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Ergebnisse

14:00ÄgyptenEGYÄgypten0:1UruguayURUUruguay
17:00MarokkoMARMarokko0:1IranIRNIran
20:00PortugalPORPortugal3:3SpanienESPSpanien

Liveticker

Alle Einträge
Highlights
Tore
  • 90'
    :
    Fazit:
    Verrückt, unglaublich, wahnsinnig! In einer hochklassigen Partie trennen sich Portugal und Spanien am Ende 3:3 unentschieden. Portugal ging zwar früh durch Cristiano Ronaldo in Führung und erhöhte kurz vor der Pause, doch Spanien hatte insgesamt mehr vom Spiel. Unter dem neuen Cheftrainer Hierro erspielte sich die "Selección" ein Chancenplus, ließ aber zu viele Gelegenheiten ungenutzt. Dennoch sahen die Spanier nach einem Doppelpack von Diego Costa und einem Volley-Traumtor von Nacho wie die Sieger aus. "La Furia Roja" drängte die Portugiesen über weite Strecken der Partie in die eigene Hälfte. Portugal hatte trotz der defensiven Ausrichtung Probleme, das Offensivfeuerwerk der iberischen Nachbarn zu unterbinden. Quasi die erste echte Torgelegenheit in der zweiten Hälfte bescherte dem Europameister schließlich den Ausgleich. CR7 traf per sensationellem Freistoß ins Glück. Spanien hätte die drei Punkte mehr verdient, doch Ronaldos individuelle Klasse verhinderte das am Ende.
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Ricardo Quaresma hat den Sieg auf dem Fuß! Der Linksaußen dribbelt sich um drei Spanier herum in den Strafraum. Aus elf Metern holt Quaresma bereits aus, Koke schmeißt sich im letzten Moment noch dazwischen und blockt den Versuch mit dem Bein.
  • 90'
    :
    Portugal wittert mehr! Raphaël Guerreiro holt auf der linken Seite eine Ecke heraus. Der Standard segelt allerdings an Freund und Feind vorbei. Gefahr sieht anders aus.
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4
  • 88'
    :
    Tooor für Portugal, 3:3 durch Cristiano Ronaldo
    … und Ronaldo zeigt, warum! Der Superstar hebt die Kugel mit Gefühl über die spanische Mauer. Der Ball senkt sich unter die Latte und schlägt im rechten Knick ein. De Gea ist dieses Mal chancenlos. Ein unglaubliches Spiel!
  • 87'
    :
    Piqué steigt überhastet gegen Ronaldo ein. Es gibt einen Freistoß aus 23 Metern zentraler Position. Das ist natürlich Chefsache...
  • 86'
    :
    Einwechslung bei Spanien -> Lucas Vázquez
  • 86'
    :
    Auswechslung bei Spanien -> David Silva
  • 85'
    :
    Die Portugiesen machen aktuell nicht den Anschein, als könnten sie noch den Ausgleich erzielen. Das liegt vor allem daran, dass die Roten kaum noch an den Ball kommen. Spanien macht das sehr clever und lässt die Kugel mit viel Ruhe in den eigenen Reihen zirkulieren.
  • 82'
    :
    Silva dreht sich gut 30 Meter vor dem Tor auf und bedient den gestarteten Aspas auf der rechten Seite. Der Stürmer zieht mit dem ersten Kontakt in die Mitte, mit dem zweiten schließt er ab. Sein Schuss landet zentral in den Händen von Rui Patrício.
  • 80'
    :
    Einwechslung bei Portugal -> André Silva
  • 80'
    :
    Auswechslung bei Portugal -> Gonçalo Guedes
  • 79'
    :
    Ronaldo wird aus der eigenen Hälfte in ein Laufduell mit Piqué geschickt. Auch de Gea eilt aus seinem Kasten und klärt den Ball zur Seite. Gleichzeitig rauscht der Keeper in CR7 und seinen eigenen Innenverteidiger hinein. Piqué muss kurz behandelt werden, kann aber weiterspielen.
  • 77'
    :
    Der Doppeltorschütze verlässt den Platz unter großem Applaus. Neu dabei ist Iago Aspas, der Celta Vigo unter Vertrag steht.
  • 77'
    :
    Einwechslung bei Spanien -> Iago Aspas
  • 77'
    :
    Auswechslung bei Spanien -> Diego Costa
  • 75'
    :
    Thiago dreht sich nach der Ballannahme blitzschnell um João Moutinho und sprintet sofort in Richtung gegnerisches Tor. Der portugiesische Routinier kommt überhaupt nicht hinterher und ist sogar für ein taktisches Foul zu langsam. Bezeichnend für die Kräfteverhältnisse in dieser zweiten Halbzeit.
  • 74'
    :
    Portugal hat Mühe selbst mit sieben Spielern rund um den eigenen Strafraum die spielerische Klasse der Spanier zu unterbinden. Das Abwehrbollwerk hat natürlich auch zur Folge, dass die Offensive kaum noch Akzente setzen kann. Es fehlt vorne an Anspielstationen.
  • 71'
    :
    Costa hat das 4:2 auf dem Fuß! Thiago dribbelt sich direkt an zwei Gegenspielern vorbei und legt ab auf Silva, der mit tollem Auge dem nach vorne geeilten Alba in den Lauf legt. Der Außenverteidiger flankt im Vollsprint flach in die Mitte. Dort kommt Costa an den Ball und zielt in Richtung langes Eck. Die Kugel rutscht dem Angreifer allerdings leicht über den Spann und geht knapp daneben.
  • 70'
    :
    Einwechslung bei Spanien -> Thiago
  • 70'
    :
    Auswechslung bei Spanien -> Iniesta
  • 69'
    :
    Einwechslung bei Portugal -> Ricardo Quaresma
  • 69'
    :
    Auswechslung bei Portugal -> Bernardo Silva
  • 69'
    :
    Cédric sucht mit einer Flanke aus dem rechten Halbfeld den gerade eingewechselten João Mário. Am Strafraum findet er allerdings nur den Kopf von Piqué.
  • 68'
    :
    Der unauffällige Bruno Fernandes hat Feierabend und wird für die letzten rund 25 Minuten durch João Mário ersetzt.
  • 68'
    :
    Einwechslung bei Portugal -> João Mário
  • 68'
    :
    Auswechslung bei Portugal -> Bruno Fernandes
  • 65'
    :
    Spanien kombiniert sich in Tiki-Taka-Manier durch die gegnerische Hälfte. Silva hat 30 Meter vor dem Tor viel Platz, er verschleppt das Tempo allerdings etwas und vertendelt so die Gleichzahlsituation.
  • 63'
    :
    Portugal muss sich nach dem doppelten Nackenschlag dagegen erst einmal sammeln. CR7 und Co. laufen aktuell viel dem Ball hinterher.
  • 61'
    :
    Was die Spanier in der ersten Halbzeit noch versäumten, machen sie in der zweiten Halbzeit besser. Die Chancenverwertung liegt in diesem Durchgang beinahe bei 100 Prozent.
  • 58'
    :
    Tooor für Spanien, 2:3 durch Nacho
    Was ein Hammer! Silva luchst Cédric im Strafraum den Ball ab und flankt in die Mitte. Portugal kann nur unzureichend in den Rückraum klären. Dort rauscht Nacho heran und nimmt den Abpraller aus 25 Metern volley. Die Kugel schlägt mit Hilfe beider Innenpfosten schließlich satt ein. Spanien dreht innerhalb von drei Minuten die Partie! Wahnsinn!
  • 55'
    :
    Tooor für Spanien, 2:2 durch Diego Costa
    "La Furia Roja" ist zurück im Spiel! Silva hebt einen Freistoß aus 30 Metern an den langen Pfosten. Dort setzt sich Busquets energisch im Kopfballduell durch und bringt die Kugel in die Mitte. Costa lauert in Mittelstürmerposition und drückt den Ball aus drei Metern über die Linie. Alles wieder offen!
  • 53'
    :
    Ein ungewohntes Bild: Andrés Iniesta verliert innerhalb weniger Minuten gleich zwei Mal den Ball. Gegen drei Portugiesen und gleichzeitig ohne Anspielstation hatte der Routinier allerdings auch kaum eine andere Chance.
  • 52'
    :
    Spanien verbucht aktuell sehr lange Phasen des Ballbesitzes. Noch fehlt aber die zündende Idee und der letzte Pass in den Strafraum.
  • 50'
    :
    30 Meter vor dem Tor schiebt Carvalho die Kugel auf die linke Seite zu Guerreiro. Der Dortmunder hat viel Platz vor sich, könnte den Abschluss suchen, entscheidet sich aber für eine halbhohe Hereingabe. Das war nicht die beste Wahl, Ramos klärt ohne Probleme.
  • 48'
    :
    Die Spanier übernehmen auch direkt nach Wiederanpfiff das Kommando. Der sehr auffällige Isco dribbelt sich bis an den gegnerischen Strafraum und sucht dort den Doppelpass mit Silva. Beim Abspiel stand sein Mannschaftkollege aber im Abseits.
  • 46'
    :
    Mit unverändertem Personal geht es in die zweiten 45 Minuten.
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:
    In Sochi geht die Post ab! Zwischen Portugal und Spanien steht es in einer hochklassigen und temporeichen Partie zur Pause 2:1. Bereits nach vier Minuten musste sich der Weltmeister von 2010 kräftig schütteln. Nach Foul von Nacho verwandelte Cristiano Ronaldo den fälligen Strafstoß eiskalt. Spanien brauchte gut 15 Minuten, um ins Spiel zu finden, übernahm dann aber die Kontrolle. Diego Costas Ausgleich fiel verdient. In der Folge hatten die Spanier eine Vielzahl an guten Möglichkeiten, Isco scheiterte am Aluminium. "La Roja" drängte den Gegner mehr und mehr in die eigene Hälfte, verpasste es allerdings, sich für den Aufwand zu belohnen. Portugal verteidigte kompakt und lauerte auf Konter. Kurz vor der Pause war es ein langer Ball, der die spanische Defensive aushebelte. Unter kräftiger Mithilfe von Schlussmann de Gea traf CR7 erneut zur Führung - zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt. Portugal kann gestärkt in die zweite Halbzeit gehen und die Spielidee weiter fortsetzen. Spanien dagegen rennt dem Rückstand hinterher und steht mächtig unter Druck.
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 1
  • 44'
    :
    Tooor für Portugal, 2:1 durch Cristiano Ronaldo
    Aus dem Nichts sticht CR7 erneut! Guedes pflückt einen langen Ball aus der eigenen Hälfte elegant aus der Luft und dreht sich in einer fließenden Bewegung um Ramos. 16 Meter vor dem Tor legt er für Ronaldo ab, der direkt abzieht. Der sehr zentrale Schuss flutscht de Gea durch die Hände und trudelt über die Linie. Der Aussetzer des spanischen Keepers ermöglicht Portugal kurz vor der Pause die erneute Führung.
  • 43'
    :
    Das ist mutig! Raphaël Guerreiro klärt eine Flanke von der rechten Seite wenige Meter vor dem eigenen Tor mit einem eingeflogenen Außenrist-Befreiungsschlag. Das hätte auch nach hinten losgehen können.
  • 42'
    :
    Die Portugiesen wissen sich nur mit Fouls zu helfen. Erst trifft Guedes Busquets im Mittelkreis, dann senst Fonte Costa von hinten um. Rocchi zögert mit der nächsten Verwarnung und belässt es am Ende bei einer energischen Ermahnung.
  • 39'
    :
    Im Anschluss an eine Silva-Ecke kommt Busquets mit dem Kopf an die Kugel. Pepe bedrängt seinen Gegenspieler entscheidend, sodass der Spanier den Ball nicht kontrolliert aufs Tor bringt. Abstoß ist die logische Folge.
  • 37'
    :
    Portugal dagegen bekommt nach dem Gegentreffer kaum noch ein Bein auf den Boden. Bezeichnend für das Kippen der Partie ist eine Flanke von Raphaël Guerreiro, die aus dem linken Halbfeld weit im Toraus landet.
  • 35'
    :
    Costa spielt mit Silva einen Doppelpass per Hacke. Silva legt anschließend raus auf die linke Seite. Dort bringt Alba eine flache Hereingabe in Richtung Elfmeterpunkt. Iniesta nimmt die Kugel mühelos an, dreht sich in Richtung Tor und schließt ins lange Eck ab. Die Kugel rauscht haarscharf am zweiten Pfosten vorbei, es fehlen nur Zentimeter zur Führung.
  • 34'
    :
    Der Ausgleich gibt den Spaniern mehr und mehr Rückenwind. "La Furia Roja" übernimmt das Spiel, kontrolliert das Mittelfeld und drängt Portugal in die eigene Hälfte.
  • 31'
    :
    Die Partie hält, was sie verspricht. Tempo, Torgelegenheiten, Treffer: Alles ist mit dabei.
  • 28'
    :
    Gelbe Karte für Bruno Fernandes (Portugal)
    Portugals Nummer 16 kommt im Zweikampf mit Nacho einen Schritt zu spät, trifft den Gegner mit den Stollen auf dem Fuß und holt sich die Gelbe Karte ab.
  • 26'
    :
    Jetzt wird es furios! Isco hämmert die Kugel aus 20 Metern ans Lattenkreuz. Der Ball dotzt auf die Linie, war aber nicht mit vollem Umfang dahinter. Alba hatte auf einen Abpraller spekuliert, schafft es aber auch nicht, das Spielgerät aus wenigen Metern im Tor unterzubringen. Der Außenverteidiger stand ohenshin im Abseits.
  • 24'
    :
    Tooor für Spanien, 1:1 durch Diego Costa
    Spanien gleicht aus! Nach einem langen Ball setzt sich Costa energisch mit dem Ellbogen im Kopfballduell gegen Pepe durch. Referee Rocchi lässt dennoch weiterlaufen. In der Folge dribbelt der Angreifer von Atlético Madrid José Fonte schwindelig, schlägt im Strafraum zwei Haken und schließt am Ende trocken mit rechts ins lange Eck ab.
  • 22'
    :
    Im Anschluss an die Ecke fährt Portugal den nächsten gefährlichen Konter. Dieses Mal bedient Gonçalo Guedes Cristiano Ronaldo mit einer herrlichen Seitenverlagerung in den Rücken der Abwehr. Uneigennützig legt Ronaldo in die Mitte zu João Moutinho, der aber nicht gedankenschnell abzieht. Die Chance ist dahin.
  • 21'
    :
    Riesengelegenheit für David Silva! Iniesta setzt sich an der gegnerischen Grundlinie gegen zwei Portugiesen durch und legt in den Rückraum ab. Silva kommt aus sieben Metern zum Abschluss, sein Versuch wird aber zur Ecke abgefälscht.
  • 18'
    :
    Diese Gelegenheit lässt sich Cristiano Ronaldo natürlich nicht nehmen. Vom rechten Strafraumeck bleibt der 33-Jährige aber in der spanischen Mauer hängen.
  • 17'
    :
    Gelbe Karte für Busquets (Spanien)
    Busquets geht rüde in einen Zweikampf und verdient sich so die erste Gelbe Karte des Spiels. Zudem gibt es einen Freistoß aus 20 Metern halbrechter Position.
  • 17'
    :
    Die Portugiesen kontern: Ronaldo bekommt den Ball in der eigenen Hälfte und schickt seinen Stürmerkollegen Guedes mit einem steilen Pass in die Spitze. Der Angreifer des FC Valencia entscheidet sich für einen Solo-Lauf und zieht aus gut 25 Metern ab. Ramos bekommt noch seinen Fuß dazwischen.
  • 16'
    :
    Portugal bringt wieder etwas mehr Ruhe in die Partie. Die beiden zentralen Mittelfeldspieler Moutinho und Carvalho lassen die Kugel in den eigenen Reihen zirkulieren. Linksverteidiger Guerreiro wird dann allerdings stark von Silva unter Druck gesetzt, dass er den Ball lang nach vorne schlagen muss.
  • 13'
    :
    Der nächste schon fast wütende Angriff rollt in die portugiesische Hälfte. Am Ende springt ein Eckball heraus, den Isco kurz ausführt. Im Doppelpass mit Silva landet die Kugel schließlich bei Iniesta, der im Dribbling an der Grundlinie aber an Pepe hängenbleibt.
  • 10'
    :
    Auch Spanien meldet sich im Spiel an! Eine Flanke von der rechten Seite pflückt Diego Costa elegant mit dem linken Außenrist aus der Luft und legt für David Silva ab. Der Glatzkopf von Manchester City kommt aus elf Metern zentraler Position zum Abschluss, rutscht allerdings weg, sodass sein Versuch mehrere Meter über den Kasten von Rui Patrício rauscht.
  • 9'
    :
    Iniesta treibt das Spiel aus der eigenen Hälfte an. Der Routinier spielt eine Mischung aus zentralem und linkem Mittelfeldspieler. Seine Seitenverlagerung auf Nacho bringt aber kaum Raumgewinn, denn die portugiesische Verteidigung steht sehr kompakt.
  • 6'
    :
    Nach den ganzen Unruhen hinter den Kulissen gibt es also direkt den nächsten Schock für die "Furia Roja". Die Spanier müssen sich erst einmal schütteln.
  • 4'
    :
    Tooor für Portugal, 1:0 durch Cristiano Ronaldo
    Traumstart für Portugal! Ronaldo verlädt de Gea und schweißt mit dem Vollspann rechts oben ein. Das geht gut los!
  • 3'
    :
    Nach gerade einmal drei Minuten gibt es Elfmeter für Portugal! Cristiano Ronaldo dringt von der linken Seite in den Strafraum ein und legt sich die Kugel an Nacho vorbei. Der spanische Verteidiger lässt das Bein stehen, diese Einladung lässt sich der Weltfußballer nicht nehmen.
  • 1'
    :
    Der Ball rollt! Die Portugiesen spielen ganz in rot, Spanien in den weißen "Auswärtstrikots".
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Die Mannschaften betreten den Platz unter großem Applaus. Es folgen die Nationalhymnen.
  • :
    Das italienisches Gespann um Gianluca Rocchi wird die Partie leiten. Der 44-Jährige pfiff bereits beim Confederations Cup 2017 die Hinrunden-Partie der Portugiesen gegen Russland. Womöglich ein gutes Omen: Ronaldo und Co. setzten sich mit damals mit 1:0 durch. An den Seitenlinien wird Rocchi von Elenito Di Liberatore und Mauro Tonolini unterstützt.
  • :
    Die beiden iberischen Nationalmannschaften trafen bei einer Weltmeisterschaft erst ein einziges Mal aufeinander. Im Achtelfinale von 2010 setzten sich die Spanier mit 1:0 durch und feierten später den ersten WM-Triumph in ihrer Geschichte.
  • :
    Bei den Spaniern ist der angestammte Rechtsverteidiger Dani Carvajal nach seiner Verletzung im Champions-League-Finale noch nicht rechtzeitig fit. Der Madrilene wird von Vereinskollege Nacho vertreten. Mit vier Spielern (Gerard Piqué, Jordi Alba, Sergio Busquets und Andrés Iniesta) stellt der FC Barcelona den größten Block in der Anfangsformation. Bayerns Thiago sitzt zunächst nur auf der Bank.
  • :
    Dennoch führt am Angreifer in der Startaufstellung kein Weg vorbei. Neben ihm stürmt Gonçalo Guedes, der in der vergangenen Saison beim FC Valencia vor allem als Vorlagengeber glänzte. Im zentralen Mittelfeld agiert das Europameister-Duo aus William Carvalho und João Moutinho. Die Innenverteidigung bilden die beiden sehr erfahrenen Pepe und José Fonte, Dortmunds Raphael Guerreiro verteidigt hinten links.
  • :
    Was das Team von Trainer Fernando Santos im Stande ist zu leisten, zeigte sich nicht nur bei der Europameisterschaft, sondern auch bei der anschließenden Qualifikation für das Turnier in Russland. Mit nur einer Niederlage sicherten sich die Portugiesen den Gruppensieg. Bei den Testspielen im Vorfeld der WM konnte das Team allerdings nicht immer überzeugen. Gegen Tunesien gab es nur ein Unentschieden, gegen die Niederlande gar es eine 0:3-Niederlage. Die Partien zeigten einmal mehr: Portugal ist abhängig von CR7. Der Kapitän spielte in den letzten Monaten nicht nur im Nationaltrikot höchst unauffällig.
  • :
    Die Turbulenzen in seinem Jugendverein gefährden die Titelmission von Cristiano Ronaldo. Der Superstar von Real Madrid peilt nach dem Coup bei der EURO 2016 den nächsten großen Triumph an. Im Spiel gegen Spanien wird es vor allem auf den 33-Jährigen ankommen, denn die "Selecão das Quinas Tugas" ist mit wenigen Ausnahmen nicht mit Weltklasse-Spielern besetzt.
  • :
    Beim Thema Unruhe zur Unzeit können sich auch die iberischen Nachbarn aus Portugal zu Wort melden. Fan-Attacken beim portugiesischen Verein Sporting schockten den nationalen Fußball. Unter anderem Nationaltorwart Rui Patrício und das umworbene Talent Gelson Martins kündigten ihre Verträge. Ob die insgesamt vier WM-Fahrer ohne Verein beim Großereignis befreit aufspielen können, wird sich ebenso heute zeigen.
  • :
    Dabei ist die Ausgangslage dennoch sehr gut. Seit der Europameisterschaft 2016 haben die Iberer 20 Spiele in Folge nicht verloren – unter Lopetegui wohlgemerkt. Die Mannschaft ist eingespielt und verfügt über die wahrscheinlich höchste individuelle Klasse bei dieser WM. In den Testspielen schoss sich die Selección unter anderem mit einem 6:1 gegen Argentinien für die WM warm. Trotz der unerwarteten Unruhen ist das Weiterkommen in der Gruppe mit den vermeintlichen Underdogs Iran und Marokko Pflicht.
  • :
    Spanien ging als einer der größten Favoriten auf den WM-Titel in das Turnier, jetzt könnte durch die Unruhe eine erneute Blamage wie vor vier Jahren drohen. 2014 in Brasilien war "La Roja" nach bereits zwei Spielen ausgeschieden. Der als Trainer unerfahrene Hierro steht nun vor einer Mammutaufgabe. Ob er es schafft, das Chaos auf beiden Seiten der Kulisse auszublenden, wird sich zeigen.
  • 90'
    :
    Fazit:
    Und damit ist der Schlusspunkt gesetzt! Die Iraner setzen sich zum Auftakt in Gruppe B durch das Eigentor von Bouhaddouz in der 95. Minute mit 1:0 durch. Jubelnd liegen sich die Spieler des Außenseiters folglich in den Armen, während die Marokkaner nach diesem Nackenschlag mit leeren Blicken auf dem Rasen zurückbleiben. Nach bärenstarken ersten 20 Minuten im ersten Durchgang müssen sich die Nordafrikaner ärgern, die Führung nicht übernommen zu haben. Anschließend ging beim Team von Renard allerdings herzlich wenig, während die konternden Iraner nach und die größeren Spielanteile übernahmen. Die zweite Halbzeit war geprägt von unzähligen Unterbrechungen durch Fouls, Verletzungen und Wechsel - nur das späte Eigentor sorgte nochmal für Wirbel. Unterm Strich nehmen Carlos Queiroz und seine Jungs die drei Zähler dankend an und blicken auf die kommenden Partien gegen Portugal und Spanien. Für Marokko ist es ein bitterer Nachmittag, denn für ein Weiterkommen müssen definitiv Punkte her gegen die beiden großen Gruppengegner.
  • :
    Der Zeitpunkt hätte ungünstiger kaum sein können: Am Mittwoch wurde der spanische Nationaltrainer Julen Lopetegui gefeuert, nachdem einen Tag zuvor sein Wechsel zu Real Madrid offiziell verkündet wurde. Verbandspräsident Luis Rubiales sah sich zum Handeln gezwungen und ersetzte den Erfolgscoach durch Sportdirektor Fernando Hierro. "Wir stecken in einer komplizierten Situation, die komplizierteste, die man sich vorstellen kann", urteilte Rubiales.
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Tooor für Iran, 0:1 durch Aziz Bouhaddouz (Eigentor)
    Unglaublich, unfassbar! Nach einer hohen Freistoß-Hereingabe von links schmeißt sich Bouhaddouz per Flugkopfball in die Bahn des Balles und befördert sie so unhaltbar ins kurze Eck des eigenen Tors. Der Iran stellt die Zeiger auf Sieg!
  • 90'
    :
    Gelbe Karte für Karim Ansarifard (Iran)
    Der nächste Akteur, der sich den gelben Karton für ein überhartes Einsteigen abholt ist Karim Ansarifard. Cakir hat beide Hände voll zu tun.
  • 90'
    :
    Wie erwartet gibt es eine deftige Nachspielzeit aufgrund der unzähligen Unterbrechungen während der zweiten Hälfte. Sollte sich das Blatt spielerisch allerdings nicht um 180 Grad wenden, könnte Cakir allerdings auch guten Gewissens früher abpfeifen.
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 6
  • 87'
    :
    Zum wiederholten Mal bleibt Ziyech mit seinem Distanzschuss aus der zweiten Reihe an einem Iraner hängen. Vielleicht wäre es an der Zeit, auf ein anderes Mittel umzusteigen, denn lange ist nicht mehr zu spielen.
  • 86'
    :
    Jetzt wird wieder Fußball gespielt. Gelingt einem Team hier noch die Entscheidung? Momentan sieht es nicht danach aus.
  • 86'
    :
    Einwechslung bei Iran -> Saman Ghoddos
  • 85'
    :
    Auswechslung bei Iran -> Alireza Jahanbakhsh
  • 85'
    :
    Mittlerweile ist das Spiel völlig zerfahren durch Wechsel, Fouls und Verletzungen. Das dürfte eine üppige Nachspielzeit geben.
  • 82'
    :
    Einwechslung bei Marokko -> Manuel Da Costa
  • 82'
    :
    Auswechslung bei Marokko -> Amine Harit
  • 80'
    :
    Hakim Ziyech zwingt Alireza Beiranvand mit einem Knaller aus der zweiten Reihe zur besten Parade des Spiels. Blitzschnell taucht der Schlussmann ab und kratzt den flachen Schuss aus der linken unteren Torecke! Klasse Tat des Keepers!
  • 80'
    :
    Auch Omid Ebrahimi muss mit einer Rippenverletzung vorzeitig weichen. Die Iraner kicken zunächst in Unterzahl.
  • 79'
    :
    Einwechslung bei Iran -> Pejman Montazeri
  • 79'
    :
    Auswechslung bei Iran -> Omid Ebrahimi
  • 78'
    :
    Es geht wie erwartet nicht weiter für Nordin Amrabat, dafür kommt der kleine Bruder Sofyan Amrabat ins Spiel. Außerdem macht der glücklose Ayoub El Kaabi platz für Pauli-Stürmer Aziz Bouhaddouz.
  • 77'
    :
    Einwechslung bei Marokko -> Aziz Bouhaddouz
  • 77'
    :
    Auswechslung bei Marokko -> Ayoub El Kaabi
  • 76'
    :
    Einwechslung bei Marokko -> Sofyan Amrabat
  • 76'
    :
    Auswechslung bei Marokko -> Nordin Amrabat
  • 73'
    :
    Nach einem Bodycheck an der Seitenauslinie muss Nordin Amrabat erstmal wieder zu Atem kommen. Sichtlich angezählt muss der Marokkaner zunächst abseits des Spielfeldes behandelt werden.
  • 70'
    :
    20 Minuten bleiben noch zu spielen und der Underdog erhöht wieder den Druck. Dicht hinten reingedrängt müssen die Marokkaner die Angriffe der Iraner ein ums andere Mal abwehren, machen das allerdings mit viel Ruhe und Souveränität. Diese Souveränität fehlt ihnen aber weiter in der Vorwärtsbewegung - Großchancen bleiben seit dem Seitenwechsel aus.
  • 68'
    :
    Der vorbelastete Kapitän Shojaei wird von Queiroz vorzeitig aus dem Verkehr gezogen. Für den 34-Jährigen ist Taremi neu in der Partie.
  • 67'
    :
    Einwechslung bei Iran -> Mehdi Taremi
  • 67'
    :
    Auswechslung bei Iran -> Masoud Shojaei
  • 65'
    :
    Zum x-ten Mal geht Harit auf dem linken Flügel ins Eins-gegen-eins, doch das Endprodukt passt heute nicht beim Schalker. Außer seinem Torschuss im ersten Durchgang resultierte daraus wenig Zählbares.
  • 64'
    :
    Ziyech geht an der rechten Eckfahne ruppig in den Zweikampf gegen Hajsafi. Erneut sucht Cakir das Gespräch und belässt es vorerst bei einer mündlichen Ermahnung.
  • 62'
    :
    Vielleicht mal mit durch einen Standard Gefahr erzeugen? Bei einer Ecke von Ziyech wird es laut im Stadion, doch wieder ist Beiranvand bei der hohen Hereingabe aufmerksam und faustet das Leder aus der Box.
  • 60'
    :
    Offensiv haben die Nordafrikaner große Schwierigkeiten, die tiefe Grundordnung der Weißen zu umspielen. Auf engem Raum resultieren daraus einige Ballverluste und technische Fehler, die so in der ersten Halbzeit nicht zu beobachten waren.
  • 57'
    :
    Obwohl es in den Zweikämpfen gut zur Sache geht, zeigt der erfahrene Schiri Cakir bisher eine fehlerfreie Performance. Oft kommt er ohne Gelbe Karte aus und sucht das direkte Gespräch mit den Beteiligten.
  • 54'
    :
    Das Geschehen findet jetzt ausschließlich zwischen den beiden Sechzehnern statt. Marokko läuft sich im gegnerischen Drittel fest und sucht ein Durchkommen, die Iraner verteidigen und kontern, allerdings ohne die nötige Durchschlagskraft.
  • 51'
    :
    Wie schon vor dem Seitenwechsel sieht das Umschaltspiel der Iraner vielversprechend aus, auch wenn der Angriffsversuch diesmal halblinks bei Medhi Benatia endet. Carlos Queiroz scheint zufrieden mit dem Matchplan seiner Mannschaft zu sein.
  • 48'
    :
    Vahid Amiri holt sich nach einer späten Grätsche nur die Ermahnung beim Schiri ab. Cakir hat viel zu tun zu Beginn von Durchgang zwei.
  • 47'
    :
    Gelbe Karte für Alireza Jahanbakhsh (Iran)
    Alireza Jahanbakhsh langt gegen den auffälligen Hakim Ziyech, was den gelben Karton zur Folge hat.
  • 46'
    :
    Sofort macht Amrabat über die rechte Außenbahn Dampf, dringt in die Box ein und flankt. Damit findet er aber keinen Mitspieler.
  • 46'
    :
    Zunächst gibt es keine Wechsel auf beiden Seiten. Die Trainer vertrauen auf das bekannte Personal.
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:
    Torlos geht es zwischen Marokko und dem Iran in die Halbzeitpause. Zu Beginn hatte es den Anschein, die Mannschaft von Hervé Renard würden hier ein Feuerwerk abbrennen. Chancen im Minutentakt bracht allerdings nicht die bis dahin verdiente Führung, obwohl die Iraner in vielen Szenen mit dem Rücken zur Wand standen. Nach 20 Minuten nahmen die kämpfenden Asiaten dann deutlich besser am Spielgeschehen teil und fanden durch Konterchancen immer häufiger den Weg in die marokkanische Hälfte. Kurz vor der Pause ließ Azmoun sogar die Riesenchace zur Führung liegen, da ihm frei vor dem Torwart der Ball entscheidend versprang. Finden die favorisierten Marokkaner wieder in die Spur oder gelingt dem Underdog die Überraschung? Gleich geht's weiter!
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Zwei Minuten gibt Cakir obendrauf. Geht noch was für eines der Teams?
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2
  • 43'
    :
    Das muss das 1:0 sein! Mustergültig kontert der Iran nach Ballgewinn im Mittelfeld. Azmoun ist auf und davon, doch dann kann der Stürmer das Leder nicht richtig kontrollieren und scheiter aus halbrechter Position im Strafraum am herausstürmenden Schlussmann Mohamedi. Da war deutlich mehr drin!
  • 42'
    :
    Defensiv steht der Favorit bislang solide und lässt kaum Chancen zu. Häufig sucht der Iran sein Glück durch die Mitte und zerschellt an der dicht gestaffelten Innenverteidigung der Roten.
  • 39'
    :
    Fast findet eine scharfe Flanke von Ziyech den Kopf von El Kaabi auf Höhe des Elfmeterpunktes. Einen halben Meter zu weit Richtung Tor war dieses Anspiel allerdings angesetzt und landet so in den Händen von Beiranvand.
  • 39'
    :
    Sardar Azmoun muss am linken Bein behandelt werden, was den restlichen Akteueren bei schwülen Bedingungen eine Trinkpause ermöglicht. Vielleicht finden die Teams so neue Energie für die Schlussphase von Durchgang eins.
  • 36'
    :
    Natürlich wird sich die Mannschaft von Hervé Renard ärgern, aus dem anfänglichen Übergewicht kein Kapital geschlagen zu haben. Nach 36 Minuten geht der Spielstand allerdings absolut in Ordnung, denn mittlerweile kommt von Marokko offensiv zu wenig.
  • 34'
    :
    Gelbe Karte für Karim El Ahmadi (Marokko)
    Mit einem taktischen Foul unterbindet El Ahmadi eine aussichtsreiche Kontermöglichkeit des Iran und holt sich umgehend die Gelbe Karte ab.
  • 30'
    :
    Dann gibt es doch die nächste Chance für die Nordafrikaner. Der auffälige Harit findet sich nach einem Zusammenspiel mit Hakimi links im Sechzehner wieder und kann mit der rechten Innenseite abschließen. Beiranvand ahnt, taucht ab und begräbt den halbhohen Versuch aufs lange Eck unter sich.
  • 28'
    :
    Das hohe Anfangstempo ist etwas raus. Marokko fehlt der Zug zum Tor, auch da die Iraner das Spielgerät jetzt deutlich besser verwalten als zuvor und sich weniger leichte Ballverluste in der Spielfeldmitte leisten.
  • 26'
    :
    Cheshmi blockt den nächsten wuchtigen Distanzschuss von Belhanda mit dem Körper ab. An Wille und Einsatz mangelt es den Asiaten keinesfalls.
  • 24'
    :
    "Team Melli" nimmt jetzt deutlich besser am Geschehen teil als noch zuvor. Bis zum Strafraum zeigen die Weißen ansehnliche Kombinationen, dann fehlen aber die zündenden Ideen, um die Kirsch in Richtung des Kastens zu befördern. Marokko hat in dieser Phase das Nachsehen, fehlen da etwa schon die Kräfte nach dem wilden Beginn?
  • 20'
    :
    Und plötzlich kontert der Iran! Mit Tempo und dem Ball am Fuß zieht Karim Ansarifard halblinks in den Sechzehner, trifft die Kugel mit links dann aber nicht optimal. So können die Marokkaner die Gefahr bereinigen.
  • 19'
    :
    Aufregung im iranischen Strafraum! Nach einem Freistoß aus 30 Metern haben sowohl Belhanda als auch Benatia die Schussmöglichkeit aus sieben Metern. Mit allem was sie haben werfen sich die Iraner vor den Ball und verhindern so den Einschlag im Kasten!
  • 17'
    :
    Einwechslung bei Iran -> Mehdi Taremi
  • 17'
    :
    Amine Harit vom FC Schalke macht bisher einen äußerst aktiven Eindruck. Immer wieder bietet sich die Nummer 18 auf der linken Außenbahn an und sucht den Weg in die Spitze.
  • 15'
    :
    Immer wieder leisten sich die Asiaten leichte Ballverluste im Zentrum. Die Marokkaner schalten zwar schnell um, bringen den letzten Pass dann aber noch nicht an den Mann. Der erste Treffer liegt hier dennoch weiter in der Luft.
  • 12'
    :
    Es ist ein seltenes Bild in dieser Anfangsphase, wenn die Herren in den weißen Trikots in der gegnerischen Hälfte auftauchen. Von links kommt mal ein Flankenball in den Strafraum der Marokkaner, doch Munir Mohamedi ist wach und pflükt die Kugel vom Himmel.
  • 10'
    :
    Gelbe Karte für Masoud Shojaei (Iran)
    Von Beginn an gehen die Iraner früh und beherzt in die Zweikämpfe, treffen dabei allerdings häufig den Gegenspieler. Shojaei holt sich für einen Tritt die erste Verwarnung des Spiels ab.
  • 8'
    :
    Es geht nur in eine Richtung. Vor der Box der Iraner hat Ayoub El Kaabi die Gelegenheit zum Schuss, setzt das Leder in Bedrängnis dann aber deutlich neben die linke Torstange.
  • 6'
    :
    Letzte Ermahnung für Rouzbeh Cheshmi. Nach mehreren Foulspiels hintereinander knöpft sich Cakir den Innenvertediger vor und wirft ihm klare Worte entgegen. Beim nächsten Vergehen gibt es wohl gelb.
  • 5'
    :
    Als nächstes nähert sich Younès Belhanda nach einem Flankenball von Nordin Amrabat dem Kasten des Iran an. Der Kopfball aus acht Metern rauscht drei Meter über den rechten Torgiebel.
  • 3'
    :
    Und die erste Ecke gibt es gleich hinterher. Die kommt flach an den Elfmeterpunkt, wo der völlig frei stehende Hakim Ziyech ausgerechnet mit dem starken linken Fuß ein Luftloch schlägt. Marokko macht von Beginn an Dampf!
  • 2'
    :
    Gleich der erste Torabschluss für die Nordafrikaner. Links vor dem Strafraum fällt Harit der Ball vor den Fuß und zieht sofort ab. Der Schalker trifft das Rund nicht optimal und schickt es am rechten Pfosten vorbei.
  • 1'
    :
    Marokko stößt an. Wer startet besser ins Turnier? Die nächsten 90 Minuten werden es zeigen!
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Der Rahmen ist gesetzt für ein hoffentlich unterhaltsames Auftaktspiel in Gruppe B. Die Teams stehen bereit, gleich geht's los im sonnigen Krestovsky-Stadion.
  • :
    Geleitet wird die Partie vom türkischen Gespann um den 41-jährigen Versicherungsmakler Cüneyt Cakir. An den Seitenlinien unterstützen ihn Bahattin Duran und Tarik Ongun.
  • :
    Zum ersten Mal treffen Marokko und der Iran übrigens bei einer Weltmeisterschaft aufeinander. Das bislang einzige Duell entschied der Iran im Juli 1977 bei einem Freundschaftsturnier in Peking im Elfmeterschießen für sich.
  • :
    Verzichten muss Queiroz heute auf Mittelfeldstratege Saeid Ezatolahi. Der 21-Jährige vom FK Amkar Perm muss noch ein Spiel Sperre wegen einer Roten Karte aus der WM-Qualifikation verbüßen. Ohnehin stehen bei "Team Melli" aber keine Einzelspieler im Fokus, stattdessen soll es das kollektiv Gesamtwerk richten. Alles andere als ein Vorrundenaus wäre bei der fünften WM-Teilnahme der Asiaten allerdings eine riesige Sensation.
  • :
    Als Prunkstück des Iran gilt die Hintermannschaft. "Defensiv ist das Team sehr stabil, es besitzt eine gute Disziplin", sagt Winfried Schäfer, Trainer vom Traditionsklub Esteghlal Teheran. Offensiv liegt die Last unter anderem auf dem ehemaligen Wolfsburger und Herthaner Ashkan Dejagah. Der inzwischen 31-Jährige Offensivspieler stand seit seinem Wintertransfers zu Nottingham Forest in der zweiten englischen Liga wegen einer Knieverletzung zwar nur ein einziges Mal auf dem Feld, wegen seiner individuellen Klasse und seiner Erfahrung setzt der portugiesische Trainer dennoch auf den Routinier.
  • :
    In der WM-Qualifikation Asiens zeigten die Iraner, dass in der Lage sind, erfolgreichen Fußball zu spielen. Mit sechs Siegen und vier Remis sicherte sich das "Team Melli" als Tabellenführer (22 Punkte) souverän das Ticket nach Russland - und ließ dabei sogar Teams wie Deutschlandgegner Südkorea (15 Punkte) und China (12 Punkte) hinter sich zurück. Die Iraner konnten sich nach 2014 zudem erstmals für eine zweite WM-Endrunde in Folge qualifizieren.
  • :
    Auf der Gegenseite steht mit dem Iran der krasse Außenseiter der Gruppe. "Wir gestehen uns ein, dass die anderen Mannschaften die Favoriten sind. Aber wir tolerieren nicht, wenn man versucht, uns die Hoffnung und den Glauben abzusprechen", gab Nationaltrainer Carlos Queiroz vor Turnierbeginn zu Protokoll. Dem Portugiesen ist die Rolle seines Teams bewusst, diese nimmt er aber gerne an. Davon dass mit der Begegnung gegen Marokko bereits zum Auftakt ein Endspiel für die Iraner ansteht, möchte der 65-Jährige nichts wissen. "Ein Sieg ist gut für die Moral und das Selbstvertrauen", so Queiroz, "aber im ersten Spiel entscheidet sich nichts".
  • :
    Auch weitere bekannte Namen stehen im 23-Mann-Aufgebot von Hervé Renard. Egal ob Achraf Hakimi (Real Madrid), Nabil Dirar (Fenerbahce), Younes Belhanda (Galatasaray), Amine Harit (Schalke 04), Nordin Amrabat (Leganes) oder Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam) - fast alle marokkanischen Stars verdienen ihr Geld in Europas Topligen. Spielerisch hat der 49-jährige Franzose seinen Schützlingen defensive Disziplin und ein gefürchtetes Umschaltspiel eingeimpft. Gepaart mit dem spielerischen Level der meisten Spieler hat Marokko durchaus das Zeug zum Überraschungsteam.
  • :
    Dass der aktuelle Ranglisten 41. neben Europameister Portugal, Favorit Spanien und Außenseiter Iran mehr als nur Laufkundschaft in der Gruppe B ist, zeigt spätestens der Blick auf den Mannschaftskader. Unangefochtener Star des Teams ist der frühere Bayern-Profi Medhi Benatia vom italienischen Doublesieger Juventus Turin. Der 31-jährige Abwehrchef ist in der Nationalmannschaft nicht nur sportlich eine wichtige Säule, auch als Führungsspieler geht der Kapitän mit gutem Beispiel voran.
  • :
    In Gruppe C der WM-Qualifikation Afrika setzte sich der Wüstenstaat mit drei Siegen und drei Unentschieden (12 Punkte) vor der Elfenbeinküste (8) als Tabellenführer durch. Zum ersten Mal seit 1998 und zum insgesamt fünften Mal reist Marokko nun zur Endrunde einer Weltmeisterschaft. Obwohl der letzte Auftritt der Nordafrikaner bereits 20 Jahre zurück liegt, dürften positive Erinnerungen an die letzte Teilnahme vorherrschen. Mit vier Punkten verpasste Marokko in Frankreich damals nur knapp den Sprung in die K.o.-Runde, in der Weltrangliste stand man in dieser Zeit zudem so hoch wie nie zuvor und nie mehr danach (Platz 13).
  • :
    Mit breiter Brust und einer beeindruckenden Serie von 18 Spielen in Folge ohne Niederlage reisen die "Löwen vom Atlas" nach Russland. "Wir fahren nicht dorthin, um nur teilzunehmen. Wenn wir bei der WM schon nach der Vorrunde ausscheiden, wäre das eine riesige Enttäuschung", sagt der französische Trainer Hervé Renard, der in seiner Wahlheimat ehrfürchtig "weißer Zauberer" genannt wird.
  • 90'
    :
    Fazit:

    José Giménez schießt den taumelnden Favoriten aus Uruguay mit einem Last-Minute-Tor doch noch zum Sieg gegen Ägypten, das heute ohne seinen Torjäger Mohamed Salah nahezu über die gesamte Spielzeit harmlos vor dem Tor der Südamerikaner agierte, dafür aber lange Zeit in der Defensive sehr sicher stand. Im ersten Durchgang erspielte sich nur Luis Suárez eine Chance. Der Topangreifer aus Barcelona war es auch, der die besten Chancen im zweiten Durchgang hatte, aber zweimal am starken ägyptischen Schlussmann Mohamed El Shenawi scheiterte. Auch Edinson Cavani fand zunächst seinen Meister in Mohamed El Shenawi und traf zudem in der Schlussphase, in der Uruguay klar besser war, noch den Pfosten. In der 90. Minute ließ José Giménez nach einem Freistoß des eingewechselten Carlos Sánchez La Celeste aber doch noch jubeln. Unter dem Strich ist der Sieg der Uruguayer verdient, lange Zeit wirkten die Südamerikaner aber sehr ideenlos. Sie haben auf alle Fälle noch Steigerungsbedarf, wenn es bei dieser Weltmeisterschaft weit gehen soll. Ägypten trifft am Dienstag um 20 Uhr auf Gastgeber Russland und braucht dann bereits einen Sieg, um sich realistische Chancen auf das Achtelfinale ausrechnen zu können. Uruguay ist am Mittwoch um 17 Uhr gegen Saudi-Arabien gefordert. Das war’s vom 1. Spieltag der Gruppe A, vielen Dank für das Interesse und einen weiteren spannenden Fußballnachmittag und –abend!
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Die angezeigte Nachspielzeit ist abgelaufen, Uruguay hat den Ball. Das sollte es gewesen sein.
  • 90'
    :
    Gelbe Karte für Ahmed Hegazy (Ägypten)
    Ahmed Hegazy steigt Luis Suárez auf den Fuß und sieht spät die erste Gelbe Karte der Partie.
  • 90'
    :
    Mit dem Mut der Verzweiflung schlägt Ägypten eine Flanke nach der anderen in den Strafraum. Aber keine kommt zum eigenen Mann.
  • 90'
    :
    Aber wer soll bei Ägypten Torgefahr erzeugen? In 90 Minuten gelangen kaum zwingende Abschlüsse. Und jetzt soll es in noch einer verbleibenden Minute klappen.
  • 90'
    :
    Trezeguet humpelt vom Platz. 90 Sekunden bleiben noch auf der Uhr.
  • 90'
    :
    Guillermo Varela räumt Trezeguet im Mittelfeld ab. Beide Spieler tun sich bei dieser Aktion weh. Das bringt Uruguay Zeit.
  • 90'
    :
    Fünf Minuten gibt es an Nachspielzeit noch obendrauf. Kann Ägypten noch zurückschlagen?
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5
  • 90'
    :
    Tooor für Uruguay, 0:1 durch José Giménez
    Da ist es doch noch passiert, José Giménez köpft Uruguay in Führung! Carlos Sánchez schlägt einen Freistoß von der rechten Seite in die Mitte. Der Verteidiger von Atlético Madrid steigt hoch und köpft den Ball wuchtig ins rechte Eck. Mohamed El Shenawi hat keine Abwehrchance.
  • 88'
    :
    Edinson Cavani trifft den Pfosten! Jetzt steht Ägypten aber gewaltig mit Fortuna im Bunde! Edinson Cavani hebt den Freistoß über die Mauer. Der Ball prallt an den Innenpfosten und springt zurück ins Feld. Mohamed El Shenawi liegt geschlagen am Boden, als Diego Godín zum Schuss ansetzt, aber an Carlos Sánchez hängen bleibt.
  • 87'
    :
    Einwechslung bei Uruguay -> Lucas Torreira
  • 87'
    :
    Auswechslung bei Uruguay -> Matías Vecino
  • 87'
    :
    Edinson Cavani wird ein Meter vor dem ägyptischen Strafraum von Ahmed Fathy gelegt. Björn Kuipers entscheidet sofort auf Freistoß. Das ist eine sehr gute Position.
  • 84'
    :
    Uruguay setzt zur Schlussoffensive an. Wieder gibt es einen Eckball, dieses Mal tritt Rodríguez den Ball an den kurzen Pfosten zu Giménez, der die Kugel nicht richtig trifft. Morsy klärt einen Meter vor der Torlinie.
  • 83'
    :
    Weltklasse Parade von Mohamed El Shenawi! Ägyptens Torwart hält gegen Edinson Cavani das 0:0 fest. Luis Suárez bedient seinen Sturmkollegen aus Paris per Kopfball und Edinson Cavani zieht wuchtig mit dem rechten Vollspann ab. Mohamed El Shenawi fliegt durch die Luft und lenkt den Ball mit der rechten Hand über die Latte. Die anschließende Ecke bringt nichts ein.
  • 82'
    :
    Mohamed Salah wird heute keinen Einsatz bekommen, Héctor Cúper wechselt zum letzten Mal. Amr Warda verlässt den Rasen, für ihn ist der mit 21 Jahren jüngste Ägypter im Kader, Ramadan Sobhi, nun auf dem Platz.
  • 82'
    :
    Einwechslung bei Ägypten -> Ramadan Sobhi
  • 82'
    :
    Auswechslung bei Ägypten -> Amr Warda
  • 81'
    :
    Wieder kontert Ägypten. Dieses Mal kommt Elneny aus halbrechter Position gegen nachlässig verteidigende Urus zum Abschluss, schießt aber über das Tor.
  • 80'
    :
    Zehn Minuten muss Ägypten noch ohne Gegentor überstehen, dann ist die erste kleine Überraschung bei dieser Weltmeisterschaft perfekt.
  • 78'
    :
    Konterchance für Ägypten! Kahraba hat auf dem linken Flügel viel Platz und wartet lange. Dann kommt der Pass an den Rückraum. Aber wieder ist Godín zur Stelle und kann klären.
  • 77'
    :
    Diego Godín hat die Nase gestrichen voll und prescht nach vorne. Der Doppelpassversuch mit Carlos Sánchez scheitert aber, weil der zweite Ball für Diego Godín zu lang gerät. Uruguays Verteidiger ist sichtlich bedient.
  • 77'
    :
    27.015 Zuschauer haben den Weg ins Ekaterinenburger Central’nyi-Stadion gefunden. 8.000 Plätze sind also freigeblieben.
  • 76'
    :
    Sam Morsy luchst Luis Suárez den Ball ab. Ein 22-Jähriger, der in der 3. englischen Liga zu Hause ist, kann Barcelonas Star ohne Probleme betuppen. Es ist ein bitterer Tag für Uruguays Star.
  • 75'
    :
    Nach Großchancen steht es also 3:0 für Uruguay. Allerdings ist es weniger dem ägyptischen Glück als viel mehr dem Unvermögen der Uruguayer zu verdanken, dass immer noch keine Tore gefallen sind.
  • 73'
    :
    Luis Suárez lässt die dritte Großchance liegen! Unglaublich, was ist denn mit dem Torjäger der Uruguayer los? Edinson Cavani lupft den Ball über den Oberschenkel von Ahmed Hegazy zu Luis Suárez, der links am Fünfmeterraum an den Ball kommt, aber viel zu lange wartet und dann Mohamed El Shenawi umkurven möchte. Der ägyptische Schlussmann passt aber auf und luchst dem Barcelona-Stürmer den Ball vom Fuß.
  • 72'
    :
    Gute Chance für Ägypten! Ahmed Fathy zieht aus der Distanz wuchtig ab. Fernando Muslera segelt durch die Luft und fängt den Ball souverän.
  • 72'
    :
    Wenn Mohamed Salah wirklich geschont wird, weil man sich gegen Uruguay nichts ausrechnet, dann ist das eine gewagte These. Mit etwas mehr Offensivkraft wären durchaus drei Punkte drin für die Ägypter.
  • 70'
    :
    Wenn aus dem Spiel nichts geht, muss es eben eine Standardsituation richten. Sánchez spielt eine Ecke von der rechten Seite an den kurzen Pfosten zu Cavani, der den Ball gefühlvoll annimmt, sich um die eigene Achse dreht und abzieht. Allerdings steht Cáceres in der Schussbahn und blockt den Schuss auch noch mit der Hand ab. Pech und Pannen bei Uruguay.
  • 68'
    :
    Das Niveau der Partie bleibt weiterhin sehr überschaubar. Zwei hochkarätige Chancen durch Luis Suárez sind nach nun fast 70 Minuten das einzige, das von diesem Spiel bisher in Erinnerung bleibt.
  • 66'
    :
    Bentancur spielt einen scharfen Ball durch die ägyptische Schnittstelle in Richtung Suárez. Hegazy passt aber auf und kann den Ball per Grätsche abfangen.
  • 65'
    :
    Ein Hauch von Torgefahr: Cristian Rodríguez und Luis Suárez spielen einen schnellen Doppelpass, der Joker möchte den Ball in die Mitte legen, bleibt aber an Ahmed Fathy hängen, der die Flanke abblockt. Der Ball landet erneut bei dem 32-jährigen Uruguayer, aber wieder stellt sich Ägyptens Kapitän in den Weg und gewinnt das Eins-gegen-Eins.
  • 64'
    :
    Auf dem Rasen passiert derweil sehr wenig. Uruguay ist ideenlos bemüht, Ägypten verteidigt mit allen Mann in der eigenen Hälfte. Alles so wie bisher in dieser Partie.
  • 63'
    :
    Auch Héctor Cúper wechselt erneut. Für den blass gebliebenen Marwan Mohsen stürmt nun Kahraba, der beim saudi-arabischen Verein Al Ittihad unter Vertrag steht. Ein Einsatz von Mohamed Salah wird damit nicht gerade wahrscheinlicher.
  • 63'
    :
    Einwechslung bei Ägypten -> Kahraba
  • 63'
    :
    Auswechslung bei Ägypten -> Marwan Mohsen
  • 60'
    :
    Auf der Bank hat Óscar Tabárez auch noch zwei sehr namhafte Alternativen für den Sturm: Christian Stuani hat in dieser Saison den fünften Platz in der Torschützenliste der spanischen La Liga belegt und für Girona 21 Treffer erzielt. Drei Tore weniger hat Maximiliano Gómez beigesteuert, der ebenfalls in Spanien für Celta Vigo auf Torejagd geht. An Optionen mangelt es also nicht.
  • 59'
    :
    Óscar Tabárez hat genug gesehen und wechselt gleich doppelt. Der 22-jährige Nahitan Nández und der 24-jährige Giorgian de Arrascaeta machen die Außenbahnen frei. Die werden jetzt mit reichlich Erfahrung besetzt. Der 32-jährige Cristian Rodríguez ordnet sich links ein, der 33-jährige Carlos Sánchez geht auf den rechten Flügel. Ob die Erfahrung den Urus hilft?
  • 59'
    :
    Einwechslung bei Uruguay -> Cristian Rodríguez
  • 59'
    :
    Auswechslung bei Uruguay -> Giorgian de Arrascaeta
  • 58'
    :
    Einwechslung bei Uruguay -> Carlos Sánchez
  • 58'
    :
    Auswechslung bei Uruguay -> Nahitan Nández
  • 56'
    :
    Trezeguet probiert es mit einem Distanzschuss, aber da fehlen gut und gerne zehn Meter. Trotzdem ist der 20-Jährige, der in der Türkei bei Kasımpaşa SK spielt, noch der auffälligste Offensivakteur der Ägypter.
  • 54'
    :
    Trotzdem lässt die ägyptische Abwehr in diesem zweiten Durchgang Lücken, die sie in den ersten 45 Minuten noch konsequenter füllen konnte.
  • 53'
    :
    Nández tritt auf dem rechten Flügel auf den Ball und lässt Abdel-Shafy ins Leere laufen. Dann kommt die Flanke an den zweiten Pfosten, wo Elneny den Ball gegen Suárez vertändelt. Der Stürmer aus Barcelona legt sich den Ball aber anschließend zu weit vor und Hegazy kann klären.
  • 52'
    :
    Godín verteidigt auf höchstem Niveau. Nach einem Fehlpass von Vecino schnappt sich Trezeguet die Kugel und zieht an den Strafraum. Dort möchte er durchstecken zu Mohsen, aber der Verteidiger von Atlético Madrid bleibt ruhig stehen und stellt den Fuß in den Passweg.
  • 50'
    :
    Für Tarek Hamed geht es tatsächlich nicht weiter, Héctor Cúper muss reagieren und bringt Sam Morsy.
  • 50'
    :
    Einwechslung bei Ägypten -> Sam Morsy
  • 50'
    :
    Auswechslung bei Ägypten -> Tarek Hamed
  • 48'
    :
    Zunächst einmal liegt aber Tarek Hamed am Boden, nachdem er im Luftduell mit Giorgian de Arrascaeta zusammengeprallt war. Der Ägypter hatte sich bereits im ersten Durchgang wehgetan. Es sieht nicht so aus, als würde es für ihn weitergehen können.
  • 47'
    :
    Was für ein Auftakt in diesem zweiten Durchgang. Beflügelt die Großchance La Celeste?
  • 46'
    :
    El Shenawi rettet gegen Suárez! 55 Sekunden dauert es im zweiten Durchgang, bis Suárez die beste Chance der Partie hat! Eine harmlose Flanke aus dem Mittelfeld klärt Hegazy genau in die Füße von Cavani. Der Pariser lupft den Ball reaktionsschnell über die Viererkette zu Suárez, der frei vor dem Tor auftaucht und wuchtig abzieht. El Shenawi rettet mit durch einen schnellen Reflex mit dem Knie.
  • 46'
    :
    Weiter geht's im Central’nyi-Stadion in Ekaterinenburg, Marwan Mohsen hat für Ägypten angestoßen. Wechsel gab es zur Pause keine.
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:

    Mit 0:0 gehen Ägypten und Uruguay in die Kabine. Es ist kein fußballerischer Leckerbissen, den die Fans hier serviert bekommen, aber taktisch ist das brillant, wie Ägyptens Trainer Héctor Cúper sein Team eingestellt hat. Uruguay hatte im ersten Durchgang eine Großchance durch Luis Suárez. Ansonsten war die prominent besetzte Offensive der Südamerika gegen hochkonzentriert verteidigende Ägypter völlig aus dem Spiel genommen. Den Pharaonen selbst mangelt es vorne an technischen Fähigkeiten und an Raffinesse, sonst wäre vielleicht sogar die Chance zur Führung drin. So beschränkt sich Ägypten weiterhin darauf, Uruguay zu entnerven und konsequent alles wegzuschlagen, was in die Nähe des eigenen Strafraum kommt. Das ist nicht schön anzugucken, bisher geht der Plan aber voll auf. Ob Óscar Tabárez in der Kabine die entscheidende Idee haben wird, wie Ägypten zu knacken ist? Es bleibt auf jeden Fall spannend. Bis gleich!
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Luis Suárez schüttelt nur noch entnervt den Kopf. Uruguay scheint genug zu haben von dieser ersten Hälfte, die nicht wirklich nach den eigenen Vorstellungen lief.
  • 45'
    :
    Eine Minute Nachspielzeit gibt es noch obendrauf.
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 1
  • 43'
    :
    Hätte Ägypten einen Mohamed Salah auf dem Platz, dann hätten die Pharaonen vielleicht in Führung gehen können. Trezeguet spielt einen gefühlvollen Pass in den Strafraum der Urus. Dort setzt El Said zum Seitfallzieher an. Allerdings fehlt es dann an technischer Qualität und der Ball verspringt. Trotzdem wirkten Godín und Giménez in dieser Situation nicht ganz sattelfest.
  • 42'
    :
    Drei Minuten sind noch regulär in diesem ersten Durchgang zu spielen. Ägypten verteidigt, Uruguay resigniert. Passiert noch etwas vor der Pause?
  • 42'
    :
    Insgesamt ist das Spiel sehr fair, es gibt kaum Fouls. Björn Kuipers pfeift nicht streng, trotzdem meiden beide Mannschaften eine harte Gangart.
  • 40'
    :
    Amr Warda probiert eine Flanke von der rechten Seite artistisch per Fallrückzieher zu veredeln. Den Ball trifft er nicht, dafür schlägt er hart mit dem Rücken auf dem Rasen auf und bleibt liegen. Björn Kuipers unterbricht die Partie, aber es geht weiter für Amr Warda.
  • 38'
    :
    Diego Godín hat genug von den Offensivbemühungen seiner Vorderleute. Der amtierende Europa-League-Sieger aus Madrid schnappt sich in der eigenen Hälfte den Ball und setzt zum Solo an. Damit überrascht er Ägyptens Abwehr und wirbelt sie auseinander. Zehn Meter vor dem Strafraum passt der 116-fache Nationalspieler an den linken Flügel, wo Giorgian de Arrascaeta Platz hätte. Dem 24-Jährigen verspringt aber der Ball und dieser kullert ins Aus. Chance vertan.
  • 37'
    :
    Immer wieder spielt Uruguay um den Strafraum der Ägypter herum und sucht die Lücke. Die ist aber einfach nicht zu finden gegen zehn verteidigende Ägypter. Am Ende kommen meist lange Bälle heraus, die Mohamed El Shenawi einen nach dem anderen aus der Luft pflückt.
  • 35'
    :
    Ahmed Fathy macht bisher eine ganz starke Partie auf der rechten Verteidigerposition. Der 33-Jährige fängt bisher jeden ab, egal ob es Edinson Cavani, Rodrigo Bentancur oder Martín Cáceres ist.
  • 33'
    :
    Wieder wagt sich Ägypten zaghaft nach vorne. Mohamed Abdel-Shafy rückt mit auf und schlägt einen Ball von der linken Seite in die Mitte. Fernando Muslera packt sicher zu und fängt den Ball.
  • 32'
    :
    Immer wieder spielt die Stadionregie Bilder von Mohamed Salah ein. Kaum erblicken die Fans ihren Superstar, schon wird es laut im Stadion.
  • 31'
    :
    Luis Suárez probiert es mit dem Gewaltschuss direkt, trifft aber nur den Rücken von Trezeguet, der zusammensackt und nach Luft ringt. Björn Kuipers unterbricht kurz die Partie, bis sich Trezeguet wieder berappelt hat und setzt das Spiel mit einem Schiedsrichterball fort.
  • 30'
    :
    Tarek Hamed lässt Giorgian de Arrascaeta über den eigenen Oberschenkel fliegen. Es gibt Freistoß für Uruguay aus gut 30 Metern Torentfernung.
  • 29'
    :
    Kommt da schon Verzweiflung bei Uruguay durch? Vecino hält aus 30 Metern einfach mal drauf. Der Ball geht deutlich am linken Pfosten vorbei.
  • 27'
    :
    Uruguay verzweifelt an der dicht gestaffelten Abwehr der Ägypter. Taktisch ist das hervorragend, wie Héctor Cúper seine Elf eingestellt hat. Warda startet zudem über den rechten Flügel eine zaghafte Angriffsbemühung. Seine Flanke fängt Muslera aber ohne Probleme.
  • 25'
    :
    Uruguay erhöht merklich die Schlagzahl und schnürt Ägypten jetzt in dessen eigener Hälfte ein. Halten die Pharaonen den Druck stand? Alle Spieler außer Marwan Mohsen stehen um den eigenen Sechzehner postiert.
  • 23'
    :
    Kurz herrscht Ekstase bei den Uruguay-Fans: Bei der anschließenden Ecke landet der Ball auf dem Kopf von Diego Godín, der das Leder an den zweiten Pfosten weiterleitet. Dort steht Luis Suárez ganz blank und schießt den Ball aus der Drehung und sechs Metern Torentfernung ans Außennetz. Im Stadion sah es kurz so aus, als wäre der Ball auf der anderen Seite des Pfostens eingeschlagen. Der Jubel verebbt dann aber schnell. Trotzdem war es die beste Chance der Partie.
  • 22'
    :
    Martín Cáceres holt im Zweikampf mit Ahmed Fathy die erste Ecke heraus. Giorgian de Arrascaeta schlägt den Ball an den Fünfmeterraum, Mohamed El Shenawi klärt per Faustabwehr. Im Nachsetzen landet der Ball bei Edinson Cavani, der den Ball mit dem Vollspann nimmt. Mohamed Abdel-Shafy hält den Kopf hin und klärt so zur Ecke.
  • 21'
    :
    Auf den Rängen geben die ägyptischen Fans den Ton an. Die Euphorie, die nach der WM-Qualifikation in Ägypten herrschte, ist auch auf den Rängen in Ekaterinenburg ungebrochen.
  • 20'
    :
    Starker Einsatz des ehemaligen Frankfurters Guillermo Varela: José Giménez schlägt einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte in Richtung rechte Eckfahne. Kein Ägypter geht zum Ball, da dieser viel zu lang geraten scheint. Guillermo Varela zündet dennoch den Turbo und erreicht das Leder - aber erst knapp hinter der Torauslinie.
  • 19'
    :
    Den Anfangsrespekt hat Ägypten ablegt. Die Pharaonen stören Uruguay mittlerweile in der eigenen Hälfte und merken, dass La Celeste noch keine Ideen parat hat. Kann der Außenseiter davon profitieren?
  • 18'
    :
    Abdulla El Said holt sich eine Ermahnung von Schiedsrichter Björn Kuipers ab, nachdem der Ägypter gegen Rodrigo Bentancur ohne Berührung abhebt und zu Boden fällt. Mit der Ermahnung ist der Ägypter gut bedient, plumper kann ein Täuschungsversuch kaum ausfallen.
  • 17'
    :
    Der Freistoß wird nicht gefährlich. Trezeguet flankt an den zweiten Pfosten. Dort steigt Giménez höher als El Said und kann per Kopfball das Leder aus der Gefahrenzone bugsieren.
  • 16'
    :
    Amr Warda geht rund fünf Meter vor dem Uruguayer Strafraum im Zweikampf mit Matías Vecino zu Boden. Ein leichter Schubser lag vor, ob der freistoßwürdig war, sei aber mal dahingestellt.
  • 15'
    :
    Nach der trägen Anfangsphase gewinnt die Partie also so langsam an Attraktivität.
  • 14'
    :
    Schöne Kombination der Urus! Luis Suárez nimmt aus dem Mittelfeld kommend Fahrt auf und legt zur Seite auf den rechten Flügel. Nahitan Nández nimmt den Ball an, verzögert kurz und passt dann nach innen, wo Luis Suárez durchgestartet ist und den Ball direkt nimmt. Die Kugel fliegt aber rund zwei Meter am rechten Pfosten vorbei.
  • 11'
    :
    Kaum gesagt, schon getan! Ägypten kommt das erste Mal richtig gefährlich vor das Uruguayer Tor. Trezeguet quert ungestört den Platz und flankt von der rechten Seite in die Mitte. José Giménez Kopfballabwehr gerät zu kurz und landet bei Mohamed Elneny. Der technisch versierte Londoner lupft den Ball in die Mitte zu Trezeguet, der aus der Drehung abzieht. Fernando Muslera passt auf und hält den Ball fest.
  • 10'
    :
    Ägypten ist zum dritten Mal bei einer Fußballweltmeisterschaft dabei, konnte aber noch nie ein Spiel gewinnen. Soll sich das heute ändern, muss Ägypten eine Torchance kreieren.
  • 8'
    :
    Jetzt hat die Partie auch ihren ersten Torschuss zu verzeichnen: Edinson Cavani zieht von links nach innen und zieht drei Meter vor dem Strafraum ab. Der Ball fliegt in Richtung linkes untere Toreck, ist aber nicht wirklich hart geschossen. Mohamed El Shenawi taucht ab und fängt das Leder locker.
  • 7'
    :
    Wirklich viel ist das allerdings nicht. Dabei wirkt Uruguay im Aufbauspiel noch nicht wirklich konzentriert. Allerdings geht kein Ägypter drauf und versucht, die Abwehr der Urus unter Druck zu setzen.
  • 6'
    :
    Dieser erste kleine Ausflug nach vorne hat den Nordafrikanern anscheinend Mut gemacht. Die Abwehrreihe ist aufgerückt und verteidigt jetzt rund 15 Meter vor der Mittellinie. Uruguay zieht sich etwas zurück und schaut sich an, was Ägypten so zustande bringt.
  • 5'
    :
    Jetzt melden sich die Pharaonen aber auch vorne an: Amr Warda schickt Trezeguet auf dem linken Flügel. Diego Godín passt auf, geht dazwischen und klärt den Ball auf Kosten eines Einwurfs ins Aus. Der Einwurf bringt den Pharaonen nichts ein und das Leder befindet sich wieder in den Reihen der ganz in weiß gekleideten Südamerikaner.
  • 3'
    :
    Ein Punktgewinn wäre für Ägypten gegen den Favoriten bereits ein Erfolg, ohne Mohamed Salah sind die Aussichten auf einen eigenen Torerfolg gegen die prominente Abwehrreihe von Uruguay auch nicht übermäßig hoch. Entsprechend steht Ägypten mit sechs Spielern um den eigenen Strafraum herum, während die Offensive versucht, Uruguay im Mittelfeld zu beschäftigen.
  • 2'
    :
    Ägypten verschanzt sich erstmal in der eigenen Hälfte. Uruguay baut geduldig auf, kommt aber bei den ersten Vorwärtsgängen noch nicht durch.
  • 1'
    :
    Edinson Cavani hat für La Celeste angestoßen, der Ball rollt in Ekaterinenburg!
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Die beiden Spielführer, Diego Godín auf Seiten Uruguays und Ahmed Fathy für Ägypten, werden bei Björn Kuipers vorstellig und vollziehen die Seitenwahl. Die gewinnt der 33-jährige Rechtsverteidiger aus Ägypten. Damit wird Uruguay gleich anstoßen.
  • :
    Die Spieler betreten den Rasen des Central’nyi-Stadions in Ekaterinenburg. Das Stadion, in das 35.000 Zuschauer passen, ist noch nicht ganz voll. Das hängt mit den scharfen Sicherheitskontrollen vor den Eingängen zusammen. Wenn alle Einlass gefunden haben, wird das Stadion gut gefüllt sein. Bevor es gleich losgeht, erklingen jetzt erstmal die Nationalhymnen.
  • :
    Schiedsrichter der Partie ist der Niederländer Björn Kuipers. Das ist eine durchaus brisante Ansetzung, denn der 45-Jährige leitete vor vier Jahren das Achtelfinalspiel zwischen Kolumbien und Uruguay, das er sehr an der langen Leine ließ. Uruguay verabschiedete sich mit dem 0:2 aus dem Turnier. Ansonsten gehört der gebürtige und wohnhafte Oldenzaaler aber zu den erfahrensten Schiedsrichtern, die Europa zu bieten hat. Seit neun Jahren pfeift Björn Kuipers Spiele der Champions-League, außerdem war er bei zwei Europameisterschaften im Einsatz. Als Assistenten stehen ihm Sander van Roekel und Erwin Zeinstra zur Verfügung.
  • :
    Die Favoritenrolle in der Gruppe A weist Uruguay von sich: „Wir sind nie dafür bekannt, dass wir Favoriten sind. Unser Geheimnis ist es, bescheiden zu sein“, erklärte Mittelfeldspieler Giorgian de Arrascaeta. Das überraschend deutliche Ergebnis gestern von Gastgeber Russland setzt sowohl Uruguay als auch Ägypten jedenfalls unter Druck, schließlich kann am Ende der Gruppenphase die Tordifferenz ein wichtiger Faktor werden.
  • :
    Im Vorfeld war auf einen Rekord spekuliert worden: Ägyptens Torwart Essam El Hadary ist 45 Jahre und hätte bei einem Einsatz den ehemaligen Kölner Faryd Mondragon in der Liste der ältesten Spieler bei einer Weltmeisterschaft abgelöst. Faryd Mondragon stand für Kolumbien bei der Weltmeisterschaft 2014 im Alter von 43 Jahren auf dem Platz. Aus dem neuen Rekord wird aber nichts, Trainer Héctor Cúper hat sich für Mohamed El Shenawi entschieden. Mit 29 Jahren ist der Torwart von Ägyptens Rekordmeister Al-Ahly ein regelrechter Jungspunt gegenüber Essam El Hadary.
  • :
    Kurios: Aus dieser Beißattacke wurden Konsequenzen gezogen. Beißen ist bei dieser Weltmeisterschaft offiziell verboten. Eine entsprechende Regelanpassung hat das International Football Association Board, das Änderungen der Fußballregeln berät und beschließt, durchgesetzt. Beißen wird künftig mit einem direkten Freistoß und einem Platzverweis geahndet. Luis Suárez hat bereits versprochen, seine Zähne bei dieser Weltmeisterschaft bei sich zu belassen: „Ich habe mir vorgenommen, den Stachel der letzten WM zu ziehen. Mit der Zeit wird einem klar, dass die Art und Weise, wie ich mich von der WM verabschiedete, meine Mannschaft beeinträchtigt haben könnte. Wir sind ja nicht nur Profis, sondern auch Menschen“, sage der 31-Jährige im Gespräch mit dem Sportmagazin „kicker“.
  • :
    Vor vier Jahren spielte Uruguay eine turbulente Weltmeisterschaft. In der Gruppe D belegten die Himmelblauen hinter dem Überraschungsteam aus Costa Rica den zweiten Platz und kegelten so England und Italien aus dem Turnier. Im Achtelfinale waren die „Urus“ dann in einem sehr harten Spiel mit vielen Fouls und Nickligkeiten mit 0:2 gegen Kolumbien ausgeschieden. In Erinnerung blieb aber vor allem das Gruppenspiel gegen Italien, allerdings nicht durch den 1:0-Sieg der Südamerikaner, sondern wegen der Beißattacke von Luis Suárez gegen Giorgio Chiellini.
  • :
    Deutlich hochkarätiger ist die uruguayische Mannschaft von Óscar Tabárez besetzt. Im Sturm sind Barcelonas Luis Suárez und Paris Edinson Cavani gesetzt. In der Abwehr ziehen die Europa-League-Sieger Diego Godín und José Giménez von Atlético Madrid die Fäden. Im defensiven Mittelfeld steht mit Juventus-Akteur Rodrigo Bentancur und Inter Mailands Matías Vecino italienische Schlagfertigkeit zur Verfügung. In der WM-Qualifikation hat Uruguay seine Klasse mehrfach unter Beweis gestellt wie beim 3:0 gegen Kolumbien, beim 2:2 gegen Brasilien oder beim 0:0 gegen Argentinien. Mit 32 Toren stellte Uruguay dabei hinter Brasilien die zweitbeste Offensive der zehn Teams.
  • :
    Der einzige wirkliche Star, der im ägyptischen Team somit gleich auf dem Platz stehen wird, ist Mohamed Elneny. Der 25-jährige in Diensten des FC Arsenal kommt auf 38 Premier-League-Einsätze und stand in 17 Champions-League-Spielen auf dem Platz. Ohnehin sind einige Ägypter im englischen Profifußball zu Hause: Neben Mohamed Salah, Mohamed Elneny und Ramadan Sobhi spielen die Verteidiger Ali Gabr und Ahmed Hegazy bei Premier-League-Absteiger West Bromwich Albion. Beide beginnen von Anfang an. Ahmed Elmohamady ist mit Aston Villa im Championship-Finale knapp gegen Fulham gescheitert und hat den Sprung ins englische Oberhaus verpasst. Mittelfeldakteur Sam Morsy ist jüngst mit Wigan Athletic aus der dritten englischen Liga in die Championship aufgestiegen.
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    Marwan Mohrsen nimmt den Platz in der Sturmspitze von Mohamed Salah ein. Der 29-Jährige geht in der ägyptischen Liga für den vom ehemaligen Hamburger Coach Martin Jol trainierten Rekordmeister Al-Ahly auf Torejagd. Dass Mohamed Salah aber kaum zu ersetzen ist, machen die jüngsten Testspiele der Ägypter deutlich. Sowohl beim 0:0-Achtungserfolg gegen Kolumbien als auch beim 0:3 gegen Belgien blieben die Pharaonen ohne ihren Torjäger ohne eigenen Treffer. In der WM-Qualifikation gingen fünf der acht ägyptischen Tore auf das Konto des 26-Jährigen. Die Alternativen für Héctor Cúper sind begrenzt. Neben Marwan Mohsen stehen noch Kahraba und Shikabala zur Verfügung, die beide in Saudi-Arabien aktiv sind. Lediglich der 21-jährige Ramadan Sobhi spielt mit Premier-League-Absteiger Stoke City bei einem international bekannten Team.
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    Die wichtigste Personale vorab: Ägyptens Superstar Mohamed Salah steht zwar im Kader, sitzt zunächst aber nur auf der Bank des ägyptischen Teams, das vom Argentinier Héctor Cúper trainiert wird. Der Torjäger in Diensten des FC Liverpool hatte sich in einem harten Zweikampf mit Real Madrids Sergio Ramos im Champions-League-Finale eine Schulterverletzung zugezogen, bis zuletzt war sein Einsatz fraglich. Gestern deutete sich an, dass der Edelstürmer spielen könne, nun gibt es also doch den Rückschlag. Für 90 Minuten reicht es für Mohamed Salah, der heute seinen 26. Geburtstag feiert und sich mit einem Startelfeinsatz sicher gerne ein eigenes Geschenk gemacht hätte, noch nicht. Aber als Joker ist er eine Option. „Salah ist eine Waffe für uns. E.r hat das Zeug dazu, einer der besten Spieler des Turniers zu werden“, unterstreicht Héctor Cúper den Stellenwert des Liverpoolers.
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    Nach dem gestrigen 5:0-Auftaktsieg von Gastgeber Russland gegen Saudi-Arabien beschließen gleich in Ekaterinenburg Ägypten und Uruguay den 1. Spieltag der Gruppe A. Uruguay hat sich souverän als zweite Mannschaft hinter Brasilien in der Südamerika-Qualifikation durchgesetzt und dabei die hochdotierten Teams aus Argentinien, Kolumbien und Chile hinter sich gelassen. Entsprechend sind La Celeste, die Himmelblauen, Favorit in der Gruppe. Ägypten macht sich durchaus Hoffnungen auf das Achtelfinale. Nehmen die Pharaonen heute etwas Zählbares mit, ist dieses Ziel realistisch.
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    Herzlich willkommen zum Kracher-Duell der Gruppe B! Ab 20:00 Uhr messen sich die Nachbarn aus Portugal und Spanien im "Clásico Ibérico" in Sochi.
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    Herzlich willkommen zum ersten Match der Gruppe B. Marokko und der Iran treten ab 17:00 Uhr in St. Petersburg gegeneinander an.
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    Herzlich willkommen zum Gruppenspiel zwischen Ägypten und Uruguay. Ab 14:00 Uhr rollt der Ball in Ekaterinburg.
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