Sport - Datencenter

In Zusammenarbeit mit weltfussball.de
Datencenter

Liveticker

90
28.10.2014 20:30
FC St. PauliSt. Pauli0:3DortmundBorussia Dortmund
  • 0:1
    Ciro Immobile
    33.
  • 0:2
    Marco Reus
    44.
  • 0:3
    Shinji Kagawa
    86.
StadionMillerntor-Stadion
Zuschauer29.063
Schiedsrichter
Günter Perl
84.
85.
46.
55.
72.
33.
44.
86.
84.
65.
78.
88.
  • 90.
    Fazit:
    Der BVB gibt sich bei Zweitligist St. Pauli keine Blöße und zieht ungefährdet ins Pokal-Achtelfinale ein. 3:0 steht es am Ende für die Klopp-Elf, die damit auch ihr sechstes Nicht-Bundesliga-Pflichtspiel in der laufenden Saison gewinnt. Zwar kamen die Gastgeber mit Schwung aus der Pause und erspielten sich gegen die mit der 2:0-Führung nun nachlässig agierenden Borussen ein paar Offensivszenen. Doch insgesamt blieben die Bemühungen der Kiez-Kicker zu harmlos und der Klassenunterschied zu deutlich. Kagawa profitierte in der Schlussphase von einem kapitalen Bock von Pauli-Torwart Tschauner und legte den dritten Treffer für die Gäste nach.
    Die Gastgeber können sich nun auf den Abstiegskampf in der 2. Bundesliga konzentrieren. Am Samstag geht es in Nürnberg weiter. Dortmund reist dann ebenfalls in den Süden der Republik, muss um 18:30 Uhr bei den Bayern ran und will ausgerechnet dort seine Schwarze Serie der letzten Wochen in der Liga beenden. Das war's von hier, einen schönen Abend noch!
  • 90.
    Spielende
  • 90.
    Schluss, Aus, Ende auf St. Pauli.
  • 90.
    Zwei Minuten Nachspielzeit werden angezeigt. Und St. Pauli will unbedingt den Ehrentreffer. Noch hält der schwarz-gelbe Abwehrriegel aber.
  • 90.
    Die nimmermüden Gastgeber lassen sich von dem deutlichen Rückstand nicht entmutigen und greifen noch einmal an. Währenddessen schallt "You'll never walk alone" von den Rängen. Dieser wenig spannende Pokalabend am Millerntor klingt stimmungsvoll aus.
  • 88.
    Letzter Wechsel der Partie: Kagawa darf nach seinem Tor auch frühzeitig unter die Dusche. Adrián Ramos vertritt den Japaner in den letzten Spielminuten.
  • 88.
    Einwechslung bei Borussia Dortmund: Adrián Ramos
  • 88.
    Auswechslung bei Borussia Dortmund: Shinji Kagawa
  • 86.
    Tooor für Borussia Dortmund, 0:3 durch Shinji Kagawa
    Der Japaner macht den Sack endgültig zu. Und ausgerechnet der vor der Pause so bockstarke Tschauner legt den Treffer unfreiwillig auf. Der Keeper spielt nach einem Rückpass völlig unbedrängt den Ball in Kagawas Füße. Der startet in Richtung Kasten durch und schlenzt die Kugel vom Elferpunkt am unglücklichen Pauli-Schlussmann vorbei.
  • 85.
    Gelbe Karte für Sebastian Maier (FC St. Pauli)
    Weiter geht es mit den Karten: Maier begeht links an der Seite das taktische Foul an Sokratis. Keine Diskussion, das ist eine Verwarnung.
  • 84.
    Gelbe Karte für Sören Gonther (FC St. Pauli)
    Gonther beschwert sich nach dem Kehl-Foul zu vehement in Richtung Schiedsrichter, ist auch an einer kleinen Rudelbildung beteiligt und kassiert ebenfalls den Karton.
  • 84.
    Gelbe Karte für Sebastian Kehl (Borussia Dortmund)
    Dortmunds Ex-Kapitän fährt im Luftkampf mit Ziereis den Ellenbogen viel zu weit aus und trifft den Paulianer am Kopf. Völlig zu Recht gibt's dafür die erste Gelbe Karte der Partie.
  • 82.
    ... Daubes Ball rutscht an Freund und Feind vorbei ins Toraus. Auch aus ihren Standards erzeugen die Hamburger zu wenig Gefahr. Wo sollen da noch zwei Treffer für die Verlängerung herkommen?
  • 81.
    Freistoßszene für St. Pauli aus dem linken Halbfeld...
  • 79.
    Referee Perl übersieht einmal mehr ein klares Foulspiel, diesmal von Kehl an Maier im Mittelfeld. Der schwache Schiedsrichter hat Glück, dass es ihm die Spieler in einer relativ fairen und bislang wenig hektischen Partie ziemlich einfach machen.
  • 78.
    Mkhitaryan klatscht nach guter erster und unauffälliger zweiter Hälfte mit Jojić ab. Ein weiterer Wechsel, um Kräfte des Stammpersonals zu schonen.
  • 78.
    Einwechslung bei Borussia Dortmund: Miloš Jojić
  • 78.
    Auswechslung bei Borussia Dortmund: Henrikh Mkhitaryan
  • 77.
    Die Partie plätschert ohne große Höhepunkte vor sich hin. Entweder hat St. Pauli schon resigniert, oder man hebt sich alles für eine grandiose Schlussoffensive auf. Momentan kommt jedenfalls viel zu wenig von der Meggle-Elf, die irgendwann auch mal All-In gehen müsste.
  • 74.
    Die Pauli-Bank springt zwar kollektiv auf und protestiert, aber Ziereis setzt sich im Konter rechts tatsächlich unfair gegen Durm ein. Der Freistoßpfiff des heute beileibe nicht fehlerlosen Schiedsrichters Perl ist richtig - und die aussichtsreiche Szene für die Gastgeber vorbei.
  • 73.
    Der frühere Borusse Kringe konnte in der Mittelfeldzentrale der Gastgeber heute nicht glänzen und macht Platz für Thy. Der soll nun noch einmal etwas Schwung ins Spiel seiner Mannschaft bringen. Das schläft momentan doch zusehends ein.
  • 73.
    Einwechslung bei FC St. Pauli: Lennart Thy
  • 73.
    Auswechslung bei FC St. Pauli: Florian Kringe
  • 71.
    Dortmund lässt den Ball nun recht souverän durch die eigenen Reihen laufen. Der BVB ist längst im Sparmodus. Solange es noch 0:2 steht, kann er sich das auch erlauben. Aber wehe es fällt mal einer rein für St. Pauli. Dann wird das Millerntor-Stadion zum Hexenkessel.
  • 69.
    St. Pauli kann derzeit von den Dortmunder Nachlässigkeiten nicht profitieren und macht sich mit vielen Fehlpässen selbst das Leben schwer. Die deutliche Leistungssteigerung der Kiez-Kicker nach dem Seitenwechsel trägt keine Früchte.
  • 67.
    St. Pauli legt sich fast selbst das dritte Ei ins Nest: Gonther schießt von der eigenen Sechzehnergrenze aus Daube an, von dessen Rücken das Kunstleder zu Kagawa prallt. Der Japaner schaltet blitzschnell und schickt Immobile halbrechts in den Strafraum auf die Reise. Doch der Angreifer scheppert den Ball aus vollem Lauf deutlich über den Querbalken.
  • 65.
    Marco Reus darf sich nun bereits für anstehende Aufgaben schonen. Mit Sven Bender verstärkt Klopp das defensive und vor allem das kämpferische Element in seinem Team. Den ein bisschen Kampf wird in den folgenden 25 Minuten noch gefragt sein.
  • 65.
    Einwechslung bei Borussia Dortmund: Sven Bender
  • 65.
    Auswechslung bei Borussia Dortmund: Marco Reus
  • 65.
    Das ist einfach nur schlecht: Rzatkowskis Schuss aus der zweiten Reihe wird geblockt und fliegt den Hamburgern als Konter um die Ohren. Allerdings nur fast, weil Großkreutz noch in der eigenen Hälfte einen Fehlpass spielt. Da war mehr drin für den BVB.
  • 63.
    Das Spiel ist momentan recht zerfahren. Dortmund will nicht viel für das Spiel tun. St. Pauli tut sich wieder schwerer im Vorwärtsgang. Die Zeit läuft natürlich für die Gäste.
  • 61.
    ... Ungefährlich, die Hausherren klären problemlos am kurzen Pfosten. Es bleibt dabei: Dortmund bleibt in Durchgang zwei komplett harmlos vor dem gegnerischen Tor.
  • 60.
    Ecke nun mal für den BVB. Von der rechten Seite macht das Kagawa...
  • 59.
    Nein, vom BVB kommt derzeit gar nichts. Ob angesichts der Führung schon das Bayern-Spiel vom Samstag in den Hinterköpfen herumspukt? Momentan ist Pauli deutlich näher am Anschluss als Dortmund am dritten Treffer.
  • 57.
    Dickes Ding von Daube! Dortmund verteidigt viel zu luftig und lässt den Gegner über halblinks fast ohne Gegenwehr kombinieren. Im Sechzehner kommt Daube zum Schuss. Langerak muss einiges aufbieten, um das Kunstleder aus dem Eck zu fausten. Die etatmäßige Nummer zwei der Borussia bekommt nach der Pause mehr zu tun, macht aber weiterhin ein richtig gutes Spiel.
  • 55.
    Für den angeschlagenen Angreifer Verhoek ist der Pokalabend beendet. Mittelfeldmann Maier kommt hinein. Nöthe könnte nun von der offensiven Dreierreihe in die Spitze rücken.
  • 55.
    Einwechslung bei FC St. Pauli: Sebastian Maier
  • 55.
    Auswechslung bei FC St. Pauli: John Verhoek
  • 54.
    Kagawa spielt rechts den Steilpass auf Sokratis, der heute die Außenbahn beackert. Der Grieche liefert sich mit Nöthe ein Duell mit Haken und Ösen, stolpert letztendlich aber selbst den Ball ins Toraus. Es gibt völlig zu Recht Abstoß für St. Pauli.
  • 52.
    Der BVB agiert nun etwas nachlässig und lädt die Hanseaten damit zu Offensivaktionen ein. Auf der anderen Seite spielen die Dortmunder ihre Konterszenen nicht vernünftig aus. Wenn das so weitergeht, dann ist vielleicht doch noch was drin für den FC St. Pauli.
  • 51.
    Und der nächste Hamburger mit Schmerzen: Ziereis vertritt sich ohne gegnerische Einwirkung bei einem Schuss und humpelt. Derweil versucht es sein Kollege Verhoek doch noch einmal. Rund läuft der Sturmtank allerdings noch nicht.
  • 50.
    Verhoek zieht gegen den herausstürmenden Langerak im BVB-Sechzehner etwas übermotiviert durch und wird vom Keeper unglücklich an der Hüfte getroffen. Der niederländische Stürmer der Hausherren muss zunächst draußen behandelt werden. Momentan scheint es eher so, als könne er nicht weitermachen.
  • 48.
    Knappes Ding! Ein von Verhoek abgefälschter Kringe-Schuss segelt einen halben Meter rechts am Dortmunder Tor vorbei. Langerak war schon ins andere Eck unterwegs und wäre da niemals hingekommen. Die Gastgeber kommen mit Schwung aus der Kabine und schnuppern am Anschluss.
  • 47.
    St. Pauli mit dem ersten Abschluss nach der Pause - und der ist gar nicht schlecht: Rzatkowski flankt aus dem rechten Halbfeld an den Fünfer, wo Verhoek am höchsten steigt und die Kugel ziemlich zentral aufs Tor nickt. Langerak hat keine großen Probleme mit diesem Ball.
  • 46.
    Mit etwas vernebeltem Blick aufs Spielfeld wegen des Pyro-Technik-Einsatzes der Pauli-Fans kurz vor Wiederanpfiff geht's nun hinein in Durchgang zwei. Bei den Hausherren kommt der ganz schwache Startsev nicht wieder. Kalla ersetzt ihn.
  • 46.
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 46.
    Einwechslung bei FC St. Pauli: Jan-Philipp Kalla
  • 46.
    Auswechslung bei FC St. Pauli: Andrej Startsev
  • 45.
    Halbzeitfazit:
    Borussia Dortmund zeigt einmal mehr eine ordentliche Leistung in einem Nicht-Bundesliga-Wettbewerb und führt zur Pause gegen phasenweise überforderte Paulianer 2:0. Von Beginn an hatten die Hausherren die Hosen ziemlich voll, standen hinten drin und ließen die Schwarzgelben fast nach Belieben schalten und walten. Nachdem die Gäste einige Male in aussichtsreicher Position am starken Keeper Tschauner gescheitert waren, betätigte sich Immobile als Dosenöffner. Am Ende einer sehenswerten Direktpass-Stafette netzte der Italiener in der 33. Minute ein. Kurz danach hatte St. Pauli nach einer Ecke seine einzige Tormöglichkeit. Gonther scheiterte aber an Langerak. Kurz vor dem Pausenpfiff stellte Reus nach guter Vorarbeit von Immobile dann den Halbzeitstand her. Alles, aber auch wirklich alles spricht nun für den Achtelfinaleinzug des BVB.
  • 45.
    Ende 1. Halbzeit
  • 45.
    Die Hausherren greifen zwar noch einmal an, kommen aber nicht mehr zum Abschluss. Subotić klärt die hohe Flanke von rechts im eigenen Fünfer per Kopf. Kurz danach ist Pause.
  • 44.
    Tooor für Borussia Dortmund, 0:2 durch Marco Reus
    Dortmund legt nach! Das ist schon fast die halbe Miete für den BVB. Immobile springt der Ball links nach einem Pressschlag etwas glücklich vor die Füße, aber was der Italiener dann macht ist ganz stark: Im Vollsprint zieht er in den Sechzehner und hat dann das tolle Auge für den mitlaufenden Reus. Der lässt sich aus 14 Metern halblinks nicht lange bitten und verwandelt eiskalt ins lange Eck. Den kann sogar Tschauner nicht mehr rausholen.
  • 43.
    Die letzten Minuten vor der Pause gehören ganz klar den Gästen, die nach dem Führungstreffer kurz durchschnauften, jetzt aber wieder voll da sind: Durm wird halblinks vor dem Sechzehner St. Paulis nicht richtig angegriffen, zieht seinen Rechtsschuss aber links an der Kiste vorbei.
  • 41.
    Nun wieder der BVB: Der schwache Startsev verdaddelt an seiner linken Seite den Ball. Dortmund kontert über Mkhitaryan, der im Sechzehner den startenden Reus auf die Reise schickt. Der Nationalspieler scheitert aus spitzem Winkel an Tschauner, der sein Team hier mit einer ganz starken Leistung im Spiel hält.
  • 39.
    Langerak überragend! Fast der Ausgleich! Nach einer Ecke der Gastgeber kommt Gonther völlig frei aus sechs Metern zum Kopfball und zwingt Dortmunds noch kalten Keeper zu einer Glanzparade. Der Australier verhindert mit einem Wahnsinnsreflex den Ausgleich. St. Pauli ist dran!
  • 38.
    Durch den Gegentreffer offensichtlich wachgeküsst, spielt St. Pauli nun plötzlich nach vorne. Hummels hat gegen Verhoek zentral am Strafraum Probleme und darf sich bei Subotić bedanken. Der Nebenmann hat aufgepasst und klärt kompromisslos.
  • 36.
    Und die nächste Fehlentscheidung vom Schiri, der in dieser Phase keine guten Figur abgibt: Subotić begeht ein ganz klares Foul an Nöthe in der Nähe des BVB-Sechzehners und wieder gibt's keinen Freistoß. Wie eben bei Kringes Aktion, wäre der hier ein Muss gewesen.
  • 35.
    Wieder eine umstrittene Entscheidung von Schiri Perl: Kringe geht viel zu rabiat mit dem Körper gegen Mkhitaryan zu Werke und checkt den Armenier über die Seitenlinie. Die Pfeife des Referee bleibt stumm.
  • 33.
    Tooor für Borussia Dortmund, 0:1 durch Ciro Immobile
    Dortmund münzt seine Überlegenheit ins erste Tor um. Wie im Training geht das gegen eine desolate Pauli-Abwehr. Links im Sechzehner spielen Reus und Großkreutz völlig unbedrängt Doppelpass und der Weltmeister schiebt die Kugel von der Grundlinie zu Kagawa am Fünfer. Der Japaner könnte es selbst machen, legt aber noch einmal ab und bringt den blank stehenden Immobile ins Spiel. Dortmunds Sommer-Transfer hat keine Mühe, aus kurzer Distanz seinen ersten Pokaltreffer zu erzielen.
  • 31.
    Die Hanseaten schieben einen Tick weiter raus und verlagern das Spielgeschehen nun phasenweise ins Mittelfeld oder sogar die Dortmunder Hälfte. Das etwas schmeichelhafte 0:0 zur halben Stunde hat den Paulianern offensichtlich Auftrieb gegeben.
  • 29.
    Kehl erwischt seinen langjährigen Dortmunder Weggefährten Kringe im Mittelfeldzweikampf unglücklich. Der Pauli-Routinier kann nach kurzem Schmerz jedoch weiterspielen. Die bislang völlig körperlose Partie nimmt an Intensität zu.
  • 27.
    Beim ersten Konter der Hausherren über Kringe wird es im Millerntor-Stadion sofort unglaublich laut. Der Angriff versandet jedoch weit vor dem Dortmunder Sechzehner. Man kann sich aber ausmalen, was hier los sein sollte, wenn der Kiez-Klub einen Treffer erzielt. Momentan liegt das aber in weiter Ferne.
  • 26.
    Kurt rasiert Mkhitaryan einige Meter halbrechts vor dem eigenen Strafraum und hat Glück, dass Schiri Perl nicht auf Freistoß für die Borussia aus dieser guten Position entscheidet. Das Spiel läuft weiter.
  • 25.
    Erster Wackler in der Dortmunder Defensive: Subotić verspringt ein hoher Ball im eigenen Sechzehner. Doch der Verteidiger ist selbst rechtzeitig vor dem heranstürmenden Verhoek zur Stelle und bolzt die Kugel aus der Gefahrenzone.
  • 24.
    Die Angriffsbemühungen der Hamburger verdienen diesen Namen auch nach gut 20 Minuten immer noch nicht. Der BVB verteidigt locker und lässig, lässt allerdings selbst im Vorwärtsgang noch die allerletzte Konsequenz vermissen. Außerdem scheint St. Paulis Tschauner einen Sahnetag erwischt zu haben.
  • 22.
    Erneut hält Tschauner die Null für St. Pauli! Kagawa und Mkhitaryan spielen links an der Sechzehnerkante den Doppelpass und der Armenier zielt aus vollem Lauf aufs lange Eck. Der Ball holpert und springt kurz vor dem Fünfer hoch. Dennoch bringt der Schlussmann der Hausherren noch eine Hand an die Kugel.
  • 20.
    Der BVB sucht nun immer wieder schnell den Steilpass in die Schnittstellen der Viererkette und für St. Pauli sind diese Szenen kaum zu verteidigen. Der Führungstreffer der Borussia liegt in der Luft.
  • 18.
    Knifflige Szene: Erstmals zappelt der Ball im Netz der Hanseaten, aber der Treffer zählt nicht. Immobile bringt die Kugel aus fünf Metern über die Linie, wird nach der Sokratis-Vorlage wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen. Da haben die Hamburger Glück, denn das war tendenziell eher gleiche Höhe.
  • 16.
    Tschauner verhindert den Rückstand der Gastgeber! Sokratis dribbelt sich halbrechts am Strafraum gegen drei Mann durch und legt dann ab für Mkhitaryan. Der täuscht den Schuss an, nimmt dann aber doch noch Hummels zentral mit. Der Weltmeister schießt flach aufs linke Eck. Paulis Keeper taucht ab und lenkt die Kugel mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Erste richtig gute Chance der Partie!
  • 15.
    Von St. Pauli kommt weiterhin gar nichts nach vorne. Bisher fand allenfalls mal ein Befreiungsschlag den Weg in die Dortmunder Hälfte. Die zuletzt so wenig sattelfeste Abwehr der Borussia hat noch keinerlei Probleme.
  • 13.
    Neven Subotić versucht es aus dem Mittelkreis mit einem weiten Lupf-Pass nach vorne, aber dort ist Immobile zu weit vorne und damit im Abseits. Noch findet der Italiener keine Bindung zum Spiel.
  • 11.
    Dortmund spielt sich rechts am Sechzehner der Hamburger fest, kann dabei aber außer einem Einwurf nichts Zählbares herausholen. Der BVB bleibt über weite Strecken dieser Anfangsphase recht einfallslos gegen gut sortierte und konzentriert verteidigende Kiez-Kicker.
  • 9.
    Reus schickt Kagawa halblinks am Sechzehner in die Gasse. Der Japaner ist offenbar überrascht vom starken Zuspiel des Kollegen und pöhlt die Kugel aus aussichtsreicher Position relativ ungefährlich über den Kasten. Da war die Abwehr der Hausherren zu weit weg von den beiden Dortmunder Ausnahmekönnern.
  • 8.
    Die Schwarzgelben haben in diesen Anfangsminuten zwar ein deutliches Ballbesitzplus, können damit aber noch nicht viel anfangen. St. Pauli baut bei gegnerischem Ballbesizt zwei Vierer-Abwehrriegel vor dem eigenen Tor auf. Das wird ein Geduldsspiel für die Klopp-Elf.
  • 6.
    Erster Warnschuss der Gastgeber: Daube tankt sich links im Strafraum der Borussen durch, zimmert das Kunstleder aber gut und gerne zwei Meter übers kurze Eck. Langerak muss nicht eingreifen. Der Australier darf heute wie schon in der ersten Pokalrunde beginnen.
  • 5.
    St. Pauli steht sehr, sehr tief in diesen ersten Minuten und lässt den BVB kommen. Diese kontrollierte Offensive war zuletzt nicht das schlechteste Mittel gegen die Dortmunder, die mit einem 4-1-4-1-System dagegen halten.
  • 3.
    Erster schöne Stafette über Kagawa und Reus rechts am Sechzehnerrand. Die beiden werden sich heute das offensive Zentrum der Borussia teilen. Die Pauli-Abwehr kann Reus' flache Hereingabe aber abfangen.
  • 1.
    Das Spiel läuft, von Schiedsrichter Günter Perl freigegeben. Die Hausherren spielen komplett in schwarz, der BVB in schwarz-gelb. Nachdem gegen Hannover die Champions-League-Trikots nicht halfen, darf es dann heute wieder das übliche Leibchen aus der Bundesliga sein.
  • 1.
    Spielbeginn
  • Zu den traditionellen Klängen der "Hells Bells" laufen die Teams nun ein. Das natürlich ausverkaufte Millerntor-Stadion bietet eine äußerst stimmungsvolle Kulisse für diesen Pokalabend. Auf den Rängen ist der Teufel los! Und in wenigen Minuten geht's dann auch unten auf dem grünen Rasen ab!
  • Jürgen Klopp nimmt nach der unglücklichen 0:1-Schlappe gegen Hannover gleich sechs Änderungen vor: Absprachegemäß beginnt Langerak statt Weidenfeller im Tor. Außerdem rotieren Sokratis, Kehl, Kagawa, Großkreutz und Immobile für Piszczek, Bender, Gündoğan, Ramos und Aubameyang ins Team.
  • Zum Personal: Thomas Meggle tauscht im Vergleich zum Karlsruhe-Spiel dreimal in seiner Anfangsformation. Der Pauli-Trainer bringt Ziereis, den Ex-Dortmunder Kringe und Verhoek anstelle von Alushi, Budimir und Thy.
  • Nach dem lockeren 3:1-Erstundensieg bei Oberligist Optik Rathenow stellt natürlich sogar der kriselnde BVB nun eine deutlich höhere Hürde für die Hanseaten dar. Statistisch war für St. Pauli gegen die Schwarzgelben in der Vergangenheit wenig zu holen: In 20 Pflichtspielen gab es zwei Siege, vier Remis und 14 Niederlagen. Im DFB-Pokal begegnen sich beide Vereine allerdings zum ersten Mal.
  • Vor allem die defensiv und offensiv schwache Leistung bei der derben 0:4-Heimklatsche gegen den Karlsruher SC am Samstag glich einem Offenbarungseid. Kein Wunder also, dass sich Meggle vor dem Pokalkracher gegen den Champions-League-Teilnehmer in Galgenhumor flüchtete. "Das ist ein vollkommen anderer Wettbewerb, in dem wir in dieser Saison noch ungeschlagen sind", so der Coach.
  • Besser als beim Vizemeister läuft es auch für den Kiez-Klub derzeit nicht. Nachdem die Paulianer im Anschluss an die Verpflichtung von Neu-Trainer Thomas Meggle Anfang September zunächst im Aufwind schienen, sorgten die Ergebnisse der letzten beiden Spieltage für Ernüchterung und den erneuten Absturz in den Tabellenkeller.
  • "Wir wollen jede Situation für ein Erfolgserlebnis nutzen", sagte Klopp vor dem Pokalauftritt im hohen Norden und fügte an: "Egal was St. Pauli macht, das ist unsere Hürde, und da wollen wir rüber. Wir werden um den Einzug in die nächste Runde kämpfen."
  • Die Borussia steckt in der mit Abstand größten Krise seit Amtsantritt von Jürgen Klopp. Darüber können auch nicht das souveräne Weiterkommen in der ersten Pokalrunde - das 4:1 bei den Stuttgarter Kickers - und drei Zu-Null-Siege in der Champions League hinwegtäuschen.
  • Für beide Teams geht es heute um mehr als den Achtelfinaleinzug: Selbstbewusstsein tanken für den Liga-Alltag ist die Devise. Während die Gastgeber in der 2. Bundesliga zuletzt zwei Niederlagen in Folge einstecken mussten und den Relegationsplatz belegen, verlor der BVB im Oberhaus sogar vier Mal hintereinander - und findet sich völlig überraschend ebenfalls im Abstiegskampf wieder.
  • Herzlich willkommen zum Pokalduell der Krisen-Klubs am Hamburger Millerntor – der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund!
Anzeige