer zu Recht auf den Punkt!
  • 42'
    :
    Delaney erwischt links im Sechzehner einen zweiten Ball und schnibbelt das Leder scharf vor den zweiten Pfosten. Poulsen grätscht rein, ihm fehlen jedoch gut drei Fußlängen zum Torversuch.
  • 39'
    :
    Gallese packt zu! Den Freistoß übernimmt nicht überraschend Eriksen, der Insel-Star jagt die Kugel aber in die Mauer. Der Abpraller fällt Schöne vor die Füße, den wuchtigen Schuss aus 28 Metern hat der Schlussmann aber im Nachfassen sicher.
  • 38'
    :
    Gelbe Karte für Renato Tapia (Peru)
    Tapia fährt gegen den schnellen Sisto zentral vor dem Sechzehner das Stolperbein aus, klarer Freistoß ein eine mehr als berechtigte Gelbe Karte.
  • 36'
    :
    Den verletzten William Kvist ersetzt im Defensivverbund Lasse Schöne.
  • 36'
    :
    Einwechslung bei Dänemark -> Lasse Schöne
  • 36'
    :
    Auswechslung bei Dänemark -> William Kvist
  • 35'
    :
    Die Zeichen bei Kvist gehen offenbar doch in eine andere Richtung, auf der Bank kommt Bewegung drein. Kvist muss benommen nun mit Trage aus dem Stadion raus in die Katakomben gebracht werden.
  • 33'
    :
    Kvist hat im Luftkampf mit Farfán das Knie des Peruaners in die Rippen bekommen und muss behandelt werden. Eine Trage wird auf den Platz beordert, das sieht nicht wirklich gut aus, nach längerer Pause draußen will er es aber wohl nochmal versuchen.
  • 32'
    :
    Farfán zwingt über links Kjær ins Laufduell, den Temponachteil macht der Ex-Wolfsburger aber mit einem feinen Tackling vor der Seitenlinie wieder wett und klärt somit zu einem Einwurf.
  • 29'
    :
    Erster Abschluss von Farfán! Der Star von Lokomotive Moskau wird über rechts in den Sechzehner geschickt, schießt aus spitzem Winkel aber knapp am kurzen Pfosten vorbei ins Aus. Auf Schalke nannte man ihn liebevoll "Düsen-Jeff", das war zumindest mal ein Ansatz davon!
  • 27'
    :
    Jetzt hat Delaney genug gesehen und zimmert die Kugel aus 24 Metern zentraler Position gen Tor, trifft aber nur mitten in die Kamera hinterm Tor. Zum Glück ist die versichert, sonst wird es teuer...
  • 25'
    :
    Eriksen übernimmt auch die Ecke von rechts, erneut kann er mit dem Standard aber für keine Torgefahr sorgen. Farfán klärt am kurzen Pfosten souverän per Kopf.
  • 23'
    :
    Jørgensen blickt etwas ratlos drein. Sinnbildlich für ihn und seine Kollegen. Die Nordeuropäer wirken noch immer etwas überrumpelt, auch wenn sich sich in den letzten Minuten etwas besser gefangen haben.
  • 20'
    :
    Sisto wird nach einem langen Ball auf Jørgensen von Stryger Larsen im Strafraum in Szene gesetzt, er rennt sich vor dem Fünfer aber gegen drei Peruaner fest.
  • 19'
    :
    Eriksen hat die Möglichkeit via Ecke von links für Gefahr zu sorgen. Der Topstar hebt den Ball mit viel Schnitt in den Fünfer, Keeper Gallese wird aber unerlaubt gehalten und bekommt daher den fälligen Freistoß.
  • 16'
    :
    Christensen grätscht Advíncula vor dem Strafraum in den Weg und trifft zuerst und als letzter den Ball. Natürlich kein Foul, aber der Flügelstürmer fordert zu Recht Ecke. Die Hoffnungen bleiben unerhört, der Schiedsrichter entscheidet auf Abstoß.
  • 13'
    :
    Nächste Chance für Peru! Carrillo zieht von rechts nach innen und zwingt mit einem starken Schuss aufs lange Eck Schmeichel zu seiner ersten Parade. Die Nordeuropäer haben gewaltige Probleme mit den wilden Südamerikanern!
  • 12'
    :
    Flores! Der Offensivspieler legt sich aus der dritten Reihe den Ball zurecht und knallt die Pille scharf auf den Kasten, verfehlt das Gehäuse aber um gut einen Meter. Den Dänen ist er bekannt, seit einige zeit kickt er für Aalborg.
  • 10'
    :
    Delaney versucht es mit einem langen Ball aus der Tiefe, dem bewährten Mittel der Dänen. Poulsen leistet sich bei der Annahme aber ein Offensivfoul, somit wird die Chance vom Schiedsrichter abgebrochen.
  • 8'
    :
    Yotún versucht es mal aus 25 Metern halblinker Position direkt, Schmeichel packt bei dem zu mittig angesetzten Fernschuss aber sicher zu. Kann man mal machen, eine richtige Prüfung für den Keeper von Leicester City ist das aber nicht.
  • 7'
    :
    Intensive Angelegenheit auf beiden Seiten. Hüben wie drüben wirft man sich ohne Rücksicht auf Verluste in die Zweikämpfe, Bakary Gassama lässt aber zum Wohle des Spielflusses einiges laufen. Den Peruanern spielt das in die Karten, die in weiß gekleideten Kicker machen ordentlich Dampf.
  • 4'
    :
    Jørgensen kann nach einer Balleroberung ein wenig auf der rechten Seite für Entlastung sorgen, seine anschließende flache Hereingabe findet aber nur den Weg in den Fuß eines Gegners.
  • 3'
    :
    Stürmischer Auftakt. Der Südamerikaner geben von Beginn an Vollgas und setzen Dänemark mit viel Biss unter Druck. Unter anderem Poulsen muss daher kräftig hinten aushelfen.
  • 2'
    :
    Video-Chef ist übrigens Felix Zwayer, Bayern-Fans dürfte es dabei den Magen umdrehen. Mal sehen, wie gut die Kommunikation mit dem Schiedsrichter aus Gambia funktioniert.
  • 1'
    :
    Taktisch beginnt Peru im 4-5-1 mit Farfán als alleinigen Stürmer, auf Schalke klebte er noch stets am rechten Flügel. Dänemark agiert zu Beginn in einem klassischen 4-3-3 mit Eriksen als personifizierten Spielgestalter.
  • 1'
    :
    Ab die Post!
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Perus voller Inbrunst vorgetragene Hymne dürfte man auch fast bis nach Moskau hören. Wahnsinn, für solche Momente lieben alle Fans diese WM-Turniere im Sommer! In diesem Punkt können die Dänen nicht wirklich mithalten.
  • :
    Die kurze Eröffnungszeremonie beginnt, das Publikum reagiert frenetisch und rastet ein erstes Mal aus. In vollster Erwartung tummeln sich die Spieler bereits im Tunnel und warten auf die Freigabe des FIFA-Offiziellen. In wenigen Augenblicken rollt dann endlich das runde Leder!
  • :
    Heimspiel für Peru? Gut 20.000 Fans machten sich auf den Weg und sorgen für eine einzigartige Atmosphäre. Den reiselustigen Südamerikanern stehen gerade mal 700 Dänen gegenüber. Bei den Hymnen in wenigen Minuten dürfte das die ein oder andere Gänsehaut hervorrufen...
  • :
    Exotisches Schiedsrichtergespann, die Referees für die Geschicke auf dem Platz kommen aus Gambia. Bakary Gassama heißt der gute Mann, der 39-Jährige durfte auch bereits eine Partie in der WM 2014 leiten. Auf den Außenbahnen stehen ihm Jean-Claude Birumushahu und Abdelhak Etchali zur Verfügung.
  • :
    Auf Seiten Perus tut man sich abseits von Jefferson Farfán in der Anfangsformation schwer mit bekannten Namen. Eingefleischten Fans dürfte Luis Advíncula noch ein Begriff sein, der Außenverteidiger schnürte mal glücklos die Schuhe für die TSG Hoffenheim, er kam aber nur auf zwei Spiele im Kraichgau. Nicht unwichtig für die Mannschaft ist auch André Carrillo, der Rechtsaußen sputet gerne mal mit viel Tempo den Flügel runter. Das Abwehrzentrum hält der erfahrene Alberto Rodríguez zusammen, der Innenverteidiger schnupperte vor vielen Jahren mal mit dem SC Braga Champions-League-Luft. Seit Januar kickt er allerdings in Kolumbien. Kapitän Paolo Guerrero hockt erstmal auf der Bank.
  • :
    Ein Blick in den dänischen Kader lässt das Herz vieler Bundesligisten höher schlagen, ganze sechs Akteure aus der Startelf verdienen oder verdienten mal ihr Geld in Deutschland: Darunter fallen Simon Kjær (ehemals Wolfsburg), Andreas Christensen (Ex-Gladbacher), Thomas Delaney (Bremen und ab Juli Dortmund), William Kvist (einst VfB Stuttgart), Nicolai Jørgensen (früher Leverkusen und Kaiserslautern) und Yussuf Poulsen (aktuell RB Leipzig). Topstar der Mannschaft bleibt jedoch unbestritten Christian Eriksen. Der Spielmacher wirbelt ansonsten für Tottenham Hotspur die Abwehrreihen in der Premier League durcheinander.
  • :
    Ähnlich geht man diese Partie auch bei den Nordeuropäern an, den Fokus legt Åge Hareide in der Vorbereitung auf das eigene Team: "Es ist nicht so wichtig, wer beim Gegner spielt. Wir konzentrieren uns auf unser Spiel." Der Coach führt weiter aus, es sei eine Partie von extrem großer Bedeutung: "Frankreich ist sicherlich Favorit. Deswegen werden wir alles in dieses Spiel investieren." Der Norweger schielt demnach schon auf den zweiten Rang, rein von der individuellen Besetzung her keine absurde Meinung, nach Frankreich haben die Dänen in der Gruppe C sicherlich den klangvollsten Kader.
  • :
    Trainer Ricardo Gareca ist in jedem Fall voller Vorfreude und sehr begeistert über die vielen reisefreudigen Fans: "Den peruanischen Fan zu sehen ist ein Spektakel, sie leben intensiv den Fußball und geben uns viel Kraft und Energie." Vor dem anstehenden Duell mit den Dänen sieht er sich bestens gewappnet, zumindest was die Kopfballstärke des Gegners angeht. "Ich kümmere mich nicht um die Größe der Dänen, mein Team hat die ideale Größe für dieses Turnier," erklärt der Argentinier mit einem leichten Schmunzeln.
  • :
    Bei Peru tat man sich lange schwer auf das Turnier zu freuen. Das ganze Land forderte Gnade für den verurteilten Paolo Guerrero, am Ende gewann er den Doping-Rechtsstreit noch überraschend und durfte in den Kader nachrücken. "Es tut uns sehr gut, dass er dabei ist. Er ist unser Kapitän und unser Freund," zeigt sich Teamkollege Yoshimar Yotún im Vorfeld erleichtert. Neben dem ehemaligen Hamburger hoffen die Lateinamerikaner auch auf die Qualitäten des Russland-Experten Jefferson Farfán. Der Ex-Schalker und aktuelle Meister mit Lokomotive Moskau ist der Topstar der Truppe schlechthin und kommt auf 24 Treffer in 82 Länderspielen.
  • 90'
    :
    Fazit:

    WM-Neuling Island erkämpft sich ein 1:1-Unentschieden gegen Vizeweltmeister Argentinien und sorgt für die erste Überraschung bei dieser Weltmeisterschaft. Nachdem Kun Agüero Argentinien im ersten Durchgang in Führung geschossen hatte, konnte Alfreð Finnbogason für mutige Isländer ausgleichen. Im zweiten Durchgang war die Albiceleste dann aber drückend überlegen und hatte durch Lionel Messi per Elfmeter die große Chance zum Sieg. Hannes Halldórsson konnte den schwach geschossenen Strafstoß parieren. Anschließend probierte es Argentinien aus allen Lagen und hatte zudem Pech, dass es für Birkir Sævarssons Foul an Cristian Pavón keinen zweiten Elfmeter gab. Insgesamt machte Argentinien heute zu wenig aus seiner individuellen Klasse. Island verteidigte phasenweise mit allen Mann im eigenen Strafraum und brachte die Albiceleste zur Verzweiflung. Weiter geht es für Argentinien am Donnerstag im Topspiel gegen Kroatien um 20 Uhr. Island muss einen Tag später ran, am Freitag sind die Strakarnir Okar gegen Nigeria um 17 Uhr gefordert.
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Lionel Messi haut den Ball in die Mauer! Argentinien lässt auch seine letzte Chance aus und die Sensation ist perfekt.
  • 90'
    :
    Vier der fünf angezeigten Minuten sind um. Aber Emil Hallfreðsson kommt gegen Lionel Messi zu spät. Es gibt eine sehr gute Freistoßposition. Das sollte die letzte Chance werden. Ist es der Lucky Punch oder die Überraschung? Lionel Messi legt sich den Ball zurecht...
  • 90'
    :
    Messi passt zu Banega und startet durch. Sevillas Mittelfeld-Ass lupft den Ball in den Strafraum, aber Messi ist für die Ballannahme einen Kopf zu klein.
  • 90'
    :
    Wieder verzieht Lionel Messi! Von der Strafraumkante aus zieht der 30-Jährige ab, der Ball geht knapp drüber. Es war Messis zehnter Torschuss. Island kommt insgesamt auf neun Abschlüsse.
  • 90'
    :
    19 der 22 Akteure auf dem Rasen befinden sich im isländischen Strafraum. Aber Argentinien kommt nicht durch.
  • 90'
    :
    Das ist ein Brett für die Isländer: Fünf Minuten Nachspielzeit werden angezeigt.
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5
  • 90'
    :
    Die letzte Minute läuft. Gelingt Argentinien doch noch den Siegtreffer?
  • 89'
    :
    Islands Torschütze hat Feierabend, Alfreð Finnbogason verlässt den Rasen. Für ihn kommt mit Björn Sigurðarson ein Stürmer. Eine mutige Entscheidung von Trainer Heimir Hallgrímsson.
  • 89'
    :
    Einwechslung bei Island -> Björn Sigurðarson
  • 89'
    :
    Auswechslung bei Island -> Alfreð Finnbogason
  • 88'
    :
    Javier Mascherano probiert es mit einem satten Distanzschuss. Der seit heute alleinige Rekordspieler der Argentinier platziert den Schuss aber nicht gut und Halldórsson begräbt die Kugel unter sich.
  • 87'
    :
    Halldórsson pariert einen strammen Schuss von Kun Agüero aus halblinker Position. Aber sofort kommt Argentinien wieder an den Ball und drückt Island erneut hinten rein.
  • 86'
    :
    Gonzalo Higuaín sucht mit einer scharfen Flanke von der rechten Seite Kun Agüero. Ragnar Sigurðsson ist vor dem Torjäger an dem Ball und kann klären.
  • 85'
    :
    Die Anspannung auf der isländischen Bank ist geradezu greifbar. Alle fiebern hochkonzentriert mit. Fünf Minuten plus Nachspielzeit muss Island noch überstehen.
  • 84'
    :
    Volle Offensivpower jetzt bei Argentinien: Jorge Sampaoli nimmt Maximiliano Meza vom Platz und bringt mit Gonzalo Higuaín einen Stoßstürmer. Gelingt dem Angreifer von Juventus Turin der Lucky Punch?
  • 84'
    :
    Einwechslung bei Argentinien -> Gonzalo Higuaín
  • 84'
    :
    Auswechslung bei Argentinien -> Maximiliano Meza
  • 83'
    :
    Messi und Banega spielen auf engstem Raum einen Doppelpass, aber im Strafraum bleibt Messi hängen. Wieder einmal herrscht Vollversammlung im isländischen Strafraum. Bis auf Willy Caballero sammelt sich alles um den Sechzehner der Isländer.
  • 82'
    :
    Fehlenden Willen kann man Argentinien wirklich nicht vorwerfen. Die Albicelste kämpft, arbeitet und hat Chancen. Nur macht sie zu wenig daraus.
  • 81'
    :
    Es soll einfach nicht sein für Lionel Messi! Der Kapitän zieht mit Tempo zum Strafraum und nimmt Maß. Wie ein Strahl fliegt der Ball aufs Tor und streicht am linken Pfosten vorbei. Das war hauchdünn.
  • 78'
    :
    Ganz starke Rettungsaktion von Birkir Sævarsson, der Lionel Messi nach toller Ballannahme am Fünfmeterraum aus halblinker Position den Ball in höchster Not vom Fuß schlägt.
  • 77'
    :
    Argentinien fordert Elfmeter - und zwar zurecht! Cristian Pavón geht im Eins-gegen-Eins mit Birkir Sævarsson zu Boden. Der Isländer trifft klar den Fuß des Argentiniers, aber Schiedsrichter Szymon Marciniak entscheidet auf Weiterspielen. Das wäre eigentlich eine Angelegenheit für den Video-Assistenten gewesen, aber der US-Amerikaner Mark Geiger hat sich nicht eingeschaltet. Glück für Island!
  • 76'
    :
    Beide Trainer wechseln: Jorge Sampaoli nimmt den fleißigen, aber glücklosen, Ángel Di María vom Platz und bringt sein 22-jähriges Talent Cristian Pavón, der für Boca Juniors auf Torejagd geht. Heimir Hallgrímsson nimmt seinen Kapitän Aron Gunnarsson vom Feld und bringt mit Ari Skúlason einen Linksverteidiger.
  • 76'
    :
    Einwechslung bei Island -> Ari Skúlason
  • 76'
    :
    Auswechslung bei Island -> Aron Gunnarsson
  • 75'
    :
    Einwechslung bei Argentinien -> Cristian Pavón
  • 75'
    :
    Auswechslung bei Argentinien -> Ángel Di María
  • 74'
    :
    Island kann sich gar nicht mehr befreien. Der Druck der Argentinier ist enorm hoch. Es ist eine Zitterpartie für den Außenseiter.
  • 73'
    :
    Dieses Mal haut Lionel Messi den Ball in die Mauer der Isländer. Sollte es bei diesem Spielstand bleiben, wäre es ein ganz bitterer Tag für den Kapitän der Argentinier.
  • 72'
    :
    Birkir Bjarnason räumt Maximiliano Meza. Es gibt eine gefährliche Freistoßposition für Argentinien. Lionel Messi steht bereit.
  • 71'
    :
    Lionel Messi zieht mit viel Tempo in Richtung Strafraum, aber Aron Gunnarsson stellt sich dem flinken Argentinier in den Weg und stibitzt ihm den Ball vom Fuß. Éver Banega versucht sich im zweiten Anlauf, kann den Ball aber nur mittig platzieren. Hannes Halldórsson fängt die Kugel sicher.
  • 69'
    :
    Eduardo Salvio zieht mit einem doppelten Übersteiger in den Strafraum und flankt scharf nach innen. Allerdings finden sich wieder keine Abnehmer in der Mitte und Island kann sich befreien.
  • 68'
    :
    Island investiert in dieser zweiten Halbzeit vor allem in die Defensive, nach vorne können die Wikinger weiterhin keine Durchschlagskraft erzielen. Ob das noch über 20 Minuten gut gehen wird?
  • 66'
    :
    Lionel Messi schießt einen Freistoß aus 25 Metern rund einen Meter über die Latte. Noch kann der Superstar seinen Patzer vom Elfmeter also nicht wiedergutmachen.
  • 66'
    :
    Argentinien greift wütend an. Island ist noch etwas ungeordnet, prescht aber alles aus der Gefahrenzone.
  • 64'
    :
    Elfmeter verschossen von Lionel Messi, Argentinien
    Hannes Halldórsson kann den Elfmeter von Lionel Messi parieren! Der Argentinier schießt halbhoch ins linke Eck, aber Islands Schlussmann hat die Ecke geahnt und faustet den Ball aus dem Strafraum!
  • 63'
    :
    Bevor der Elfmeter ausgeführt wird, wechselt Heimir Hallgrímsson. Für den verletzten Jóhann Guðmundsson darf nun Rúrik Gíslason vom SV Sandhausen ran.
  • 63'
    :
    Einwechslung bei Island -> Rúrik Gíslason
  • 63'
    :
    Auswechslung bei Island -> Jóhann Guðmundsson
  • 63'
    :
    Elfmeter für Argentinien! Im vierten Anlauf zeigt Szymon Marciniak auf den Punkt. Hörður Magnússon prallt mit Kun Agüero zusammen, der zu Boden geht. Knifflige Situation.
  • 62'
    :
    Jóhann Guðmundsson ist ohne Fremdeinwirkung zu Boden gegangen und muss behandelt werden. Es wird nicht weitergehen für den rechten Mittelfeldspieler vom FC Burnley. Island spielt aktuell in Unterzahl.
  • 61'
    :
    Ist sich Island etwas zu sicher? Die Isländer kombinieren munter am eigenen Strafraum und fast kann Kun Agüero dazwischenpreschen. Das ist sehr gewagt gegen eine solche argentinische Offensive.
  • 60'
    :
    Dafür ist es auf den Rängen laut. Islands Fans stimmen das "Huh" an. Zwar sind nur rund 5.000 Isländer anwesend, die sind aber unheimlich laut.
  • 58'
    :
    Es stehen sich übrigens zwei der ältesten WM-Spieler bei diesem Turnier gegenüber Argentinien kommt auf einen Schnitt von 30,3 Jahre, Islands Elf ist im Schnitt 30,9 Jahre alt. Viel Erfahrung steht also auf dem Platz. Erzählt werden kann das, weil auf dem Rasen gerade nichts passiert.
  • 56'
    :
    Wenn es spielerisch nicht geht, dann sind Einzelleistungen gefragt. Lionel Messi zieht drei Isländer auf sich, verliert dabei aber den Ball, der zu Kun Agüero trudelt. Der Citizens-Stürmer nimmt Maß, aber sofort sind Ragnar Sigurðsson und Hörður Magnússon da und werfen sich in den Schuss. Es gibt Ecke, die wieder einmal ungefährlich verpufft.
  • 55'
    :
    Viel passiert ist in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs noch nicht. Argentinien baut geduldig auf und sucht Lücken, Island steht sicher und lässt am eigenen Strafraum wenig zu.
  • 54'
    :
    Jorge Sampaoli wechselt zum ersten Mal: Lucas Biglia verlässt den Rasen, für ihn ist nun Éver Banega, der sonst beim FC Sevilla auf dem Rasen steht, auf dem Feld.
  • 54'
    :
    Einwechslung bei Argentinien -> Éver Banega
  • 54'
    :
    Auswechslung bei Argentinien -> Lucas Biglia
  • 52'
    :
    Wieder liegt ein Argentinier im isländischen Strafraum, dieses Mal ist es Maximiliano Meza, der beim Zweikampf mit Emil Hallfreðsson ins Straucheln und Stolpern geraten ist. Allerdings war beim Zweikampf alles fair, es gibt auch keine Proteste der Argentinier.
  • 50'
    :
    Die Ecke kann Willy Caballero aber aus dem Strafraum fausten. Der 36-Jährige hatte selbst nicht mehr an einen WM-Einsatz geglaubt, normalerweise ist Sergio Romero gesetzt. Durch die Verletzung der etatmäßigen Nummer eins kam alles anders. Dabei hat Willy Caballero aum Einsatzzeiten bei Chelsea in dieser Saison sammeln können, nur bei drei Premier-League-Spielen stand er auf dem Platz. Dafür kam der in Entre Ríos geborene Argentinier aber immerhin bei jedem FA-Cup-Spiel in die Startelf und hatte entscheidenden Anteil am Titelgewinn. Bei den sechs Spielen im FA-Cup hielt der 36-Jährige vier Mal seinen Kasten sauber, beim 6:4-Sieg gegen Norwich musste der ehemalige Torhüter von Manchester City zudem erst im Elfmeterschießen den Ball aus dem eigenen Netz fischen.
  • 49'
    :
    Auch Island zeigt sich vor des Gegners Tor: Sigurðsson kontrolliert den an der rechten Strafraumkante und geht ins Eins-gegen-Eins mit Di María. Der Argentinier wird angeschossen und es gibt die erste Ecke für Island.
  • 48'
    :
    Argentinien ist von Beginn an wieder tonangebend und kommt prompt zur siebten Ecke der Partie, alle auf Seiten der Albiceleste. Di María bringt den Ball von der linken Eckfahne nach innen und findet wie so oft schon im ersten Durchgang den Kopf von Otamendi. Aber der Ball geht deutlich drüber.
  • 47'
    :
    Gerade Jorge Sampaoli wird aber wohl über Alternativen nachdenken, je länger es bei diesem Spielstand bleibt. Immerhin sitzen auf der Bank noch Namen wie Gonzalo Higuaín oder Éver Banega. Und dann ist da ja noch Paulo Dybala, für den der FC Barcelona im Vorjahr angeblich 120 Millionen Euro geboten hatte. Zum Vergleich: Der gesamte Kader der Isländer wird auf rund 75 Millionen Euro geschätzt.
  • 46'
    :
    Weiter geht's in der Otkrytie Arena, Lionel Messi hat für Argentinien angestoßen. Beide Trainer vertrauen auf demselben Personal wie im ersten Durchgang, Wechsel gab es keine.
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:

    Teilerfolg für das kleinste WM-Land aller Zeiten: Island nimmt ein 1:1-Unentschieden gegen Vizeweltmeister Argentinien mit in die Kabine zur Halbzeit. Birkir Bjarnason hatte die erste gute Chance für die forsch beginnenden Isländer. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Albicelste aber immer stärker und belohnte sich nach feiner Einzelaktion von Kun Agüero mit der Führung. Nur sechs Minuten später schlug Augsburgs Stürmer Alfreð Finnbogason für Island zurück. Argentinien rannte daraufhin gegen das isländische Bollwerk an, konnte dieses aber nicht zum Einsturz bringen. Kurz vor der Pause war Island durch Gylfi Sigurðsson dann drauf und dran, selbst in Führung zu gehen. Es bleibt spannend in der Moskauer Otkrytie Arena, bis gleich!
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Wieder Gylfi Sigurðsson! Was ist denn jetzt hier los? Der Angreifer in Diensten des FC Everton zieht trocken rund zwei Meter vor dem Strafraum ab und verfehlt das Tor nur knapp. Island ist gerade der Führung näher als Argentinien.
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 1
  • 45'
    :
    Willy Caballero rettet gegen Gylfi Sigurðsson! Fast stellen die Isländer den Spielverlauf auf den Kopf! Birkir Bjarnason steckt durch zu Gylfi Sigurðsson, der Nicolás Otamendi mit einer Rechts-Links-Kombination wie eine Trainingsstange stehen lässt und aus spitzem Winkel abzieht. Willy Caballero streckt sich und kann den Ball gerade so erreichen und parieren.
  • 43'
    :
    Zwei Minuten sind noch regulär im ersten Durchgang zu spielen, die Gemüter haben sich wieder etwas bemüht. Geht noch was für Argentinien? Island unternimmt gerade überhaupt keine Angriffsbemühungen und scheint das Unentschieden mit in die Kabine nehmen zu wollen.
  • 42'
    :
    Wieder gibt es lautstarke Proteste und wieder ist Ragnar Sigurðsson mittendrin: Eduardo Salvio zieht in den Strafraum und möchte in die Mitte flanken, der Isländer bekommt den Ball beim Fallen an die Sützthand. Die Argentinier sind außer sich, eine Absicht kann man dem 31-Jährigen, der in Russland beim FK Rostov unter Vertrag steht, aber nicht unterstellen.
  • 40'
    :
    Biglia fällt nach eine Zuspiel von Meza im Strafraum nach einem Zweikampf mit Sigurðsson und beschwert sich vehement. Der isländische Innenverteidiger war aber klar am Ball, entsprechend lässt Szymon Marciniak weiterspielen.
  • 38'
    :
    Auch Messi kommt nicht durch. Mit einer flinken Körperdrehung läuft der 30-Jährige zwar Árnason davon, bleibt dann aber mit seiner Flanke an Sævarsson hängen. Es gibt wieder Ecke für Argentinien, aber diese bringt erneut nichts ein. Gegen die wuchtige isländische Defensive haben es die Argentinier nicht leicht in Kopfballduellen.
  • 37'
    :
    Auch auf den Rängen machen sich die Isländer jetzt bemerkbar und feuern ihr Team lautstark an. Den argentinischen Fans passt Islands Spielweise dagegen gar nicht, sie quittieren jeden Befreiungsschlag mit Pfiffen.
  • 36'
    :
    Maximiliano Meza versucht einfach mal auf gut Glück eine scharfe Flanke in den Strafraum. Dort stehen aber nur Isländer und Ragnar Sigurðsson schlägt den Ball sofort in Richtung Mittellinie. Sonderlich einfallsreich ist die Albicelste gerade nicht.
  • 35'
    :
    Island steht sehr tief, alle Spieler sind um den eigenen Strafraum versammelt. Argentinien umkreist wie beim Handball den Strafraum, muss aber immer wieder über die eigenen Abwehrkette herum aufbauen, da sich keine Lücken auftun.
  • 33'
    :
    Schöner Schlenzer von Lucas Biglia: Der Mittelfeldspieler vom AC Mailand nimmt aus rund 20 Metern halblinker Position Maß und schlenzt das Leder über die Latte.
  • 30'
    :
    Lionel Messi wird jetzt konsequent gedoppelt. Damit stottert der argentinische Motor zur Zeit etwas.
  • 29'
    :
    Ángel Di María ist bereits entnervt und beschwert sich bei Schiedsrichter Szymon Marciniak, nachdem er wieder von Hörður Magnússon hart angegangen worden ist.
  • 27'
    :
    Auch die zweite Ecke in Folge wird von Di María getreten, dieses Mal kommt Otamendi an den Ball, bekommt aber keinen Druck hinter seinen Kopfball. Halldórsson fängt das Leder sicher.
  • 26'
    :
    Kann Argentinien zurückschlagen? Zumindest bietet sich jetzt die Chance durch einen Eckball. Di María findet mit der Hereingabe von der linken Seite den Kopf von Tagliafico, aber Sævarsson kann den Kopfball zur erneuten Ecke klären.
  • 24'
    :
    Wie sehr sich der FC Augsburg über diesen Treffer freuen wird, sei mal dahingestellt. Der Torjäger der Fugger wird ohnehin von zahlreichen Teams umworben, jetzt hat sich Alfreð Finnbogason auch einem Weltpublikum präsentiert und das historische erste Tor für Island bei einer Fußballweltmeisterschaft erzielt.
  • 23'
    :
    Tooor für Island, 1:1 durch Alfreð Finnbogason
    Von wegen Mammutaufgabe, die Isländer schlagen in Person von Alfreð Finnbogason prompt zurück! Gylfi Sigurðsson zieht von der rechten Strafraumkante aus ab. Willy Caballero lässt den mittig platzierten Ball nach vorne prallen. Dort steht der Augsburger aus sechs Metern Torentfernung ganz frei und tunnelt Nicolás Otamendi. Der noch am Boden liegende Willy Caballero hat keine Chance, das Leder noch zu erreichen. Es steht 1:1!
  • 22'
    :
    Für Island wird es jetzt eine Mammutaufgabe. Zumal Argentinien weiter die Offensive sucht. Ist der Vizeweltmeister doch eine Nummer zu groß für den WM-Neuling?
  • 21'
    :
    Argentinien greift weiter an. Lionel Messi kommt an der linken Strafraumkante an den Ball und zieht sofort ab. Hannes Halldórsson taucht ab und fängt die Kugel.
  • 19'
    :
    Tooor für Argentinien, 1:0 durch Kun Agüero
    Kun Agüero belohnt die Angriffsbemühungen der Argentinier und schießt den Vizeweltmeister in Führung! Ein Distanzschuss von Marcos Rojo landet in den Füßen von Kun Agüero, der den Ball hervorragend kontrolliert, sich das Leder vom rechten auf den linken Fuß legt, zwei Schritte zur Seite zieht und dann die Kugel trocken ins obere linke Eck zimmert. Ragnar Sigurðsson kann den Angreifer von Manchester City dabei nicht entscheidend stören.
  • 18'
    :
    Messi ist wie so oft der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Albiceleste. Jetzt probiert es der 30-Jährige, der 64 Tore im Trikot der Albiceleste erzielt hat und exakt heute vor zwölf Jahren sein WM-Debüt in Deutschland feierte, aus der Distanz mit einem angeschnittenen Vollspannschuss. Halldórsson reißt die Arme hoch und kann parieren.
  • 17'
    :
    Lionel Messi erobert sich im Mittelfeld gegen Emil Hallfreðsson den Ball und leitet einen schnellen Konter ein. Der Querpass des Barcelona-Akteurs geht zu Ángel Di María, der rustikal, aber fair, von Kári Árnason abgegrätscht wird. Die zweite Welle läuft über Kun Agüero, der wieder zu Lionel Messi legt. Der kleine Dribbelkünstler dringt in den Strafraum ein, aber wieder ist der 35-Jährige Kári Árnason zur Stelle, stellt sich dem fünfmaligen Weltfußballer in den Weg und schnappt sich den Ball.
  • 15'
    :
    Argentinien hat in dieser Anfangsphase klare Feldvorteile, Island mauert aber keineswegs und versucht immer wieder, die Gauchos in deren Hälfte zu beschäftigen.
  • 13'
    :
    Wieder ist Nicolás Otamendi vorne zu finden. Der Verteidiger hält aus knapp 30 Metern einfach mal drauf, schießt aber deutlich über die Latte. Trotzdem ist es eine starke Anfangsphase von Nicolás Otamendi, der in der abgelaufenen Saison bei 34 Premier-League-Spielen für Meister Manchester City auf dem Platz stand. In diesem 34 Spielen kassierten die Citizens nur 25 Gegentore, ein starker Wert, an dem der 30-Jährige einen gewichtigen Anteil hat.
  • 12'
    :
    Das Spiel ist intensiv und unterhaltsam. Jetzt ist der Vizeweltmeister wieder im Vorwärtsgang und holt die erste Ecke der Partie heraus. Die wird von der linken Seite von Ángel Di María getreten. In der Mitte hat wieder Nicolás Otamendi gelauert, aber Hörður Magnússon passt auf und erreicht vor dem Verteidiger von Manchester City den Ball.
  • 10'
    :
    Doppelchance für Island! Fast führt der Außenseiter. Zunächst kommt Augsburgs Alfreð Finnbogason aus halbrechter Position zum Abschluss, verzieht aber. Den folgenden Abstoß führt Willy Caballero schnell aus, allerdings hat Marcos Rojo damit nicht gerechnet. Der Ball landet in den Füßen von Gylfi Sigurðsson, der sofort an den zweiten Pfosten passt. Dort rauscht Birkir Bjarnason heran und setzt die Kugel knapp neben den linken Pfosten! Das war die beste Chance der Partie bisher.
  • 8'
    :
    Wieder wird der Freistoß gefährlich! Messi flankt in die Mitte und Tagliafico verlängert per Kopf in Richtung zweiter Pfosten. Hannes Halldórsson taucht ab, kann den Ball aber nicht erreichen. Das Leder rollt am linken Pfosten vorbei.
  • 8'
    :
    Und weiter geht es: Gylfi Sigurðsson räumt Lionel Messi ab. Mittlerweile ist die Freistoßposition gefährlich, rund zehn Meter vor dem Strafraum ruht der Ball aus halblinker Position. Das ist ein Fall für den La Pulga, Lionel Messi.
  • 7'
    :
    Argentinien arbeitet sich Freistoß um Freistoß in Richtung isländisches Tor vor. Jetzt lässt Emil Hallfreðsson Linoel Messi über die Schippe springen. Wieder gibt es einen Freistoß, den der Kapitän aber kurz ausführt.
  • 6'
    :
    Mit einem rustikalen Einsatz holt Birkir Bjarnason Eduardo Salvio von den Beinen. Argentinien kann sich auf eine harte Gangart einstellen, das wird in dieser Anfangsphase bereits deutlich.
  • 5'
    :
    Der Freistoß wird brandgefährlich! Nach dem Ballwechsel chippt Messi das Leder in den Strafraum. Dort herrscht mächtig Betrieb und der aufgerückte Otamendi kommt an den Ball, kann ihn aber nicht entscheidend Richtung Tor abfälschen. Die Kugel kullert ins Aus.
  • 4'
    :
    Bevor der Freistoß ausgeführt wird, muss aber erstmal der Ball gewechselt werden, da der fünfmalige Weltfußballer nicht mit dem Luftdruck zufrieden ist.
  • 3'
    :
    Kári Árnason steigt Nicolás Tagliafico nahe der linken Seitenlinie auf dem Fuß. Es gibt Freistoß für Argentinien. Lionel Messi legt sich den Ball zurecht.
  • 2'
    :
    Argentinien lässt den Ball in den eigenen Reihen kreisen. Sofort verschiebt Island sich in seine bekannte Formation mit den zwei defensiven Viererketten und lässt keine Räume zu.
  • 1'
    :
    Jóhann Guðmundsson hat für Island angestoßen, der Ball rollt in der Spartak-Arena. Die Wikinger beginnen forsch. Jóhann Guðmundsson schlägt eine weite Flanke prompt in den argentinischen Strafraum. Willy Caballero packt sicher zu, Alfreð Finnbogason war noch gute fünf Meter entfernt.
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Lionel Messi hat die Seitenwahl gegen Aron Gunnarsson gewonnen. Island wird anstoßen. Es ist angerichtet, gleich geht es los.
  • :
    Die Spieler haben den Rasen in der Moskauer Otkrytie Arena, in der sonst Spartak Moskau seine Heimspiele austrägt, betreten und stellen sich für die Nationalhymnen auf. Das Stadion ist fest in Hand der argentinischen Fans, aber auch rund 5.000 Isländer haben mit dem ersten „Huh“ bereits für Stimmung gesorgt.
  • :
    Das Schiedsrichtergespann kommt aus Polen. Szymon Marciniak ist für die Fairness auf dem Rasen hauptverantwortlich. Es ist die erste Weltmeisterschaft für den 37-Jährigen, der bereits bei der Europameisterschaft in Frankreich im Einsatz war. Unterstützung an den Seitenlinien bekommt Szymon Marciniak von Pawel Sokolnicki und Tomasz Listkiewicz. Vierter Offizieller ist der Kolumbier Wilmar Roldan.
  • :
    Die jüngsten Ergebnisse sprechen nicht gerade für Island. Im Test gegen Norwegen gab die Strakarnir Okar eine 2:1-Führung aus der Hand und verlor mit 2:3, gegen Ghana verschenkte Island eine 2:0-Führung und spielte 2:2. Trotzdem wurde die Mannschaft nach dem Ghana-Spiel frenetisch von ihren Fans in Reykjavik verabschiedet. Die Euphorie ist ungebrochen. Argentiniens Torwart Wilfredo Caballero weiß um die Härte der Aufgabe: „Sie verteidigen mit zwei Blöcken, stehen sehr eng, es wird sehr schwer, da durch zu kommen.“
  • :
    Zu den Spielern, die ganz wichtig für Island werden könnten, gehört auch Jóhann Guðmundsson, der mit dem FC Burnley in der Premier-League gerade eine überragende Saison gespielt hat und sich in der kommenden Spielzeit auf die Europa-League freuen darf. Stürmer Albert Guðmundsson feierte jüngst mit dem PSV Eindhoven die Meisterschaft in der Eredivisie. Ansonsten setzt sich Islands Kader aus Spielern zusammen, die bei Teams spielen, die im internationalen Geschäft keine Rolle spielen. In der Heimat sind nur zwei Spieler aktiv, beide stehen auch in der Startaufstellung: Rechtsverteidiger Birkir Sævarsson spielt bei Valur Reykjavík und Innenverteidiger Kári Árnason ist jüngst von Aberdeen zu Víkingur Reykjavík gewechselt.
  • :
    Bei Island sind unter deutschen Fußballfans vor allem Augsburgs Torjäger Alfreð Finnbogason, der in der Startaufstellung steht und gleich sein WM-Debüt geben wird, und Sandhausens Flügelspieler Rúrik Gíslason bekannt. Der 30-Jährige in Diensten des Zweitligisten zeigte sich vor dem Spiel durchaus selbstbewusst: „Isländer sind Gewinner. Sie erwarten immer von uns, dass wir gewinnen. Die Erwartungen sind da. Und ich hoffe, dass wir die Wünsche erfüllen können“, erklärte Rúrik Gíslason. Das Erfolgsrezept gab der SVS-Profi auch bekannt: „Wenn wir 110 Prozent geben, dann können wir etwas erreichen.“ Er selbst wird das Geschehen zunächst aber von der Bank aus verfolgen.
  • :
    Im Mittelfeld und im Abwehrzentrum setzt Trainer Joge Sampaoli ganz auf Erfahrung. Lucas Biglia (AC Mailand) und Altstar Javier Mascherano (Hebei China Fortune FC) sichern das defensive Mittelfeld ab, in der Innenverteidigung spielen zwei Akteure aus Manchester: United Marcos Rojo und Citys Nicolás Otamendi sollen die Isländer vom Tor von Willy Caballero, der den verletzten Stammtorwart Sergio Romero (Knieverletzung) vertritt, fernhalten.
  • :
    Das einzige Problem bei diesem hochkarätigen Sturm: In der WM-Qualifikation konnte Argentiniens Offensivabteilung mit 19 Toren in 18 Spielen alles andere als überzeugen. Nur Sparringsgegner Bolivien erzielte mit 16 Toren noch weniger Treffer als die Albiceleste.
  • :
    Zweifelsohne gehört Argentiniens Angriff auf dem Papier zu den besten Offensiven der Welt. Neben Lionel Messi ist Manchester Citys Torjäger Kun Agüero gesetzt. Unterstützt werden sie von den offensiv ausgerichteten Mittelfeldspielern Ángel Di María und etwas überraschend vom 26-Jährigen Maximiliano Meza, der bei Independiente in Argentinien spielt. Da bleibt für das Juventus Turin-Duo Gonzalo Higuaín und Paulo Dybala zunächst nur ein Bankplatz. Für Aufsehen in der Heimat hat die Nominierung von Christian Pavón (Boca Juniors) gesorgt, der Italiens aktuellen Torschützenkönig Mauro Icardi (Inter Mailand, 29 Tore) aus dem Kader gedrängt hat.
  • :
    Von der kühlen Effizienz von vor vier Jahren, als Argentinien sich erst im Finale in der Nachspielzeit Deutschland mit 0:1 geschlagen geben musste, war in der jüngsten Vorbereitung kaum etwas zu spüren. Beim Härtetest Ende März in Spanien ging die Albiceleste sang- und klanglos mit 1:6 unter. Wenig aussagekräftig war der 4:0-Sieg gegen Haiti vor zwei Wochen. Lionel Messi, für den es die letzte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft und somit die letzte Chance auf einen Titel im blau-weißen Trikot mit der Sonne auf der Brust sein könnte, hält dennoch an den eigenen Ansprüchen fest: „Der Traum ist immer noch der gleiche. Wir wollen wie 2014 das Finale erreichen und diesmal das letzte Spiel gewinnen. Für diese Generation könnte es die letzte Chance sein“, sagte La Pulga, der „Floh“, wie Messi genannt wird, der „Times of India“.
  • :
    Deutlich steiniger war der Weg nach Russland für die Albicelste. Nur Lionel Messi war es zu verdanken, dass sich Argentinien überhaupt für die Weltmeisterschaft qualifizierte. Als die „Gauchos“ in Kolumbien am letzten Spieltag der WM-Qualifikation zurücklagen, war Argentinien zwischenzeitlich aus den WM-Rängen gepurzelt. Dann drehte Barcelonas Superstar und Edeltechniker auf, erzielte drei Tore und schoss Argentinien mit dem 3:1-Sieg doch noch nach Russland.
  • :
    In dieser Rolle gefallen sich die Isländer um den ehemaligen Hoffenheimer und jetzigen Everton Starspieler Gylfi Sigurðsson nun aber schon seit einer ganzen Weile. Bereits die Teilnahme an der Europameisterschaft 2016 war eine Sensation. Während des Turniers entwickelten die Isländer mit ihren enthusiastischen Fans und dem „Huh!“-Schlachtruf einen Kultstatus, der die Mannschaft beflügelte. Die Vorrunde beendete Island vor dem späteren Europameister Portugal, im Achtelfinale kegelten die Strakarnir Okar England mit 2:1 aus dem Turnier, ehe im Viertelfinale beim 2:5 gegen Frankreich Schluss war. Nicht weniger souverän war die WM-Qualifikation der Inselkicker: Island gewann die namhaft besetzte Gruppe I unter anderem vor Kroatien, auf das die Isländer nun in der Gruppenphase erneut treffen werden, der Ukraine und der Türkei.
  • :
    Krasser könnten die Gegensätze kaum ausfallen: Der zweimalige Weltmeister und 14-fache Copa-América-Sieger trifft auf den WM-Neuling; die stolze Fußballnation Argentinien um um den fünffachen Weltfußballer, Rekordtorjäger und Kapitän bei dieser Weltmeisterschaft, Lionel Messi, spielt gegen das kleinste Land, das je bei einer Fußballweltmeisterschaft teilgenommen hat. Knapp 350.000 Menschen leben auf dem Inselstaat, allein Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires hat achtmal so viele Einwohner wie ganz Island. Die „Strakarnir Okar“, wie Islands Nationalmannschaft genannt wird und was „unsere Jungs“ bedeutet, sind klarer Außenseiter in der Gruppe D.
  • 90'
    :
    Fazit:
    Am Ende wenig überzeugend bezwingt Frankreich die Australier mit 2:1. Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte wurde die Équipe Tricolore nach dem Wiederanpfiff durch ein Foul von Risdon an Griezmann im Strafraum begünstigt. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Stürmer selbst. Nur vier Minuten später ging Umtiti unklug mit der Hand im eigenen Sechzehner zu Werke und gewährte wiederum den Gegner einen Strafstoß. Mit dem 1:1 im Rücken fassten die Socceroos neuen Mut und waren mit Frankreich auf Augenhöhe. Der Glücksschuss von Pogba, der haarscharf von der Latte hinter die Linie prallte, besiegelt letztlich den Erfolg. Die Deschamps-Elf muss aber dennoch ein bis zwei Schippen drauflegen, wenn es in diesem Turnier weit gehen soll. Am kommenden Donnerstag haben sie gegen Peru die nächste Gelegenheit dazu. Australien braucht zuvor gegen Dänemark wohl schon einen Sieg.
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Risdon wird auf dem rechten Flügel nochmal angespielt. Mit einem guten Haken nach innen lässt er Hernández stehen, doch seine Flanke wird ebenso abgeblockt wie die nachfolgende von Mooy. Nur noch eine Minute auf der Uhr.
  • 90'
    :
    Satte fünf Minuten hat die Truppe aus Down Under jetzt noch Zeit. Kommt sie noch irgendwie in die Offensive? Bisher gab es seit dem Gegentreffer keinen gefährlichen Angriff.
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5
  • 90'
    :
    Es geht skurril weiter! Kanté setzt sich auf der linken Außenbahn prima durch und schickt Mbappé links in die Box. Ryan ist weit draußen und drängt den Franzosen bis an die Torauslinie ab. Der 19-Jährige Stürmer von PSG flankt dann an die Strafraumkante zu Fekir. Doch weder er, noch der von Fekir bediente Pogba können abschließen. So ist Ryan einerseits zurück in seinem Gehäuse. Andererseits müssen die Europäer von hinten neuaufbauen.
  • 88'
    :
    ...Fekir nimmt sich der Sache an und will die Kugel flach mit dem linken Fuß um die Mauer zirkeln. Dabei trifft er aber nur einen Australier. Schwach.
  • 87'
    :
    Frankreich hat eine gute Freistoßposition genau am rechten Strafraumeck...
  • 84'
    :
    Für die letzten sechs Minuten bringt van Marwijk den jüngsten Spieler des Turniers: Der gebürtige Iraner Arzani ersetzt den bemühten, aber wenig durchschlagskräftigen Kruse.
  • 84'
    :
    Einwechslung bei Australien -> Daniel Arzani
  • 84'
    :
    Auswechslung bei Australien -> Robbie Kruse
  • 83'
    :
    Mal sehen, ob die Aussies, die hier so tapfer auftreten, zurückkommen können. Ihre Leistung ist im Rahmen ihrer Möglichkeit absolut beeindruckend. Ganz bitter beim 1:2: Der Ball kommt unglaublich knapp hinter der Linie auf. Nur ein kleines Stück weiter vorne, und es wäre kein Tor geworden.
  • 80'
    :
    Tooor für Frankreich, 2:1 durch Aziz Behich (Eigentor)
    Was für eine kuriose Szene! Ein Pass in die Spitze ist eigentlich zu weit für den durchstartenden Pogba. Der hält trotzdem seinen Fuß rein und überwindet Ryan aus 18 Metern mit einem ganz krummen Lupfer. Das Leder springt von der Latte ganz knapp hinter die Linie und dann in die Arme des Schlussmannes. Die Torlinientechnik schlägt aber an: Das Ding war drin!
  • 79'
    :
    Es scheint ein wenig, als ob der nächste Treffer das Spiel entscheidet. Wer ihn schießt? Völlig offen, denn auch die Socceroos wollen jetzt mehr. Sie spüren, dass mehr drin ist.
  • 78'
    :
    Deschamps nimmt den gelbverwarnten Tolisso sofort runter und bringt mit Matuidi einen neuen Mann fürs Mittelfeld.
  • 78'
    :
    Einwechslung bei Frankreich -> Blaise Matuidi
  • 78'
    :
    Auswechslung bei Frankreich -> Corentin Tolisso
  • 76'
    :
    Gelbe Karte für Corentin Tolisso (Frankreich)
    Tolisso bringt Jurić taktisch zu Fall und unterbindet in der eigenen Hälfte eine erstklassige Konterchance. Gelb ist korrekt.
  • 75'
    :
    In dieser Phase geht der EM-Finalist von 2016 mit fünf Männern ganz vorne ins Pressing und stört den australischen Spielaufbau damit gewaltig. Lücken tun sich dennoch zwangsläufig auf.
  • 72'
    :
    Australien reagiert prompt: Rogić geht nach unauffälliger Leistung runter. Dafür soll Irvine das zentrale Mittelfeld beleben.
  • 72'
    :
    Einwechslung bei Australien -> Jackson Irvine
  • 72'
    :
    Auswechslung bei Australien -> Tom Rogić
  • 70'
    :
    Doppelwechsel von Deschamps: Etwas ungläubig verlässt Griezmann den Rasen, dafür kommt Sturmtank Giroud. Zudem ersetzt Fekir den blassen Dembélé.
  • 70'
    :
    Einwechslung bei Frankreich -> Nabil Fekir
  • 70'
    :
    Auswechslung bei Frankreich -> Ousmane Dembélé
  • 70'
    :
    Einwechslung bei Frankreich -> Olivier Giroud
  • 70'
    :
    Auswechslung bei Frankreich -> Antoine Griezmann
  • 67'
    :
    Die vsn-Marwijk-Elf wird jetzt richtig mutig. Auf dem linken Flügel lassen Kruse und Behich mit einem tollen Zusammenspiel Tolisso klasse stehen. Erst Pavard kann mit einer Grätsche die Flanke blocken. Die letzten 20 Minuten können enorm spannend werden.
  • 64'
    :
    Die australische Sturmspitze wird ausgetauscht: Nabbout, der lediglich sieben (!) Ballkontakte hatte, macht für Jurić Platz.
  • 64'
    :
    Einwechslung bei Australien -> Tomi Jurić
  • 64'
    :
    Auswechslung bei Australien -> Andrew Nabbout
  • 63'
    :
    Jetzt überschlagen sich die Ereignisse aber. Erst wird Griezmann gefoult und verwandelt den berechtigten Strafstoß sicher. Und nur wenig später ist Umtiti von allen guten Geistern verlassen und begeht ein dämliches Handspiel im eigenen Sechzehner. So ist innerhalb von vier Minuten wieder alles in der Reihe - nur, dass Tore gefallen sind.
  • 62'
    :
    Tooor für Australien, 1:1 durch Mile Jedinak
    Ausgleich für die Aussies! Jedinak lässt sich die Chance nicht nehmen und schiebt das Rund ins rechte Eck. Lloris war zur anderen Seite gesprungen.
  • 61'
    :
    Elfmeter für Australien! Was ist hier denn los? Mooy tritt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in die Mitte. Umtiti steigt hoch und trifft das Spielgerät glasklar mit der Hand.
  • 59'
    :
    Sofort rollt der französische Express! Mbappé erläuft sich auf der linken Seite im Sechzehnmeterraum die Kugel und schließt nicht ab. Stattdessen schlägt er einen Haken und will Griezmann bedienen. Der lässt clever durch für Tolisso, doch dessen Versuch aus zwölf Metern wird geblockt.
  • 58'
    :
    Tooor für Frankreich, 1:0 durch Antoine Griezmann
    Der Gefoulte schießt selbst - und trifft! Mit links donnert der Angreifer das Leder in die von ihm ausgesehen rechte Ecke. Ryan hatte wohl mit einem Schuss in die Mitte gerechnet.
  • 57'
    :
    Gelbe Karte für Joshua Risdon (Australien)
    Der Sünder bekommt zusätzlich Gelb.
  • 56'
    :
    Und tatsächlich gibt es Strafstoß! Tatsächlich belegt die Zeitlupe: Risdon trifft doch nicht den Ball, sondern nur den Mann. Korrekt entschieden!
  • 54'
    :
    Und dann fordert ganz Frankreich Elfmeter! Erstmals kontern Les Bleus über Kanté durchs Zentrum. Sein Steckpass in die Schnittstelle findet Griezmann, doch Risdon grätscht dazwischen und spielt eigentlich den Ball. Dennoch wird der Video-Beweis bemüht.
  • 53'
    :
    Weiter ist die Équioe Tricolore erstaunlich einfallslos, was den Spielaufbau betrifft. Immer wieder kriegen die Australier ihre Körper dazwischen. So dümpelt die Partie ein wenig vor sich her.
  • 50'
    :
    Leckie teilt den nächsten Ellenbogenschlag aus und hat Glück, dass der Videoassistent das nicht als gelbwürdig betrachtet. Ansonsten hätte der vorverwarnte Herthaner vm Platz gemusst. Nichtsdestotrotz muss der 27-Jährige jetzt aufpassen.
  • 49'
    :
    Spielerisch beginnt der zweite Durchgang ähnlich, wie der erste endete: Mit Franzosen, die es probieren, aber nicht wirklich gefährlich werden.
  • 46'
    :
    Ohne personelle Veränderungen geht es weiter in Kazan.
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:
    Torlos steht es zur Halbzeit zwischen Frankreich und Australien. Dabei sind die Europäer schwungvoll ins Spiel gekommen und hatten in den ersten zehn Minuten einige gute Abschlüsse. In der Folge verstanden es die Socceroos besser, den Fluss des Gegners zu unterbrechen. Durch ein Fast-Eigentor von Tolisso hatten sie zudem die beste Gelegenheit der Partie. Im Anschluss daran waren Les Bleus zwar bemüht, so richtig brenzlig wurde es trotz des gewaltigen Offensivpotenzials aber nicht mehr. Weil auch die Australier nicht wieder zwingend vorne in Erscheinung traten, ist das 0:0 leistungsgerecht. Bis gleich!
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 1
  • 45'
    :
    Nochmal ein schöner Versuch! Behich hat auf dem linken Flügel mal so richtig viel Platz. Seine halbhohe Flanke wird zurück an das Strafraumeck geblockt. Von dort schießt der Linksverteidiger mit seinem rechten Fuß direkt aufs Tor. Nicht viel fehlt da, sein Versuch fliegt am langen Pfosten vorbei.
  • 44'
    :
    Bockstark verteidigt! Pogba hebt die Kugel aus dem Halbfeld in die Mitte zu Griezmann. Bevor der 27-Jährige aber aus fünf Metern schießen darf, rettet Sainsbury mit dem hohen Bein. Toll gemacht!
  • 41'
    :
    Das Match wird immer zerfahrener. Viele Fouls prägen das Geschehen. Das spricht eher dafür, dass Australien es schafft, das französische Spiel zu stören. Deschamps wird das nicht gefallen.
  • 39'
    :
    Weiterhin feiern die australischen Fans gelungene Aktionen ihrer Truppe wie ein Tor. Damit sorgen sie für richtig gute Stimmung.
  • 36'
    :
    Inzwischen sind die Aussies kaum noch im letzten Drittel anzutreffen. Vorne sind meist zu wenig anspielbereite Männer in Gelb. Es häufen sich die Fehlpässe. Zudem wird Frankreich wieder etwas druckvoller.
  • 33'
    :
    Nicht schlecht! Hernández wird nach Zuspiel von Dembélé am linken Strafraumeck nicht beachtet. Völlig frei drischt er die Murmel ins Zentrum, wo Milligan zur Ecke klärt. Die ist aber ungefährlich.
  • 31'
    :
    Griezmann braucht zu lange! Ein halbhoher Pass in die Box findet den Atlético-Star, doch der dreht sich nicht schnell genug um sich selbst. Milligan ist vor Ort und befördert die Kirsche aus der Gefahrenzone.
  • 30'
    :
    Die Luft ist raus. Sainsbury grätscht an der eigenen Torauslinie Mbappé sauber ab und zerstört damit den Ball. Ein neuer muss her.
  • 29'
    :
    Lloris hat auch mal wieder was zu tun. Ein neuerlicher Freistoß von Mooy würde am Fünfmeterraum landen, wäre der 31-jährige Keeper nicht zur Stelle. Locker fängt er das Leder ab.
  • 27'
    :
    Tatsächlich schafft es das Teams aus Down Under, den Spielfluss des Gegners einzudämmen und zu unterbrechen. Viele körperbetonte Zweikämpfe, oft auch über der Grenze des Erlaubten, machen den Franzosen das Leben richtig schwer.
  • 25'
    :
    Pogba chippt die Kugel aus dem Zentrum auf die rechte Seite. Pavard ist dort mitgelaufen und will sie direkt in die Mitte weiterleiten. Sainsbury steht aber im Weg und verhindert Schlimmeres.
  • 22'
    :
    Momentan aber beruhigt sich das Geschehen etwas. Frankreich hat sein anfängliches Powerplay etwas aufgegeben und wirkt teilweise zu behäbig in den Angriffsbemühungen. Das dürfte Australien gefallen.
  • 19'
    :
    Nach fast 20 Minuten ist zu sagen: Es ist ein richtig munteres Fußballspiel. Erwarteterweise sind die Europäer tonangeben, doch die Aussies verstecken sich keineswegs und wären mit der größten Möglichkeit fast in Führung gegangen. In dem Tempo kann es weitergehen.
  • 17'
    :
    Die ganz, ganz dicke Chance für Australien! Mooy befördert einen Freistoß vom linken Flügel in die Mitte. Dort verlängert zunächst Kruse die Murmel am Elfmeterpunkt, dann bekommt Tolisso den Ball etwas unglücklich an den Fuß. Damit macht er das Ding sieben Meter vor dem Tor so richtig scharf. Lloris passt aber glänzend auf und kratzt das Rund aus der linken Ecke. Der folgende Standard bleibt dann harmlos.
  • 15'
    :
    Nicht zum ersten Mal probieren es die Franzosen mit einem Chip durch die Schnittstelle. Griezmanns Zuspiel durch die Mitte ist aber etwas zu lang für Mbappé. Ryan ist vor dem Mann von PSG an der Kugel.
  • 13'
    :
    Gelbe Karte für Mathew Leckie (Australien)
    Wieder ist Leckie im Mittelpunkt. Wegen wiederholten Foulspiels - diesmal an Hernández - gibt's Gelb.
  • 12'
    :
    Nun auch die erste Annäherung des Underdogs. Mooys Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld verlängert Leckie aus 13 Metern deutlich neben das Gehäuse von Lloris. Ungefährlich.
  • 11'
    :
    Die Socceroos sind gleich zu Beginn großem Druck ausgesetzt. Vorne gehen sie zwar energisch und vor allem früh ins Pressing. Hinten brennt es aber mitunter sehr schnell. Das müssen sie dringend in den Griff bekommen.
  • 8'
    :
    Mbappé bringt einen Freistoß von links mit Schnitt nach innen ins Zentrum. Die französische Kopfballverlängerung bugsiert Milligan dann aufs eigene Tor. Sein Keeper steht aber gut und fängt den Ball sicher auf.
  • 6'
    :
    Frankreich macht richtig Betrieb! Dembélé versucht es bei einem Konter mit einem Steilpass, bleibt aber zunächst nahe des linken Strafraumecks hängen. Letztlich kommt Griezmann 23 Meter vor dem Kasten an die Pille und haut sie aufs untere rechte Eck. Wieder muss Ryan beherzt zugreifen.
  • 5'
    :
    Nächste, nicht allzu schlechte Gelegenheit: Pogba tritt nach einem Milligan-Foul einen Freistoß aus 25 Metern halblinker Position direkt aufs Tor. Dabei zielt er aber zu zentral, Ryan ist auf dem Posten.
  • 2'
    :
    Das fängt ja stark an! Mbappe wird über halbrechts wunderbar in den Strafraum geschickt. Der 19-Jährige taucht so frei vor Ryan auf und visiert aus neun Metern und spitzem Winkel die kurze Ecke an. Der australische Schlussmann passt aber auf und wehrt gut zum Eckstoß ab. Der bringt dann nichts ein.
  • 1'
    :
    Los geht's!
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Vier Mal gab es diese Begegnung schon. 1994 (1:0) und 2013 (6:0) behielten die Franzosen die Oberhand in Freundschaftsspielen, 2001 gab es ein 1:1. Und: Australien bezwang den Favoriten immerhin mal beim Confed-Cup 2001 in Japan/Südkorea (1:0).
  • :
    Sein Trainer-Pendant Bert van Marwijk, der erst seit Januar im Amt ist, sich ursprünglich mit Saudi-Arabien qualifizierte und nach der WM durch den Australier Graham Arnold ausgetauscht wird, meint mit Blick auf seine taktische Marschroute: “90 Minuten Defensive ergeben keinen Sinn, dann haben wir keine Chance und der Druck wird zu groß. Wir wollen mutig agieren“. Der Gegner sei “zurzeit eines der besten Teams der Welt“, doch Angst solle seine Elf nicht haben. Er setzt auf die mannschaftliche Geschlossenheit: “Diese Jungs haben einen großen Teamgeist, sie gehen füreinander durchs Feuer“, so der 66-Jährige.
  • :
    Zur Begegnung selbst hat der Übungsleiter andere Gedanken. “Die Australier sind organisiert und nicht nur aufs Verteidigen konzentriert. Sie haben eine Angriffs-Mentalität, und darauf müssen wir vorbereitet sein“. Der gescholtene Griezmann selbst ergänzt Deschamps um eine weitere Kampfansage: “Das erste Spiel ist das wichtigste. Wir wollen einen Sieg, damit wir dem Achtelfinale näherkommen. Wir können dort jedem Gegner wehtun“.
  • :
    Unter der Woche gab es dann auch noch etwas aus der Kategorie Kurioses: Antoine Griezmann, seines Zeichens heftig umworben vom FC Barcelona, gab in einem 30-minütigen Video bekannt, dass er den Lockrufen der Katalanen widerstehen und bei Atlético Madrid bleiben werde. Unter anderem zu sehen: Das Stechenlassen eines Tattoos, Computerspiele, Popcorn und nachdenkliche Minuten des 27-Jährigen in seinem großen Haus. Aus den Medien erfuhr er deswegen viel Kritik. Auch sein Coach Didier Deschamps hatte dafür nur Witze übrig: “Ich war derjenige, der gefilmt hat“.
  • :
    Auf Seiten der Équipe Tricolore setzte es kurz vor der WM noch einen kleinen Warnruf. Zwar konnten Irland (2:0) und Italien (3:1) souverän bezwungen werden. Im abschließenden Test gegen die USA kam sie aber nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Das zeigt auch, dass das junge Team (Frankreich hat das zweitniedrigste Durchschnittsalter aller Teilnehmer) noch hin und wieder dne Schlendrian einkehren lässt. Möglicherweise kam dieser Mini-Dämpfer zur rechten Zeit.
  • :
    Immerhin: Die Ergebnisse der jüngsten Testspiele sind positiver Natur. Hagelte es im März noch eine 1:4-Klatsche gegen Norwegen gefolgt von einer müden Nullnummer gegen Kolumbien, so gab es zuletzt zwei Siege. Erst wurde Tschechien mit 4:0 vom Platz gefegt. Vor nicht mal einer Woche gab es zudem noch ein 2:1 gegen Ungarn. Was das für das Spiel heute zu bedeuten hat, bleibt abzuwarten.
  • :
    Hier fangen die Probleme der Aussies aber schon an. Es ist wohl der schwächste Kader der letzten vier Weltmeisterschaften, bei denen sie jeweils alle qualifiziert waren. Der erwähnte Cahill hat bereits stolze 38 Lenzen auf dem Buckel und sitzt bei seinem Arbeitgeber, dem zweitklassigen englischen Verein FC Millwall zumeist auf der Bank. Dennoch ist er auch dieses Mal mit elf Treffern der treffsicherste Mann gewesen. Ansonsten mangelt es an echten Top-Leuten. Vieles muss über das Kollektiv aufgefangen werden.
  • :
    Eine Überraschung wäre es aber auch, wenn das Team aus Down Under einen oder gar drei Punkte gegen den Favoriten eintüten könnte. Dabei sind es die Socceroos, die nicht nur in diesem Aufeinandertreffen, sondern auch in der gesamten Gruppe als krasser Außenseiter an den Start gehen. Erst in der Verlängerung zweier sehr enger Matches gegen Syrien gelang überhaupt die Qualifikation für die Endrunde. Gefeierter Kicker war einmal mehr die australische Legende Tim Cahill, der beim 2:1 im Rückspiel beide Tore erzielte.
  • :
    Die Mannschaft ist dabei gespickt mit Unmengen an Stars. Zu Weltklassespielern wie Paul Pogba, Antoine Griezmann und Kylian Mbappé gesellen sich erfahrene Männer, die ihre Qualitäten bereits häufiger unter Beweis gestellt haben, so beispielsweise Hugo Lloris, Olivier Giroud oder auch Blaise Matuidi. Kein Wunder also, dass mit nichts Anderem als dem Gruppensieg gerechnet wird. Abgesehen von Australien sind noch Peru und Dänemark mit in der Verlosung für diesen.
  • :
    Allez le Bleus! So werden die französischen Fans ihr Nationalteam heute gegen Australien anfeuern. Die Europäer gelten als einer der Top-Favoriten auf den WM-Titel dieses Jahr. Das unterstrichen sie auch in der Gruppenphase der Qualifikation, als sie unter anderem die Niederlande und den deutschen Vorrundengegner Schweden hinter sich ließen. Lediglich in Solna mussten sie sich den Skandinaviern in letzter Sekunde mit 1:2 geschlagen geben. Sonst gab es sieben Siege und zwei Unentschieden.
  • :
    Herzlich willkommen zum zweiten Match der Gruppe D! Ab 21:00 Uhr stehen sich Kroatien und Nigeria in Kaliningrad gegenüber.
  • :
    Herzlich willkommen zum Auftaktspiel der Gruppe D! Ab 15:00 Uhr stehen sich Argentinien und Island in Moskau gegenüber.
  • :
    Zweiter Startschuss in der Gruppe C, herzlich willkommen in Saransk! Nach Frankreich und Australien messen sich nun Peru und Dänemark auf dem Platz. Ab 18 Uhr rollt der Ball in der rund 650km von Moskau entfernten Mordovia Arena, viel Spaß!
  • :
    Herzlich willkommen zum Auftakt der Gruppe C! Mitfavorit Frankreich trifft in der Kazan Arena bereits um 12:00 Uhr auf Australien.
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