Wir haben neue Inhalte auf der Startseite für Sie
Abbrechen
DAS KÖNNTE SIE INTERESSIEREN
In Zusammenarbeit mit weltfussball.de
Datencenter

Liveticker

90
16.08.2014 20:30
FC Viktoria 1889 BerlinViktoria0:2FrankfurtEintracht Frankfurt
  • 0:1
    Haris Seferović
    9.
  • 0:2
    Alexander Meier
    90.
StadionFriedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Zuschauer10.514
Schiedsrichter
Thorsten Schriever
78.
82.
83.
75.
86.
9.
90.
70.
90.
  • 90.
    Fazit:
    Der Frankfurter Verwaltungsfußball in Durchgang zwei wird nicht bestraft: Die Eintracht zieht nach einem sparsamen Auftritt beim FC Viktoria 1889 Berlin durch einen 2:0-Sieg in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Hatte die Schaaf-Truppe das Geschehen in der ersten Halbzeit nicht überschwänglich, aber völlig souverän dominiert, schenkte sie dem Regionalligisten nach dem Seitenwechsel durch Passivität einen Hoffnungsschimmer, der die Partie letztlich bis in die Nachspielzeit offenhielt. Erst mit der Einwechslung von Alexander Meier setzten die Hessen wieder offensive Akzente und erarbeiteten sich Chancen. So war es am Ende das 31-jährige Vereinsidol, der die Partie kurz vor dem Abpfiff endgültig entschied. Die Eintracht geht dadurch mit einem guten Gefühl in den Bundesligastart, während die Himmelblauen von diesem ordentlichen Einsatz in der vierten Liga zehren können. Einen schönen Abend noch!
  • 90.
    Spielende
  • 90.
    Tooor für Eintracht Frankfurt, 0:2 durch Alexander Meier
    Meier schließt die Tür! Gegen die weit aufgerückten Berliner rennt das Frankfurter Urgestein alleine durch die gegnerische Hälfte, nachdem Bamba Anderson die Kugel nach vorne geschlagen hat. Meier schiebt dann aus leicht spitzem Winkel an Rickert vorbei in die lange linke Ecke!
  • 90.
    Thomas Schaaf dreht an der Uhr und tätigt seinen letzten Wechsel. Frankfurt gerät tatsächlich ein wenig unter Druck und mus snach 90 Sekunden überstehen.
  • 90.
    Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Johannes Flum
  • 90.
    Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Takashi Inui
  • 90.
    Drei Minuten Nachschlag gibt es!
  • 90.
    ... der mit nach vorne gelaufene Keeper Rickert kommt tatsächlich aus sechs Metern zum Kopfball, befördert das Leder aber einige Meter rechts am Trapp-Kasten vorbei.
  • 90.
    Wir befinden uns in der letzten regulären Minute, als die Himmelblauen noch einmal einen Eckball ausführen dürfen...
  • 88.
    Bekommt der FC Viktoria noch eine Chance, die Verlängerung zu erzwingen? Man will alles nach vorne werfen, aber das Vorgehen sieht nicht besonders durchdacht aus.
  • 86.
    Einwechslung bei FC Viktoria 1889 Berlin: Fabian Fritsche
  • 86.
    Auswechslung bei FC Viktoria 1889 Berlin: Robert Schröder
  • 85.
    Inui vergibt aus bester Position! Piazon legt dem Japaner im Strafraum wunderbar ab und dieser hat dann aus 14 Metern freie Schussbahn. Er zirkelt das Leder Zentimeter am linken Pfosten vorbei!
  • 85.
    Für eine echte Druckphase dürften den Himmelblauen wohl die Mittel fehlen, aber vielleicht ist es ja ein einzelner Angriff, der für den Treffer zum 1:1 führt.
  • 83.
    Gelbe Karte für Ümit Ergirdi (FC Viktoria 1889 Berlin)
    Es wird ruppiger! Ergirdi fährt Lanig in die Parade, der in der Schlussphase viele harte Einsätze einzustecken hat. Zum Glück verletzt er sich in dieser Szene nicht.
  • 82.
    Gelbe Karte für Gökhan Ahmetcik (FC Viktoria 1889 Berlin)
    Wieder trifft es Lanig: Frankfurts 13 wird in der eigenen Hälfte von Ahmetcik umgerannt, der für dieses Vergehen ebenfalls verwarnt wird.
  • 80.
    Meier schnuppert weiter am Tor! Hasebes gefühlvoll auf die linke Seite des Sechzehners gechippter Ball wird direkt vom Eintracht-Urgestein verarbeitet und rauscht knapp am rechten Pfosten vorbei.
  • 78.
    Gelbe Karte für Robert Schröder (FC Viktoria 1889 Berlin)
    In einer fair geführten Partie ist es Schröder, der für ein taktisches Foul an Lanig die erste Gelbe Karte sieht. Der defensiven Mittelfeldspieler grätsche im Mittelkreis in die Beine des Frankfurters, um einen Gegenstoß zu stoppen.
  • 77.
    Meier mit der nächsten Chance, als er eine Kopfballvorlage von Piazon mit der Fußspitze aus sieben Metern in Richtung Tor weiterleitet. Zu unplatziert, so dass Rickert keine Probleme hat.
  • 75.
    In der Offensive wechselt Thomas Herbst mit dem jungen Nicolai Jelitto frischen Wind ein. Nach einer anständigen Leistung geht Thomas Kruschke in den Feierabend.
  • 75.
    Einwechslung bei FC Viktoria 1889 Berlin: Nicolai Jelitto
  • 75.
    Auswechslung bei FC Viktoria 1889 Berlin: Thomas Kruschke
  • 73.
    Mit Meier hat die Eintracht eine ganz andere Durchschlagskraft, ist hetzt nahe am zweiten Treffer. Das Upgrade von Valdez zu Meier ist schon enorm und sollte den Verantwortlichen zu denken geben, ob der Angreifer aus Paraguay wirklich die gewünschte Verstärkung ist.
  • 71.
    Gleich mit seinem ersten Ballkontakt hat für Valdez auf dem Feld agierende Meier die Chance zur Entscheidung! Nach Seferović' Hereingabe von rechts nickt der 31-Jährige vom zweiten Pfosten aus sechs Metern gegen die Laufrichtung von Rickert, der mit einer Glanztat rettet!
  • 70.
    Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Alexander Meier
  • 70.
    Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Nelson Valdez
  • 69.
    Kruschke ballert aus 18 Metern drauf und Trapp muss sich ganz lang machen, um den Einschlag im Netz zu verhindern. Den Rebound setzt Huke an den Querbalken, soll dabei allerdings im Abseits gestanden haben, was sich als falsch erweist. Ein Treffer hätte also zu unrecht nicht gezählt.
  • 66.
    Auch ballbesitzmäßig sind die Himmelblauen jetzt viel näher an der SGE. Derweil jubelt der Gästeblock, denn "Alex, der Große" erhält von Trainer Schaaf Instruktionen, da er in Kürze in das Spielgeschehen eingreifen wird.
  • 64.
    Der Regionalligist beweist im zweiten Durchgang, dass auch viertklassige Klubs einen gepflegten Ball spielen können und ein hohes technischen Niveau aufweisen. Das sieht im Aufbau aktuell sehr ordentlich aus, was die Herbst-Truppe anbietet. Wird's mit dem Ausgleich belohnt?
  • 62.
    Eine halbe Stunde Restspielzeit ist vielleicht etwas zu viel, um das Fußballspielen vollkommen einzustellen. Eventuell sollte Thomas Schaaf in dieser schwachen Phase über neue personelle Impulse nachdenken.
  • 60.
    Valdez nimmt eine Freistoßflanke von Inui von der rechten Seitenauslinie per Kopf ab, doch wegen zu starker Rückenlage ist sein Versuch zu hoch angesetzt und fliegt deutlich über den Querbalken von Rickert.
  • 59.
    Die Eintracht gibt sich in dieser Phase keine Mühe und stärkt dadurch unnötigerweise den Gegner, der an Mut gewinnt. Die Hessen sollten schon noch ein Tor nachlegen, um nicht zu einem späteren Zeitpunkt bestraft zu werden.
  • 57.
    Die Möglichkeit für Viktoria! Wunderbar verlagern die Himmelbauen die Kugel nach einem Solo von Abwehrchef Doymus von der linken auf die rechte Seite, wo Özcin aus leicht spitzem Winkel zum Abschluss kommt. Trapp kann den halbhohen Schuss aus 15 Metern parieren.
  • 55.
    Da ist Trapp mal gefordert! Der Torhüter macht im richtigen Moment den Schritt nach vorne, als Ahmetcik von der linken Grundlinie halbhoch in den Fünfer passt. Vor dem heranrauschenden Huke begräbt er das Leder unter sich.
  • 54.
    Aleksandar Ignjovski muss zwar nach einem harten Zweikampf behandelt werden, ist aber nicht ernsthaft verletzt und kehrt schnell wieder zurück auf den holprigen Rasen.
  • 52.
    Die Grundträgheit der ersten Halbzeit wurde nicht überwunden, zieht sich auch in die erste Viertelstunde von Durchgang zwei. So ist die Partie nicht besonders attraktiv, doch mit einem Zufallstreffer der Hausherren könnte es richtig abgehen.
  • 50.
    Der FC Viktoria erhält hin und wieder Räume, doch das Umschalten von Defensive auf Angriff ist eines der Hauptunterschiede zum Bundesligisten. Es dauert einfach unheimlich lange, bis sich endlich mal drei, vier Akteure in die gegnerische Hälfte bewegt haben.
  • 48.
    Hüben wie drüben haben sich die Trainer gegen personelle Änderungen in der Halbzeit entschieden. Ob Alexander Meier noch Einsatzzeit erhält oder nur für den Notfall mitgereist ist, darf wohl als spannendste Frage bezügliche späterer Wechsel gelten.
  • 47.
    Wegen zahlreicher im Gösteblock abgebrannten bengalischen Feuer musste Referee Schriever ein paar Augenblicke länger mit dem Anpfiff des zweiten Durchgangs warten. Jetzt hat das Leuchten in der Fankurve jedoch ein Ende und es geht wieder um das Leder auf dem Rasen.
  • 46.
    Willkommen zurück in der Hauptstadt! Halten die Himmelblauen den Pokalfight noch länger offen und so die Spannung hoch oder macht die Eintracht kurzen Prozess, um in der Endphase der Partie sogar Kräfte für den Bundesligaauftakt am kommenden Wochenende sparen zu können?
  • 46.
    Anpfiff 2. Halbzeit
  • 45.
    Halbzeitfazit:
    Das Sensationspotential im Jahn-Sportpark hält sich nach 45 Minuten noch in Grenzen: Die Eintracht aus Frankfurt führt beim Regionalligisten mit 1:0 und befindet sich damit auf einem guten Weg in Richtung zweiter Runde. Die Himmelblauen schenkten der SGE den Führungstreffer durch ein Missverständnis zwischen Ahmetcik und Doymus, welches von Seferović in Minute acht eiskalt ausgenutzt wurde. Danach zogen sich die Hausherren erst einmal total zurück, um nach gut 20 Minuten wieder aktiver am Geschehen teilzunehmen. Frankfurt hatte ein paar Chancen zum zweiten Treffer, brennt aber noch kein Feuerwerk ab. So deutlich die Kräfteverhältnisse auf dem Rasen sind, so knapp ist noch der Spielstand. Warten wir ab, was die Herbst-Truppe nach dem Seitenwechsel noch so zu bieten hat und ob die Hessen ihre Souveränität bis zum Ende durchhalten. Bis gleich!
  • 45.
    Ende 1. Halbzeit
  • 45.
    Inui prüft Rickert! In der letzten Aktion der ersten Halbzeit zieht der Japaner aus 17 Metern ab und zwingt den gegnerischen Keeper zu einem starken Reflex. Rickert reist die Arme hoch und pariert klasse.
  • 45.
    Rickert verhindet das 0:2! Piazon taucht nach einem Steilpass vollkommen frei vor dem Viktoria-Schlussmann auf, der sich nicht verladen lässt und lange stehen bleibt. So hat er den späten Abschluss im Nachfassen sicher in den Händen.
  • 43.
    ... Inui findet Lanig, der in Bedrängnis nur eine Kopfballkerze zustande bringt, die Rickert sicher aus der Berliner Luft pflückt.
  • 42.
    Es sieht nicht so aus, als würde sich am Spielstand vor dem Pausenpfiff noch etwas ändern. Oder doch? Frankfurt bekommt nach einem Foul von Doymus an Ignjovski einen Freistoß unweit der rechten Strafraumlinie zugesprochen...
  • 39.
    Frankfurt lässt es ruhig angehen. Wenn der Pass in die Offensive gespielt ist, fackeln Inui und Co. meist nicht lange und bewegen sich in Richtung Tor. Meist dauert es aber lange, bis überhaupt in die Nähe des Sechzehners vorgestoßen wird.
  • 37.
    Valdez, der neben den auffälligen Inui und Seferović etwas untergeht, nutzt eine Djakpa-Hereingabe vom linken Strafraumeck auf den zweiten Pfosten für eine Volleyabnahme, die nicht weit am rechten Pfosten vorbeibraust. Wäre Rickert da herangekommen?
  • 35.
    Inui spielt wunderbar in die halblinke Gasse auf Seferović in den Strafraum, woraufhin der Schweizer uneigennützig nach hinten ablegen will, im zentralen Sechzehner dann jedoch keinen Mitspieler findet.
  • 33.
    ... an dessen Ende aus dem Gewusel heraus besagter Piazon aus zehn Metern abschließt, aber erneut von einem Himmelblauen geblockt werden kann. Wieder muss Rickert nicht eingreifen.
  • 32.
    Feines Solo von Piazon, vor dessen Nase an der Strafraumkante zu viel Verkehrt herrscht, als er von links in die Mitte zieht. Immerhin springt ein Eckstoß heraus...
  • 31.
    Inui findet mit seiner Freistoßhereingabe von der linken Außenbahn beinahe die Stirn Lanigs, der aus sieben Metern nicht das richtige Timing an den Tag legt und so keinen Kopfball zustande bringt.
  • 30.
    Eine halbe Stunde ist vorüber im Jahn-Sportpark und der Unterhaltungswert darf sich gerne noch steigern. Frankfurt kontrolliert das Geschehen stark, lässt im Angriff aber ein wenig Spielfreude vermissen. Sie müssen nicht und so plätschert die Partie der Pause entgegen.
  • 27.
    Die Herbst-Elf weist zwar einige Lücken im Abwehrverbund auf, doch diese sind nicht dermaßen eklatant, dass der Bundesligist zu Chancen am laufenden Band kommt. Wenn diese Laufleistung bis zum Ende durchgehalten werden kann, dann droht keine riesige Klatsche.
  • 25.
    Etwas zu eigensinnig von Inui! Der Japaner wird von Seferović auf halblinks in Szene gesetzt und entscheidet sich dann für einen Abschluss, nachdem er in Richtung Strafraum gezogen ist. Der Versuch wird abgeblockt. Besser wäre ein Querpass zu Seferović gewesen.
  • 23.
    Dann und wann zeigen die Viertligisten, dass sie fußballerisch ordentlich ausgebildet worden sind. Sie präsentierten gerade Ein-Kontakt-Passspiel im Mittelfeld, das dann jedoch im letzten Drittel des Feldes nicht mehr durchgebracht werden kann.
  • 20.
    Nachdem sich die Berliner unmittelbar nach dem Rückstand sehr zurückgezogen haben, scheint das Spiel jetzt wieder offener zu werden. Özcin befördert das Spielgerät von halbrechts mit dem rechten Spann in Richtung flacher linker Torecke. Trapp taucht ab, begräbt das Leder unter sich und hat damit die erste Aufgabe gemeistert.
  • 19.
    Frankfurts neuer Kapitän Kevin Trapp verlebt vor dem Gästegehäuse bislang einen ruhigen Abend, wurde vom Regionalligisten noch nicht geprüft. Er ist nach dem Abgang von Primin Schwegler erster Ansprechpartner des Trainers auf dem Rasen.
  • 17.
    Ergirdi findet mit seiner Flanke von der rechten Grundlinie Lensinger am zweiten Pfosten, der im Luftduell mit Ignjovski einen Eckstoß herausholt. Zwar springt dabei keine Möglichkeit heraus, aber immerhin hat es die Herbst-Truppe mal wieder nach vorne geschafft.
  • 15.
    Das Spielgerät kreist durch die Reihen der Schaaf-Truppe, wird nun aber freiwillig von Djakpa ins Seitenaus gespielt. Hasebe deutet nämlich Schmerzen am unteren Rücken an. Ohne Behandlung kann der Neuzugang aus Nürnberg weiterspielen.
  • 14.
    Der rutschige Boden lässt steile Pässe nur in begrenzem Maße zu, da die Bälle einfach umheimlich schnell werden. Frankfurt kann mit dieser Besonderheit wie erwartet deutlich besser umgehen als die Himmelblauen.
  • 12.
    Der FC Viktoria traut sich wenig bis gar nichts zu, steht mit zahlreichen Akteuren im und am eigenen Strafraum. Natürlich darf man sich hinten hereinstellen, aber dann sollten solche Patzer wie in Minute neun eben vermieden werden.
  • 11.
    Für alle Zweifler im Gästeblock ist solch eine frühe Führung natürlich gut für die Nerven. Frankfurt scheint diesen Ausflug professionell anzugehen, um gar nicht erst in die Gefahr einer Blamage zu geraten.
  • 9.
    Tooor für Eintracht Frankfurt, 0:1 durch Haris Seferović
    So ein Geschenk nimmt die Eintracht doch immer gerne an! Doymus ist auf einen Rückpass von Ahmetcik nicht eingestellt und muss sich so als letzter Feldspieler vom durchstartenden Seferović überlaufen lassen. Auch Keeper Rickert kommt zu spät, so dass der Neuzugang aus San Sebastián ins leere Tor einschieben kann!
  • 7.
    Schon ganz früh müssen die Himmelblauen Schwerstarbeit verrichten und jetzt schon zu einigen Foulspielen gezwungen. Die Eintracht wechselt weiterhin sauber die Seiten, wartet aber noch auf den ersten aussichtsreichen Abschluss.
  • 6.
    Viktorias Kapitön Ergirdi bekommt das Spielgerät unfreiwillig von Russ aufgelegt, der die Richtung seiner klärenden Grätsche nicht wirklich bestimmen konnte. Aus der zweiten Reihe fackelt der defensive Mittelfeldspieler nicht lange und zieht ab. Das Leder rauscht weit links am Pfosten vorbei.
  • 6.
    Die SGE ist sofort auf der Höhe und wird ihrer Favoritenrolle gerecht. Vor allem Inui setzt bisher einige offensive Akzente und holte vor wenigen Augenblicken den ersten Eckball heraus, der allerdings nicht gefährlich in die Mitte getreten wurde.
  • 5.
    Gut 4000 Frankfurter Anhänger verbringen das Wochenende in Berlin, um der Erstrundenpartie ihrer Schützlinge beizuwohnen. So ist es auch kein Wunder, dass der Bundesligist akkustisch ein Heimspiel in der Hauptstadt genießt.
  • 4.
    Da im Jahn-Sportpark auch Partien des American Football ausgetragen werden, begindet sich das Geläuf nicht im besten Zustand. Ein holpriger Rasen spricht bekanntlich tendenziell eher für die technisch unterlegene Mannschaft, was dem Regionalligisten entgegenkommen könnte.
  • 3.
    Thomas Schaaf bietet in seiner Startelf fünf Neuzugänge. So beginnen Lucas Piazon, Aleksandar Ignjovski, Makoto Hasebe, Haris Seferović und Nelson Valdez gleich in ihrem ersten Pflichtspiel für den neuen Arbeitgeber. Alexander Meier gehört nach seinen Kniebeschwerden zwar wieder zum Frankfurter Kader, kommt jedoch nur für einen Teilzeiteinsatz in Frage.
  • 2.
    Im 4-2-3-1-System der Himmelblauen gibt es im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den FSV Budissa Bautzen zwei Änderungen. So verdrängen Innenverteidiger Murat Doymus und Spielmacher Thomas Kruschke Julian Austermann und Adrian Antunović auf die Bank.
  • 1.
    Los geht's im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark! Fällt der Pflichtspielstart von Thomas Schaaf positiv für die Eintracht aus oder zählt der Frankfurter Auftritt beim FC Viktoria zu den Partien, die später in den Schubladen der Pokalpeinlichkeiten zu finden sind?
  • 1.
    Spielbeginn
  • In diesem Augenblick betreten die Hauptdarsteller den Rasen. Der Underdog agiert in himmelblauen Trikots und weißen Hosen; die SGE präsentiert sich in den gewohnten rot-schwarzen Outfits. Wir freuen uns auf einen interessanten Pokalabend!
  • Thorsten Schriever heißt der hauptverantwortliche Schiedsrichter dieser Partie. Der 38-jährige Verwaltungsfachangestellte ist seit mehr als zehn Jahren in der 2. Bundesliga aktiv. An den Seitenlinien agieren mit den Fahnen in der Hand: Alexander Sather und Jens Klemm.
  • Hoffnung macht auch Haris Seferović, der aus San Sebastián geholt wurde und beim 3:1-Sieg im Freundschaftsspiel gegen Inter Mailand gleich mal einen Doppelpack schnürte. Dass die Qualität, die verloren wurde, noch nicht ganz ausgeglichen ist, sieht anscheinend auch Thomas Schaaf so, der weitere Transfers forderte. Noch sind knapp zwei Wochen Zeit, um personell aufzurüsten. Ein Streitpunkt, der schon zwischen Ex-Trainer Armin Veh und Heribert Bruchhagen oft zu Reibereien führte.
  • Mit Sebastian Jung, Sebastian Rode und Pirmin Schwegler sind Leistungsträger abgewandert, deren Qualität nicht ohne Weiteres ersetzt werden kann. Ob Spieler wie Makoto Hasebe, Aleksandar Ignjovski oder Thimothy Chandler wirklich die entstandenen Lücken schließen können, darf bezweifelt werden. Wohl und Wehe der Frankfurter Spielzeit hängt von Alexander Meier ab, der seit Jahren auf konstant hohem Niveau agiert und den hohen Erwartungen des Umfelds als einer der wenigen Akteure immer gerecht wurde.
  • Das Frankfurter Gastspiel beim Viertligisten ist die Rückkehr des Thomas Schaaf in den deutschen Profifußball. Nach einer einjährigen Auszeit hat der 52-Jährige einen Zweijahresvertrag bei der SGE unterschrieben und möchte seine Fähigkeiten nach 14 Jahren Verantwortung beim SV Werder Bremen bei einem anderen deutschen Bundesligaklub unter Beweis stellen. Bei seinem neuen Verein findet er jedoch nach einem personellen Umbruch eine schwierige Situation vor.
  • Im Alltag der Regionalliga Nordost tritt die Herbst-Elf vor durchschnittlich weniger als 1000 Zuschauern im Stadion Lichterfelde an. Da heute allerdings an 10000 Fußballbegeisterte zum Kampf gegen den Bundesligisten aus der Finanzmetropole erwartet werden, zieht man heute in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark um, der im Westen des Berliner Ortsteils Prenzlauer Berg gelegen ist.
  • Kapitän Ümit Ergirdi hofft im großen Pokalvergleich mit der Eintracht auf eine Überraschung. "Wir sind schon im Liga-Alltag, die Frankfurter nicht. Vielleicht können wir sie mit ein bisschen Glück besiegen", äußerte sich der 32-jährige ehemalige Babelsberger unter der Woche. Qualifiziert hat sich der Berliner Landespokalsieger übrigens als 64. und damit letztes Team durch einen 2:1-Finalerfolg gegen den zwei Klassen tiefer spielenden SV Tasmania. Die Auslosung fand kurz vor der WM und vor dem Endspiel statt, so dass der FC Viktoria schon vor dem Anpfiff wusste, welcher Gegner der Preis für einen Sieg sein würde.
  • 61 Jahre ist es her, dass Viktoria im DFB-Pokal angetreten ist. Im August 1953 war dann gleich nach dem ersten Match Schluss, da sich der spätere Titelträger 1. FC Köln vor heimischer Kulisse durchsetzen konnte. Als Viertligist sind die Südberliner zwar noch weit von den großen Erfolgen zu Beginn des 20. Jahrhunderts entfernt, doch die Entwicklung geht nach zwei Aufstiegen in den letzten sechs Jahren in die richtige Richtung. Trainer ist mit Thomas Herbst ein ehemaliger Bundesligaspieler, der für Borussia Mönchengladbach sogar international auflief. Als Ex-Coach von Hertha Zehlendorf, dem BAK Ankaraspor, Türkiyemspor und TeBe ist der 51-Jähriger ein bunter Hund im Hauptstadtfußballgeschehen.
  • Fußballhistorikern ist der Klub aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf durchaus ein Begriff, wenn auch nicht unter dem jetzigen Namen. Der Stammverein BFC Viktoria, der erst vor einem Jahr mit dem LFC Berlin fusionierte, gehörte vor dem Ersten Weltkrieg zu den Topadressen des deutschen Fußballs und gewann 1894, 1908 und 1911 die deutsche Meisterschaft. Im 21. Jahrhundert ist es das Ziel der Verantwortlichen, hinter der Hertha und Union dritte Kraft in der Hauptstadt zu werden.
  • Vereine wie der FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfeld-Tempelhof sind das Salz in der Suppe der ersten Pokalrunde. In einem Mischbereich aus Profisport und Amateurbereich zu Hause, sind sie meist nur den regionalen Fußballkennern ein Begriff und erlangen durch das Duell mit einem großen Namen für einen Tag die Aufmerksamkeit der gesamten Kickerrepublik. Der in der Regionalliga Nordost beheimatete Viertligist will an diesem kühlen Augustabend in der Hauptstadt ein weiteres Kapitel der Pokalsensationen schreiben.
  • Hallo und herzlich willkommen zum DFB-Pokal aus der Hauptstadt! Ausnahmsweise steht an diesem Samstagabend nicht die Hertha oder Union im Fokus des Berliner Fußballinteresses, sondern der FC Viktoria 1889. Der Regionalligist trifft im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark auf die erstklassige Eintracht aus Frankfurt.

Video

Meistgelesen

gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.