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Ergebnisse

14:00PortugalPORPortugal1:0MarokkoMARMarokko
17:00UruguayURUUruguay1:0Saudi-ArabienKSASaudi-Arabien
20:00IranIRNIran0:1SpanienESPSpanien

Liveticker

Alle Einträge
Highlights
Tore
  • 90'
    :
    Fazit:
    Mitfavorit Spanien feiert im zweiten Turnierspiel einen äußerst mühsamen ersten Sieg, schlägt die Auswahl des Iran in der Kazan Arena nur mit 1:0. Nach einer ersten Halbzeit, in der sich „La Roja“ lediglich drei nennenswerte Strafraumszenen erarbeitete, machte der Favorit schon in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs deutlich, dass er den Kasten des persischen Schlussmanns Beiranvand stärker unter Beschuss bringen würde. Nachdem ein Stocherball von Piqué (49.) und ein Busquets-Schlenzer (50.) aus mittlerer Distanz noch vor der iranischen Torlinie aufgehalten worden waren, durfte Fernando Hierro in Minute 54 endlich jubeln: Nach Vorarbeit von Iniesta wurde Diego Costa am Elfmeterpunkt von Rezaeian angeschossen und der Abpraller vom rechten Knie des Atlético-Angreifers in der flachen linken Ecke. Die Folge dieses Führungstreffers des Favoriten war jedoch kein Aufgeben des Underdogs: Die Iraner schnupperten im Gegenteil einige Male am Ausgleichstor. Nach Ansarifards Schuss an das linke Außennetz, der noch vor dem Rückstand geschah (53.), erzielten die Perser durch Ezatolahi einen Abseitstreffer (63.); zudem fehlte Taremi nach zwei Flanken von Amiri am zweiten Pfosten zweimal die Qualität im Abschluss (76., 82.). Titelkandidat Spanien hat sich heute nicht mit Ruhm bekleckert, hat dieses Match gegen ein unangenehmes Queiroz-Team allerdings trotzdem mit drei Punkten beendet und ist damit dem Weiterkommen sehr nahe. Das Finale der Gruppe B wird am Montagabend ausgetragen: Die Spanier bekommen es in Kaliningrad mit Marokko zu tun; der Iran begegnet in Saransk den Portugiesen und kann diese mit einem Sieg ausschalten. Einen schönen Abend noch!
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    De Gea muss nach einer Flanke vom linken Flügel noch einmal aus seinem Tor heraus, kann am Elfmeterpunkt aber mit der rechten Faust klären. Kurz danach ist Schluss.
  • 90'
    :
    Die Hälfte der Nachspielzeit ist schon verstrichen, ohne dass es der Iran noch einmal bis ganz nach vorne geschafft hat.
  • 90'
    :
    Gelbe Karte für Omid Ebrahimi (Iran)
    Ebrahimi steigt Rodrigo auf der halblinken Abwehrseite von hinten in die Knochen. Dies zieht die zweite Gelbe Karte des Abends nach sich.
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4
    Der Nachschlag in der Kazan Arena beträgt vier Minuten. Kommt der Iran noch einmal vor De Geas Kasten?
  • 90'
    :
    Der mutmaßliche Matchwinner Diego Costa, der bei seinem Treffer eher passiv als aktiv war, ist der letzte Profi, der vorzeitig den Rasen verlässt. Rodrigo kommt für die finalen Augenblicke.
  • 89'
    :
    Einwechslung bei Spanien -> Rodrigo
  • 89'
    :
    Auswechslung bei Spanien -> Diego Costa
  • 88'
    :
    Die Spanier lassen Ball und Gegner laufen, zittern sich auf ihre Art und Weise zum ersten Sieg bei dieser Weltmeisterschaft.
  • 87'
    :
    Ghoddos ist der letzte Joker von Carlos Queiroz. Fernando Hierro kann mit einem Wechsel noch einmal an der Uhr drehen, sollte er dies für nötig halten.
  • 86'
    :
    Einwechslung bei Iran -> Saman Ghoddos
  • 86'
    :
    Auswechslung bei Iran -> Vahid Amiri
  • 85'
    :
    Isco taucht an der linken Strafraumecke auf, wird dort aber von seinen Kollegen völlig alleine gelassen. Umringt von drei Roten muss er er das Spielgerät herschenken - Spanien fehlt gerade das letzte Fünkchen Konsequenz, um das Match zu entscheiden.
  • 82'
    :
    Taremi vergibt die Großchance zum Ausgleich! Amiri vernascht Piqué unweit der linken Grundlinie mit einem Beinschuss und produziert die nächste präzise Flanke vor den langen Pfosten. Dort springt Taremi höher als Jordi Alba, köpft aus vier Metern aber knapp über den Querbalken.
  • 81'
    :
    Das Hierro-Team hat den Ernst der Lage mit dem Abseitstreffer der Perser in Minute 63 zwar erkannt, geht aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung in die letzten zehn regulären Minuten. Den Iran trennt nur eine gelungene Offensivaktion von einem sensationellen Punktgewinn.
  • 79'
    :
    Einwechslung bei Spanien -> Marco Asensio
  • 79'
    :
    Auswechslung bei Spanien -> Lucas Vázquez
  • 79'
    :
    Gelbe Karte für Vahid Amiri (Iran)
    Amiri hält gegen Carvajal im Mittelfeld den Fuß drauf und bekommt die erste Verwarnung der Partie aufgebrummt. Referee Cunha ist mit seiner langen Leine in Sachen Gelber Karten doch richtig gefahren.
  • 76'
    :
    Taremi kommt einen Schritt zu spät! Amiri gibt von der linken Außenbahn aus vollem Lauf butterweich an die Fünferkante. Dort will sein Kollge mit der 17 auf dem Rücken die Flugbahn des Balles mit der rechten Fußspitze in Richtung Tor verändern, kommt aber aus kurzer Distanz nicht ganz heran.
  • 75'
    :
    Carlos Queiroz schickt eine frische offensive Kraft ins Rennen, bringt Jahanbakhsh für Ansarifard, der mit seinem Schuss an das linke Außennetz in Minute 53 die beste reguläre Chance der Iraner hatte.
  • 74'
    :
    Einwechslung bei Iran -> Alireza Jahanbakhsh
  • 74'
    :
    Auswechslung bei Iran -> Karim Ansarifard
  • 72'
    :
    Mit Iniesta verabschiedet sich auch der erste Spanier in den vorzeitigen Feierabend. Der erfahrene Mittelfeldmann konnte dieser Partie zwar nur selten seinen Stempel aufdrücken, könnte aber unter dem Strich als Einleiter des entscheidenden Treffers in die Statistik eingehen.
  • 71'
    :
    Einwechslung bei Spanien -> Koke
  • 71'
    :
    Auswechslung bei Spanien -> Iniesta
  • 70'
    :
    Eine spezielle Eckballvariante führt beinahe zum zweiten spanischen Tor! Isco passt von der rechten Fahne auf der Grundlinie in Richtung Tor. David Silva legt von dort für Sergio Ramos ab, der aus gut sechs Metern abzieht. Mehrere Iraner werfen sich in die Schussbahn; Piqué bringt es daraufhin nicht fertig, das Leder ins Netz zu drücken und begeht am Ende ein Offensivfoul.
  • 69'
    :
    Einwechslung bei Iran -> Milad Mohammadi
  • 69'
    :
    Auswechslung bei Iran -> Ehsan Hajsafi
  • 69'
    :
    Erneut muss ein Iraner auf dem Feld bahendelt werden. Diesmal handelt es sich um Kapitän Hajsafi.
  • 66'
    :
    Das Team von Carlos Queiroz stellt in den letzten Minuten unter Beweis, dass es der spanische Defensive durchaus Schaden zufügen kann. Die Partie ist Kazan ist Mitte der zweiten Halbzeit recht hektisch und viel unterhaltsamer als vor der Pause; nun spielen beide Teams nach vorne.
  • 63'
    :
    Die Perser jubeln, doch eine Abseitsstellung verhindert den Ausgleich! Rezaeian flankt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld vor den linken Pfosten. Dort kommt es zwar nicht zu einem direkt Abschluss, doch die Iberer können nicht klären. Ezatolahi feuert die Kugel aus acht Metern in die flache linke Ecke, doch die Fahne des Assistenten ist direkt oben: Irans Sechser stand in der verbotenen Zone, als er bedient wurde.
  • 61'
    :
    Der Iran glaubt noch an sich! Infolge eines Ballgewinns im Mittelfeld verlagert der Underdog das Spiel auf die rechte Außenbahn. Ebrahimi flankt in den Bereich zwischen Elfmeterpunkt und Fünferkante. Dort steigt Taremi am höchsten und nickt in Richtung linker Ecke. Er verfehlt den Pfosten um gut einen Meter.
  • 60'
    :
    Isco dribbelt entlang der linken Grundlinie und will nach Ankunft im Strafraum vor den Kasten ablegen. Er trennt sich jedoch zu spät vom Spielgerät und kann von Rezaeian gestoppt werden.
  • 57'
    :
    Fernando Hierro dürfte nun deutlich entspannter in die letzte halbe Stunde des Abends gehen: Durch den vierten Turniertreffer ist seine Mannschaft endlich auf dem Weg zum Pflichtsieg, der die Tür zum Achtelfinale weit aufstößt.
  • 54'
    :
    Tooor für Spanien, 0:1 durch Diego Costa
    Diego Costa lässt den Knoten platzen! Iniesta findet im Zentrum einen Weg an die Strafraumkante und spielt steil auf dem mit dem Rücken zum Tor stehenden Mittelstürmer durch. Der dreht sich gerade, als er aus etwa zwölf Metern von Rezaeian angeschossen wird. Das Leder fliegt vom rechten Knie des Atlético-Angreifers in die flache linke Ecke.
  • 53'
    :
    Ansarifard scheitert am Außennetz! Infolge eines Amiri-Einwurfs von der linken iranischen Außenseiter klärt Piqué unglücklich vor die Füße des gegnerischen Zehners, der aus gut elf Metern mit dem rechten Spann direkt abnimmt. Er verfehlt die linke Torstange knapp.
  • 52'
    :
    Die Iberer finden nun die Passwege in den Strafraum und erarbeiten sich Abschlüsse aus guten Positionen - geht das so weiter, ist der Führungstreffer des Favoriten nur noch eine Frage der Zeit.
  • 50'
    :
    Busquets zwingt Beiranvand zur Höchstleistung! Der Barcelona-Profi visiert aus mittigen 18 Metern mit dem rechten Innenrist den rechten Winkel an. Dort wäre das Leder auch eingeschlagen, wenn Irans Schlussmann nicht mit einer echten Glanztat zur Stelle gewesen wäre.
  • 49'
    :
    Piqué spitzelt die Kugel beinahe in die rechte Ecke! Busquets verlängert einen Eckstoß von der linken Fahne am ersten Pfosten mit dem Hinterkopf an die zentrale Fünferkante. Dort hält Piqué den rechten Fuß in die Flugbahn; Ezatolahi rettet kurz vor der Linie für seinen geschlagenen Keeper.
  • 48'
    :
    Weder Carlos Queiroz noch Fernando Hierro haben in der Pause personelle Änderungen vorgenommen. Die Spanier haben mit Thiago einen Akteur aus der Bundesliga in der Hinterhand, der zweifellos mit seiner Passstärke eine Alternative für eine Einwechslung ist.
  • 46'
    :
    Willkommen zurück zum zweiten Abschnitt in der Kazan Arena! Ähnlich wie gegen die Marokkaner saugt das iranische Team auch heute die Energie aus den Offensivbemühungen seines Widersachers, hat es jedoch mit einer bisher recht einfallslosen spanischen Mannschaft zu tun. Die muss nach dem Seitenwechsel die Ruhe bewahren, darf sich nicht von den Iranern provozieren lassen, die schon vor der Pause jede Möglichkeit genutzt haben, auf Zeit zu spielen.
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:
    Das spanische Team tut sich schwer gegen die Iraner, kommt zur Pause nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Die Iberer hatten zwar von Anfang an die erwarteten Ballbesitzvorteile, fanden gegen sehr tiefstehende Persern allerdings zunächst keine Wege in abschlussreife Räume. Lange Zeit zog das Hierro-Team bis etwa 15 Meter vor dem gegnerischen Strafraum sein kaum zu stoppendes Kombinationsspiel auf, konnte der vielbeinigen Defensive der Iraner ab dort aber viel zu selten wehtun. Erst in Minute 31 sprang eine zwingende Chance heraus, doch David Silvas Seitfalllzieher flog aus kurzer zentraler Distanz über den iranischen Kasten. Der City-Akteur stand auch bei den anderen beiden nennenswerten Strafraumszenen im Mittelpunkt, doch seine Schüsse nach Vorlagen von Isco und Caravajal konnten durch iranische Verteidiger geblockt werden. Der Iran hat sich ein torloses Pausenremis ermauert, braucht aber eine große Portion Glück, um die defensive Null auch über 90 Minuten zu halten. Bis gleich!
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    David Silva zieht ab! Infolge eines Isco-Anspiels auf halbrechts legt Carvajal für den auffälligsten Spanier ab. Der visiert aus 16 Metern die flache linke Ecke ab. Pouraliganji kann sich aber in den Schuss werfen und zur Ecke abfälschen, die dem Favoriten nichts einbringt.
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 3
    Durchgang eins wird wegen zahlreicher Verletzungsunterbrechungen um 180 Sekunden verlängert.
  • 44'
    :
    Die Hierro-Truppe intensiviert ihre Bemühungen noch einmal, erhöht die Geschwindigkeit. Gerade über links gelingt der ein oder andere Durchbruch; bei den Vorlagenversuchen von dort mangelt es aber fast immer an der nötigen Präzision.
  • 42'
    :
    Isco findet David Silva! Infolge einer Verlagerung an die linke Grundlinie spielt der Madrilene vor den kurzen Pfosten und findet dort den Akteur von Manchester City. Der setzt aus sechs Metern zum Linksschuss an, doch Hajsafi kann per Grätsche blocken.
  • 39'
    :
    Was war da denn los? Nachdem Torwart Beiranvand den Ball vor dem anlaufenden Diego Costa aufgenommen hat, steigt dieser ihm ganz leicht und wohl unbeabsichtigt auf die linke Fußspitze. Der Keeper geht theatralisch zu Boden, was eine kleine Rudelbildung nach sich zieht. Der Unparteiische Cunha wertet das Einsteigen nicht als Tätlichkeit und entscheidet nur auf Freistoß.
  • 38'
    :
    Irans Kapitän Hajsafi hält sich den rechten Oberschenkel und benötigt medizinische Unterstützung.
  • 37'
    :
    ... Ansarifard führt an die mittige Fünferkante aus, wo die Iberer durch Piqué die Lufthoheit haben.
  • 36'
    :
    Ramos klärt eine Rezaeian-Flanke vom rechten Flügel zum ersten iranischen Eckball...
  • 34'
    :
    Obwohl es kaum noch Entlastung für Hajsafi und dessen Kollegen gibt, steht Beiranvand nicht unter Dauerbeschuss. Spanien schafft es nun zwar häufiger an die Grundlinien, doch die hohen Hereingaben in Richtung Diego Costa verpassen ihren Adressaten stets.
  • 31'
    :
    David Silva aus der Drehung! In den Nachwehen einer kurz von der linken Fahne ausgeführten Ecke und einer Flanke vor den zweiten Pfosten legt Piqué mit dem Kopf an die zentrale Fünferkante ab. Dort ist der City-Akteur mit dem Rücken zum Tor positioniert, bringt aber trotzdem per Seitfallzieher einen Abschluss zustande. Der segelt nicht weit über den rechten Winkel hinweg.
  • 28'
    :
    Gegen den Ball arbeitet der Marokko-Bezwinger mit sechs Akteuren auf der letzten Linie und fährt damit auch nach einer knappen halben Stunde ziemlich gut. So weit ist der erste Etappenerfolg mit einer gegentorlosen Halbzeit gegen den Weltmeister von 2010 gar nicht mit entfernt.
  • 25'
    :
    Auch David Silva bringt einen Freistoß direkt auf den Kasten der Perser. Diesmal muss Keeper Beiranvand auch eingreifen, kann den von der Mauer leicht abgefälschten Ball in der halblinken Ecke seines Kastens aber problemlos aufnehmen.
  • 24'
    :
    Bei seinem Foul an Busquets hat sich Ezatolahi selbst verletzt und muss außerhalb des Feldes behandelt werden.
  • 23'
    :
    Ramos will einen Freistoß aus zentralen 25 Metern auf direktem Weg im iranischen Kasten unterbringen. Der Madrilene setzt seine Ausführung mit dem rechten Fuß jedoch zu niedrig an, bleibt in der roten Mauer hängen. Beiranvand pflückt die daraus entstandene Bogenlampe sicher aus der Luft.
  • 20'
    :
    Das Tempo im spanischen Passspiel steigt; die iranische Defensivformation gerät immer stärker in Bedrängnis. Wenn das Hierro-Team nun auch noch fixe Seitenverlagerungen einbauen kann, ist die erste echte Gelegenheit nur noch eine Frage der Zeit.
  • 17'
    :
    Amiri taucht nach einem hohen Anspiel von Azmoun völlig frei an der rechten Strafraumlinie auf. Er flankt halbhoch vor De Geas Kasten, verpasst Taremi mit diesem Vorlagenversuch jedoch deutlich. Auch defensiv ist Spanien noch nicht auf Betriebstemperatur.
  • 15'
    :
    Nach einem langen Abstoß des iranischen Torwarts Beiranvand sind sich Piqué und Ramos nicht einig und gehen beide zum Ball. Der fällt dadurch Ansarifard vor die Füße, der aus 20 Metern zum Linksschuss auspackt. Das Leder kullert weit am rechten Pfosten vorbei.
  • 14'
    :
    Azmoun steigt Busquets im zentralen Abwehrbereich absichtlich mit der rechten Fußspitze auf dessen rechten Knöchel. Auch hier hätte eine erste Verwarnung verteilt werden können, doch der Unparteiische aus Uruguay verzichtet noch auf diese.
  • 13'
    :
    Die Mannschaft von Carlos Queiroz zeigt zu Beginn deutlich mehr defensive Struktur als in der wilden Anfangsphase gegen die Marokkaner. Bisher lässt sie es nicht zu, dass der Widersacher die ganz tiefen Räume findet.
  • 10'
    :
    David Silva schnibbelt einen Freistoß von der linken Außenbahn in den Bereich zwischen Elfmeterpunkt und Fünferkante. Dort schrauben sich mit Busquets, Piqué und Ramos gleich drei Kollegen in die Luft, kommen aber allesamt nicht heran.
  • 8'
    :
    Ramos tritt erstmals in Erscheinung, als er im Luftduell gegen Azmoun mit dem linken Ellenbogen arbeitet und diesem dem Angreifer von Rubin Kazan in den Rücken rammt. Referee Cunha belässt es bei einer Ermahnung.
  • 7'
    :
    Die Ausführung in den spanischen Sechzehner kann allerdings ohne den ganz großen Aufwand durch Piqué entschärft werden.
  • 6'
    :
    Erstmals schafft es der Underdog sauber über die Mittellinie. Prompt holt Amiri in dieser Szene an der linken Grundlinie einen Freistoß heraus. Carvajal hat ihm den Gefallen getan, ihm unsaft in die Hacken zu laufen.
  • 5'
    :
    Die ersten Minuten verdeutlichen, in welche Richtung es an diesem Abend hauptsächlich gehen wird: Das Hierro-Team attackiert den Kasten von Irans Keeper Beiranvand, der nach einer Isco-Flanke bereits einmal mit der rechten Faust eingegriffen hat.
  • 3'
    :
    Fernando Hierro hat im Vergleich zum Auftaktmatch zwei personelle Änderungen vorgenommen. Auf der rechten Abwehrseite beginnt Dani Carvajal anstelle von Torschütze Nacho; im Mittelfeld bekommt Lucas Vázquez den Vorzug vor Koke.
  • 2'
    :
    Carlos Queiroz tauscht das Personal nach dem 1:0-Erfolg gegen Marokko dreimal. Rouzbeh Cheshmi (Turnieraus wegen Muskelfaserriss in der Wade), Masoud Shojaei und Alireza Jahanbakhsh (beide auf der Bank) werden durch Majid Hosseini, Saeid Ezatolahi und Mehdi Taremi ersetzt.
  • 1'
    :
    Iran gegen Spanien – Spiel Nummer vier in der Gruppe B ist eröffnet!
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Ehsan Hajsafi gewinnt die Seitenwahl gegen seinen Kapitänskollegen Sergio Ramos, so dass die Iberer anstoßen werden.
  • :
    Die Zeit der Hymnen ist gekommen.
  • :
    In diesen Augenblicken betreten die 22 Hauptdarsteller das grüne Geläuf. Der Außenseiter trägt rote Klamotten; der Favorit will in weißer Kleidung siegen.
  • :
    Mit der Regeldurchsetzung des Kräftemessens der A-Nationalmannschaften der FFIRI und des RFEF wurde ein Schiedsrichtergespann aus Uruguay beauftragt, das von Andrés Cunha angeführt wird. Für den 41-Jährigen ist es bereits der zweite Turniereinsatz: Ebenfalls in Kazan hat er vor vier Tagen den französischen 2:1-Sieg gegen Australien geleitet. Die Assistenten an den Seitenlinien heißen Nicolás Taran und Mauricio Espinoza; als Vierter Offizieller kümmert sich der Chilene Julio Bascuñán um die Verwaltungsaufgaben zwischen den Coachingzonen.
  • :
    Sorgen bereitet der erst vor sieben Tagen von Fernando Hierro übernommenen Nationalmannschaft sowie den Anhängern in der Heimat der Patzer von Torhüter De Gea, der kurz vor dem Kabinengang einen unplatzierten Schuss von Cristiano Ronaldo durchließ. Der Torhüter des Manchester United FC wird aber wie erwartet auch im zweiten Match zwischen den Pfosten stehen; Coach Hierro hat ihm den Rücken gestärkt und hofft darauf, dass der 27-Jährige mit Verspätung die WM-Form erreicht.
  • :
    Die Auswahl Spaniens war am bisher spektakulärsten und wohl auch spielerisch besten Spiel dieser Weltmeisterschaft beteiligt. Beim 3:3-Unentschieden, das sich wegen des späten Freistoßtreffers von Cristiano Ronaldo (88.) jedenfalls kurz nach dem Abpfiff wie eine Niederlage anfühlte, präsentierte „La Roja“ zumindest phasenweise den eindrucksvollsten Fußball der ersten Turniertage. Sollte dieses Niveau in den kommenden Partien noch länger gehalten werden können, wird sich der Sommerurlaub der Iberer noch etwas verzögern.
  • :
    "Es ist offensichtlich, dass Spanien bessere Spieler hat, aber es geht nicht nur um die Spieler. Wir sind ein Team und wir wollen unser bestes Spiel aller Zeiten spielen. Wir wollen das Beste aus unseren Möglichkeiten machen", weiß Carlos Queiroz, dass sein Team gegen den Weltmeister von 2010 eine ganz besonders starke Leistung benötigt, um ihn zumindest zu ärgern. In der Vorbereitung hat der Iran übrigens zweimal gegen europäische Teams getestet, allerdings gegen solche aus der zweiten und dritten Reihe: In der Türkei wurde mit 1:2 verloren; Litauen mit 2:1 besiegt.
  • :
    Darf der dreifache Asienmeister (1968, 1972 und 1976) nun sogar realistischerweise auf den Einzug in die K.o.-Phase hoffen? Gegen die Marokkaner hat die Mannschaft von Trainer Carlos Queiroz zwar die drei Punkte geholt, trat aber in der Gesamtbetrachtung eher zerstörerisch auf und konnte sich sehr glücklich schätzen, während des anfänglichen Sturmlaufs wegen der Abschlussschwäche der Nordwestafrikaner ohne Gegentor geblieben zu sein. Es müsste schon viel zusammenkommen, damit die Iraner auch gegen die iberischen Nationalteams punkten.
  • :
    Im Großen und Ganzen ist die iranische Weltmeisterschaftsgeschichte keine erfolgreiche: Bei bislang vier Teilnahmen war das Ausscheiden stets nach der Gruppenphase besiegelt. Seit letztem Freitag gibt es allerdings einen Lichtblick: Das durch ein marokkanisches Eigentor in der Nachspielzeit zustande gekommene 1:0 bedeutete den zweiten WM-Sieg der Iraner überhaupt und hat in der Heimat für große Freude gesorgt – ungeachtet der Leistungen in den anderen beiden Gruppenpartien hat das Queiroz-Team die Erwartungen schon übertroffen.
  • :
    Nach drei Partien in der Gruppe B ist bereits das erste Nationalteam gefunden, das nach der Vorrunde die Heimreise antreten muss: Da die Auswahl Marokkos am Nachmittag im Luzhniki auch ihr zweites Match gegen die Portugiesen erneut unglücklich mit 0:1 verlor, haben sie keine Chance mehr auf das Vorrücken auf einen der beiden Achtelfinalplätze dieser Staffel. Der als Außenseiter gestartete Iran hingegen weiß zu diesem Zeitpunkt, dass er auch im Falle einer heutigen Pleite gegen Spanien am Montag gegen Portugal aus eigener Kraft weiterkommen kann.
  • :
    Einen guten Abend aus der Kazan Arena! Den zweiten Spieltag in der Gruppe B beschließen die Auswahl des Iran und das Team aus Spanien. Der Anstoß des letzten Spiels des siebten WM-Tages soll um 20 Uhr unserer Zeit in der Hauptstadt der Republik Tatarstan erfolgen.
  • 90'
    :
    Fazit:
    In der Affenhitze von Rostow schleppt sich Uruguay zu einem müden 1:0 gegen Saudi-Arabien! Vom Start weg überzeugten die Saudis durch ihr engagiertes Offensivspiel, dem jedoch beim letzten Pass jeweils die Genauigkeit fehlte. Nach dem bitteren Patzer von Torwart Al Owais, den der Mann des Tages Suárez gedankenschnell verwertete (23.), war die Messe eigentlich gelesen: Die Südamerikaner setzten auf ihre sichere Defensive und feiern folglich den zweiten 1:0-Sieg in Folge, während Saudi-Arabien gemeinsam mit Ägypten bereits nach zwei Partien ausscheidet! Am Montag um 16 Uhr geht es für die beiden punktlosen Teams daher nur noch um die Goldene Ananas, während Uruguay zeitgleich mit Gastgeber Russland die Tabellenführung ausficht! Damit verabschieden wir uns aus dem Süden Russlands und wünschen noch einen unterhaltsamen Fußball-Abend!
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Uruguay spielt die Zeit dagegen durch risikolose in der eigenen Hälfte hinunter. Auf den Rängen feiern die Fans in Himmelblau folgerichtig bereits den Achtelfinaleinzug!
  • 90'
    :
    Wie erwartet packen die Offiziellen auch diesmal vier Minuten obendrauf, obwohl keine größeren Spielverzögerungen vorkamen. Den Saudis wird's egal sein - es bleibt die letzte Chance!
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 4
  • 90'
    :
    ... doch Kannos harmlosen Kopfball aus der Rückwärtsbewegung nimmt Muslera am zweiten Pfosten entspannt auf.
  • 89'
    :
    Saudi-Arabien verdient sich per Schlussoffensive noch einmal einen Eckstoß von links...
  • 86'
    :
    Cavani lässt das 2:0 liegen! Der Stürmer lässt sich zunächst auf ein aussichtsloses Tempodribbling ein, doch der saudische Innenverteidiger rutscht an der Strafraumgrenze aus und so bekommt der Uruguayer die zweite Chance! Der sonst so unsichere Al Owais kommt jedoch rechtzeitig herausgesprintet und pariert Cavanis Flachschuss gut mit dem linken Bein.
  • 85'
    :
    Was kommt noch von den Saudis? Fünf Minuten plus die bei diesem Turnier zumeist üppige Nachspielzeit bleiben den Männern aus dem Nahen Osten noch, um das Vorrundenaus abzuwenden!
  • 82'
    :
    Bei einer spielerisch dürftigen Darbietung Uruguays war Carlos Sánchez noch einer der auffälligsten Akteure und strahlte zumindest ab und an über seine rechte Seite Gefahr aus. Auch mit seiner Torvorlage per Eckball lieferte der Außenstürmer Argumente für seinen nächsten Startelfeinsatz, hat jetzt aber Feierabend.
  • 82'
    :
    Einwechslung bei Uruguay -> Nahitan Nández
  • 82'
    :
    Auswechslung bei Uruguay -> Carlos Sánchez
  • 80'
    :
    Klasse Kopfball von Cavani! Der PSG-Stürmer wirft sich in einen Distanzschuss und fälscht die Murmel hervorragend mit dem Schädel ab - doch dieser Versuch kullert ganz knapp am langen Pfosten vorbei!
  • 78'
    :
    Saudi-Arabiens Trainer verschießt seine letzte Patrone und bringt mit Mohammad Al Sahlawi den wohl talentiertesten Angreifer des Landes. Nach dem 0:5 zum Auftakt wurde der Zehner allerdings harsch kritisiert und fiel ebenfalls der vom Verbandspräsidenten eingeforderten Personalrochade zum Opfer. Eine knappe Viertelstunde bleibt ihm nun zur Wiedergutmachung.
  • 78'
    :
    Einwechslung bei Saudi-Arabien -> Mohammad Al Sahlawi
  • 78'
    :
    Auswechslung bei Saudi-Arabien -> Fahad Al Muwallad
  • 77'
    :
    Ein Freistoß von rechts mogelt sich irgendwie durch die gesamte saudische Abwehrkette, doch Cáceres' Direktabnahme bleibt am eigenen Mann hängen. Beim Favoriten läuft also weiterhin nicht viel zusammen.
  • 75'
    :
    Nach einer engagierten Partie verlässt Stoßstürmer Babhir den Platz. Auch wenn es nicht zum Torerfolg gereicht hat, war der Angreifer doch einer der auffälligsten Akteure auf dem Platz. Seinem Einsatz musste der Spieler von Al-Shabab jedoch Tribut zollen und verlässt ausgepumpt das Spielfeld.
  • 75'
    :
    Einwechslung bei Saudi-Arabien -> Mohammed Kanno
  • 75'
    :
    Auswechslung bei Saudi-Arabien -> Hattan Babhir
  • 74'
    :
    Cavani regt sich fürchterlich auf, weil er nach einem robusten Zweikampf von Al Shahrani kein Foul gepfiffen kommt. So ganz zufrieden scheinen die Himmelblauen also trotz des makellosen Ergebnisses doch nicht zu sein.
  • 72'
    :
    Es bleibt die Frage: Gelingt Saudi-Arabien noch der Lucky Punch? Die Falken rollen zwar unermüdlich an, doch Uruguays Defensive steht in den entscheidenden Momenten wie eine Eins. Andererseits scheinen die Südamerikaner keine Ambitionen zu haben, die Tabellenführung über einen Kantersieg angreifen zu wollen.
  • 70'
    :
    Godín schiebt Al Muwallad beim Laufduell leicht in Keeper Muslera, der daraufhin mit schmerzverzerrtem Gesicht liegenbleibt. Uruguay bekommt den Freistoß im eigenen Strafraum, alle klatschen sich ab und dann geht es auch schon weiter.
  • 68'
    :
    ... und Cáceres gewinnt das Kopfballduell am ersten Pfosten! Doch der Außenverteidiger verschätzt sich etwas, daher rauscht der Ball fünf Meter über Al Owais' Gehäuse.
  • 67'
    :
    Weiter geht das muntere Standardschießen: Suárez ist auf rechts zu beweglich für Al Dawsari, der Sánchez die nächste Gelegenheit zum Flanken verschafft. Der 1,72-Mann macht sich bereit für den Freistoß...
  • 66'
    :
    Der starke Babhir zieht das Leder mit rechts in den Strafraum, doch wieder sind die Urus defensiv zu kopfballstark und verhindern Schlimmeres.
  • 65'
    :
    Schon wieder marschieren die Celeste über rechts. Sánchez kassiert beim Flankenversuch einen Tritt von Al Shahrani, aus dem Freistoß resultiert jedoch nur ein saudischer Konter - und nach Giménez-Foul sogar ein Freistoß auf der anderen Seite!
  • 62'
    :
    Sánchez kann das 2:0 machen! Mit seiner ersten auffälligen Aktion setzt Cavani den Flügelflitzer in Szene, doch aus zehn Metern misslingt dem Vorlagengeber zum 1:0 der Torabschluss. Nach langer Zeit demonstriert Uruguay wieder einmal, warum es heute als Favorit gilt!
  • 61'
    :
    Óscar Tabárez bringt zwei Italien-Legionäre in die Partie: Die Mittelfeldspieler Diego Laxalt und Lucas Torreira sollen dabei helfen, die knappe Führung über die Zeit zu bringen.
  • 59'
    :
    Einwechslung bei Uruguay -> Diego Laxalt
  • 59'
    :
    Auswechslung bei Uruguay -> Cristian Rodríguez
  • 59'
    :
    Einwechslung bei Uruguay -> Lucas Torreira
  • 59'
    :
    Auswechslung bei Uruguay -> Matías Vecino
  • 58'
    :
    Pech für den Außenseiter: Bei einem Sturmlauf verliert Innenverteidiger Godín den Ball, doch der Konter wird unterbrochen - weil dem Spielgerät die Luft ausgeht! Frustriert schlägt Al Muwallad das Leder ins Seitenaus.
  • 56'
    :
    Edinson Cavani, immerhin Ausnahmespieler der Millionentruppe von Paris St. Germain, hängt heute noch völlig in der Luft. Selbst der eigene Torhüter hat noch mehr Ballkontakte als der großgewachsene Stürmer, der im Gegensatz zu Sturmkollege Luis Suárez noch auf seinen ersten Turniertreffer wartet.
  • 53'
    :
    Mangelnden Willen kann man den Falken wahrlich nicht vorwerfen. Immer wieder schiebt der Außenseiter die Offensive an, allein es fehlen Ballsicherheit und Passgenauigkeit im letzten Drittel.
  • 51'
    :
    ... und Al Owais packt die Fäuste aus! Der abgefälschte Freistoß kommt nicht mit viel Tempo, aber als Aufsetzer in die Torwartecke, und nach dem schlimmen Fehler aus dem ersten Durchgang geht der Schlussmann nun lieber auf Nummer sicher!
  • 50'
    :
    Sánchez schindet einen Freistoß knapp 30 Meter vor dem Tor, und Suárez steht bereit für den Direktversuch...
  • 49'
    :
    Saudi-Arabiens argentinischer Trainer Pizzi ist unzufrieden mit einen Schützlingen und verlässt wutentbrannt seine Coaching-Zone. Doch die Unparteiischen an der Seitenlinie fangen den Verantwortlichen schnell wieder ein.
  • 47'
    :
    Varela erobert die Murmel in der eigenen Hälfte, leistet sich dann aber eine Ungenauigkeit an der Torauslinie. Doch wieder kann Saudi-Arabien die Südamerikaner nicht per Eckstoß in Gefahr bringen.
  • 46'
    :
    Wir sind zurück in Rostow! Diesmal darf Uruguay anstoßen, die Himmelblauen spielen aber erst einmal einen langen Ball ins Aus. Doch das Team kann es sich leisten, beim aktuellen Spielstand von 1:0 winkt schließlich die K.o.-Runde!
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:
    Schwache Uruguayer führen dank eines kapitalen Torwartfehlers mit 1:0! Die Celeste zogen sich in der Abendhitze von Rostow von Beginn an tief zurück und ließen Saudi-Arabien durch. Die Grünen Falken nutzten den Platz mutig aus und kamen immer wieder zu Abschlüssen, die beste Chance hatte Babhir per Distanzschuss (25.). Doch Uruguay spielte nach der Maxime "minimaler Aufwand, maximaler Ertrag" und schlug nach einem haarsträubenden Patzer in Person von Barcelonas Topstar Suárez eiskalt zu. Das reicht für eine spielerisch unverdiente Führung zur Halbzeit, aktuell wären die Celeste vorzeitig im Achtelfinale und Saudi-Arabien wie auch Ägypten bereits ausgeschieden!
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Wir sind schon in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, und die Falken kontern noch einmal. Doch wie so häufig gerät auch diesmal der letzte Pass zu ungenau, und Uruguays Keeper Muslera sagt artig "Danke!"
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 2
  • 44'
    :
    Wie angedeutet geht es für Al Jassim nicht weiter. Der Mittelfeldlenker vom saudischen Topklub Al-Ahli wird von Vereinskamerad Al Moqahwi ersetzt, der sein WM-Debüt feiert. Für Saudi-Arabien ist die Verletzung jedoch ein herber Rückschlag.
  • 44'
    :
    Einwechslung bei Saudi-Arabien -> Housain Al Moqahwi
  • 44'
    :
    Auswechslung bei Saudi-Arabien -> Taisir Al Jassim
  • 41'
    :
    Schrecksekunde für Saudi-Arabien! Bei einem angetäuschten Fernschuss rutscht Al Jassim aus und fasst sich sofort an den Oberschenkel. Während die anderen Spieler die Gelegenheit nutzen und zur Trinkflasche greifen, humpelt der Falke erst einmal zur Behandlung ins Seitenaus.
  • 40'
    :
    Im Vergleich zu manch anderem Spiel tut der saudische Antrieb dieser Partie jedoch gut. Es geht immer wieder von links nach rechts, trotz der drückenden Hitze ist das Tempo recht hoch.
  • 38'
    :
    Angesichts des geringen Drucks der Lateinamerikaner bleiben die Weißen bei ihrem Offensivansatz. Allerdings wählt der Außenseiter zu oft das Mittel Distanzschuss - außer den Zuschauern, die sich über den einen oder anderen Spielball auf den Rängen freuen, hat davon niemand etwas.
  • 35'
    :
    Nach einem scharfen Zuspiel springt Al Dawsari das Leder weit weg, und bei der versuchten Rückeroberung springt der Saudi seinem Gegner Vecino in die Beine. Der französische Schiedsrichter, der für sein buntes Kartenspiel bekannt ist, lässt den gelben Karton jedoch weiterhin in der Tasche stecken.
  • 33'
    :
    Der optische Eindruck wird auch von der Statistik bestätigt: Weil sich Uruguay tief zurückzieht und die Falken kommen lässt, liegt der Außenseiter sogar in punkto Ballbesitz vorne!
  • 31'
    :
    Spekulationen darüber, wie sich der auf politischen Druck hin geschasste Stammkeeper Al Muaiouf geschlagen hätte, bleiben müßig. Allerdings war der Keeper bei den fünf russischen Treffern im Auftaktspiel machtlos und leistete sich auch sonst keine solchen Schnitzer wie sein Kollege gerade eben bei Uruguays Ecke. Auch das hilft Coach Pizzi aber nicht: Die Weißen liegen trotz guten Auftakts 0:1 zurück.
  • 29'
    :
    Nach einer halben Stunde muss man festhalten: Die Führung Uruguays ist unverdient. Die Araber tun nicht nur mehr für das Spiel, jetzt haben sie auch die besseren Chancen! Cáceres verliert Babhir acht Meter vor dem Tor völlig aus den Augen und hat Glück, dass dieser seine Direktabnahme nicht auf den Kasten drücken kann!
  • 26'
    :
    Wie zuvor bringt allerdings die folgende Ecke gegen Uruguays erfahrene Abwehrrecken nichts ein. Trotz spielerisch limitierter Mittel suchen die tapferen Saudis also auch beim Stand von 0:1 ihr Heil in der Offensive!
  • 25'
    :
    Wie reagieren die Falken auf diesen Nackenschlag? Die Antwort: mutig! Der auffällige Babhir visiert von der Strafraumkante aus das Kreuzeck an, und da muss sich Muslera schon für strecken!
  • 23'
    :
    Tooor für Uruguay, 1:0 durch Luis Suárez
    Die nächste Ecke von links bringt den Erfolg für Uruguay! Der neue Torhüter Al Owais, der auf Druck des Verbandschefs heute in die Startelf befördert wurde, springt unter dem Ball durch und Suárez muss aus sieben Metern nur den Schlappen hinhalten!
  • 20'
    :
    Wenn es nicht per Kombination klappt, muss eben ein Konter her: Über vier Stationen nutzen die Celeste klug die Räume in Saudi-Arabiens Hälfte, doch Cavanis Flanke von links wird zur Ecke abgefälscht. Diese wird kurz ausgeführt, Varela findet beim Schussversuch jedoch seinen Meister in Al Owais.
  • 18'
    :
    Was dem Favoriten aber nach wie vor abgeht, sind schnelle Passstafetten. Gefahr strahlen die Urugayer nur über die Außen aus, mit Ausnahme des Cavani-Schusses wird der hochkarätige Sturm allerdings noch gar nicht in Szene gesetzt.
  • 15'
    :
    Wieder versuchen es die Südamerikaner über außen, diesmal über rechts. Varela kratzt die Murmel soeben noch von der Torauslinie und Suárez steht daneben goldrichtig. Sein Rückpass in die Strafraummitte wird ans saudische Außennetz abgefälscht, doch die Unparteiischen entscheiden zu Unrecht auf Abstoß und der Superstar regt sich das erste Mal auf. Pech für die Urus!
  • 13'
    :
    Jetzt mal Uruguay! Cáceres kann auf links unbedrängt Flanken und findet mit seiner flachen Hereingabe Cavani im Strafraum, dieser trifft die Kugel jedoch überhaupt nicht und schießt das Spielgerät in den fünften Stock.
  • 12'
    :
    Die Zuschauer in Rostow sehen, wie Saudi-Arabien weiter das Spiel ankurbelt - doch Al Dawsari verspringt der Ball am Mittelkreis und darauf hat Suárez nur gelauert! Der Saudi weiß sich angesichts des drohenden Konters nur mit einem Foul zu helfen, kommt aber ohne Verwarnung davon.
  • 10'
    :
    Über ihr Passspiel wollen die Celeste die Kontrolle über das SPiel zurückerobern, doch Bentancur schenkt das Leder im Mittelfeld leichtfertig mit einem schlechten Pass her. Da muss noch mehr kommen für den heutigen Achtelfinaleinzug!
  • 8'
    :
    Al Burayk visiert beim Standard das Tor an, doch die Mauer springt hoch und klärt zum Eckstoß. Dieser verpufft dann wirkungslos, und dennoch: Saudi-Arabien beginnt überraschend mutig!
  • 7'
    :
    Die Nummer Neun Saudi-Arabiens steht auch bei der nächsten Situation im Mittelpunkt: Babhir wird von Vecino kurz vor Uruguays Strafraum gefoult, und es gibt Freistoß aus etwa 25 Metern!
  • 4'
    :
    Auch der Außenseiter versteckt sich zu Beginn nicht und bringt die Kugel das erste Mal in des Gegners Strafraum, auch wenn Diego Godín per Grätsche klärt. Doch die heute ganz in Weiß spielenden Saudis bleiben dran und verzeichnen durch Hattan Babhirs verunglückte Flanke sogar den ersten Torschuss der Partie!
  • 2'
    :
    Apropos Suárez: Der Profi des FC Barcelona prüft die Defensive der Falken das erste Mal, sein Linksschuss von der Strafraumgrenze wird jedoch von Mohammed Al Burayk mit der Wade abgeblockt.
  • 1'
    :
    Die Partie hat begonnen - und Luis Suárez feiert sein 100. Länderspiel! Der charakterlich oft kritisierte, aber sportlich zweifellos großartige Stürmer will heute seinen ersten WM-Treffer erzielen!
  • 1'
    :
    Spielbeginn
  • :
    Ob die Saudis von der Hitze profitieren werden, wird sich zeigen. Hoffnung für den Außenseiter bringt aber auf jeden Fall ein Blick in die Statistik: Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams entschieden die Grünen Falken mit 3:2 für sich!
  • :
    Schauen wir noch schnell auf die äußeren Bedingungen: Am Schwarzen Meer herrscht Hochsommer, entsprechend scheint die Sonne auch zur Ortszeit 18 Uhr noch kräftig in die Rostower Arena. Die Kehrseite: Selbst im Schatten beträgt die Temperatur noch 33 Grad - hoffen wir, dass das die Spieler nicht hemmt!
  • :
    Das Schiedsrichtergespann kommt heute aus Frankreich: Für Clément Turpin ist es die erste WM, der 36-Jährige pfiff allerdings auch schon bei der WM vor zwei Jahren und erlebte Deutschlands 1:0 gegen Nordirland aus nächster Nähe mit.
  • :
    Seite an Seite stehen die Grünen Falken und die Himmelblauen im Kabinengang und hören bereits den Lärm der zehntausenden Zuschauer. Wie gewohnt geht es danach zu den Klängen von "Seven Nation Army" und Riesenjubel auf den Rasen - es folgen die Nationalhymnen!
  • :
    Óscar Tabárez sieht weniger Handlungsbedarf: Bei den Albiceleste rücken Carlos Sánchez und Cristian Rodríguez in die Startelf: Beide sollen für Torgefahr über die Außenpositionen sorgen, damit Uruguay nicht noch einmal 90 Minuten auf einen Treffer wartet.
  • :
    Auf sportlicher Ebene hat das Fiasko von Moskau zu einigen Umstellungen geführt: Der argentinische Coach Pizzi wechselte viermal, sogar auf der Torhüterposition! Heute darf sich also Mohammed Al Owais zwischen den Pfosten beweisen.
  • :
    Auf Rehabilitierung sinnen auch die Saudis. Nochmal fünf Kisten wollen sich die Grünen auf gar keinen Fall wieder fangen. Erst einmal gab es aber einen Schock bei der weiten Reise in den Süden Russlands: Ein Teil des Flugzeugs fing Feuer - am Ende ging zum Glück alles gut aus.
  • :
    Trotz der konzentrierten Defensive um Atlético Madrids Kapitän Diego Godín ist die Offensive das Prunkstück des Favoriten, allen voran die Superstars Luis Suárez und Edinson Cavani. Die beiden Topstürmer ließen im Auftaktmatch jede Menge Hochkaräter liegen und wollen ihren Ruf heute aufpolieren!
  • :
    Dennoch: Alles andere als ein Sieg der Urus wäre eine faustdicke Überraschung. Gegen tapfere Ägypter mussten die Celeste ("Himmelblauen") zwar bis zu José Giménez' Siegtreffer in der 90. Minute warten, doch der Weltmeister von 1930 und 1950 gewann alle vier Partien in diesem Kalenderjahr - und alle davon zu Null!
  • :
    Die Vorzeichen stehen also auf einen recht klaren Matchplan: Uruguay wird offensiv auf Sieg spielen, während Saudi-Arabien über seine schnellen Spieler Nadelstiche durch Konter setzen möchte. Dass dies kein aussichtsloses Unterfangen ist, zeigte das knappe 1:2 gegen Deutschland kurz vor der Endrunde.
  • :
    Die Spieler machen sich bereit für das zweite Spiel ihrer Mannschaften, die mit unterschiedlichen Gefühlslagen anreisen: Saudi-Arabien steht nach dem 0:5 gegen den Gastgeber zum Auftakt kurz vor dem Aus, während Uruguay nach seinem späten 1:0 gegen Ägypten mit einem möglichst hohen Sieg die Chance auf den Gruppensieg vergrößern möchte!
  • 90'
    :
    Fazit:
    Portugal zittert sich mit einer bestenfalls durchwachsenen Leistung zu einem 1:0-Erfolg über Marokko und hat damit in Gruppe B beste Aussichten auf das Achtelfinale! Dort werden sie mit einem solchen Auftritt allerdings nicht viel zu melden haben. Nach dem frühen Treffer von Cristiano Ronaldo kam vom amtierenden Europameister überhaupt nichts mehr und es war lediglich Keeper Rui Patrício und der Abschlussschwäche der Marokkaner zu verdanken, dass unter dem Strich ein Sieg für die Mannschaft von Fernando Santos steht. Marokko kassiert derweil nach dem späten K.O. gegen den Iran die nächste bittere Pleite und muss als erstes Team sicher nach dem nächsten SPiel die Heimreise antreten. An Engagement und Mut hat es den Atlas-Löwen heute nicht gefehlt, allerdings muss man am Ende auch sagen, dass von den 15 marokkanischen Torschüssen - Portugal hatte übrigens acht - kaum einer gefährlich auf das Gehäuse kam. Juve-Verteidiger Medhi Benatia hatte noch die besten Chancen, konnte das Leder aber einfach nicht im Tor unterbringen. Marokko spielt damit im letzten Match gegen Spanien nur noch um die Ehre, Portugal kann derweil gegen den Iran aus eigener Kraft das Achtelfinale buchen. Das war es von hier, noch einen schönen WM-Tag und bis zum nächsten Mal!
  • 90'
    :
    Spielende
  • 90'
    :
    Eine Minute bleibt Marokko offiziell noch. Gibt es noch einen Abschluss? Derzeit hält Portugal das Geschehen geschickt vom eigenen Tor fern.
  • 90'
    :
    Das Ding will einfach nicht rein! Der nächste lange Ball segelt in den portugiesischen Strafraum, wieder ist Medhi Benatia dabei und kann sich die Kugel acht Meter vor dem Kasten sogar zurechtlegen. Beim Abschluss kommt der ehemalige Münchner aber zu sehr in Rücklage und jagt das Spielgerät über den Kasten.
  • 90'
    :
    Gelbe Karte für Adrien Silva (Portugal)
    Adrien Silva holt sich die Verwarnung für ein taktisches Foul im Mittelfeld ab.
  • 90'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5
  • 90'
    :
    Fast! Marokko kombiniert sich nochmal herrlich über rechts in den Strafraum, Ziyech zieht nach innen und lässt aus zehn Metern einen harten Linksschuss los. Pepe schmeißt sich in die Flugbahn und lenkt das Ding zur Ecke!
  • 90'
    :
    Bekommen die Atlas-Löwen zumindest noch die Chance auf einen Treffer, der sie rechnerisch im Turnier halten würde? Verdient wäre es allemal!
  • 89'
    :
    Einwechslung bei Portugal -> Adrien Silva
  • 89'
    :
    Auswechslung bei Portugal -> João Moutinho
  • 88'
    :
    Portugal nimmt jetzt mit einigen kleinen Aktionen immer wieder Sekunden von der Uhr. Die Europäer holen immer wieder Einwürfe und Freistöße raus und wir gehen bereits in die letzten zwei Minuten.
  • 86'
    :
    Alles oder nichts! Hervé Renard nimmt seine defensive Absicherung raus und bringt mit Fayçal Fajr den nächsten Offensivmann.
  • 86'
    :
    Einwechslung bei Marokko -> Fayçal Fajr
  • 86'
    :
    Auswechslung bei Marokko -> Karim El Ahmadi
  • 85'
    :
    Das scheint einfach zu nah zu sein für CR7. Wie schon in Hälfte eins jagt der portugiesische Star das Ding ziemlich uninspiriert in die Mauer.
  • 84'
    :
    Knifflig! Portugals Konter ist eigentlich vorbei, als Ronaldo sich die Kugel nochmal zurückerobert und dann von Benatia Zentimeter vor dem Strafraum gefällt wird. Freistoß!
  • 83'
    :
    Portugals wenige Offensivbemühungen verlaufen im Sande. Der eingewechselte Bruno Fernandes will es aus 16 Metern halbrechter Position mit rechts direkt machen und bringt den Ball nicht mal annähernd aufs Tor.
  • 80'
    :
    Marokko haut nochmal alles raus und drängt Portugal wieder in den eigenen Sechzehner. Mehdi Carcela-González holt die nächste Ecke raus. Diese wird zunächst geklärt, Nabil Dirars folgender Distanzschuss aus 35 Metern geht deutlich drüber.
  • 78'
    :
    João Moutinho zieht Hakim Ziyech das Bein weg und es gibt den nächsten Freistoß für Marokko aus halbrechter Position. Wieder kommt die Kugel von Hakim Ziyech perfekt auf den Kopf von Medhi Benatia und der köpft sich diesmal fünf Meter vor dem Tor selbst an die Schulter.
  • 76'
    :
    Ein wenig ist dem marokkanischen Spiel das Feuer abhanden gekommen. Vielleicht geht den Afrikanern nach 75 intensiven Minuten langsam die Puste aus. Zumindest hat Portugal im Moment keine Probleme, das zu verteidigen.
  • 75'
    :
    Einwechslung bei Marokko -> Mehdi Carcela-González
  • 75'
    :
    Auswechslung bei Marokko -> Younès Belhanda
  • 73'
    :
    Die portugiesischen Wechsel scheinen sich auszuzahlen. Bruno Fernandes und Gelson Martins machen auf rechts ordentlich Alarm und bringen eine Flanke Richtung Ronaldo zustande, der aber nicht an die Kugel kommt.
  • 70'
    :
    Von Portugal kommt überhaupt nichts mehr. Cristiano Ronaldo hängt vorne völlig in der Luft und schaut nur zu, wie seine Hintermannschaft wackelt. 20 Minuten vor Schluss wechseln dann beide Trainer nochmal aus und bringen frische Kräfte.
  • 70'
    :
    Einwechslung bei Portugal -> Bruno Fernandes
  • 70'
    :
    Auswechslung bei Portugal -> João Mário
  • 69'
    :
    Einwechslung bei Marokko -> Ayoub El Kaabi
  • 69'
    :
    Auswechslung bei Marokko -> Khalid Boutaïb
  • 67'
    :
    Hakim Ziyech führt aus, schlenzt das Leder fein über die Mauer, aber auch einen guten Meter über das portugiesische Tor.
  • 66'
    :
    Jetzt gibt es mal eine gute Freistoßposition für Marokko. Raphaël Guerreiro hatte Mbark Boussoufa 20 Meter vor dem Tor in halbrechter Position leicht geschubst und der Marrokaner dankend angenommen.
  • 64'
    :
    Viel geht bei den Atlas-Löwen über rechts. Nordin Amrabat hat immer wieder Vorteile gegen Raphaël Guerreiro und sorgt für die nächste gute Flanke. In der Mitte behindern sich dann allerdings Ziyech und Boussoufa gegenseitig und es gibt mal wieder keinen Abschluss.
  • 61'
    :
    Der Ausgleich rückt näher und näher! Der nächste ruhende Ball segelt in den portugiesischen Sechzehner, wo sich Medhi Benatia gegen zwei Gegenspieler durchtankt und freie Schussbahn hat. Mit links jagt der Abwehrmann von Juventus Turin das Ding dann einen halben Meter über den Kasten!
  • 60'
    :
    Nach einer knappen Stunde reagiert Fernando Santos erstmals und nimmt den blassen Bernardo Silva vom Feld. Gelson Martins soll für mehr Entlastung im Spiel der Portugiesen sorgen.
  • 59'
    :
    Einwechslung bei Portugal -> Gelson Martins
  • 59'
    :
    Auswechslung bei Portugal -> Bernardo Silva
  • 57'
    :
    Es wird knapper! Hakim Ziyech schlägt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld mit links scharf Richtung Elfer. Younès Belhanda gewinnt das Kopfballduell und bringt einen Aufsetzer aufs lange Eck, den Rui Patrício mit einer herrlichen Parade gerade noch von der Linie kratzt.
  • 55'
    :
    Das ist doch mal eine Chance! Nordin Amrabat tanzt an der rechten Strafraumkante mit zwei Portgiesen und legt dann zurück auf Younès Belhanda. Der ehemalige Schalker schlenzt das Leder aus 16 Metern aufs linke Eck, Rui Patrício kann aber sogar fangen.
  • 54'
    :
    Marokko schiebt das Spiel jetzt so weit nach vorne, dass selbst Portugals Stürmer Gonçalo Guedes im eigenen Strafraum mitarbeiten muss. Das Manko der Afrikaner bleibt aber weiterhin, dass sie einfach keine gefährlichen Abschlüsse zustande bekommen.
  • 51'
    :
    Das sieht man auch nicht oft! Portugal führt einen Freistoß schnell aus, kombiniert sich durch den marokkanischen Strafraum und Gonçalo Guedes legt etwas unfreiwillig perfekt quer für den heranrauschenden Ronaldo. CR7 hat aus 16 Metern freie Schussbahn und keinen Gegenspieler und jagt das Leder locker zehn Meter über den Kasten!
  • 50'
    :
    Anschließend übernimmt dann aber gleich wieder Marokko das Zepter und setzt Portugal mit frühem Pressing unter Druck. Die langen Bälle Richtung Spitze sind allerdings dann noch deutlich zu ungenau.
  • 48'
    :
    Diesmal startet Portugal besser. Cristiano Ronaldo verlängert per Kopf in den Lauf von Gonçalo Guedes, der zwar nicht ganz herankommt, aber zumindest eine Ecke für den Europameister herausholt. Diese bringt dann aber keine Gefahr.
  • 46'
    :
    Ohne personelle Veränderungen geht es in die zweite Hälfte.
  • 46'
    :
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45'
    :
    Halbzeitfazit:
    Portugal führt durch den vierten Turniertreffer von Superstar Cristiano Ronaldo zur Pause mit 1:0 gegen bravourös kämpfende Marokkaner! Bis auf den frühen Treffer von CR7 und eine weitere gute Möglichkeit von Gonçalo Guedes war vom Favoriten herzlich wenig zu sehen, während die Afrikaner ihre letzte Chance unbedingt nutzen wollen und beherzt nach vorne spielen. Immer wieder versuchen es die Atlas-Löwen gegen die portugiesische Oldie-Abwehr mit José Fonte (34) und Pepe (35) mit Flanken und hohen Bällen und kreieren auch viele Abschlüsse. Allerdings waren die meisten zu harmlos und nur Medhi Benatia konnte Keeper Rui Patrício einmal wirklich in Bedrängnis bringen. So lange den Marokkanern nur ein Tor fehlt, ist hier auf jeden Fall alles möglich und wir dürfen uns auf eine spannende zweite Hälfte freuen. Bis gleich!
  • 45'
    :
    Ende 1. Halbzeit
  • 45'
    :
    Und das wird nochmal richtig eng! Younès Belhanda verlängert die Flanke Richtung zweiter Pfosten, wo Medhi Benatia den Ball nur um Haaresbreite verpasst.
  • 45'
    :
    Es gibt nochmal Freistoß für Marokko, weil Raphaël Guerreiro an der rechten Eckfahne Nordin Amrabat über den Haufen rennt.
  • 45'
    :
    Drei Minuten gibts obendrauf. Wo auch immer die herkommen mögen...
  • 45'
    :
    Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 3
  • 43'
    :
    Die Partie trudelt jetzt ein wenig der Halbzeit entgegen. Marokko fehlt gerade ein bisschen der Zug zum Tor, Portugal ist wohl mit dem 1:0 erstmal zufrieden.
  • 40'
    :
    Gelbe Karte für Medhi Benatia (Marokko)
    Mit dem dritten rauen Einsteigen gegen Cristiano Ronaldo hat sich Medhi Benatia seine Gelbe Karte dann endgültig verdient.
  • 39'
    :
    Fast das 2:0! Cristiano Ronaldo betätigt sich diesmal als Vorbereiter und hebt den Ball fein über die marokkanische Abwehr in den Lauf von Gonçalo Guedes. Der hat 11 Meter vor dem Tor alle Möglichkeiten, lässt sich aber vom lange stehenbleibenden Keeper Munir Mohamedi verunsichern und schiebt ihm das Leder harmlos in die Arme.
  • 37'
    :
    Die Nordfáfrikaner kombinieren sich, vor allem über die linke Seite, immer wieder gut nach vorne, scheitern aber regelmäßig am letzten Pass oder am Versuch einer Flanke.
  • 35'
    :
    In den letzten Minuten nimmt Portugal wieder etwas mehr am Spiel teil und hält sich den Ansturm der Marokkaner so vom Leib. Karim El Ahmadi versucht es mal mit einem Distanzschuss aus gut 30 Metern, der weit über das Gehäuse geht.
  • 32'
    :
    Selbstverständlich legt sich Ronaldo das Leder zurecht, nimmt wie gewohnt vier Schritte Anlauf, baut sich auf und jagt das Ding dann schnurstracks in die Mauer.
  • 31'
    :
    Puh, das ist aber jetzt wirklich unglücklich. Erst wird Marokkos Khalid Boutaïb im Strafraum beim Kopfballduell heftig angegangen und bekommt erneut keinen Elfmeter, dann fällt auf der Gegenseite João Moutinho nach einem Rempler kurz vor dem Strafraum um und es gibt eine gefährliche Freistoßsituation für die Portugiesen.
  • 30'
    :
    Nach einer halben Stunde ist die Führung der Portugiesen durchaus als glücklich zu bezeichnen. Marokko war schon vor dem vierten Turniertreffer von Cristiano Ronaldo die aktivere Mannschaft und ließ sich auch von diesem Rückschlag nicht entmutigen. Die Atlas-Löwen bewegen sich besser und mehr und spielen mit viel Mut nach vorne.
  • 28'
    :
    Coach Hervé Renard hat sich über diese vermeintliche Strafstoßsituation dermaßen heftig beim vierten Offiziellen beschwert, dass Schiedsrichter Mark Geiger den Franzosen zu sich zitiert und ihm eine vermutlich letzte Warnung ausspricht.
  • 27'
    :
    Marokko fordert den Videobeweis, nachdem Nordin Amrabat im Strafraum nach einem Zweikampf mit Raphaël Guerreiro zu Boden gegangen war. Da haben allerdings beide ganz schön gezupft und gezerrt und so läuft das Spiel zu Recht weiter.
  • 25'
    :
    Medhi Benatia will scheinbar noch ein bisschen mehr Feuer in diese ohnehin schon tempo- und actionreiche Partie bringen und steigt Cristiano Ronaldo von hinten auf den Knöchel. Schiri Geiger zückt aber nicht mal eine Gelbe Karte.
  • 22'
    :
    Für Portugal läuft die Partie bis dato genau so wie die erste gegen Spanien. Man führt durch einen frühen Treffer von Cristiano Ronaldo mit 1:0 und das Spiel macht fast nur der Gegner. Marokko liefert hier eine tolle Partie ab und kommt durch Ziyech zum nächsten Abschluss, den Rui Patrício aber locker entschärft.
  • 19'
    :
    Dickes Ding für Marokko! Nordin Amrabat steckt an der rechten Strafraumkante durch auf Nabil Dirar, der bis an den Fünfer spazieren darf und dann vor der Kiste quer passt. Mbark Boussoufa rauscht heran, rennt dabei aber João Moutinho über den Haufen und es gibt Freistoß für Portugal.
  • 17'
    :
    Nach einer längeren marokkanischen Druckphase können sich die Portugiesen nun mal wieder ein wenig befreien und versuchen das Spiel per Ballbesitz zu beruhigen. Sicher wandert der Ball durch die eigenen Reihen, bis der robuste Einsatz eines Marokkaners das Schauspiel beendet.
  • 14'
    :
    Die Afrikaner bleiben am Drücker und erarbeiten sich auf dem linken Flügel die nächste Ecke. Die kommt von Younès Belhanda diesmal nicht so gut, das Leder bleibt aber in den marokkanischen Reihen und Manuel Da Costa darf sich mal per Kopf versuchen, zielt aber klar vorbei.
  • 12'
    :
    Die marokkanische Lufthoheit setzt sich fort! Nach einer Ecke von rechts steigt am zweiten Pfosten der aufgerückte Medhi Benatia hoch und nickt das Ding platziert neben den linken Pfosten. Rui Patrício ist blitzschnell unten und verhindert den Einschlag in letzter Sekunde.
  • 10'
    :
    Die Atlas-Löwen lassen sich den Schock zumindest nicht anmerken und spielen weiter munter nach vorne. Flanken sollen heute wohl das Mittel der Wahl sein, diesmal kommt eine von rechts und findet Mbark Boussoufa, der das Leder aber über den Schädel gleiten lässt und das Tor verfehlt.
  • 9'
    :
    Schon wieder Ronaldo! Der Dortmunder Raphaël Guerreiro treibt die Kugel stark durch das gesamte Mittelfeld und legt dann am Sechzehner auf seinen Kapitän quer. CR7 macht noch ein paar Schritte nach rechts raus, visiert dann das linke Eck an und zielt mit seinem Flachschuss nur knapp daneben.
  • 6'
    :
    Einen Cristiano Ronaldo im Strafraum völlig allein zu lassen - das können sich die Marokkaner nun wirklich nicht leisten, wenn sie hier eine Chance haben wollen. Die Männer von Hervé Renard müssen sich nach diesem Fehlstart erstmal sammeln.
  • 4'
    :
    Tooor für Portugal, 1:0 durch Cristiano Ronaldo
    Die zweite Ecke führt Bernardo Silva kurz aus auf João Moutinho, der das Ding mit rechts gleich scharf an den Fünfer bringt. Dort entwischt Cristiano Ronaldo seinem Gegenspieler, hat viel zu viel Raum und nickt das Spielgerät problemlos unter den Querbalken! Vierter Turniertreffer für Ronaldo.
  • 4'
    :
    Bernardo Silva holt den ersten Eckball für Portugal heraus und bringt diesen auch gleich selbst von rechts herein. Die Kugel wird zunächst abgewehrt, doch es folgt gleich die nächste Ecke.
  • 2'
    :
    Die Atlas-Löwen scheinen ihren Worten Taten folgen lassen zu wollen und legen sofort den Vorwärtsgang ein. Eine erste Flanke von links findet den Kopf von Khalid Boutaïb, der das Duell gegen Pepe gewinnt, das Leder aber einige Meter über den Kasten setzt.
  • 1'
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    Der Ball rollt! Portugal ist heute ganz in weiß unterwegs, Marokko tritt in rot und grün an und hat angestoßen.
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    Spielbeginn
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    Die Nationalhymnen sind verklungen, die Kapitäne schreiten zur Seitenwahl und in wenigen Augenblicken gehts los hier im Luzhniki Stadion von Moskau!
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    Schiedsrichter der Partie ist der US-Amerikaner Mark Geiger. Die Assistenten an den Seitenlinien sind sein Landsmann Frank Anderson und Joe Fletcher aus Kanada. Bundesliga-Schiedsrichter Felix Zwayer hat die Verantwortung für den Videobeweis.
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    Mut macht den Nordafrikanern ein Blick auf die Historie. Das bisher einzige Duell mit Portugal gewann Marokko in der Gruppenphase der WM 1986 mit 3:1 und zog damit ins Achtelfinale ein, wo man knapp mit 0:1 gegen die Bundesrepublik Deutschland unterlag.
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    Marokkos französische Coach Hervé Renard tauscht nach der bitteren Auftaktpleite durch das Eigentor von St. Paulis Aziz Bouhaddouz gleich dreimal. Schalkes Amine Harit war gegen die Asiaten einer der agilsten Marokkaner, sitzt aber heute ebenso auf der Bank wie Ayoub El Kaabi und Romain Saïss. Dafür beginnen Khalid Boutaïb, Nabil Dirar und Manuel Da Costa. Eine spezielle Strategie gegen Cristiano Ronaldo will Renard nicht anwenden. "Wenn du Pläne für Ronaldo machst, findet er einen Weg raus", sagte der Trainer im Vorfeld des Spiels.
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    Für den Außenseiter aus Marokko müssen es heute schon fast zwangsläufig drei Punkte sein, wenn man sich die Chance auf das Achtelfinale offen halten will. Entsprechend aggressiv und motiviert gehen die Atlas-Löwen in ihre zweite Partie. "Für uns ist es wie ein Finale", sagte Defensivmann Nabil Dirar und kündigte an: "Wir werden alles geben, um zu gewinnen. Ein Unentschieden ist keine Option."
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    Auch wenn Marokko vom Papier her als leichterer Gegner einzustufen ist, sind die Portugiesen gewarnt. "Natürlich denke ich, dass Portugal stärker ist als Marokko. Wir dürfen den Gegner aber auch nicht unterschätzen", mahnte Angreifer André Silva, während Abwehrchef Pepe klarstellte: "Wir müssen viel rennen, viel schwitzen, viel kämpfen."
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    Cristiano Ronaldo war im ersten Spiel mal wieder der alles überragende Mann beim amtierenden Europameister. Mit drei Treffern, von denen er auch noch zwei quasi selbst vorbereitete, führte CR7 sein Team im Alleingang zum Remis. Der 33-Jährige ist selbstverständlich auch heute Kapitän und führt fast die gleiche Startelf auf den Rasen, die das 3:3 gegen Spanien ergattern konnte. Lediglich João Mário beginnt anstelle von Bruno Fernandes.
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    Beide Mannschaften gehen sieglos in diesen zweiten Spieltag der Gruppe B. Dennoch sind die Voraussetzungen sehr unterschiedlich. Während die Portugiesen beim spektakulären 3:3 gegen Spanien überzeugten und den vermeintlich schwersten Gegner damit schon hinter sich haben, steht Marokko nach der 0:1-Pleite gegen den Iran bereits mit dem Rücken zur Wand.
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    Hallo und herzlich willkommen zum nächsten Kapitel der WM 2018 in Russland! Um 14 Uhr geht es heute mit dem zweiten Spieltag der Gruppe B zur Sache. Portugal trifft im Moskauer Luzhniki Stadion auf Marokko.
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    Herzlich willkommen zum Gruppenspiel zwischen Uruguay und Saudi-Arabien. Um 17:00 Uhr geht es in Rostow am Don los.
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